Klavier lernen

Du möchtest Klavier lernen? Kein Problem! In unsere Spieltechnik-Workshops geben wir dir viele Übungen für Zwischendurch und gelegentliches Wiederholen. Von Fingertipps, über Theorie bis Gehörtraining, Noten aus den aktuellen Charts, Kauftipps und vieles mehr.

Der Weg zum Keyboarder

Ein Instrument spielen können, da gibt es kaum einen Menschen, der das nicht gerne könnte. Auf Bühnen stehen und sich von Hunderten Fans zujubeln lassen, ein Song für die Freundin schreiben und bei Kerzenschein und einem Glas Roten vorspielen, oder einfach mal schnell mit seinem Hobby an einem Abend 500 Euro dazuverdienen Das sind die offenbaren Vorzüge – äh nein. Besser gesagt, leider nicht immer ganz richtigen Vorstellungen, mit denen Noch-Nicht-Musiker das erste Mal in die Tasten oder Saiten  greifen.

Zunächst stehen eine Reihe an Fragen im Raum: Welches Instrument soll es werden und welches Budget steht mir zu Verfügung? Die Vorteile der Tasten liegen auf der Hand. Es gibt dank Soft- und Hardware quasi unendlich viele Möglichkeiten der Soundgestaltung. Schlagzeug und auch andere Instrumente können programmiert und abgespielt werden – der Keyboarder ist also autark und nicht selten der Songwriter oder heimliche Bandleader. Von Klassik über Jazz bis Metal kann er alles bedienen und ist dank moderner Synthis und Stagepianos auch mobiler als die meisten Gitarristen oder gar Schlagzeuger.

Ok: alle Fragen sind geklärt. Das Wunsch-Keyboard ist eventuell doch eine Nummer kleiner (oder größer) geworden als zunächst angenommen. Zu Hause angekommen, ausgepackt, aufgebaut und nun: „Äh, wie geht das??? Das sieht im Fernsehen immer so einfach aus…“

Ein Instrument gut Spielen lernen ist ein langer und durchaus steiniger Weg. Etwa 90% der Autodidakten kommen über das Anfangsstadium nicht hinaus bzw. geben schon nach wenigen Wochen wieder auf. Wer ein Instrument wirklich lernen möchte, muss sich im Klaren sein, dass er dafür etwa alle zwei bis drei Tage, mindestens aber wöchentlich, einen guten Teil seiner Freizeit fürs Üben opfern muss. Absolut empfehlenswert ist außerdem ein Lehrer, der einem noch mal mit ganz anderen Augen auf die Finger schaut bzw. mit anderen Ohren hört, als ihr es tut. Außerdem – da sollten wir uns nichts falsches Vormachen – haben wir den inneren Schweinehund in uns, der immer etliche bessere Ideen für einen sinnvollen Zeitvertreib hat, als uns ans Instrument zu setzten. Den allermeisten Menschen hilft ein Lehrer als „musikalische Respektperson“ – es ist eben unheimlich peinlich wenn er mal wieder merkt, dass wir mal wieder nicht geübt haben. Also lieber die Woche über ein paar Mal konzentriert arbeiten.

Sind die Basics gelegt und ins Spiel ist eine gewisse Routine eingekehrt, eventuell hat man auch schon erste Banderfahrungen hinter sich, ist es halb so wild, wenn man mal mit dem regelmäßigen Unterricht aussetzt oder auch den Lehrer wechselt. Eigene musikalische Vorlieben formen sich dann vielleicht besser bzw. andere Lehrer haben andere Schwerpunkte und auch andere Tipps auf Lager.

Also: Mund an den sauren Apfel halten und Zähne zusammenkneifen – Lehrer suchen und üben, üben, üben! Dann bleibt der Traum vom Keyboarder sicher keine Eintagsfliege und eventuell betört man tatsächlich irgendwann den ein oder anderen potentiellen Partner des Wunschgeschlechts.

In jedem Fall bieten wir hier für Einsteiger und Fortgeschrittene verschiedene Workshops für „Zwischendurch“ an. Entweder um Gelerntes aufzufrischen, in die Materie tiefer einzutauchen oder Ideen für den Unterricht zu finden.

Wir wünschen viel Spaß damit.

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