Ein Audiointerface mit acht Mikrofonvorverstärkern ist zunächst einmal nichts Ungewöhnliches. Das Audient Horizon 8P positioniert sich jedoch nicht als reine Achtkanal-Lösung für gelegentliche Bandaufnahmen, sondern als zentrale Schaltstelle eines professionellen Recording-Studios: acht hochwertige Konsolenpreamps, umfangreiche Line-I/O, zwei ADAT-Bänke, Wordclock, zwei Monitorpaare, zwei Kopfhörermixe und ein über Thunderbolt skalierbares Gesamtsystem. Der Preis liegt bei 2.489 Euro.
Damit bewegt sich das Horizon 8P klar oberhalb klassischer Projektstudio-Interfaces. Audient richtet sich an Produzenten, Engineers und Studios, die regelmäßig Vocals, Instrumente, Bands oder kleinere Drum-Setups aufnehmen und dabei nicht nach kurzer Zeit an die Grenzen ihres Interfaces stoßen wollen. Besonders interessant: Das Gerät ist nicht als isolierte Lösung gedacht, sondern als Ausgangspunkt einer Plattform, die sich bei Bedarf mit weiteren Horizon-Interfaces ausbauen lässt.
Konzept: Recording-Frontend und Studiozentrale
Die Horizon-Serie umfasst mehrere Modelle für unterschiedliche Arbeitsweisen. Während sich das Horizon 16 und Horizon 32 stärker an Hybrid-Studios mit umfangreichem Outboard und vielen Line-Verbindungen richten, ist das Horizon 8P eindeutig auf das Aufnehmen ausgerichtet. Acht Mikrofonvorverstärker im 1-HE-Format, zwei Instrumenteneingänge und ein vollständiges Monitor-Management treffen auf eine digitale Infrastruktur, die für spätere Erweiterungen vorbereitet ist.
Das ist ein sinnvoller Ansatz. Viele Studios beginnen mit einem Interface, das für den aktuellen Bedarf gerade ausreicht: zwei bis vier Preamps für Vocals, Gitarren und gelegentliche Synthesizer. Sobald dann eine Drum-Aufnahme, eine Live-Session oder ein Ensemble ansteht, werden externe Preamps, ADAT-Wandler, Patchbay und zusätzliche Monitorcontroller nötig. Das kann funktionieren, führt aber schnell zu einem kleinteiligen Setup mit unterschiedlichen Treibern, Bedienoberflächen und Pegelstandards.
Das Horizon 8P verfolgt einen integrierteren Weg. Es stellt die Preamps, das Monitoring, die Wandlerbasis und die Erweiterungsoptionen in einem Gerät bereit. Wer später mehr Eingänge benötigt, kann zwei weitere ADAT-Preamp-Bänke anschließen oder das System mit weiteren Horizon-Geräten vergrößern. Audient spricht dabei von einer Skalierung auf bis zu vier Geräte und maximal 200 × 200 Kanäle über einen Treiber.
Acht Audient-Console-Preamps
Im Mittelpunkt stehen die acht Audient-Mikrofonvorverstärker. Der Hersteller verweist auf die Schaltungstopologie seiner ASP8024-HE-Konsole, die in professionellen Studios seit Jahren als solide, offene und unaufdringliche Preamp-Basis gilt. Audient setzt dabei auf diskrete Class-A-Schaltungen und verzichtet auf die Idee, den Klang durch einen offensichtlichen Vintage-Charakter künstlich zu färben.
Das ist für ein Studiointerface genau die richtige Entscheidung. Ein guter, neutraler Preamp mit ausreichender Verstärkung und hohem Headroom ist vielseitiger als ein stark färbendes Design. Er kann eine Stimme sauber und präsent abbilden, dynamische Mikrofone ohne hörbares Grundrauschen verstärken und lässt später genügend Raum für kreative Entscheidungen mit externem Outboard oder Plug-ins.
