Der Korg Mini-Korg 700 ist ein Meilenstein der Synthesizer-Geschichte: Er war der erste Synthesizer, den Korg auf den Markt brachte, und legte damit einen wichtigen Grundstein für die spätere Erfolgsgeschichte des japanischen Herstellers. Mit seinem ungewöhnlichen Traveller Filter, einer eigenwilligen Bedienphilosophie und einem charakteristisch warmen Analogsound nimmt der kompakte monophone Synthesizer bis heute eine Sonderstellung unter den Vintage-Instrumenten der frühen 1970er-Jahre ein.
Dabei ist der Mini-Korg 700 technisch vergleichsweise einfach aufgebaut. Gerade diese Reduktion auf das Wesentliche und einige ungewöhnliche Korg-Entwicklungen machen seinen besonderen Reiz aus.
Die Geschichte des Korg Mini-Korg 700
Die Geschichte von Korg beginnt bereits 1960. Damals gründete der Nachtclubbesitzer Tsutomu Katoh in Tokio ein Unternehmen, das zunächst unter dem Namen Keio firmierte. In den ersten Jahren konzentrierte sich die Firma hauptsächlich auf Rhythmusgeräte wie die legendäre Donca-Matic sowie auf elektronische Orgeln.
Der Markenname Korg entstand im Zusammenhang mit dem Einstieg in den Orgelbau und kombinierte Bestandteile des Firmennamens Keio mit dem Begriff „Organ“.
Zu diesem Zeitpunkt war Korg noch ein vergleichsweise kleines Unternehmen. Gegen die etablierten Orgelhersteller wie Hammond oder Lowrey waren die Chancen auf dem internationalen Markt begrenzt. Gleichzeitig verfügten die von Entwickler Fumio Mieda konstruierten Instrumente bereits über ungewöhnlich umfangreiche Möglichkeiten zur Klanggestaltung.
Viele dieser Ideen sollten später beim ersten Korg Synthesizer wieder auftauchen.
Vom Orgelhersteller zum Synthesizer-Pionier
Anfang der 1970er-Jahre begann sich ein neuer Markt zu entwickeln: der Markt für elektronische Synthesizer.
Hersteller wie Moog hatten gezeigt, welches Potenzial in der spannungsgesteuerten Klangerzeugung steckte. Tsutomu Katoh erkannte die Chance und entschied sich dafür, nicht direkt mit den großen Orgelherstellern zu konkurrieren, sondern sich auf dieses noch junge Marktsegment zu konzentrieren.
1973 erschien schließlich der Mini-Korg 700.
Der kompakte monophone Synthesizer übernahm zahlreiche Ideen aus Korgs vorheriger Entwicklung von elektronischen Orgeln. Auch Organisten wurden bei der Konzeption hinzugezogen, was einige der ungewöhnlichen Bezeichnungen auf dem Bedienfeld erklärt.
Statt der heute üblichen Synthesizer-Terminologie findet man dort beispielsweise Begriffe wie „Singing“, „Percussion“ oder „Traveller“.
Der damalige Verkaufspreis lag in Deutschland bei ungefähr 2.000 DM.
Design und Verarbeitung des Korg 700
Optisch gehört der Mini-Korg 700 zu den unverwechselbaren Synthesizern der frühen 1970er-Jahre.
Das kompakte Gehäuse kombiniert Holz mit einer silberfarbenen Bedienoberfläche und farbigen Schaltern und Fadern. Das Design wirkt dadurch gleichzeitig elegant und typisch für die frühe Synthesizer-Ära.
Die Tastatur umfasst 37 Tasten beziehungsweise drei Oktaven und ist nicht gewichtet.
Besonders ungewöhnlich ist die Position der Bedienelemente: Fast sämtliche Regler befinden sich unterhalb der Tastatur.
Das hatte einen praktischen Hintergrund. Musiker, die zuvor vor allem Orgeln gespielt hatten, konnten während des Spielens schnell unterschiedliche Einstellungen anwählen und den Klang verändern.
Mit Abmessungen von ungefähr 74 × 28 × 11 cm macht der Mini-Korg seinem Namen tatsächlich alle Ehre.
Mini-Korg 700 und Univox
Auf dem amerikanischen Markt wurde der Synthesizer über Unicord vertrieben. Entsprechend findet man Exemplare unter Bezeichnungen wie:
- Univox Mini-Korg
- Univox K-1
- Mini-Korg 700
Technisch basieren diese Varianten grundsätzlich auf demselben Instrument.
