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Ableton Live ist keine Software, die sich leicht kategorisieren lässt. Das wird nicht zuletzt durch Ableton’s Bezeichnung „Sequencing Instrument“ deutlich. Eine Bezeichnung, die es übrigens genau auf den Punkt bringt. Ableton Live ist im Prinzip ein Loop-Sequenzer, der jedoch durch seine konsequent gestaltete Oberfläche und seine Echtzeitfähigkeiten zu einem Instrument wird, mit dem du spontan und direkt jammen und Musik machen kannst.

Neben der ARRANGEMENT-Ansicht, die dem Bedienungskonzept eines herkömmlichen Sequenzers sehr ähnlich ist, gibt es die SESSION-Ansicht, über die Ableton Live als Instrument gespielt wird. Nehmen wir diese Ansicht zunächst genauer unter die Lupe, denn hier offenbart sich das innovative Konzept am besten.

Die linke Seite der Session-Ansicht wird von einem Browser beansprucht, der den Zugriff auf Sample-Loops, Effekte und VST-Plug-Ins ermöglicht. Der untere Teil kann verschiedene Dinge darstellen. Hier werden beispielsweise die Einstellungen eines Samples angezeigt und bearbeitet, Effektketten editiert oder die Ausgänge der Soundkarte dargestellt. Die Hauptansicht von Ableton Live besteht aus einer Matrix. Jede Spur wird hier vertikal angeordnet. Eine Spur ähnelt also nicht zuletzt optisch dem Kanalzug eines Mischpultes. Entsprechend besitzt jede Spur auch einen Volumen- und Pan-Regler, verschiedene Möglichkeiten zum Routing und wahlweise bis zu vier Send-Wege.

Eine Spur muss natürlich Audiomaterial aufnehmen können. Hierzu stehen Platzhalter für CLIPS bereit. Dies sind Audiodaten, die in Form von Wav- oder Aif-Dateien entweder als Loop oder als One-Shot-Sample wiedergegeben werden können. Jede Spur kann unendlich viele Clips aufnehmen, aber immer nur einen Clip zur selben Zeit abspielen. Sie können natürlich mehrere Clips unterschiedlicher Spuren gleichzeitig abspielen: Mit Klick auf einen der SCENE-Buttons in der rechten Spalte werden alle Clips einer horizontalen Reihe gleichzeitig aktiviert. Auf diese Weise lassen sich in Nullkommanichts Arrangements erstellen. Die erste Scene enthält beispielsweise die Clips für ein Intro, die zweite für das Thema usw. Dabei bleibt das Ganze aber vollkommen flexibel, da die Clips jederzeit – auch über die Scenes hinaus – beliebig miteinander kombiniert werden können. Sie können Clips verschieben, kopieren und sogar ganze Scenes per Copy&Paste duplizieren, neue Spuren einfügen, per Drag&Drop neue Clips ins Spiel bringen, Effekte anordnen und editieren und noch einiges mehr…


Akai ist ein Hersteller von elektronischen Instrumenten mit Hauptsitz in Singapur. Akai ist vor allem für seine Synthesizer, Audiosamples und Sequenzer bekannt.

 


Ein Akkord beschreibt den Klang aus mindestens drei einzelnen Tönen und wird typischerweise zur Begleitung gespielt. Der “Standard Akkord” besteht dabei aus Grundton, kleine Terz (Moll) ODER großer Terz (Dur) und der Quinte. Die drei Töne sind für den Akkord daher eine Voraussetzung, da erst durch den dritten Ton das Tongeschlecht (Dur oder Moll) festgelegt werden kann. Bei nur zwei Tönen spricht man von einem Intervall.

Darüber hinaus gibt es beinahe unendlich viele Variationen, Abweichungen und Ergänzungen, wie z.B. den Septime-Akkord, bei dem zum Grundton, Terz und Quint noch die Septime (große oder kleine) hinzu geführt wird, bei dem None-Akkord wird der Klang um die None ergänzt. Prinzipiell gilt, dass ein anderer Ton dadurch wegfallen kann, aber nicht muss. Mindestens jedoch müssen drei Töne stehen bleiben.

In unseren Chartcards findest du die Akkorde zu bekannten Liedern aus dem Bereich der Populären Musik. Klick dich durch und viel Spaß beim Spielen!

 


Alesis ist ein Hersteller von innovativer Recording-Technologie wie Signalprozessoren, Drumcomputern, Synthesizern und Verstörkern. Gegründet wurde Alesis 1984 von Keith Barr in Hollywood.


In Tradition der transportablen Orgeln ist das Alleinunterhalter Keyboard –  oder auch Portable Keyboard genannt – ein Tasteninstrument mit Begleitautomatik. Neben der Mobilität steht hier vor allem der Spaß am Musizieren im Vordergrund. Portabel Keyboards besitzen Hunderte von Sounds und Styles, mit denen man fast jeden Musikstil spielen kann. Mit Hilfe der Begleitfunktionen und Spielhilfen kann ein einzelner Musiker klingen wie eine ganze Band. Portable Keyboards werden in allen Preisklassen, vom Einsteiger-Instrument im Kaufhaus bis zum Profi-Instrument für den Alleinunterhalter geboten.


Der analog Synthesizer (umgangssprachlich auch oft analog Synth oder analog Synths genannt) benutzt drei signalführende Bausteine: Den Oszillator, das Filter und den Verstärker. Der Oszillator erzeugt eine rohe, sehr obertonreiche Wellenform. Die Oszillatoren werden in einem Mixer gemischt und von dort in ein Filter geschickt. Damit lässt sich der Sound weicher bzw. dunkler machen, indem die oberen Frequenz-Anteile gedämpft werden. Auch lassen sich durch Filter-Resonanz bestimmte Spitzen im Spektrum hervorheben, was den typischen elektronischen, quietschenden oder schmatzenden Sound des analog Synthesizers ergibt.

Der Verstärker schließlich steuert beim analog Synthesizer die Lautstärke. Verstärker ist nicht nur hier ein technisch korrektes, aber von der Bedeutung her irreführendes Wort im Synthesizer-Jargon.

Filter und Verstärker (eher: Abschwächer) sind dafür verantwortlich, dass man die analoge Synthese auch als „subtraktive Synthese“ bezeichnet, denn sie entziehen der rohen Oszillatorwellenform Obertöne und Lautstärke.

Analog Synthesizer Oszillator

Ein Oszillator erzeugt das Roh-Signal für den Synthesizersound. Grundsätzlich kann man am Oszillator nur zwei Parameter steuern: Tonhöhe und Klangfarbe. Alle Parameter des Oszillators beeinflussen nur diese beiden Eigenschaften des Ausgangssignals. Wie bei allen Modulen eines Synthesizers ist das Prinzip völlig einfach, erst die Details machen das Ganze unübersichtlich. Beim Oszillator etwa sieht das so aus:
Der Oktavregler legt die Ausgangs-Oktavlage fest. Mit dem Detune-Regler kann man den Oszillator – meist in Hundertstel-Halbtönen – verstimmen. So wird die Tonhöhe im Normalfall von der Klaviatur gesteuert, zusätzlich addiert ein LFO das Vibrato.

Die Grundklangfarbe wird von der Oszillator-Wellenform bestimmt. Da die Auswahl an analogen Wellenformen sehr begrenzt ist und ein Oszillator allein oft langweilig und steril klingt, sind Synthesizer mit zwei Oszillatoren deutlich flexibler.

Analog Synthesizer Filter

Bei allen Instrumenten gibt es Möglichkeiten, den Klang zu dämpfen – so z. B. Deckel und Hammerfilz beim Klavier, Dämpfer oder Filzklöppel für Schlaginstrumente, weichere Plektren bei Gitarren. Keines davon kann den Grundklang des Instrumentes aber völlig verändern und nicht nur dumpfer machen – wie es der Dämpfer der gestopften Trompete kann, der die Funktionsweise eines Filters am besten veranschaulicht.
Zentrale Regelmöglichkeiten eines Filters sind die Cutoff-Frequenz und die Resonanz:

Cutoff

Die Grenze, oberhalb oder unterhalb (abhängig vom Filtertyp) der ein Filter Frequenzen dämpft wird als Cutoff-Frequenz bezeichnet. Im Grunde ist auch das ein verwirrender Begriff, denn die Frequenz selbst kann Ihnen herzlich egal sein – man sieht ohnehin nur einen Wertebereich von 0-127.
Ein statisches Filter allein ist klanglich allerdings noch genauso langweilig wie die Oszillator-Wellenform. Zu einem musikalisch interessanten Sound wird das Ganze erst durch Filterverläufe, per Hüllkurve, durch Drehen eines Wheels oder auch eine LFO-Modulation. Erst dann entstehen schmatzende Leads, knackige Bässe oder fette Synthbrass-Sounds.

Eine Standard-Modulationsquelle der analog Synthesizer Filtersektion ist der Parameter Keybaord-Tracking: dieser regelt die Modulation der Cutoff-Frequenz in Abhängigkeit der Tonhöhe. Man erreicht damit z.B., dass sich mit steigender Tonhöhe das Filter öffnet.

Resonanz

Dieser Regler spitzt den Bereich um die Cutoff-Frequenz zu, vergleichbar dem Q-Regler eines parametrischen Equalizers. Je höher die Resonanz, desto deutlicher und synthetischer die Filterwirkung, bis hin zu den typischen Wah-Wah- oder Schmatzeffekten. Filter ohne eine Resonanzfunktion klingen nicht wesentlich spannender als Bass- und Höhenregler.
Wird die Resonanz bis zum Anschlag aufgedreht, beginnen viele Filter, selbst zu schwingen und einen Sinuston in Höhe der Cutoff-Frequenz zu erzeugen – Selbstoszillation heißt das dann. Dieser Ton mischt sich dann mit dem Oszillatorsignal und wird zum Beispiel gern für analoge Orgelsounds oder auch als Sinuston für elektronische Drumsounds benutzt.
Diese beiden Parameter sind die einzig regelbaren Eigenschaften des Filters – Sie erinnern sich: Bei den Oszillatoren war es ähnlich simpel. Kommen wir zu den Filtermodi. Ähnlich den Bass-, Höhen- oder Mittenreglern gibt es auch bei den Synthesizerfiltern unterschiedliche Charakteristika. Diese Filtertypen gibt es selbstverständlich nicht nur in analogen Synthesizern, sondern in allen, die überhaupt Filter anbieten.

Kombination von Filtern

Die meisten analog Synthesizer bieten gleich mehrere Filter an, die man parallel und seriell schalten kann. Schaltet man zwei identische Filter hintereinander, verdoppelt sich die Filterwirkung. Schaltet man dagegen einen Tief- und einen Hochpass parallel, kann man den Klang „sprechen“ lassen. Hier macht Experimentieren besonders Spaß.

Analog Synthesizer Keyboard

Analoge Synthesizer arbeiten bekanntlich spannungsgesteuert. Die Tonhöhe des Oszillators wird von einer Steuerspannung bestimmt, so auch der Start und das Ende einer Note. In neueren oder virtuellen analogen Synthesizern ist dieser Bezug nicht mehr sichtbar, trotzdem ist es nicht verkehrt, sich die versteckten Zusammenhänge einmal sichtbar zu machen.

Am einfachsten ist das mit dem „Eingabe-Tool“ – dem Keyboard. Für die mechanischen Eigenschaften etwa einer Klaviertastatur gibt es nämlich im Synthesizer analoge Entsprechungen – heute gibt‘s das Ganze natürlich auch in digital, da heißt es MIDI.

Analog Synthesizer Controller

Genau genommen ist ein Synthesizer eine flexible Klangmaschine, die auf Spannungen von außen reagieren kann. Dass Synthesizer Keyboards haben, liegt daran, dass die meisten User serienmäßig mit Fingern ausgestattet sind und auf dem Klavier lernen.