Mit bis zu 75 dB Gain bietet das Horizon 8P mehr Verstärkung als viele typische Mittelklasse-Interfaces. Das ist gerade bei leisen Schallquellen und gain-hungrigen Mikrofonen relevant. Ein Shure SM7B, Electro-Voice RE20 oder ein passives Bändchenmikrofon kann in vielen Setups zusätzliche Gain-Booster nötig machen. Beim Horizon 8P dürfte das in den meisten Praxissituationen entfallen. Audient gibt zudem ein äquivalentes Eingangsrauschen von -129 dB(A) an, was für einen sehr rauscharmen Betrieb spricht.
Auch der maximale Eingangspegel von +18 dBu am Mikrofoneingang und +28 dBu am Line-Eingang deutet auf eine professionelle Auslegung hin. Gerade bei lauten Quellen, hochwertigen externen Preamps oder Synthesizern mit hohem Ausgangspegel ist genügend Reserve wichtig. Der Line-Eingang muss nicht frühzeitig heruntergeregelt werden, und die A/D-Wandlung bleibt auch bei kräftigen Pegeln kontrollierbar.

ORBIT: variable Impedanz als kreative Option
Eine Besonderheit des Horizon 8P ist die ORBIT-Funktion. Dahinter steckt eine hardwarebasierte, schaltbare Eingangsimpedanz, die über drei Einstellungen – High, Mid und Low – Einfluss auf das Verhalten angeschlossener Mikrofone nimmt.
Das Prinzip ist vor allem bei dynamischen und passiven Bändchenmikrofonen interessant. Diese Mikrofontypen reagieren stärker auf die Eingangsimpedanz des Vorverstärkers als die meisten aktiven Kondensatormikrofone. Eine niedrigere Impedanz kann den Klang etwas dichter, kontrollierter oder gedämpfter wirken lassen, während eine höhere Impedanz das Mikrofon offener und lebendiger erscheinen lassen kann. Wie stark der Unterschied ausfällt, hängt jeweils von Mikrofon, Quelle und Gain-Einstellung ab.
Wichtig ist, ORBIT nicht als Effekt zu missverstehen. Es handelt sich nicht um eine Simulation von Röhrensättigung oder Transformer-Färbung. Vielmehr lässt sich die Anpassung des Mikrofons an den Preamp gezielt verändern. Das kann bei Vocals helfen, eine Stimme etwas kompakter zu fassen, bei Gitarrenamps die gewünschte Höhenansprache zu finden oder bei einem Bändchenmikrofon an Bläsern beziehungsweise Akustikgitarre eine passende Balance zwischen Wärme und Detail zu wählen.
Im Studioalltag ist besonders sinnvoll, dass diese Einstellungen speicherbar und digital abrufbar sind. Bei wiederkehrenden Produktionen, Sprachaufnahmen oder längeren Bandprojekten kann ein einmal gefundener Kanalzug inklusive Gain, Phantomspeisung, Pad, Hochpass und Impedanz reproduzierbar aufgerufen werden. Das spart Zeit, verhindert Fehler und ist ein echter Fortschritt gegenüber vielen klassischen Preamp-Racks.

Instrumenteneingänge und Tracking-Praxis
Die beiden JFET-Instrumenteneingänge des Horizon 8P sind für Gitarren und Bässe ausgelegt. JFET-Schaltungen werden gerne eingesetzt, weil sie sich hinsichtlich Eingangsimpedanz und Ansprache eher an klassischen Verstärkereingängen orientieren können als einfache Standard-DI-Stufen.
Für die Praxis bedeutet das: Eine E-Gitarre oder ein Bass kann direkt ins Interface gespielt und anschließend über eine Amp-Simulation, einen Software-Amp oder ein Reamping-Setup bearbeitet werden. Gerade bei modernen Produktionen ist das enorm praktisch. Der Musiker erhält beim Einspielen ein direktes Signal mit niedriger Latenz, während gleichzeitig eine saubere DI-Spur für spätere Klangentscheidungen aufgenommen wird.
Die Kombination aus hohem Preamp-Gain, sehr niedriger Latenz und den Instrumenteneingängen macht das Horizon 8P daher nicht nur für Bandsessions interessant, sondern auch für Produzenten, die regelmäßig Gitarren, Bass, Vocals und Hardware-Synthesizer aufnehmen. Die geringe Latenz soll bei 192 kHz und 64 Samples bei 0,99 ms Roundtrip liegen. Selbstverständlich ist das ein Idealwert unter einer sehr hohen Samplerate und kleinem Buffer, dennoch zeigt er die Leistungsfähigkeit der Thunderbolt-3-Anbindung.