Klangerzeugung: Einfacher Aufbau mit eigenständigem Charakter
Der Mini-Korg 700 ist ein monophoner Analogsynthesizer mit einem Oszillator.
Auf dem Papier erscheint die Ausstattung damit zunächst überschaubar. In der Praxis besitzt der Synthesizer jedoch einen erstaunlich großen klanglichen Spielraum.
Ein wesentlicher Grund dafür ist das außergewöhnliche Traveller Filter.
Das Traveller Filter – das Herzstück des Mini-Korg 700
Links neben dem Lautstärkeregler befinden sich zwei auffällig gestaltete Schieberegler mit der Bezeichnung Traveller.
Was sich hinter diesem Namen verbirgt, gehört zu den interessantesten technischen Eigenschaften des Synthesizers.

Das Traveller-System kombiniert Hochpass- und Tiefpassfilter. Über zwei Fader lassen sich die jeweiligen Grenzfrequenzen einstellen.
Dadurch kann der Frequenzbereich eines Sounds von beiden Seiten eingeschränkt und sehr gezielt geformt werden.
Hochpass und Tiefpass gleichzeitig
Die beiden Traveller-Regler arbeiten gemeinsam und ermöglichen Filterverläufe, die sich deutlich von vielen klassischen Synthesizern dieser Ära unterscheiden.
Bei den ursprünglichen Instrumenten verhinderte eine mechanische Kunststoffsperre, dass sich die beiden Regler überkreuzen konnten. Der Hochpass konnte dadurch nicht oberhalb der Einstellung des Tiefpasses liegen.
Viele Besitzer entfernten diese Sperre allerdings, um extremere Filtereinstellungen zu ermöglichen.
Damit eröffnete sich ein noch größerer Bereich für experimentelles Sounddesign.
Warum das Traveller Filter so besonders klingt
Das Traveller Filter greift deutlich in das Frequenzspektrum ein und besitzt einen warmen und ausgesprochen charakteristischen Klang.
Gerade Bässe, Leads, Effektsounds und resonante Filterbewegungen profitieren davon.
Das Filterkonzept war so charakteristisch, dass Korg Varianten davon später auch in Instrumenten wie dem Korg 700S, Korg 800DV und Korg 770 einsetzte.
Unter Vintage-Synthesizer-Fans genießt dieses Filter bis heute einen hervorragenden Ruf und gehört für viele Musiker zu den interessantesten Filterdesigns der frühen Korg-Geschichte.
Die ungewöhnliche Hüllkurve des Mini-Korg 700
Auch bei der Hüllkurvensteuerung zeigt sich die Herkunft des Instruments aus der Orgelentwicklung.
Statt der heute üblichen Bezeichnungen wie Attack, Decay, Sustain und Release verwendet Korg teilweise eine eigene Terminologie.
Ein Regler beeinflusst die Einschwingphase und reicht von Attack bis Slow.
Noch ungewöhnlicher ist der zweite Regler mit den Beschriftungen:
Percussion und Singing.
Dahinter verbirgt sich im Wesentlichen die Steuerung des Ausklingverhaltens. Je nach Stellung weiterer Schalter verändert sich allerdings die Funktion.
Ist beispielsweise Sustain aktiviert, übernimmt der Percussion/Singing-Regler eine Funktion, die eher einem Release-Regler entspricht.
Für Musiker, die moderne Synthesizer gewohnt sind, wirkt diese Bedienphilosophie zunächst ungewohnt. Nach kurzer Eingewöhnung lässt sich das Instrument jedoch sehr schnell bedienen.
Oszillator, Fußlagen und Wellenformen
Der Mini-Korg 700 verfügt über einen einzelnen Oszillator.
Über den Scale-Schalter stehen fünf Fußlagen zur Verfügung:
- 32′
- 16′
- 8′
- 4′
- 2′
Dadurch reicht der Tonumfang vom mächtigen Bassbereich bis zu hohen Lead- und Effektklängen.
Mode-Schalter und „Chorus“
Der Mode-Schalter bietet mehrere Grundklänge beziehungsweise Wellenformen.