Die Ausdrucksmöglichkeiten des Synthesizers gehen ein allerdings weit über die pianistische Spielweise hinaus. Die Controller für den Eingriff in die Klangerzeugung sind ebenfalls den Fingern und Füßen angepasst. Jeder hat seine Vor-und Nachteile

Da der Mensch von Mittelalter an das Vibrato und Tremolo gewöhnt war, hielt sich der LFO als Haupt-Modulationsquelle bis heute fest im Sattel. Sehr interessante Sounds lassen sich aber vor allem dann erzielen, wenn die Modulation selbst im hörbaren Bereich schwingt, ein Audio-Oszillator also die Modulationsquelle ist. An Stelle von ein bisschen Gewabber entstehen dann nämlich neue Obertöne und Klangverläufe. Bei analogen Synthesizern findet man dieses Feature noch verhältnismäßig oft, bei digital-analogen kaum.

Wegweisende Synth- Hersteller waren und/oder sind Moog, Korg, Roland, PPG, Waldorf und viele andere. Die meisten heutigen und kommerziellen Synths (wie z.B. der Microkorg von Korg) sind digitale Synthesizer. Allerdings gibt es auch immer wieder einige analog Synthesizer für kleines Geld, wie die Volca Serie von Korg oder die Brute Serie von Arturia.


Arranger Keyboards unterscheiden sich von Synthesizern und Digitalpianos durch die Integration einer ausgefeilten Begleitfunktion. Durch das Spielen von Akkorden mit der linken Hand wird ein Begleitautomat getriggert der die mit der rechten Hand gespielte Melodie mit einer virtuellen Band harmonisiert. Die Größe der Tastenzone wird dabei durch einen meist frei zuweisbare Splitpunkt definiert.

Neben der Möglichkeit Akkorde in den klassischen Umkehrungsvarianten zu spielen, bieten viele Hersteller zudem eine verkürzte Form der Eingabe mit ein bis zwei Tasten. Den Markt mit den vor allem bei Entertainern sehr beliebten Instrumenten teilen sich aktuell Hersteller wie Yamaha, Korg, Roland und Ketron.

Zu den beliebtesten Arranger Keyboard Modellen zählen Yamaha Tyros 5, Korg Pa4X Musikant und Ketrons Audya und SD-Serie.

 

Korg Pa4X Musikant

 

Yamaha Tyros 5

 

Ketron Audya 5

Neben der auch als Arranger bekannten Begleitfunktion bieten Keyboards dieser Bauart natürlich auch die von Synthesizern und Sampleplayern her bekannten Sounds. Stilistisch sind Arranger-Keyboards und -Module (z.B. Ketron MidJPro) sowohl was die Rhythmen/Styles als auch die Klangauswahl anbelangt ausgesprochen breit und vielseitig aufgestellt.

 

Ketron MidJPro: Arranger und Media-Player

Dank MIDI und USB sind Arranger zudem genau wie Synthesizer, Masterkeyboards und Controller mit einer Vielzahl von Peripheriegeräten kombinierbar.

Geräte wie Ketrons SD9 erweitern die Funktionalität der Instrumenten-Gattung darüber hinaus durch Audiotrack-Einbindung, die Integration von virtuellen Gitarrenamps samt Hi-Z-Eingang und einen Mikrofoneingang zu einem echten Bühnen- und Band-Hub.

 

 


Arturia ist ein französischer Hard- und Software-Hersteller, der von Tastenfreunden besonders wegen der Software Synthesizer geschätzt wird, die den Sound der Analog-Synths aus den 1970ern reproduzieren. Hier findest du Testberichte, Stories und News rund um Arturia!


Damit Sound in den Rechner rein und raus gehen kann, benötigt man ein Audio Interface. Die meisten Laptops und PS’s  verfügen über „On-Board-Sound“. Zum Musikmachen reicht dieses Audio Interface allerdings in der Regel nicht aus.

Audio Interface Klangqualität

Natürlich unterscheiden sich die verschiedenen Audio Interfaces auch in der Klangqualität. Es gibt aber praktisch keine Musiker-Audiointerfaces mehr, die nicht wenigstens okay klingen. Achte also zuerst auf angenehme Bedienung und ausreichende Ausstattung für deine Bedürfnisse.

Dennoch ein paar Richtwerte:

– Eine Audio-CD hat einen maximalen Rauschabstand von ca. 96 dB.

– Einfache Musiker-Audiointerfaces bringen es auf ca. 100 dB Rauschabstand.

– Mittelklasse-Audio Interfaces schaffen 106-110 dB Rauschabstand

– Spitzeninterfaces bringen es auf 115-120 dB.

Selbst einfache Interfaces haben einen sehr linearen Frequenzgang. Wenn’s muffig klingt, hat das meist andere Gründe als das Audiointerface. Größere Klang- und Qualitätsunterschiede gibt es allerdings bei den integrierten Zusatzfunktionen wie Mikrofonvorstufen, Kopfhörerverstärker, Instrumenteneingang. Hier schneiden etwas teurere Audio Interfaces meist hörbar besser ab als Einsteigermodelle.

Der richtige Audiotreiber

Audiointerfaces für Musiker kommunizieren mit dem Rechner bzw. der Audio-Software in der Regel nicht über die normalen Systemtreiber (MME, Direct Sound), sondern über spezielle Treiber, die für besonders niedrige Latenzen ausgelegt sind. Zwar bietet Windows mittlerweile auch sehr schnelle Treibermodelle an (Kernel Stream), bislang werden diese aber nur von wenigen Programmen unterstützt. Als De-Facto-Standard hat sich das von Steinberg entwickelte ASIO-Treibermodell durchgesetzt (ASIO = Audio Stream Input Output). ASIO-Treiber gibt es nur für Musiker-Audiointerfaces – auch das ist ein Grund, warum normale Consumer-Soundkarten aus dem Elektromarkt fürs Musikmachen nicht geeignet sind.

Zu den Treibern gehört ein Software-Bedienpannel, über das sich die Latenzen einstellen lassen. Generell gilt: Besonders kurze Latenzen (d.h. sehr schnelle Ein-/Ausgabe) belasten den Hauptprozessor stärker als etwas längere Latenzen. Ist die Prozessorlast kurzzeitig zu hoch, kommt es zu Knacksern und Aussetzern in der Audioausgabe.

In der Praxis stellt man die Latenz gerade so niedrig ein, dass man beim Einspielen von virtuellen Instrumenten keine Verzögerung zwischen Tastenanschlag und dem erzeugten Klang spürt. In der Regel ist das bei Latenzen im Bereich von ca. 10 Millisekunden gegeben. Sind alle Spuren eingespielt, kann man zum Mischen die Latenz erhöhen, um mehr Prozessorpower für die Klangbearbeitung zur Verfügung zu haben. Beim Mischen stören höhere Latenzen nicht.

Wichtig: Im Audioprogramm musst du den richtigen Treiber erst auswählen. Viele Audioprogramme arbeiten per Default mit dem normalen Systemtreiber (erkenntlich an Einträgen wie „ASIO-Multimedia-Treiber“). Das „ASIO“ in dieser Bezeichnung ist irreführend, es handelt sich eigentlich ein normaler Systemtreiber! Von den niedrigen Latenzen profitierst du erst, wenn du den richtigen ASIO-Treiber (bzw. einen Kernel Stream Treiber) auswählst. Den erkennst du daran, dass die Gerätebezeichnung oder der Hersteller im entsprechenden Eintrag genannt wird.

Samplingrate und Auflösung

Die Samplingrate (auch Abtastrate oder Abtastfrequenz genannt) bestimmt, wie weit der Frequenzgang reicht. Um einen Sinuston einer bestimmten Frequenz digital zu erfassen, muss die Samplingrate mindestens das Doppelte dieser Frequenz betragen. Man geht davon aus, dass der Mensch bis maximal 20 kHz hören kann. Um den menschlichen Hörbereich zu erfassen, benötigt man also eine Samplingrate von etwa 40 kHz. Die Abtastrate der CD wurde auf 44,1 kHz festgelegt, also minimal höher als absolut nötig.

Die meisten aktuellen Audio Interfaces bieten auch höhere Abtastraten von 96 oder gar 192 kHz an. Benutzt werden so hohe Samplingraten selbst in Profistudios eher selten (u.a. für HiEnd und Surround-Produktionen). Üblich ist nach wie vor der CD-Standard von 44.1 kHz.

Anders verhält es sich mit der Bittiefe; sie definiert die dynamische Auflösung. CD-Standard ist 16 Bit, was einen maximalen Rauschabstand von 96 dB erlaubt (was schon eine ganze Menge ist). Für Aufnahmen ist aus verschiedenen Gründen ein noch höherer Rauschabstand sinnvoll, deshalb arbeitet man mit einer Auflösung von 24 Bit. Theoretisch kann damit ein Rauschabstand von 144 dB abgebildet werden. Heutige Wandler schaffen aber maximal ca. 120 dB (s. Klangqualität). Ein weiteres Erhöhen der Bittiefe auf 32 Bit würde also nichts mehr bringen.

Das gängige Audioformat für Aufnahmen ist daher 44,1 kHz / 24 Bit. Weniger ist auch im Homestudio nicht sinnvoll.



Hier bloggt die Keyboards-Redaktion über Trends und Tendenzen aus der Szene…


C. Bechstein ist ein Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Berlin das Flügel und Klaviere sowohl für den Konzertbetrieb als den privaten Klavier- und Musikliebhaber herstellt.


Es ist kein Wunder, dass viele Casio Keyboards mittlerweile Kultobjekte sind. Die Produkte der japanischen Firma konnten häufig mit pfiffigen Features überraschen und haben geholfen, die Popmusikgeschichte mitzugestalten.


In unseren Chartcards findest du stets die neuesten Charthits zum Nachspielen – inklusive der Notation und Spieltipps!


Chick Corea ist einer der bekanntesten Jazz-Pianisten. Der US-Musiker wird außerdem als einer der Gründerväter des Jazzrocks gefeiert und hat im Laufe seiner Karriere über 20 Grammys erhalten.


Chord ist der englische Begriff für Akkord. Als Akkord bezeichnet man eine Kombination von mindestens drei Tönen, die gleichzeitig erklingen. Akkorde werden meist auf Basis einer Tonskala aus einem Grund-Dreiklang und Erweiterungstönen (Options) gebildet.


Clavia ist eine schwedische Keyboard-Schmiede, die unter dem Label ddrum auch E-Drums und Drumcomputer herstellt. Wir widmen uns hier jedoch ausschließlich den Tasteninstrumenten von Clavia.


Controller oder Spielhilfen sind im weitesten Sinne Zusatzeinrichtungen, um dem möglicherweise wenig ausdrucksstarken elektronischen Klang “Leben” einzuhauchen.




Der Ursprung eines Digitalpianos liegt – wie für viele elektronische Instrumente – bei der Nachbildung der akustischen Instrumentenwelt. Bei einem Digitalpiano spielt jedoch nicht nur das Spielgefühl eine wichtige Rolle!

Als Pianist hatte man es nicht so leicht wie ein Saxophonist, der sein Instrument in jedem handlichen Koffer bei sich tragen kann.  Mittlerweile ist das Digitalpiano in den verschiedensten Varianten zu haben. Neben Instrumenten die für den Live-Einsatz verwendet werden, gibt es auch Digitalpianos für den Heimgebrauch. Vor dem Digitalpiano gab es zunächst einige E-Pianos, deren Klangerzeugung weitestgehend nach einem elektromagnetischen Prinzip funktionierte.