Wandlerqualität und Auflösung
Audient stattet das Horizon 8P mit 32-Bit-Wandlern aus, die bis 192 kHz arbeiten. Der A/D-Wandler erreicht laut Hersteller 127 dB Dynamikumfang, die Line-Ausgänge bis zu 132 dB. Damit gehört das Interface technisch zur gehobenen Klasse.
Solche Werte sind nicht allein ein Garant für guten Klang. Entscheidend bleiben die gesamte analoge Schaltung, das Clocking, die Stromversorgung, die Ausgangsstufen und eine saubere interne Architektur. Sie zeigen aber, dass Audient beim Horizon 8P nicht nur auf viele Anschlüsse setzt, sondern die Audiostufen entsprechend hochwertig auslegen möchte.
Besonders bei komplexen Produktionen mit vielen Spuren, leisen Passagen oder bei der Einbindung von Outboard-Prozessoren ist ein weiter Dynamikbereich willkommen. Er sorgt für mehr Reserve, geringeres Rauschen und eine klare Abbildung auch dann, wenn mehrere analoge und digitale Bearbeitungsschritte zusammenkommen. Die Line-Ausgänge liefern maximal +24 dBu, was sie für professionelles Outboard und Konsolen gut einsetzbar macht.
24 Eingänge, 32 Ausgänge – was steckt dahinter?
Die Kanalzahlen des Horizon 8P machen deutlich, dass es sich nicht nur um ein Achtkanal-Recording-Interface handelt. Die acht kombinierten Mikrofon-/Line-Eingänge sind die primäre Recording-Sektion. Ergänzt werden sie durch acht symmetrische analoge Line-Eingänge und acht Line-Ausgänge über DB25-Anschlüsse.
DB25 ist im professionellen Studio- und Broadcast-Bereich seit Langem etabliert. Über ein einziges Multicore-Kabel lassen sich acht symmetrische Kanäle führen – ideal für externe Preamps, Kompressoren, Equalizer, Summing-Mixer oder eine Patchbay. Im Vergleich zu einer Rückseite voller einzelner Klinkenbuchsen spart das Platz und sorgt für eine aufgeräumte Verkabelung.
Natürlich entsteht dadurch ein zusätzlicher Kostenpunkt. Wer bislang keine DB25-auf-XLR- oder DB25-auf-Klinken-Multicores besitzt, muss diese einkalkulieren. Gute Kabel sind bei einem Interface dieser Preisklasse aber keine unnötige Ausgabe, sondern Teil eines verlässlichen Gesamtsetups.
Für die digitale Erweiterung stehen zwei ADAT-Ein- und zwei ADAT-Ausgänge bereit. Damit lassen sich bei Standard-Sampleraten bis zu 16 zusätzliche Kanäle integrieren – etwa über zusätzliche Achtkanal-Mikrofonvorverstärker mit ADAT-Ausgang. So kann aus einem achtkanaligen Tracking-Interface relativ unkompliziert eine Recording-Lösung für größere Drum-Setups oder Live-Aufnahmen werden.
Hinzu kommen Wordclock-Ein- und -Ausgang über BNC. Das ist besonders dann nützlich, wenn mehrere digitale Geräte gemeinsam betrieben werden und eine definierte Clock-Hierarchie erforderlich ist. Auch wenn Wordclock im kleinen Setup oft überbewertet wird, gehört sie in einem professionell ausgerichteten Interface dieser Klasse schlicht dazu.

Monitoring, Cue-Mixes und Kommunikation
Ein echter Unterschied zwischen einem guten Interface und einer guten Studiozentrale liegt im Monitoring. Das Horizon 8P besitzt zwei separate Lautsprecher-Ausgänge für A/B-Vergleiche. Damit kann beispielsweise zwischen Nahfeldmonitoren und einem zweiten Referenzpaar umgeschaltet werden, ohne dass ein zusätzlicher Monitorcontroller zwingend notwendig ist.