Zur Verfügung stehen unter anderem:
- Sinus
- Sägezahn
- Rechteck
- Chorus I
- Chorus II
Die beiden Chorus-Einstellungen entsprechen allerdings nicht einem Chorus-Effekt im heutigen Sinn. Stattdessen erzeugen sie eine Form der Pulsweitenmodulation.
Gerade dadurch kann der Mini-Korg 700 trotz seines einzelnen Oszillators überraschend breite und lebendige Klänge erzeugen.
Xpand, Bright und weitere Klangfunktionen
Mehrere Kippschalter erweitern die Möglichkeiten des Synthesizers.
Xpand
Mit Xpand beeinflusst die VCA-Hüllkurve zusätzlich die Cutoff-Frequenz des Filters.
Dadurch entstehen dynamischere und deutlich bewegtere Sounds.
Bright
Die Bright-Funktion erhöht die Filterresonanz.
In Kombination mit Xpand kann das Traveller Filter besonders drastisch in den Klang eingreifen.
Genau diese Einstellungen gehören zu den klanglich spannendsten Bereichen des Mini-Korg 700.
Bender, Repeat und Vibrato
Zusätzlich verfügt der Synthesizer über mehrere Modulations- und Performance-Funktionen.
Bender
Der Bender erzeugt einen automatischen Pitch-Verlauf.
Die Note startet dabei unterhalb der eigentlichen Tonhöhe und gleitet anschließend schnell auf die gespielte Zielnote.
Damit lassen sich typische elektronische Effektklänge der frühen 1970er-Jahre erzeugen.
Repeat
Die Repeat-Funktion triggert einen Ton wiederholt und ermöglicht dadurch tremoloartige beziehungsweise rhythmisch pulsierende Klänge.
Die Wiederholungsgeschwindigkeit wird über einen separaten Regler eingestellt.
Vibrato
Auch eine Vibrato-Sektion ist vorhanden.
Sie bietet:
- Vibrato ein/aus
- Delay Vibrato
- Geschwindigkeitsregelung
- Intensitätsregelung
Über Delay Vib lässt sich das Vibrato zeitverzögert einsetzen – eine besonders praktische Funktion für expressive Leadsounds.
Portamento und Tuning
Natürlich verfügt der Mini-Korg 700 auch über Portamento.
Nach Aktivierung über einen Kippschalter lässt sich die Übergangszeit zwischen zwei gespielten Noten einstellen.
Ein zusätzlicher Schieberegler dient der Stimmung des Instruments.
Damit bietet der Synthesizer trotz seines reduzierten Aufbaus bereits viele der klassischen Spielhilfen, die man mit monophonen Analogsynthesizern verbindet.

Wie klingt der Korg Mini-Korg 700?
Die Möglichkeiten eines Synthesizers mit nur einem Oszillator erscheinen zunächst begrenzt. Auch klassische Module wie ein Rauschgenerator fehlen beim ursprünglichen Mini-Korg 700.
Trotzdem besitzt das Instrument einen überraschend vielseitigen Klangcharakter.
Besonders überzeugend sind:
- druckvolle Analogsynth-Bässe
- durchsetzungsfähige Leads
- pulsierende Vintage-Sounds
- Portamento-Effekte
- experimentelle Filterklänge
- klassische Sci-Fi-Sounds
- frühe elektronische Effektklänge
Das eigentliche Highlight bleibt jedoch das Traveller Filter.
Seine Kombination aus Hochpass und Tiefpass ermöglicht Klangfarben, die sich deutlich von vielen anderen monophonen Synthesizern der frühen 1970er-Jahre unterscheiden.
Der vollständig diskrete Aufbau trägt zusätzlich zum eigenständigen Klang des Mini-Korg 700 bei.
Bedienung: Ungewöhnlich, aber erstaunlich schnell
Auf den ersten Blick können selbst erfahrene Synthesizer-Spieler von der Bedienoberfläche irritiert sein.
Begriffe wie Traveller, Singing oder Percussion entsprechen schließlich nicht der heute üblichen Synthesizer-Terminologie.
Die ungewöhnliche Bedienphilosophie besitzt allerdings auch Vorteile.
Durch die zahlreichen Kippschalter lassen sich Einstellungen schnell verändern und relativ einfach reproduzieren. Im direkten Vergleich mit komplexeren monophonen Synthesizern dieser Ära kann die Bedienung deshalb sogar ausgesprochen schnell sein.