Dabei wird die Schwingung von Klangzungen ähnlich wie bei einer elektrischen Gitarre per Tonabnehmer übertragen. Die Klassiker dieser Kategorie sind das Fender Rhodes und das Wurlitzer-Piano. Die Klänge dieser Instrumente hatten mit dem akustischen Vorbild wenig gemein, sind allerdings aufgrund ihres eigenständigen Klangcharakters noch heute sehr beliebt. Aus diesem Grund besitzt auch jedes Digitalpiano mindestens ein E-Piano-Preset, das einem dieser Instrumente nachempfunden ist.

Einen Sonderfall stellt Yamahas Stagepiano CP70 dar. Dabei handelt es sich im ein semi-akustisches Instrument, das also über Saiten verfügt, dessen Übertragung der Saitenschwingung jedoch über Tonabnehmer erfolgt. Verglichen mit den elektromagnetischen E-Pianos hat der Klang des CP70 natürlich vielmehr Ähnlichkeit mit dem eines akustischen Klaviers. Allerdings fehlt ihnen allen der Resonanzkörper, der für die Entstehung des charakteristischen Klavierklanges eine bedeutende Rolle spielt.

Erst mit Einzug der Samplingtechnologie gab es erstmals Resultate, bei denen man von einer realistischen Nachbildung sprechen konnte. Dem Traum vom perfekten elektronischen Klavier kam man damit zwar einen bedeutenden Schritt näher, jedoch zeigten sich schon bald die Schwächen des Samplings.

Die meisten Digitalpianos bieten zwischen 5 und 10 Sounds, wobei neben Varianten des akustischen Klavierklangs E-Pianos, Vibraphone, Cembalo und darüber hinaus oft Orgel- und Streicherklänge zu finden sind.

Im Digitalpiano besteht die Möglichkeit zwei Sounds zu kombinieren, die sich dann gleichzeitig über die Tastatur spielen lassen. Dank der Polyphonie variiert dies zwischen 32 und 128 Stimmen. Zum realistischen Klang gehört speziell beim Piano ein möglichst authentisches Spielgefühl, und in dieser Hinsicht wurden die Digitalpianos ebenfalls optimiert. Die meisten Instrumente verfügen über den traditionellen Notenumfang von 88 Taste, so dass der Darbietung klassischer Literatur mit dem Digitalpiano nichts im Wege steht. Zum Spielen in einer Band könnte unter Umständen aber auch eines der kleineren Modelle ausreichen, die in der Regel 76er Klaviaturen besitzen. Besonders beliebt sind die Hammermechanik-Tastaturen, die bereits bei den Digitalpianos der Mittelklasse zur Standard-Ausstattung gehören. Für Pianisten, die hohe Ansprüche an die Tastatur stellen, bieten einige Hersteller auch Modelle mit Holztastaturen an.


Du möchtest auch offline alles über Sounddesign, Synthies und Keyboards erfahren? Mit unseren praktischen E-Specials über Online Synthesizer, Sounddesign und Co. kein Problem!


Die Geschichte des Drumcomputers – auch Drummachine oder Rhythmusmaschine genannt – beginnt früher als man vielleicht vermutet. Schon 1932 entwickelte der Avantgardekomponist Henry Cowell zusammen mit Leon Thermen (dem Erfinder des Theremins ) das Rhythmicon, von dem aber nur wenige Exemplare hergestellt wurden.

Die ersten in Serie hergestellten Drumcomputer waren der mit Tapeloops arbeitende Chamberlin Rhythmate (1949) und der Wurlitzer Sideman (1959), bei der die Rhythmen mit rotierenden Kontakten erzeugt wurden. Der Sideman verkaufte sich ziemlich gut und machte das Rhythmusmaschinenkonzept populär. Weil er mit seinem Sideman nicht zufrieden war, entwickelte der japanische Akkordeonspieler Tsutomo Katoh 1963 zusammen mit der Elektronikfirma Keio in Tokio (aus der dann später Korg wurde) die DoncaMatic.

Drumcomputer haben zwei Funktionsbereiche:

Die Klangerzeugung und den Sequenzer. Vor allem unterscheiden sich die Drumcomputer in diesen beiden Punkten voneinander. Es gibt Drumcomputer mit analoger Klangerzeugung, ROM-Samples, mit Sampling-Möglichkeiten, mit Step-Programmierung oder Realtime-Aufnahme, mit MIDI oder anderen Möglichkeiten der Synchronisation. Und auch Drum-Geräte ohne Sequenzerteil sind weit verbreitet.

Der Sequenzer eines Drumcomputers dient dazu, die von der Klangerzeugung bereitgestellten Sounds rhythmisch zu organisieren. Manche Geräte bieten fest eingespeicherte Preset-Patterns, andere Speicherplätze zur Programmierung eigener Sequenzen (auch die Mischung aus Presets plus Programmierbarkeit ist häufig anzutreffen). Die Preset-Maschinen der 70er und frühen 80er-Jahre waren in der Regel mit Tanzmuckerrhythmen der Sorte Walzer, Cha Cha Cha & Co. bestückt.

Wie bei Synthesizern kann man auch bei Drumcomputern zwischen analoger und digitaler Klangerzeugung unterscheiden. In den 70er Jahren kannte man nur die analoge Klangerzeugung, die auf der Filterung einfacher Grundwellenformen und Rauschen beruhte, wie z.B. bei der Boss DR 55.
Eine Snare bestand meist aus einer Noise-Generator und zwei Sinuswellenformen mit unterschiedlicher Filterung und Stimmung. Analoge Sounds zeichnen sich durch einen warmen und fetten Klangeindruck sowie eine große Durchsetzungsfähigkeit im Bassbereich aus. Die Bassdrum der wohl bekanntesten Analogmaschine, der Roland TR-808, kann das eindrucksvoll belegen.

Die digitale Klangerzeugung, mit der z.B. der E-mu Drumulator oder der Oberheim DMX arbeitet, beruht auf dem Auslesen  digitaler Samples . Hier ist eine gewisse Kälte und Sprödheit des Drumcomputer Sounds charakteristisch. Es wird immer das gleiche Sample abgespielt und der Klang nicht jedes Mal wie bei analogen Maschinen neu generiert, was die Lebendigkeit der analogen Synthese ausmacht.

Der Vorteil der digitalen Klangerzeugung liegt in ihrer größeren Realitätsnähe wenn es darum geht einen „echten“ Schlagzeuger zu imitieren. Manche Maschinen wie z.B. die Roland TR-909 verwenden beide Arten der Klangerzeugung: HiHat und Cymbals sind gesampelt, während alle anderen Sounds von analogen Schaltkreisen erzeugt werden.

Inzwischen basieren fast alle Drumcomputer auf der Sampling-Technik. Drumcomputer der neueren Genreation besitzen meistens auch ein großes Display, Trigger-Pads und natürlich einen eingebauten Sequenzer. Das Angebot der fest eingespeicherten Klänge geht oft sogar über den Drum- und Percussion-Bereich hinaus und enthält auch Bass- und Effekt-Samples.

Aufgrund der großen Nachfrage nach der TR-909, bzw. der speziellen Kombination von analogen und gesampelten Klängen, entwickelte der Berliner Hardware-Spezialist Jürgen Michealis die Jomox XBase09. Sie vereint ebenfalls analoge und digitale Klangerzeugungen und orientiert sich klanglich weitgehend an dem Drumcomputer TR-909. Die XBase09 bietet aber noch mehr Klangmöglichkeiten und besitzt einen richtigen Step-Sequenzer (sogar mit drei zusätzlichen MIDI-Spuren), der es erlaubt, jeden Step individuell zu programmieren. So kann man aus der Bassdrum-Sektion Basslinien zaubern, die Snaredrum zur Elektro-Percussion verwandeln, die Hihat verstimmen und auf einzelnen Steps rückwärts abspielen lassen – und, und, und..

Mit dem Machinedrum hat der schwedische Hersteller Elektron einen Drumcomputer geschaffen, die die Kombination analog/digital per DSP realisiert. Machine Drum bietet vier verschiedene Percussion-Synthesizer-Modelle, die den alten TR-Maschinen von Roland oder Sample-basierten Drumcomputern nachempfunden sind. Ebenso gibt es physikalische Modelle, mit denen sich Percussion-Instrumente nachbilden oder völlig neue erfinden lassen.


Mit der Drummachine werden die Beats erzeugt. Die Sounds sind entweder gesampelt oder werden durch eine analoge Klangerzeugung generiert.

Die ersten in Serie hergestellten Drumcomputer waren der mit Tapeloops arbeitende Chamberlin Rhythmate (1949) und der Wurlitzer Sideman (1959), bei der die Rhythmen mit rotierenden Kontakten erzeugt wurden. Der Sideman verkaufte sich ziemlich gut und machte das Rhythmusmaschinenkonzept populär. Weil er mit seinem Sideman nicht zufrieden war, entwickelte der japanische Akkordeonspieler Tsutomo Katoh 1963 zusammen mit der Elektronikfirma Keio in Tokio (aus der dann später Korg wurde) die DoncaMatic.

Drumcomputer haben zwei Funktionsbereiche:

Die Klangerzeugung und den Sequenzer. Vor allem unterscheiden sich die Drumcomputer in diesen beiden Punkten voneinander. Es gibt Drumcomputer mit analoger Klangerzeugung, ROM-Samples, mit Sampling-Möglichkeiten, mit Step-Programmierung oder Realtime-Aufnahme, mit MIDI oder anderen Möglichkeiten der Synchronisation. Und auch Drum-Geräte ohne Sequenzerteil sind weit verbreitet.

Der Sequenzer eines Drumcomputers dient dazu, die von der Klangerzeugung bereitgestellten Sounds rhythmisch zu organisieren. Manche Geräte bieten fest eingespeicherte Preset-Patterns, andere Speicherplätze zur Programmierung eigener Sequenzen (auch die Mischung aus Presets plus Programmierbarkeit ist häufig anzutreffen). Die Preset-Maschinen der 70er und frühen 80er-Jahre waren in der Regel mit Tanzmuckerrhythmen der Sorte Walzer, Cha Cha Cha & Co. bestückt.

Wie bei Synthesizern kann man auch bei Drumcomputern zwischen analoger und digitaler Klangerzeugung unterscheiden. In den 70er Jahren kannte man nur die analoge Klangerzeugung, die auf der Filterung einfacher Grundwellenformen und Rauschen beruhte, wie z.B. bei der Boss DR 55.
Eine Snare bestand meist aus einer Noise-Generator und zwei Sinuswellenformen mit unterschiedlicher Filterung und Stimmung. Analoge Sounds zeichnen sich durch einen warmen und fetten Klangeindruck sowie eine große Durchsetzungsfähigkeit im Bassbereich aus. Die Bassdrum der wohl bekanntesten Analogmaschine, der Roland TR-808, kann das eindrucksvoll belegen.

Die digitale Klangerzeugung, mit der z.B. der E-mu Drumulator oder der Oberheim DMX arbeitet, beruht auf dem Auslesen  digitaler Samples . Hier ist eine gewisse Kälte und Sprödheit des Drumcomputer Sounds charakteristisch. Es wird immer das gleiche Sample abgespielt und der Klang nicht jedes Mal wie bei analogen Maschinen neu generiert, was die Lebendigkeit der analogen Synthese ausmacht.

Der Vorteil der digitalen Klangerzeugung liegt in ihrer größeren Realitätsnähe wenn es darum geht einen „echten“ Schlagzeuger zu imitieren. Manche Maschinen wie z.B. die Roland TR-909 verwenden beide Arten der Klangerzeugung: HiHat und Cymbals sind gesampelt, während alle anderen Sounds von analogen Schaltkreisen erzeugt werden.

Inzwischen basieren fast alle Drumcomputer auf der Sampling-Technik. Drumcomputer der neueren Genreation besitzen meistens auch ein großes Display, Trigger-Pads und natürlich einen eingebauten Sequenzer. Das Angebot der fest eingespeicherten Klänge geht oft sogar über den Drum- und Percussion-Bereich hinaus und enthält auch Bass- und Effekt-Samples.