Zur Monitorsektion gehören Mono, Dim, Polaritätsumkehr, Talkback und wählbare Referenzpegel. Gerade Mono ist bei Mixentscheidungen weiterhin eines der wichtigsten Werkzeuge: Stimmen, Kick, Bass und zentrale Elemente lassen sich so sehr schnell auf Durchsetzungsfähigkeit und Phasenstabilität prüfen. Dim wiederum hilft bei der Kommunikation mit Künstlern, ohne die Lautsprecher komplett auszuschalten.
Die beiden Kopfhörerausgänge ermöglichen getrennte Kopfhörermischungen. Zusammen mit den vier Cue-Mixes in der Horizon-Control-Software lässt sich eine Session deutlich angenehmer organisieren: Der Sänger bekommt mehr Stimme und Hall, der Gitarrist mehr Click und Schlagzeug, während in der Regie ein kontrollierter Monitormix läuft. Gerade wenn regelmäßig mit mehreren Musikern gearbeitet wird, ist das kein Luxus, sondern spart Diskussionen und verbessert die Performance.
Horizon Control: Routing ohne Umwege
Die Software Horizon Control übernimmt die Verwaltung von Routing, Monitoring und Cue-Mixes. Sie fungiert als virtuelle Patchbay und macht die vielen analogen und digitalen Ein- und Ausgänge übersichtlich zugänglich. Das ist bei einem Interface mit DB25-Line-I/O, ADAT und mehreren Monitorwegen entscheidend.
Ein gutes Routing-Konzept muss im Alltag vor allem schnell funktionieren. Wer einen Kompressor einschleifen, einen Mix über externes Summing schicken, einen zusätzlichen Kopfhörerweg einrichten oder eine Talkback-Quelle zuweisen möchte, sollte dafür nicht jedes Mal tief in Menüs abtauchen müssen. Audient setzt deshalb auf eine zentrale Bedienoberfläche, in der sich Signalwege, Monitormischungen und Pegel verwalten lassen.
Dass sich die Preamp-Einstellungen digital speichern und zurückrufen lassen, passt gut in dieses Konzept. Das Horizon 8P ist damit weniger ein Gerät, das man einmal einrichtet und dann nie wieder anfasst, sondern ein Interface, das auf wechselnde Produktionssituationen vorbereitet ist.
Erweiterbarkeit: sinnvoll geplant statt nur groß gedacht
Ein wichtiger Kaufgrund für das Horizon 8P ist seine Skalierbarkeit. Wer heute acht hochwertige Preamps benötigt, aber perspektivisch ein größeres Studio aufbauen möchte, muss nicht zwangsläufig bald das gesamte Interface austauschen. Über ADAT können zusätzliche Kanäle eingebunden werden; mit weiteren Horizon-Geräten ist außerdem ein deutlich größeres System realisierbar.
Das lohnt sich vor allem für Studios, deren Arbeitsweise wächst: zunächst Vocal-, Podcast- und Instrumentenaufnahmen, später Bandsessions, Drumtracking, externe Summing-Ketten oder mehrere Aufnahmeräume. Statt verschiedene Interface-Generationen zusammenzuwürfeln, kann die Horizon-Serie eine konsistente technische Basis bilden.
Allerdings sollte man sich vor dem Kauf ehrlich fragen, ob man diese Erweiterbarkeit wirklich benötigt. Wer ausschließlich Einzelspuren, Synthesizer und gelegentliche Vocals aufnimmt, kann mit einem kleineren Interface sehr viel Geld sparen. Das Horizon 8P entfaltet seinen Wert vor allem dann, wenn die vielen Anschlüsse, der Monitoring-Komfort und die acht hochwertigen Preamps regelmäßig genutzt werden.
Einschränkungen und praktische Überlegungen
Die wichtigste Einschränkung ist die Plattform. Das Audient Horizon 8P ist aktuell ein macOS-only-Interface mit Thunderbolt-3-Anbindung. Wer mit Windows arbeitet oder plattformübergreifend flexibel bleiben möchte, sollte das unbedingt vor dem Kauf berücksichtigen. Für ein Interface in dieser Preisklasse ist das keine Nebensächlichkeit.
