Mit der neuen (siehe NAMM 2026) microAUDIO Serie bringt KORG zwei Desktop-optimierte Audio-Interfaces an den Start, die sich klar an Recording- und Content-Workflows orientieren: microAUDIO 22 als schlankes 2×2 Interface und microAUDIO 722 als Variante mit zusätzlichem Analogfilter aus dem miniKORG 700S.
Damit zielt KORG auf ein Szenario, das in Studios und Homerecording-Setups längst Standard ist: zwei Eingänge, zwei Ausgänge, schnelle Bedienung am Gerät, zuverlässiges Monitoring – und gleichzeitig Features, die Streaming und modernes Producing vereinfachen.
Gemeinsame Basis: 2×2 Interface, 24 Bit/192 kHz und Recording-Features, die wirklich zählen
Beide microAUDIO Modelle setzen auf eine kompakte Bauform und kombinieren hohe Wandlungsqualität (bis 24 Bit/192 kHz) mit praxisnahen Funktionen für Aufnahme, Streaming und mobiles Arbeiten.
Zero-Latency Direct Monitoring für latenzfreies Einspielen beim Recording
Stereo Link: beide Eingangskanäle gemeinsam regeln (besonders sinnvoll bei Synth-Stereo)
Loopback-Funktion: Computer-Ausgangssignal in die DAW routen (Streaming/Sampling/Screen-Capture)
Kopfhörer-Routing unabhängig von den Main Outs (z. B. Click/Cue nur auf Kopfhörer)
Zusätzlich lassen sich per Editor-Software ein Noise Gate sowie wahlweise Kompressor oder Limiter zuschalten, um das Eingangssignal bereits am Anfang der Signalkette kontrollierter aufzunehmen – gerade bei Vocals, Sprache oder dynamischen Instrumenten.
KORG microAUDIO 22: das kompakte Recording-Interface für Studio und unterwegs
Das microAUDIO 22 ist das Modell für alle, die ein klar strukturiertes 2×2 Interface mit sauberem Headroom-Konzept und schneller Bedienung suchen. Durch USB-C passt es gut in aktuelle Setups und ist gleichzeitig interessant für mobile Recording-Rigs mit Smartphone oder Tablet – etwa für Songwriting, Field-Recording-Ideen oder schnelle Overdubs auf Tour.
KORG microAUDIO 22 Topansicht
In der Praxis bedeutet das:
Du kannst Mikrofon + Hi-Z (z. B. Vocal + Gitarre DI) parallel aufnehmen, und zwar ohne Workarounds.
Außerdem bleibt das Monitoring flexibel: Auf Wunsch hörst du direkt das Eingangssignal (ohne Roundtrip-Latenz), während die DAW separat läuft.
Und dank Loopback wird das Interface sofort zur Schaltzentrale für Streaming, Tutorials, Sampling und Re-Recording.
Software-Paket: direkt produktiv – plus „Filter Ark“
Zum Lieferumfang gehört ein umfangreiches Bundle (u. a. Ableton Live Lite und iZotope Ozone Elements). Als spannender Bonus ist „Filter Ark“ dabei: eine Software-Sammlung detailliert nachgebildeter KORG-Filter (z. B. MS-20, Polysix, miniKORG 700S und ARP Odyssey) sowie weiterer Filtertypen inklusive Resonator-Modell. Damit bekommst du „KORG-Filter-Charakter“ sowohl als Plug-in als auch stand-alone in den Rechner.
KORG microAUDIO 722: zusätzliches miniKORG-700S Analogfilter – als Hardware-Flavor für DAW und Live
Das microAUDIO 722 baut auf der Ausstattung des 22ers auf, erweitert das Konzept jedoch um ein echtes Highlight: das Analogfilter aus dem miniKORG 700S.
Was das im Recording-Alltag bringt:
Das Filter lässt sich als Low-Pass oder High-Pass (oder Bypass) betreiben.
Außerdem ist eine Modulation über separaten LFO / Envelope Follower möglich – musikalisch interessant für bewegte Sweeps, Pump-artige Effekte oder „sprechende“ Filterfahrten auf Drums und Loops.
Besonders praxisnah: Über die Loopback-Funktion kann nicht nur ein analoges Eingangssignal gefiltert werden, sondern auch das digitale Audio vom Computer. So lässt sich ein analoger Filterweg sehr schnell in den DAW-Workflow integrieren – ohne komplexes Re-Routing.
KORG microAUDIO 722 Topansicht
Weil das microAUDIO 722 über ein handelsübliches USB-C Netzteil versorgt werden kann, lässt es sich außerdem stand-alone als externes Analogfilter nutzen. Zusätzlich ist MIDI In/Out (Miniklinke) an Bord – sinnvoll, wenn du Modulationen synchronisieren oder Hardware-Setups anbinden möchtest.
Drei typische Workflows (so nutzt du die microAUDIO Serie sinnvoll)
Vocal-Recording ohne Stress: Direct Monitoring aktivieren, Noise Gate/Kompressor per Editor zuschalten, Kopfhörer-Cue getrennt routen – und die Aufnahme sitzt schneller.
Synth-Stereo sauber einpegeln: Stereo Link nutzen, um beide Kanäle wie einen Stereo-Eingang zu fahren. Dadurch bleibt die Balance stabil, und du sparst Zeit beim Gain-Staging.
Streaming & Sampling mit Loopback: Loopback in die DAW, Main Outs fürs Monitoring, Kopfhörer separat für Click oder Cue. So lassen sich Tutorials, Jam-Sessions oder Sample-Captures deutlich eleganter umsetzen.
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