Aufgrund der großen Nachfrage nach der TR-909, bzw. der speziellen Kombination von analogen und gesampelten Klängen, entwickelte der Berliner Hardware-Spezialist Jürgen Michealis die Jomox XBase09. Sie vereint ebenfalls analoge und digitale Klangerzeugungen und orientiert sich klanglich weitgehend an dem Drumcomputer TR-909. Die XBase09 bietet aber noch mehr Klangmöglichkeiten und besitzt einen richtigen Step-Sequenzer (sogar mit drei zusätzlichen MIDI-Spuren), der es erlaubt, jeden Step individuell zu programmieren. So kann man aus der Bassdrum-Sektion Basslinien zaubern, die Snaredrum zur Elektro-Percussion verwandeln, die Hihat verstimmen und auf einzelnen Steps rückwärts abspielen lassen – und, und, und..

Mit dem Machinedrum hat der schwedische Hersteller Elektron einen Drumcomputer geschaffen, die die Kombination analog/digital per DSP realisiert. Machine Drum bietet vier verschiedene Percussion-Synthesizer-Modelle, die den alten TR-Maschinen von Roland oder Sample-basierten Drumcomputern nachempfunden sind. Ebenso gibt es physikalische Modelle, mit denen sich Percussion-Instrumente nachbilden oder völlig neue erfinden lassen.


Das elektronische Piano, kurz E-Piano, ist ein Tasteninstrument das in den 50ern als Alternative zum Klavier entstand. Die Klangerzeugung erfolgt dabei elektronisch über die Klaviatur und ihre Mechanik, bei der metallene Klangzungen von Hämmern in Schwingung versetzt und über ein Pick-Up-System in elektrische Signale umgewandelt werden. Auf unserer Seite findest du viele Infos zu einer Reihe an E-Pianos – angefangen von den Klassikern, wie dem berühmten Rhodes, bis hin zu den Instrumenten von heute!


Testberichte, News und Infos zu den Highlights des aktuellen Equipments rund um Tasteninstrumente. Sei es ganz einfach für den Heimgebrauch, live on stage oder zum Arrangieren und Komponieren im MIDI-Studio – hier erfährst du alles über Tasteninstrumente jedweder Art!


Im Gegensatz zu einer reinen Musikproduktion steht bei einer Soundtrack-Produktion der Ton im Dienste des Films. Im Idealfall ergeben Bild und Ton ein einziges untrennbares stimmiges Ganzes, doch dazu bedarf es einer bestimmten Herangehensweise.

Gerade in der Filmvertonung ist es gang und gebe, einzelne Sounds gelegentlich extrem aufzupumpen oder besonders übertrieben zu bearbeiten, damit das Ergebnis möglichst dem eindrucksvollen Bild gleicht.

Alle orchestral angelegten Werke in der Filmmusik, die neben dem modernen Konzertleben der größeren Städte sicherlich den Hauptanteil zeitgenössischer Orchesterwerke stellt, beziehen sich auf eine oder mehrere der Epochen. Die Hollywood-üblich elegischen Gefühlsausbrüche angesichts wiederbelebter Dinosaurier oder herzzerreißender Beziehungstragödien bedienen sich meist der bewährten, energiegeladenen Tonsprache der Hochromantik, die durch den Einsatz weit ausladender Streicherorgien und durch respekteinflößendes Blech- und Schlagwerk geprägt wird. Alle bedeutenden oder unbedeutenden Filmkomponisten haben im Wesentlichen dort den musikalischen Umgang mit der großen Emotion gelernt.

In Sachen Ausbildungsmöglichkeiten sind die USA das Mekka der Filmmusik. Hierzulande sind die Ausbildungsorte rar gesät. Die wohl am meisten bekannte Schule ist die Ludwigsburger Filmakademie. Für das Studienfach Filmmusik/Sounddesign muss man ein Musikstudium an einer Akademie oder Hochschule nach Möglichkeit abgeschlossen, mindestens aber Vordiplom haben. Klavier als Hauptinstrument ist empfehlenswert. Die erste Runde des Bewerbungsverfahren umfasst das Einreichen eigener Arbeiten in Form von Partituren, Demo-CDs oder Videobändern – d. h. es ist wichtig, neben der eigenen musikalischen Grundausbildung auch Erfahrungen mit Komposition, Orchestration, Arrangement, Filmprojekten, etc. nachzuweisen. Pro Jahr werden 5 Plätze vergeben, die Ausbildung dauert zweieinhalb Jahre (4 Semester + 1 Diplom-Semester).

Unterschieden wird in der Filmmusik zwischen diegetischer Musik (auch intra-diegetische Musik) und nicht-diegetischer Musik (auch extra-diegetische Musik). Dabei beschreibt die diegetische Musik jene Filmmusik, die aus der Handlung des Films zu hören ist. Typisch dafür ist ein Radio oder eine Band, die im Hintergrund spielt. Nicht-diegetische Filmmusik hingegen ist nur vom Rezipienten wahrnehmbar, nicht jedoch für die Charaktere im Film, auch die Musik im Vor- und Abspann gehören dazu.

Weiter wird unter präexistente und nicht-präexistente Filmmusik unterschieden. Präexistente Filmmusik ist dabei jene Musik, die nicht eigens für einen Film / eine bestimmte Filmszene komponiert wurde, sondern schon vorher existierte. Typische Vertreter hierfür ist z.B. „Also Sprach Zarathustra“ in Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssey. Regisseure können so mit der Konnotation eines Stückes spielen, die historisch über Jahrzehnte der Filmgeschichte oder gar schon davor entstanden sind. So wird eine Revolte gerne mit der (abgewandelten) Melodie der Französischen Nationalhymne untermalt. Auch wird Stücken eine neue (die für spätere Filme gerne übernommen wird) und bisweilen sogar gegenteilige Konnotation durch Filme angeheftet. Der Ritt der Walküre für eine sich nähernde militärische (Nazi-) Armee ist ein solches Beispiel oder Beethovens 9. Sinfonie mit dem brutalen Hobby von Alex in A Clockwork Orange.

Nicht-präexistente Filmmusik drängt sich dabei meist weniger in den Vordergrund und soll meist mehr oder weniger unbewusst den Rezipienten in einen bestimmten emotionalen Zustand versetzen.

Zu beachten ist, dass nicht-präexistente Filmmusik zur präexistente Musik avanciert, sobald nicht-präexistente Musik aus einem früheren Film in einem neueren Verwendung findet.


Egal, ob akustisch oder elektronisch, Jazz, Soul oder Funk, Smooth oder Fusion, Latin, Gospel, Disco, Mainstream oder R’nB — George Duke hat es komponiert, produziert und gespielt. Der Meister aller Stile hat Mode-Trends er- und überlebt, und mehr als das: Er hat diese Zeit wesentlich geprägt.


Die Groovebox kombiniert Synthesizer, Drumcomputer und Sequencer. Sie sind insgesamt günstiger in der Anschaffung und einfacher in der Bedienung als mehrere zusammengestellte Einzelgeräte. Hier lohnt ein Blick auf die MC-Serie von Roland und die Electribes von Korg.

Einige Grooveboxen bieten darüber hinaus Sampling-Funktionen, mit denen man eigene Sounds integrieren kann. Es gibt auch reine Sampler-Grooveboxen, die nur mit eigenen Samples oder Phrasen gefüttert werden, die dann über Triggerpads abgerufen werden. Legendär ist auf diesem Feld die MPC-Serie von Akai.


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Die Hammond-Orgel (meist kurz Hammond genannt) ist eine elektronische Orgel bzw. ein Orgel-Hersteller, dessen Instrumente besondere Popularität in den 1960er und 70er Jahren erreicht haben. Die typischen Hammond -Sounds verbindet man mit Gospel, Blues, Soul, Funk und verwandter Musik.

Entwickelt wurde sie ursprünglich von Laurens Hammond in den 1930er Jahren. Etwa 1920 erfand er einen Wechselstrom-Synchronmotor, der in Uhren zum Einsatz kam. Seit dem war er ebenfalls auf der Suche nach weiteren Anwendungsmöglichkeiten dieses Motors und stieß letztendlich auf Theater- und Kino-Orgeln. 1934 Meldete er seine Entwicklung zum Patent an und erreicht dies noch im selben Jahr.

Als günstige Alternative zur Pfeifenorgel, zog die Hammond -Orgel in zahlreiche Gospelgemeinden ein und verbreitete sich von dort weiter in Blues, Soul, Jazz und letztendlich auch in die Rockmusik.

Das Funktionsprinzip von Hammond

In einer Hammond sind etliche Tonräder („Tonewheels“) verbaut, die vor elektrischen Tonabnehmern positioniert sind. Die Tonräder haben eine Zahnradähnliche Form, wobei die vermeintlichen Zähne eine Sinuskurve imitieren. Werden die Tonräder durch einen Motor in Gang gesetzt, wird diese Sinusform von dem Tonabnehmer in einen elektrischen Strom umgewandelt. Über Zugriegel werden die verschiedenen Tonräder hinzugemischt.

Als Verstärkung dient häufig der Leslie Verstärker, dessen charakteristischer schwirrender Sound durch einen rotierenden Lautsprecher erzeugt wird und so maßgeblich zum typischen Hammond -Sound beiträgt. Die Geschwindigkeit mit der sich die Lautsprecher im Leslie -Gehäuse drehen, ist ebenso vom Organisten steuerbar.

Zu dem bekanntesten Hammond Modell gehören die Hammond B-3 oder auch die Hammond C-3, die beide mit einem doppelten Manual (Klaviatur) und Pedalen ausgestattet sind. Etwas kleiner ist die Hammond M100, deren Manuale leicht versetzt angeordnet sind und deren Pedale nur eine Oktave umfasst. Der Preis für ein solches Instrument wird heute hoch gehandelt.

Heute kommt eine “echte Hammond” (gemeint ist eine alte, nicht digitale) genau wie ein Leslie Verstärker, aufgrund des hohen Gewichts und der sperrigen Ausmaße, auf kaum einem Konzert zum Einsatz. Ersatz kommt stattdessen i.d.R. vom Keyboard mit Hammond -Sounds oder auch von digitalen Orgeln die Hammond inzwischen auch anbietet.

Nicht zu unterschätzen ist aber das Bühnen- Bild, dass ein solches Vintage -Instrument beim Zuschauer hinterlässt und das durch ein Keyboard optisch nicht nachahmbar ist.


Unter Hardware findet ihr Synthesizer, Pianos und Keyboards – eben alles, was man auch wirklich anfassen und über Potis und Mod-Wheel direkt performen kann. Willkommen im Hardware-Revival!


Harold Faltermeyer zählt zu den bekanntesten deutschen Komponisten. Dass der Name des gebürtigen Bayern dennoch nicht jedem bekannt ist, liegt daran, dass er die meisten seiner Erfolge als Mann im Hintergrund feierte: als Arrangeur, Produzent und Filmkomponist.


Herbie Hancock wurde am 12.04.1940 in Chicago geboren. Seine Eltern ermöglichten ihm bereits im Alter von 7 Jahren den ersten Klavierunterricht. Klassische Musik und Elektronik waren seine Hauptinteressen. Mit 11 Jahren führte er das 5. Klavierkonzert von Mozart zusammen mit dem Chicago Symphony Orchestra auf. Den Jazz entdeckte Herbie Hancock durch Schallplatten von Oscar Peterson und George Shearing.


Hohner Musikinstrumente GmbH ist heute ein Instrumentenhersteller, der primär Zungeninstrumente, also Mundharmonikas, Akkordeons und Melodicas herstellt und vertreibt. In den 1960er bis 80er Jahre entwickelte bzw. vertrieb Hohner (auch in Kooperation mit z.B. Casio) einige elektrische Tasteninstrumente, darunter das Pianet von 1962, das im Gegensatz zum Fender Rhodes wesentlich leichter zu transportieren und dabei noch stimmstabiler war. Auch Orgeln wurden entwickelt und von namenhaften Künstlern (John Paul Jones – Led Zeppelin) verwendet.