Statt abstrakter Modulationswege steht das unmittelbare musikalische Ergebnis im Vordergrund.
Berühmte Musiker und der Mini-Korg 700
Auch prominente Synthesizer-Musiker entdeckten den Mini-Korg früh für sich.
Zu den bekannten Anwendern zählen unter anderem Vangelis und Kitaro.
Insbesondere Vangelis wird häufig mit den frühen Korg-Synthesizern in Verbindung gebracht. Instrumente wie der Mini-Korg spielten damit auch bei der Entwicklung elektronischer Musik in den 1970er-Jahren eine Rolle.
Korg 700S – der erweiterte Nachfolger
Bereits 1974 folgte der Korg 700S.
Optisch ähnelt das Instrument stark dem ursprünglichen Korg 700, bietet jedoch eine deutlich erweiterte Klangerzeugung.
Der wichtigste Unterschied ist ein zweiter Oszillator.
Darüber hinaus befindet sich links neben der Tastatur eine zusätzliche Effekt- und Modulationssektion.
Zusätzliche Funktionen des Korg 700S
Zu den Erweiterungen gehören unter anderem:
- zweiter Oszillator
- Filtermodulation
- Rauschgenerator
- weißes Rauschen
- rosa Rauschen
- mehrere Ringmodulator-Modi
Damit erweitert der 700S die Möglichkeiten des ursprünglichen Mini-Korg erheblich.
In den USA wurde der Synthesizer unter anderem als Univox K-2 angeboten.
Korg 800DV – zwei Synthesizer in einem Instrument
Ende 1974 erschien mit dem Korg 800DV ein weiteres bemerkenswertes Instrument.
Vereinfacht gesagt kombinierte der 800DV zwei Synthesizer-Sektionen in einem Gehäuse und erlaubte dadurch duophones Spielen.
Dabei konnten zwei weitgehend unabhängige Synthesizer-Klänge erzeugt und miteinander kombiniert werden.
Der 800DV gehört damit zu den interessantesten frühen Entwicklungen Korgs und führt viele Konzepte des Mini-Korg 700 und 700S konsequent weiter.
Modifikationen und CV/Gate
Da der Mini-Korg 700 vollständig diskret aufgebaut ist, eignet sich das Instrument prinzipiell auch für technische Modifikationen.
Bei Vintage-Geräten finden sich deshalb teilweise nachgerüstete Funktionen wie:
- CV-Eingänge
- Gate-Eingänge
- externer Filtereingang
- zusätzliche Audioanschlüsse
Solche Eingriffe sollten bei einem historischen Instrument allerdings gut überlegt und fachgerecht durchgeführt werden.
Gerade im heutigen Sammlermarkt kann ein möglichst originaler Zustand erheblichen Einfluss auf den Wert eines Vintage-Synthesizers haben.
Mini-Korg 700 als Sammlerstück
Originale Mini-Korg 700 gehören heute zu den gesuchten frühen japanischen Synthesizern.
Insbesondere in Deutschland und Europa tauchen gut erhaltene Geräte vergleichsweise selten auf. Entsprechend schwierig ist es, einen allgemeingültigen Gebrauchtpreis anzugeben.
Der tatsächliche Wert hängt stark von mehreren Faktoren ab:
- technischer Zustand
- optischer Zustand
- Originalität
- vorgenommene Modifikationen
- Funktion des Traveller Filters
- Zustand der Tastatur
- vorhandenes Zubehör
- regionale Verfügbarkeit
Für Sammler ist vor allem der historische Stellenwert interessant: Der Mini-Korg 700 markiert den Einstieg einer Firma in den Synthesizer-Markt, die später mit Instrumenten wie MS-20, Polysix, Mono/Poly, Wavestation, M1 und microKORG die Geschichte elektronischer Musikinstrumente entscheidend mitprägen sollte.
Korg Mini-Korg 700 – Features im Überblick
Klangerzeugung
- Analoge Klangerzeugung
- vollständig diskreter Aufbau
- monophon
- ein VCO
- fünf Fußlagen: 32′, 16′, 8′, 4′ und 2′
- mehrere Wellenformen
- Pulsweitenmodulation
Filter und Modulation
- Traveller Filter
- Hochpassfilter
- Tiefpassfilter
- Filterresonanz
- Xpand-Funktion
- Vibrato
- verzögertes Vibrato
- Portamento
- Repeat-Funktion
- Bender-Effekt
Tastatur und Anschlüsse
- 37-Tasten-Keyboard
- drei Oktaven
- monophoner Audioausgang
- kompakte Bauweise
Fazit: Warum der Mini-Korg 700 bis heute fasziniert
Der Korg Mini-Korg 700 ist weit mehr als nur eine historische Fußnote. Als erster Synthesizer des japanischen Herstellers zeigt er bereits zahlreiche Ideen, die Korg später zu einem der bedeutendsten Namen im Synthesizer-Markt machen sollten.