Auch Thunderbolt ist nicht in jedem Studio automatisch vorhanden. Besonders bei älteren Rechnern oder Desktop-PCs muss geprüft werden, ob eine kompatible Thunderbolt-3-Verbindung verfügbar ist. Adapterlösungen können funktionieren, sind aber nicht in jeder Konstellation sinnvoll. Ein professionelles Interface sollte möglichst direkt und ohne technische Kompromisse am Produktionsrechner betrieben werden.
Hinzu kommt der bereits erwähnte DB25-Aspekt. Die Anschlussform ist professionell und platzsparend, aber nicht so unmittelbar wie einzelne XLR- oder Klinkenbuchsen. Wer viel externes Equipment einbindet, wird mit einer Patchbay und sauber beschrifteten Kabeln arbeiten wollen. Das ist kein Nachteil des Horizon 8P, sondern Teil seiner professionellen Ausrichtung.

Audient Horizon 8P: Für wen lohnt sich das Interface?
Das Horizon 8P richtet sich an Studios, die regelmäßig aufnehmen und sich bei ihrer zentralen Audiohardware nicht zu früh beschränken wollen. Besonders passend ist es für:
- Produzenten und Tonstudios mit regelmäßigen Vocal-, Instrumenten- und Bandsessions
- Projektstudios, die ein Drum-Recording über ADAT erweitern möchten
- Hybrid-Setups mit Kompressoren, EQs, Preamps oder Summing über DB25
- Mac-basierte Studios mit Thunderbolt-3-Rechner
- Anwender, die zwei Monitorpaare, Cue-Mixes und Talkback direkt im Interface benötigen
- Studios, die später mehrere Räume oder zusätzliche Interfaces in ein einheitliches System integrieren möchten
Weniger sinnvoll ist das Horizon 8P für Solo-Produzenten, die meist nur ein Mikrofon und zwei Lautsprecher nutzen. Hier wären die acht Preamps, die DB25-Sektion und die umfangreiche Skalierbarkeit schlicht zu viel des Guten. Auch für reine Windows-Setups ist das Modell aktuell keine Option.
Fazit: Audient Horizon 8P
Mit dem Horizon 8P liefert Audient kein weiteres Interface, das möglichst viele Features in ein Rackgehäuse packt, sondern eine sehr klar gedachte Studiozentrale. Die acht hochwertigen Konsolenpreamps, die variable ORBIT-Impedanz, die leistungsfähige Wandlersektion und das umfangreiche Monitor-Management ergeben ein überzeugendes Gesamtpaket für anspruchsvolle Recording-Setups.
Die Stärke des Geräts liegt vor allem in seiner Kombination aus unmittelbarer Aufnahmequalität und langfristiger Erweiterbarkeit. Acht gute Preamps, zwei ADAT-Bänke, DB25-Line-I/O und die Möglichkeit, mehrere Horizon-Geräte zusammenzuführen, machen das Interface zu einer ernsthaften Basis für ein wachsendes Studio.
Der Preis von 2.489 Euro ist hoch, aber angesichts der Ausstattung nachvollziehbar. Wer nur ein paar Kanäle benötigt, findet deutlich günstigere Alternativen. Wer jedoch ein Mac-basiertes Tracking-Studio mit professionellem Monitoring, hochwertigen Preamps und ausbaufähiger Infrastruktur aufbauen möchte, bekommt mit dem Audient Horizon 8P eine äußerst interessante Lösung.
Pro
- Acht hochwertige Audient-Console-Preamps mit 75 dB Gain, Recall und ORBIT-Impedanzsteuerung
- Sehr umfangreiche Studiointegration mit DB25-Line-I/O, ADAT, Wordclock, Talkback und zwei Monitorpaaren
- Skalierbares Thunderbolt-System mit niedriger Latenz und professionellem Routing
Contra
- Aktuell ausschließlich für macOS und Thunderbolt 3
- Zusätzliche DB25-Multicore-Kabel beziehungsweise Patchbay sinnvoll und kostenpflichtig
Link zur Herstellerseite: Audient

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