Außerdem vertrieb Hohner zeitweise Saxophone, Blockflöten, Gitarren und sogar Computer.


Die neuesten Interviews mit Keyboarder rund um den Globus, Bühnentalk, Equipment-Berichte und aktuellen Geschichten aus der Welt der Synthie-Virtuosen– hier findest du unsere Stories, Interviews und Hintergrundberichte. Vom Superstar bis zum Semi-Profi und immer wieder auch von den Bühnen dieser Welt.


Der tschechischen Synthi-Wizard Jan Hammer ging mit seinen geschriebenen Scores, die mit „Crockett’s Theme“ und „Miami Vice Theme” zwei weltweite Single Hits abwarfen, in die Geschichte elektronischer Musik ein. Heute komponiert Jan Hammer hauptsächlich Filmmusik.


Kawai (auf dt. eigentlich “Musikinstrumentenhersteller Kawai”) ist eine japanische Firma die hauptsächlich Klaviere, Flügel, E- und Stage-Pianos herstellt, mit Sitz in Hamamatsu. 1927 gegründet, bewegten sich Kawai zunächst im Bereich der Orgeln und akustischen Klavieren. In das Segment der elektronischen Instrumente ist Kawai 1980 eingestiegen. Synthesizer und andere elektronische Musikinstrumente wurden aber kaum mit großem Erfolg hergestellt, während die elektronischen Pianos sich recht großer Beliebtheit erfreuen.


Im normalen Sprachgebrauch wird der Begriff Keyboard allgemein für elektronische Tasteninstrumente verwendet. Grund dafür ist wohl die Vielseitigkeit und das sehr große Angebot. Hier verschaffen wir dir einen Überblick!

 

Bei dieser Spezies des Keyboards steht vor allem der Spaß am Musizieren im Vordergrund, und man muss nicht unbedingt ein “ausgebildeter” Keyboarder sein, um mit einem Portable Keyboard Musik zu machen. Dafür bringen die Portable Keyboards nicht nur eingebaute Lautsprecher, sondern vor allem ab Werk schon viel “professionell” arrangierte Musik mit, die man dann mehr oder weniger beeinflussen kann. Dies ermöglicht eine Begleitautomatik, die zentraler Bestandteil aller Portable Keyboards ist.

Die Begleitautomatik ist im Prinzip ein Pattern-Sequenzer, und entwickelte sich aus dem Drum-Computer. Es waren in den Anfängen eher außergewöhnliche und skurrile Konstellationen, aber sie ermöglichten erstmals, das ein einziger Organist wie eine ganze Band zu klingen.

Mittlerweile gibt es Portable Keyboards in den verschiedensten Preisklassen, vom 50-Euro-Kaufhausartikel über Einsteiger-Instrumente bis zur Workstation für den Alleinunterhalter, die ihren professionellen Workstation-Pendants in nichts nachstehen. Zum Standard zählen auch hier eingebaute Effekte, Spielhilfen für Pitch-Bend und Modulation sowie Programmier- und Speicher- und Erweiterungsmöglichkeiten sowie Sampling-Möglichkeiten.


Es kann sicher nicht schaden, die Keyboard Noten der größten Hits oder der großen Sound-Pionieren jetzt schon mal zu kennen. Mit unseren Chartcards und Notationen kein Problem!


Mit Spaß an die Musik und nie mehr alleine Keyboard lernen! Keine Angst, du brauchst dir nicht unbedingt die teure Originalhardware zu kaufen, um legendären Sound großer Keyboarder nachzubauen. In unserer Rubrik “Keyboard lernen” bieten wir dir Tipps und Tricks, Tutorials, How-To’s oder Anleitungen, um dir das Keyboard lernen und spielen zu erleichtern.

(Falls du aber ein Klavier oder E-Piano statt einem Keyboard hast, dann lese doch ganz einfach unter Klavier lernen oder Klavier spielen weiter.)

Wir stellen dir nicht nur unsere Tutorials für Anfänger und Fortgeschrittene bereit, sondern bieten dir auch unsere Chartcard Leadsheets Noten aktueller Charthits an, die das Keyboard lernen anspruchsvoller gestalten und dein Keyboardspiel bereichern. Hier geht es nicht um langweiliges lernen sondern um aktives und multimediales Keyboard spielen.

“Keyboard lernen” mit unseren Chartcards

Auch als Anfänger kannst du mit unseren Chartcards und den darin enthaltenen Akkord-Tabellen bzw. Noten und einem Video Tutorial, deinen Lieblings- Song aus den Charts am Keyboard nachspielen.  Das ist ein guter Weg zum Keyboard lernen. Natürlich muss auch Wert auf Technik und Notenlehre gelegt werden. Aber es ist für jeden, der gerade damit beginnt Keyboard zu spielen, schön an einem Stück zu arbeiten, das einem gefällt und bei dem man am Ende des Tages auch ein Resultat hört. Selbstverständlich sind viele der Chartcards auch für die Umsetzung am Klavier wunderbar geeignet.

Mit unseren Chartcards wollen wir euch das Keyboard lernen vereinfachen. Deshalb zeigen euch unsere Autoren im Video genau welche Tasten ihr mit welchem Fingersatz spielen müsst. Im Video habt ihr auch immer wieder die Möglichkeit zurück zu spulen um euch jede einzelne der vielen gespielten Noten nochmal genau anzuschauen. Damit gebt ihr euer eigenes Tempo vor um Keyboard zu lernen. Unsere Chartcards liefern wöchentlich aktuelle Lieder aus den Charts, damit euch beim “Keyboard lernen” auch nicht langweilig wird. Wenn ihr nach einer Woche bereits mit einem Stück fertig seid, wartet auf unserer Website schon das nächste. Natürlich bietet unser Repertoire auch einige Klassiker an. Denn vor allem mit alten Songs lässt sich gut Keyboard (und natürlich auch Klavier) lernen.

Außerdem bieten wir dir weiter Online- Kurse an die dir als Anfänger echt wichtige Tipps zum Klavier spielen geben. Besonders wenn du keinen Klavierlehrer hast, ist es wichtig, immer wieder deine Technik an deinem Instrument zu überprüfen und korrigieren.

Über diesen Link gelangst du zu den angebotenen Chartcards.


Du wolltest schon immer einmal wissen, wie du den Sound von Großmeister George Duke nachbauen kannst? Oder wie der Keyboarder Klaus Schulze im Studio arbeitet?  Hier bekommst du Sound-Tuning-Tipps der ganz großen Synthie-Virtuosen!

 


Zur Person Klaus Schulze selbst muss man sicher nicht mehr allzu viele Worte verlieren: Gründungsmitglied von Tangerine Dream (in dieser frühen Phase allerdings „noch“ als Trommler tätig), in Folge und in Form seiner Reinkarnation Ash Ra Tempel und vor allem als himself nebst Kraftwerk, TD und Can zum Krautrock-Urgestein mit globalem Einfluss geadelt.

Mit seinem Telefonschrank Moog – den Klaus Schulze übrigens vom inzwischen leider verstorbenen Experimental-Rocker Florian Fricke übernommen hatte – wurde er zum Inbegriff des „Steckdosenmusikers“, an dessen „Sphärenklängen“ sich konventionell denkende und fortschrittlichere Geister schieden. Heute indes sind die Instrumente, die er hoffähig machte, so selbstverständlich wie Bratschen in Bruckner Sinfonien.

Klaus Schulzes Soundmuseum

Aber Klaus Schulze hat nicht nur bis dahin kontextlose Sägezahnwellen in die populäre Musik eingeführt: Klaus war der Zünder vieler Schockwellen, die die Elektronische Musik in der Post-Krautrock-Ära durchliefen, Impulsgeber, wenn nicht gar der Motor, der alles in Bewegung hielt. NDW (Ideal), Pop (Alphaville) – der Mann hatte in Vielem seine Finger drin.

Obwohl Klaus Schulze seinen Fans vor allem durch sequenzerbasierte „Sternwarten“-Musik à la „X“, seinem zehnten und ersten erfolgreichen Album, lieb und teuer geblieben ist, hat er in den vergangenen 30 (!) Jahren mehr innovative Platten vorgelegt, als andere von Hand gespielte Noten – weit über 150 sollen es sein. Vergangenes Jahr musste das Arbeitstier Schulze allerdings spüren, dass man auch als lebende Legende mit fast 60 keine 20 mehr ist. Jeden Tag bis in die Morgenstunden im Studio – da macht der Körper irgendwann nicht mehr mit. Inzwischen hat sich der „Godfather of Techno“ zum Glück von seiner schweren Krankheit erholt – und wird es weiter wobbeln lassen. Im Plausch mit KEYBOARDS erzählt er, wo er herkommt, was er vorhat – und was sich so alles in seinem Werkzeugkasten versteckt.


Es gibt nicht viele Instrumente, die eine solch lange Tradition hinter sich haben und noch immer andauernde Entwicklung durchmacht wie das Klavier/E-Piano/Keyboard/Synthesizer.

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Ende des 17 Jh. diente das Cembalo als Blaupause und durch eine neue Mechanik wurde es damals das erste Mal möglich laut (forte) und piano (leise) zu spielen. Seit dem verbreitete sich das Klavier über den gesamten europäischen Kontinent und schließlich in alle Welt. Die klassische Musik hat es geformt wie kaum ein zweites Instrument und nahezu alle großen Komponisten beherrschen das Instrument mal weniger, meistens eher sehr gut. Das Klangspektrum ist enorm und es kann sowohl als Solo-, als auch als Begleitinstrument verwendet werden. Sicher sind dies wesentliche Gründe, warum das Klavier einen solch erfolgreichen Siegeszug bewältigen konnte.

Hunderte Klavierstätten entstanden im Laufe der Zeit die natürlich alle die Technik, und damit auch die Klangqualität, stetig verbessert. Und heute? Ja, auch heute noch wird mit modernsten Werkzeugen an der Fertigung gefeilt um immer kleiner werdende Nuancen zu verbessern. Vor Allem aber hat natürlich die Elektronik Einzug erhalten und so entstanden etwa ab den 60er Jahren die ersten Tasten, die die Power aus der Dose benötigen.

Zunächst entstanden so Vorreiter wie das Mellotron und das Fender Rhodes, die ohne Strom nicht funktionieren, der Klang selbst aber nicht wirklich auf elektronischem Wege erzeugt wurde. Seit den Synthesizern und Keyboards die etwa seit den 70ern immer mehr Einzug erhielten, änderte sich auch dies, allerdings war es zunächst nicht so einfach einen realistischen traditionellen Klavier-Sound (und Klavierspielgefühl) an den elektronischen Instrumenten nachzubilden. Mit den E- und Stage-Pianos nähert man sich einem echten Klavier immer mehr und als wesentlichen Vorteil sind da vor allem die günstigeren Anschaffungskosten und Mobilität zu nennen.

Auf unserer Homepage findest du viele Entscheidungskriterien die beim Kauf eines Instruments berücksichtigt werden sollten und dir den unübersichtlichen Weg durch Hunderte Instrumente ebnen soll.

– Wann sollt ich mich für ein echtes Klavier, wann für ein E-Piano und wann für ein Keyboard entscheiden?

– Für ein echtes Klavier ist man schnell mal einige 1000 Euro los. Aber gewusst wie, kann man auf dem Gebrauchtmarkt sehr gute Schnäppchen machen.  

– Hier findest du eine Übersicht zu aktuellen Keyboards verschiedener Marken und Preiskategorien.

– Soll es ein Digitalpiano werden, findest du hier nützliche Einsteigertipps, und

– hier schließlich noch 10 Tipps woran man ein gutes E-Piano erkennt.