Technisch wirkt der monophone Ein-Oszillator-Synthesizer zunächst simpel. Doch genau darin liegt ein Teil seines Reizes.
Das außergewöhnliche Traveller Filter, die pulsierenden Chorus-Modi, Bender, Repeat, Vibrato und Portamento ermöglichen eine erstaunlich breite Palette charaktervoller Sounds.
Hinzu kommt eine Bedienoberfläche, die zwar ungewöhnlich bezeichnet ist, dafür aber konsequent auf schnelles musikalisches Arbeiten ausgelegt wurde.
Wer klassische Synthesizer-Bässe, expressive Leads und eigenwillige elektronische Effekte liebt, findet im Mini-Korg 700 einen echten Vintage-Charakterkopf. Vor allem das Traveller Filter verleiht ihm einen Klang, der sich auch Jahrzehnte nach seiner Vorstellung deutlich von vielen anderen analogen Synthesizern unterscheidet.
Als Beginn der Korg-Synthesizer-Geschichte besitzt der Mini-Korg 700 zudem einen besonderen historischen Stellenwert – und gehört damit zu den faszinierendsten japanischen Vintage-Synthesizern der frühen 1970er-Jahre.
Herstellerlink: KORG (EU – DE)
FAQ zum Korg Mini-Korg 700
Wann erschien der Korg Mini-Korg 700?
Der Mini-Korg 700 kam 1973 auf den Markt. Er gilt als der erste kommerziell angebotene Synthesizer von Korg.
Ist der Korg 700 monophon?
Ja. Der ursprüngliche Korg 700 ist ein monophoner Analogsynthesizer und kann jeweils nur eine Note gleichzeitig spielen.
Wie viele Oszillatoren besitzt der Mini-Korg 700?
Der ursprüngliche Mini-Korg 700 verfügt über einen Oszillator. Der spätere Korg 700S wurde dagegen um einen zweiten Oszillator erweitert.
Was ist das Traveller Filter?
Das Traveller Filter ist eine charakteristische Kombination aus Hochpass- und Tiefpassfilter. Zwei Schieberegler ermöglichen es, den Frequenzbereich eines Sounds von beiden Seiten einzugrenzen und dynamisch zu verändern.
Was bedeutet Chorus beim Mini-Korg 700?
Die Einstellungen Chorus I und Chorus II sind kein Chorus-Effekt im heutigen Sinn. Sie erzeugen eine Modulation der Pulsbreite und sorgen dadurch für einen breiteren, lebendigeren Klang.
Was unterscheidet Korg 700 und Korg 700S?
Der Korg 700S besitzt unter anderem einen zweiten Oszillator sowie zusätzliche Modulations- und Effektmöglichkeiten. Dazu gehören ein Rauschgenerator, Filtermodulation und Ringmodulation.
Was ist der Univox Mini-Korg?
In den USA wurden frühe Korg-Synthesizer über Unicord beziehungsweise unter der Marke Univox vertrieben. Der Mini-Korg 700 ist deshalb auch als Univox Mini-Korg beziehungsweise Univox K-1 zu finden.
Welche Sounds lassen sich mit dem Mini-Korg 700 erzeugen?
Typisch sind druckvolle Bässe, Leadsounds, pulsierende Synthesizer-Klänge, Portamento-Sounds und klassische elektronische Sci-Fi-Effekte. Besonders prägend ist dabei das Traveller Filter.
Welche Musiker haben den Mini-Korg verwendet?
Zu den bekannten Musikern, die frühe Korg-Synthesizer verwendeten, gehören Vangelis und Kitaro.
Ist der Korg Mini-Korg 700 heute selten?
Ja. Originale Geräte werden insbesondere in Europa vergleichsweise selten angeboten. Zustand, Originalität und technische Funktion haben deshalb großen Einfluss auf den Sammlerwert.
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