Du möchtest Klavier lernen? Kein Problem! In unsere Spieltechnik-Workshops geben wir dir viele Übungen für Zwischendurch und gelegentliches Wiederholen. Von Fingertipps, über Theorie bis Gehörtraining, Noten aus den aktuellen Charts, Kauftipps und vieles mehr.

Der Weg zum Klavierspieler

Ein Instrument spielen können, da gibt es kaum einen Menschen, der das nicht gerne könnte. Auf Bühnen stehen und sich von Hunderten Fans zujubeln lassen, ein Song für die Freundin schreiben und bei Kerzenschein und einem Glas Roten vorspielen, oder einfach mal schnell mit seinem Hobby an einem Abend 500 Euro dazuverdienen Das sind die offenbaren Vorzüge – äh nein. Besser gesagt, leider nicht immer ganz richtigen Vorstellungen, mit denen Noch-Nicht-Musiker das erste Mal in die Tasten oder Saiten greifen.

Zunächst stehen eine Reihe an Fragen im Raum: Welches Instrument soll es werden, kann ich auch im Alter noch Klavier lernen und welches Budget steht mir zu Verfügung?

Was darf’s denn sein? Hier findest du einen Ratgeber, der dir bei der Entscheidung zwischen Keyboard und Klavier lernen hilft.

Die Vorteile der Tasten liegen auf der Hand. Es gibt dank Soft- und Hardware heutzutage quasi unendlich viele Möglichkeiten der Soundgestaltung. Am Keyboard können Schlagzeug und auch andere Instrumente programmiert und abgespielt werden – Dank Keyboards und Synthis sind auch Pianisten autark und nicht selten der Songwriter oder heimliche Bandleader. Von Klassik über Jazz bis Metal kann er alles bedienen und ist dank moderner, portabler Synthis und Stagepianos auch mobiler als die meisten Gitarristen oder gar Schlagzeuger.

Ok, erste Frage ist geklärt. Das Wunsch-Keyboard, E-Piano oder Klavier ist eventuell doch eine Nummer kleiner (oder größer) geworden als zunächst angenommen. Zu Hause angekommen, ausgepackt, aufgebaut und nun: „Äh, wie geht das??? Das sieht im Fernsehen immer so einfach aus…“

Klavier gut spielen lernen kann ein langer und durchaus steiniger Weg sein. Ein Großteil der Autodidakten kommen über das Anfangsstadium nicht hinaus bzw. geben schon nach wenigen Wochen wieder auf (das gilt wohl für alle musikalischen Beginner). Wer ein Instrument wirklich lernen möchte, muss sich im Klaren sein, dass er dafür etwa alle zwei bis drei Tage, mindestens aber wöchentlich, einen guten Teil seiner Freizeit fürs Üben opfern muss. Absolut empfehlenswert ist außerdem ein Lehrer, der einem noch mal mit ganz anderen Augen auf die Finger schaut bzw. mit anderen Ohren hört, als ihr es tut. Außerdem – da sollten wir uns nichts falsches Vormachen – haben wir den inneren Schweinehund in uns, der immer etliche bessere Ideen für einen sinnvollen Zeitvertreib hat, als uns ans Instrument zu setzten. Den allermeisten Menschen hilft ein Lehrer als „musikalische Respektperson“ – es ist eben unheimlich peinlich wenn er mal wieder merkt, dass wir mal wieder nicht geübt haben. Also lieber die Woche über ein paar Mal konzentriert arbeiten.

Sind die Basics gelegt und ins Spiel ist eine gewisse Routine eingekehrt, eventuell hat man auch schon erste Banderfahrungen hinter sich, ist es halb so wild, wenn man mal mit dem regelmäßigen Unterricht aussetzt oder auch den Klavierlehrer wechselt. Eigene musikalische Vorlieben formen sich dann vielleicht besser bzw. andere Lehrer haben andere Schwerpunkte und auch andere Tipps auf Lager.

Also: Mund an den sauren Apfel halten und Zähne zusammenkneifen – Lehrer suchen und üben, üben, üben! Dann bleibt der Traum vom erfolgreichen Pianisten sicher keine Eintagsfliege und wer weiß, vielleicht betört man tatsächlich irgendwann den Partner fürs Leben.

In jedem Fall bieten wir hier für Einsteiger und Fortgeschrittene verschiedene Workshops für „Zwischendurch“ an. Entweder um Gelerntes aufzufrischen, in die Materie tiefer einzutauchen oder Ideen für den Unterricht zu finden.

Du bist Erwachsen und möchtest Klavier lernen? Kein Problem! Mit unserem Angebot an zahlreichen Chartcards aus dem Bereich der aktuelle Popular-Musik bieten wir für jede Altersgruppe eine breite Palette an Material um Klavier zu lernen oder Wiedereinstieg an. Denn auch als Erwachsener kann man noch problemlos Klavier lernen – von Klischees wie “dafür bin ich zu alt” sollte man sich schleunigst verabschieden, es gibt keinen wissenschaftlichen Grund das anzunehmen! Und warum sollte es auch so sein? Es gibt etliche Dinge, die wir als Erwachsene noch lernen oder gar lernen müssen: Autofahren, den Umgang mit Computern auch Fahrradfahren und Schwimmen kann man als Erwachsener problemlos lernen. Also warum sollte sich gerade die Musik, oder im speziellen das Klavier, den Älteren verschließen? Vielleicht werden wir nicht mehr als Solist vor den Berlinern Philharmonikern spielen, aber macht es deswegen weniger Spaß? Wohl kaum. Auch Freunden und Familie etwas vorspielen oder mit ihnen zusammen musizieren, macht viel Spaß, vielleicht sogar mehr.

Und nun viel Spaß beim Klavier lernen!


Klavier zu spielen ist für viele Musiker das Schönste. Der Klang, die Haptik, die Mechaniken und die lange Geschichte, machen jedes Klavier zu etwas besonderem. Die Historie des Klaviers geht zurück bis ins 12. Jahrhundert. Demnach wird auch genau so lange Klavier gespielt.

In unseren Tutorials zeigen wir euch, wie ihr aktuelle Hits der Charts am Klavier nachspielt.

Hier gehts zu unseren Chartcards <<

GARANTIERT KLAVIER LERNEN von Alfred Music ist die einfache und unterhaltsame Methode für den Unterricht und das Selbststudium. Ein Klavierlehrer ist dem Selbstunterricht zwar immer vorzuziehen, da er Fehler sofort korrigieren und dir zeigen kann, wie man ein Stück oder eine Passage richtig spielt.

Dennoch sind die ausführlichen Anleitungen das Besondere an dieser Methode, die auch ein Selbststudium möglich machen.  Sie enthalten Erklärungen, Anweisungen und Hintergrundinformationen, die dich beim Spielen unterstützen. Sie sind quasi dein Hauslehrer, der für ein schnelleres, erfolgreicheres und angenehmeres Lernerlebnis sorgt.

Darüber hinaus bietet GARANTIERT KLAVIER LERNEN einen speziellen Online-Service mit der Internet-Unterstützung auf www.garantiert-klavier.de. Hier stehen weitere Informationen zum Thema Klavier, die Quizlösungen sowie MP3-Aufnahmen zum Download bereit.

Klavierspielen bedeutet mehr, als nur ein paar Tasten zu betätigen. Natürlich bringt ein Klavier Musik ins Leben, aber es kann noch viel mehr. Viele Menschen finden es schön und entspannend, Musik zu hören oder zu machen. Man kann dabei, zumindest vorübergehend, alle Sorgen vergessen.

Mit GARANTIERT KLAVIER LERNEN wirst du bereits nach kurzer Zeit für deine Freunde spielen können und es genießen, wenn sie mitsingen. Ob Klassik, Folk, Blues, Boogie oder Ragtime: Die Auswahl an Vortragsstücken und Spielmaterial ist groß! Auch erwachsene Klavierschüler können so rasche Fortschritte machen, um für die richtige Stimmung auf jeder Party sorgen zu können. Zu Weihnachten sind „Joy to the World“, „Jingle Bells“ und „Have Yourself a Merry Little Christmas“ angesagt. Schon bald – schneller, als du denkst – kannst du bei Zusammenkünften aller Art spielen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Akkordspiel, über das du schnell und leicht verständlich in das Klavierspiel eingeführt wirst. Neben Noten und ihren Zeitwerten, musikalischen Zeichen, Dynamik, Artikulation, Tonarten, Intervallen, korrekten Akkordfolgen wird besonderer Wert auf die Bewegungsfreiheit und Unabhängigkeit der Hände gelegt, so dass bald der volle Umfang der gesamten Tastatur als„Spielfeld” genutzt werden kann.

Das Klaviernotenlesen lernst du mit Hilfe der Buchstabennotation. In den Notenköpfen wird der Name der jeweiligen Note solange angezeigt, bis er dir in Fleisch und Blut übergegangen ist.

In den sogenannten Tastenpausen kannst du Quizfragen und andere Aufgaben lösen, die das Gelernte noch einmal zusammengefasst wiederholen und festigen.  Auch der Gebrauch der Pedale kommt nicht zu kurz. Neben einer grundlegenden Einführung in das Pedalspiel wird der durchgängige Gebrauch des Pedals Schritt für Schritt erarbeitet.

Die beiliegende CD in dem Fachbuch Garantiert Klavier lernen enthält 64 Play-alongs. Es macht nicht nur Spaß, die CD zu hören oder dazu mitzuspielen, sondern sie trägt auch zur Festigung musikalischer Konzepte wie Rhythmus, Dynamik und Phrasierung bei. Du kannst die CD auch für einen MP3-Player bzw. iPod umwandeln und beim Klavierspielen immer dabei haben.

Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg beim Klavier spielen lernen!


Unter Klaviernoten findest du bei uns allerlei Workshops zur Verbesserung deiner Spieltechnik und deinem Rhythmusgefühl, sowie allerlei Chartcards aktueller (oder ehemals aktuellen) Liedern aus Pop und Rock für Klavier und Keyboard.

Historischer Rückblick

Selbstverständlich hat auch die Notenschrift und Klaviernoten über die Jahrhunderte eine Entwicklung hinter sich gebracht. Die ältesten noch erhaltenen Noten stammen etwa aus dem Jahre 1000 und wurden wahrscheinlich zu dieser Zeit in Klöstern entwickelt um Gesänge weiter und einfacher festzuhalten und zu verbreiten.

Die Notenschrift von damals unterscheidet sich noch stark von unserer heutigen – noch alles andere als vollständigen – Notenschrift. Nicht fünf, sondern nur 4 Notenlinien wurden für die Markierung der Tonhöhe verwendet, Taktstriche gab es zunächst nicht, später wurden sie nur angedeutet und Rhythmusangaben mussten ebenfalls noch entwickelt werden. Auch Angaben zum Tempo, Artikulation, Dynamik fehlten noch und auch die genaue Tonhöhe konnte nur ungefähr angegeben werden, da noch kein Kammerton definiert war, bzw. dieser nicht festgehalten werden konnte.

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Das sind auch die Gründe, warum heutige Interpretationen von z.B. gregorianischen  Mönchsgesängen in vielerlei Hinsicht sehr monoton wiedergegeben werden. Nicht etwa, da davon ausgegangen wird, dass diese tatsächlich so klangen (wobei immer wieder Leihen und auch Musiker davon ausgehen), sondern da die mittelalterliche Notenschrift schlichtweg nicht mehr Informationen beinhaltet.

Auch unsere heutige Notenschrift (und natürlich auch Klaviernoten) sind nur eine ungefähre Festhaltung der letztendlichen Musik. Man denke nur mal an die unendlich verschiedenen Interpretationen von ein und derselben klassischen Stücke.

Mit der Entwicklung der Instrumente entwickelte sich ebenfalls die Notenschrift. Durch die Entwicklung des Pianos (ital. Leise, sanft) beispielsweise, war es nun möglich – anders als noch auf dem Cembalo aus dem das Piano weiterentwickelt wurde – laut und leise zu spielen. Daraus folgte, dass in Klaviernoten die Dynamikvarianten f (forte – laut stark) und p (piano – sanft, leise) Einzug erhielten. Diese wiederrum wurden bis hin zu ppp, ppp, pp, p, mp, mf, f, ff, fff und fff (von ganz leise bis ganz laut), aber auch um sfz (plötzliche Betonung) erweitert.

Eine Umfassende Sammlung vorwiegend klassischer Klaviernoten, findet ihr auch unter www.imslp.org


Korg ist ein japanischer Hersteller von Musikinstrumenten, der 1962 von Tsutomu Kato und Tadashi Osanai gegründet wurde. Neben Synthesizern, Sequenzern und Workstations stellt Korg auch Gitarren- und Bass-Effekte her.


Kurzweil ist ein amerikanischer Synthesizer, E- und Stage-Piano Hersteller und wurde 1982 Raymond Kurzweil und Stevie Wonder gegründet. 1983 präsentierten sie ihr erstes Instrument, den K250, einer der ersten digitalen Synthesizer auf Sample-Basis. Das Instrument wurde auch von Stevie Wonder mit inspiriert.
1990 wurde Kurzweil von Young Chang Akki Co. Ltd. Incheon/Korea übernommen, die Weiterentwicklung der Instrumente aber verblieb in den USA.
Seit 2007 ist Raymond Kurzweil als Chief Strategy Officer von Kurzweil Music Systems als leitende Führungsperson wieder Teilhaber von Kurzweil.


MIDI ist die Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface. Bei MIDI handelt es sich um eine serielle Schnittstelle, über die so genannte “Musical Instruments” miteinander kommunizieren können. Damit waren ursprünglich ausschließlich Synthesizer, Keyboards und Expander gemeint. Heute umfasst der Begriff auch MIDI-Gitarren, MIDI-Blasinstrumente, Computer, Mischpulte, Effektgeräte, Lichtsteueranlagen und vieles mehr.

Unter Kommunikation versteht man hier Anweisungen, die den an eine MIDI-Leitung angeschlossenen Geräten erteilt werden. Schlägt man z.B. eine Taste auf einem Keyboard an, so erhält ein damit verbundener MIDI-Klangerzeuger folgende Informationen:

  • Es wird gerade eine Taste angeschlagen.
  • Die Nummer der Taste (nicht die Tonhöhe).
  • Die Stärke des Anschlags.

Die MIDI-Verbindung dient ausschließlich der oben beschriebenen Kommunikation zwischen MIDI-Instrumenten. Es werden keine Audio-Signale übertragen. Besitzt man mehrere MIDI-Geräte, braucht man in der Regel auch ein Mischpult, an das die Audio-Ausgänge der Geräte angeschlossen werden können.


Ein MIDI-Keyboard ist eine Keyboard mit eingebautem MIDI-Interface ohne interne Klangerzeugung. MIDI steht für Musical Instruments Digital Interface und ist ein Datenübertragungs-Protokoll zum Zwecke der Übermittlung musikalischer Steuerinformationen zwischen elektronischen Instrumenten wie Keyboards, Synthesizern, Drumcomputern oder auch PCs bzw. Laptops. MIDI ist somit eine serielle Schnittstelle zur Kommunikation von Musikinstrumenten.


Das Mellotron kann man als den Ur-Sampler bezeichnen. Es war das erste Instrument, das das Spielen separat aufgenommener Instrumente über eine Klaviatur ermöglichte. Die Klangerzeugung basiert auf vielen einzelnen Tonbändern: Durch das Spielen einer Taste wird ein Mechanismus in Gang gesetzt, der ein Tonbandstück über einen Tonabnehmer führt. Beim Mellotron Tapeloops einzusetzen, wäre nicht möglich, wie sollte man sonst z.B. bei perkussiven Klängen ein Tonansatz realisieren. So ist jeder Ton auf einem Tonbandstück aufgenommen, sodass der Ton – sofern man die Taste lange genug anspielt – irgendwann abreißt.

Das Mellotron war seinerzeit eine Sensation, bot es Musikern erstmals die Möglichkeit, “echt klingende” Streicher-Ensembles, ein Vibraphon oder eine Querflöte auf elektronische Weise zu erzeugen, sogar Rhythmussequenzen waren erhältlich – sozusagen die Ur-Drumloops. Natürlich war die Klangqualität von den heutigen Sample-Methoden weit entfernt. Es besitzt aber einen sehr speziellen Klangcharakter, der in der Rockmusik der 60er und 70ger-Jahre ein wichtige Rolle spielte und auch heute als Vintage-Sound äußerst beliebt ist. Mit M-Tron gibt es eine sehr gute Nachbildung des Mellotrons als VST-Instrument .


MIDI Controller ist ein Sammelbegriff für regelbare Steuerungsvorgänge über MIDI. Parameter und Funktionen eines Synthesizers sind über MIDI-Controller in Echtzeit kontrollierbar. Auch Instrumente, die nicht über ein ihren Parametern ensprechendes Bedienfeld ausgestattet sind erlauben so eine weitreichende Klangkontrolle über externe Controller-Hardware oder einen MIDI-Sequenzer.


Fast jeder, der sich mit elektronischer Musik, Theremins oder Synthesizern beschäftigt, kennt den Namen Moog. Insider wissen sogar, dass man ihn nicht so ausspricht, wie die Kuh ruft, sondern dass er sich eher auf (engl.) „rogue” reimt. Zumindest sprach ihn Dr. Robert A. Moog so aus, den die meisten als Bob Moog kennen.

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Seit dem ersten Smartphone wächst und gedeiht das Angebot an unterschiedlichsten Musik-Apps und Keyboarder und DJs haben die platten Geräte als neues Musikinstrument für sich entdeckt. Ob als musikalisches Gimmick oder unverzichtbaren Klangerzeuger, Musik-Apps bieten eine schier unendliche Vielfalt an neuen Ideen, Klangkonzepten und Möglichkeiten zum Musikmachen. Die Musik von heute würde ohne diese praktischen Musik-Apps definitiv anders klingen.

Langezeit waren hier iPhone- oder iPad-Nutzer im Voreil, da das Angebot an Musik-Apps gegenüber dem Konkurrenz-System Android weit größer war. Inzwischen hat diesbezüglich Android weit aufgeholt und unterscheidet sich (grob gesagt) zu den Apple-Produkten dadurch, dass man meistens etwas mehr Freiheiten besitzt, dafür aber auch nicht ganz so einfach und intuitiv bedienbar sind.

Hier findest du Infos zu aktuellen Neuheiten, reduzierte Musik-Apps sowie Kaufberatungen zu Hard- und Software, die wir allesamt regelmäßig aktualisieren.

Was man ansonsten neben dem Smartphone oder Tablet und einer Hand voll Musik-Apps gebraucht, haben wir hier schon mal für doch zusammengefasst. Selbstverständlich ist keines der Zubehörartikel zwingend Notwendig, aber je nach Einsatzgebiet ist das ein oder andere Ding ein wahrer Session-Saver.

01. Powerbank

Mobile Elektronik hat oft einen Nachteil: ihr geht viel zu schnell die Energie aus. Gerade bei einer ausgedehnten Jam-Session mit Tablet oder Smartphone ist es deshalb ratsam, eine ausreichend starke Powerbank dabei zu haben!

02. Kopfhörer-Splitter

Zu leise Lautsprecher oder es soll niemand gestört werden – es gibt viele Gründe, warum man unterwegs auf Kopfhöhrer ausweichen sollte. Den besseren Sound genießt dann aber meist nur einer. Abhilfe schafft ein Kopfhörer-Splitter, der aus einem Klinkenanschluss zwei (oder noch mehr) macht. So kann man auch im Duo an neuen Beats schrauben.

03. Genügend Speicher

Egal ob Laptop, Smartphone oder sonstiges Gerät für das Unterwegs-Songwriting: genügend Speicherplatz ist das A und O. Samples oder Projektdateien verschlingen manchmal mehr als man denkt – dann ist eine Speicherkarte oder eine externe Festplatte gefragt. Letztere eignet sich übrigens auch für Backups, an die ihr nach einer langen Session im Stadtpark denken solltet.

04. Stativ

Natürlich will man mobil bleiben, wenn man unterwegs mal an einem Song arbeiten möchte – viel Equipment ist da eher störend. Bedenken sollte man allerdings, dass das Geräte-Balancieren auf dem Schoß schnell anstrengend werden kann und der Laptop auf der grünen Wiese auch nicht immer gut aufgehoben sein dürfte. Außerdem sorgt ein Stativ auch dafür, dass ihr genug Freiraum habt, um zu grooven, tanzen oder unverkrampft zu spielen.

05. Midi-Keyboard

Die Computertastatur oder auch ein Touchscreen sind nicht immer das beste Mittel, wenn ihr komplizierte Arrangements einspielen wollt. Auch sehr kleine und leichte Midi-Keyboards sind da schon ein großer Schritt in Richtung Spielbarkeit. Zudem könnt ihr das Keyboard auch gut herumreichen, wenn ihr mit anderen musiziert, während Notebook und Co dann aus dem Blickfeld der anderen verschwinden.


Alles News zur Musikmesse 2017 (4. bis 8. April) auf einen Blick! Keyboards berichtet von der Musikmesse Frankfurt über Keyboard- und Synthie-Highlights von allen relevanten Herstellern.


NAMM 2017 – auch dieses Jahr findet die NAMM wieder statt, wie seit nicht weniger als 116 Jahren. Im kalifornischen Anaheim treffen sich im Januar wieder Fachpublikum und ausgewählte Gäste, um bei der NAMM 2017 neueste Entwicklungen der Musikbranche zu bestaunen bzw. selbst auszustellen. In Sachen Größe und Bedeutung ist die NAMM, die 1901 als „National Association of Music Merchants“ startete, aber die Einschränkungen „National“ und „Merchants“ (Verkäufer) längst weit hinter sich gelassen hat, nur mit der Frankfurter Musikmesse zu vergleichen, der anderen wichtigsten Tagung unserer Branche. Zu sehen und zu hören gibt es bei der NAMM 2017 für geladene Gäste wieder alles, was das Musikerherz mit erhöhter BPM-Zahl schlagen lässt. Für die Keyboards-Leserschaft am interessantesten sind darunter sicher die diversen Tasteninstrumente, ob Synthesizer, Orgel, E-Piano, Flügel oder sonstiges.


Die Geschichte von Native Instruments

Diese Firma ist einzigartig. An allen möglichen Konkurrenten vorbei hat sie sich in fast 20 Jahren von einem Team aus sechs Freunden zu 130 Leuten hochgearbeitet und dabei ihr Profil nicht verloren – das Profil einer Schmiede interessanter und stimmiger Werkzeuge für Musiker, von dem frei programmierbaren Instrumentenbautool Reaktor über die Hammond-Emulation B4 bis zum abgefahrenen Software-Synthesizer



Oberheim Electronics war in den frühen 70er-Jahren nicht als Synth-Schmiede, sondern als Hersteller hochwertiger Effektgeräte bekannt; darunter waren Phaser, hüllkurvengesteuerte Filter oder Ring-Modulatoren.

Der Oberheim SEM legte jedoch den Grundstein für Oberheim Electronics zum Aufstieg in den Synthesizer-Olymp.

Oberheim fungierte anderthalb Jahre auch als ARP-Dealer und bemerkte, dass viele ARP-Kunden sich einen Sequenzer wünschten; es entstand der (144 Steps fassende) Oberheim Sequenzer DS-2, einer der ersten digitalen Sequenzer überhaupt. Die nimmersatten Synth-Freaks äußerten nun den Wunsch nach einer weiteren Synth-Stimme, mit der sie zu den laufenden Sequenzen spielen könnten.

Also entwickelte Tom Oberheim mithilfe von Dave Rossum von Emu-Systems einen kompakten Add-On-Synth ohne Tastatur, den man per CV-Gate von anderen Geräten ansteuern kann. Der eigenwillige, beige Zauberwürfel wurde 1974 auf der AES-Convention (Audio Engineering Society) in Los Angeles vorgestellt. Er kostete damals 700 Dollar.



Das Piano ist eines der ältesten Tasteninstrumente und zugleich das wohl beliebteste »Keyboard« aller Zeiten. Wir blicken zurück auf die Entwicklung der elektronischen Pianos – einfach auf mehr erfahren klicken!


Hier findest Du Playalong-Versionen von den größten Klassikern – als Komplettmix (mit allen Instrumenten & Gesang) sowie als Minus-One-Versionen für alle Instrumentengruppen zum Mitspielen oder Mitsingen. Üben, jammen, Spaß haben!


Plugins sind kleine Programme, die die Fähigkeiten des Host-Programms ergänzen. Dies geschieht mit Hilfe einer – ebenfalls in Software realisierten – Schnittstelle, über die das Plug-In in das Audio-System des Host-Programms eingebunden wird.

Man unterscheidet zwischen Echtzeit-fähigen und offline arbeitenden Plug-Ins. Die Plug-Ins für die VST-Schnittstelle oder für Logic Audio arbeiten in Echtzeit. Offline-Plug-Ins arbeiten mit einer Vorschau: Nur ein kleiner Abschnitt des zu bearbeitenden Materials kann mit der Effekt-Bearbeitung abgehört werden, um die richtigen Einstelungen zu finden, dann muss der Effekt in das Audio-Material eingerechnet werden.


Rick Wakeman war nicht immer der Liebling der Kritiker. Seine neoromantischen Klassik-Reproduktionen halten manche für Kitsch, andere hingegen für Kult.


Der japanische Instrumentenhersteller Roland hat eine Reihe von Klassikern auf den Markt gebracht. Bei Keyboards findest du Tests, News und Stories rund um Roland Music!


Sampling bezeichnet die Digitalisierung von Audio-Signalen. Analoge Audiosignale werden abgetastet und als “diskrete” Werte gespeichert, die ein Computer verarbeiten und manipulieren kann.

Sampling-Technik wird bei DAT und HD-Recording ebenso eingesetzt wie beim Sampler, Phrase-oder DJ-Sampler, Sound-Modulen oder HD-Multitrackern und erfolgt über einen Analog/Digital-Wandler (ADC), der mit einer bestimmten Sampling-Frequenz arbeitet. Gute Sampler unterstützen verschiedene Sampling-Frequenzen.


Die zentrale Anlaufstelle in einem Setup ist der Sequenzer, mit dem Melodieabfolgen (Sequenzen) und Drumgrooves programmiert werden. Das funktioniert in Echtzeit oder Schritt für Schritt (Stepsequencer).


Wo Software draufsteht ist auch Software drin: Hier findet ihr alles zu den Themen Software-Synthesizer, Plugins und Co.!


Was ist Soul? Nachdem wir so viel über Soul geschrieben haben, ist diese einfache Frage naheliegend, aber sie ist nicht eindeutig zu beantworten…


Im Prinzip handelt es sich beim Stagepiano um ein Digitalpiano, das allerdings den Erfordernissen des Bühnengebrauchs angepasst ist. Ist beim Heimgerät der vor allem Wohlklang gefragt, steht beim Stagepiano die Durchsetzungsfähigkeit des Klaviersounds im Vordergrund. Ebenso sollte das Gehäuse eines solchen Gerätes den mechanischen Beanspruchungen entsprechend robust gebaut sein.

Ein Stagepiano sollte zudem Masterkeyboard-Eigenschaften mitbringen, denn so kann man z.B. auch andere Instrumente (MIDI-Expander, Synthesizer etc.) vom Stagepiano aus kontrollieren.

Ein Masterkeyboard ist ein Keyboard, meist ohne eigene Klangerzeugung, das zur Steuerung anderer Instrumente (MIDI-Expander, Synthesizer, Effektgeräte etc.) dient. Masterkeyboards gibt es mit gewichteten und ungewichteten Tastaturen verschiedenen Notenumfangs. Meistens verfügen sie über diverse Controller und mehrere MIDI-Schnittstellen. Darüber hinaus werden oft auch Synthesizer, Workstations oder Stagepianos der Oberklasse mit Masterkeyboard-Funktionen ausgestattet.


Der Name Steinberg ist der weltweiten Gemeinde elektronischer Musiker mittlerweile mit Sicherheit so vertraut wie die Marke Adidas den Sportsfreunden. Die Steinberg Media Technologies AG, so die offizielle Firmierung, gehört ohne Frage zu den ganz Großen in der Welt der Musiktechnologie. In der Königsklasse der Musiksoftware, bei den Audio-Sequenzern, hat es das weltweit operierende Unternehmen mittlerweile in vielen Ländern zur Marktführerschaft gebracht, die von Steinberg entwickelte „Virtual Studio Technology“, kurz VST, darf sich mit dem Signum eines De-facto-Standards für Audio-Schnittstellen schmücken.


Interviews mit großartigen Künstlern und Sound-Pionieren oder eine Perle aus dem Netz – hier findest du Stories rund um unsere Lieblingsinstrumente!


Als größte Ansammlung von Synthesizer-Herstellern von Modulen für das Doepfer Eurorack kennt man die Superbooth als den Publikumsmagnet der Musikmesse. 2016 wird die Superbooth allerdings nicht in Frankfurt zu Gast sein und erstmalig als eigenständiger Event im Berliner Funkhaus stattfinden. Superbooth 2016 (31. März bis 2. April) versteht sich zugleich als Fachmesse und Kulturfestival für die weltweite Szene der elektronischen Musik. Interessierten Gästen sowie Fachbesuchern wird ein umfangreiches Programm an Konzerten und Workshops geboten, während auf der Superbooth Messe zahlreiche Aussteller Analoge Synthesizer, Module für das Doepfer Eurorack A-100 sowie Boutique Synthesizer und auch Software-Instrumente, DAWs sowie Digitale Synthesizer präsentiert werden.

 


Beim Synthesizer (oder auch Synthesiser, GB) handelt es sich um ein elektronisches Musikinstrument mit welchem sich wahlweise auf analoger oder digitaler Basis Klänge erzeugen und weiterverarbeiten lassen. Seine Entwicklung geht auf frühe Instrumente wie etwa das Trautonium, das Rhythmicon oder das Theremin zurück. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlangten synthetische Klangerzeuger wie etwa der Moog Synthesizer durch Alben wie Switched-On Bach von Walter Carlos (später Wendy Carlos) und experimentelle Kompositionen von Künstlern wie etwa Karlheinz Stockhausen oder Bands wie Tangerine Dream oder Kraftwerk eine hohe Popularität. Ab den 80er-Jahren bereiteten Synthesizer dann den klangästhetischen Boden für Musikstile wie Acid House, Techno oder Drum and Bass welche bis heute Pate für die meisten zeitgenössischen Spielarten Elektronischer Musik stehen.

VCO

Klassische Synthesizer wie der monofon ausgelegte Minimoog verfügen zunächst einmal über einen oder mehrere als Soundgenerator dienende Oszillatoren, welche je nach Architektur als VCO (analoger spannungsgesteuerter Oszillator), DCO (digital gesteuerter Oszillator) oder als gesampelte Wellenform ausgeführt ist. Zudem werden bei der Klangsynthese auch gerne das Signal ergänzende Rauschgeneratoren (Whitenoise, Pinknoise) eingesetzt die sich graduell zumischen lassen.

VCF

Darüber hinaus nutzen Synthesizer ein sogenanntes Filter über welches sich der Klang in der Regel subtraktiv weiterbearbeiten lässt. Bekannt geworden sind vor allem im Analogbereich Moogs Ladder Filter sowie das sogenannte Steiner-Parker Filter. Filtereinheiten dämpfen mittels Poti einen definierten Frequenzbereich unter oder über einem bestimmten Grenzwert und kommen meist in Form eines Tiefpass- oder Hochpassfilter sowie deren gereihter Kombination (Bandpass) vor. Die Flankensteilheit mit welcher das Filter letztlich zupackt lässt sich in den meisten Fällen traditionell zwischen den beiden Werten 12 dB (weich) und 24 dB (hart) umschalten.

VCA

Ergänzt wird das Setup außerdem noch durch Verstärkerschaltungen wie etwa einem spannungsgesteuerten Amplifier (VCA – Voltage Controlled Amplifier) welcher abgesehen von Lautstärkemodifikationen auch in der Lage ist dem Signal durch einen Anstieg an Verzerrung (Distortion) Obertöne hinzuzufügen. Bei vielen Synthesizern arbeitet dieses Modul jedoch eher als Signalabschwächer (Voltage Controlled Attentuator).

ADSR

Hüllkurvengeneratoren kümmern sich um die mikroskopische Dynamik eines Sounds. Mit den Parametern Attack, Decay, Sustain und Release (ADSR) werden Anschwingzeit, Abklingzeit, der gehaltene Dauerpegel und die Abklingzeit des Tons kontrolliert. Mit jedem Trigger (zB. Tastenanschlag) wird der über die dafür vorgesehenen Potis voreingestellte Hüllkurvenverlauf ausgelöst.

LFO

Neben der Hüllkurve lässt sich der Klang eines Synthesizers aber auch durch zusätzliche Oszillatoren wie etwa eines LFO (Low Frequency Oscillator) mit Leben füllen. Der niedrigfrequente LFO kann in der Praxis zum Beispiel dazu genutzt werden ein Bandpassfilter mit Effekten wie Wah-Wah oder Phaser zu versorgen oder aber ein klassisches Tremolo oder Vibrato erzeugen.

Ringmodulator

Ein Ringmodulator erzeugt Summen- oder Differenzfrequenzen durch die effektive Multiplikation zweier Eingangssignale. Mit diesem Effekt lassen sich metallische oder glockenartige Sounds erzeugen.

Digitale Synthesizer

Durch das Aufkommend der FM-Synthese Anfang der 80er-Jahre und seinem wohl berühmtesten Vertreter dem Yamaha DX7 begann die Operatoren -basierte digitale Klangerzeugung ihren Siegeszug. Digitale Sinuston-Oszillatoren waren in der Lage sich auf Basis spezieller Algorithmen gegenseitig zu modulieren und im Gegenzug zur bis dahin analog gebräuchlichen subtraktiven Synthese obertonreichere und perkussivere Klange zu erzeugen.

Heutzutage bestechen digitale Synthese-Konzepte vor allen Dingen durch die Möglichkeit aufgrund der mittlerweile verfügbaren Rechenpower mittels Physical Modelling aufwändige analoge Schaltkreise durch entsprechende Programmierung virtuell nachzubilden. Virtuell Analoge Synthesizer wie der Clavia Nord Lead sind mittlerweile deutlich kostengünstiger und leistungsfähiger als so mancher Analogbolide oder digital-analoge Hybridlösung.

Softwaresynthesizer sind die aktuell günstigste Variante wenn es um den Einstieg in komplexe Synthese-Engines geht. Plug-Ins wie der U-He Repro-1 sind mittlerweile in der Lage facettenreiche Analoghardware wie den Sequential Circuits Pro One detailreich auf Windows- und Mac-Systemen zu reproduzieren.

 


In unseren Testberichten findest du Tests und Reviews des neuesten Equipments – egal ob Synthesizer, Stagepiano oder Software.


Das Theremin ist ein elektronisches Musikinstrument, das bereits 1920 das erstem Mal von seinem russischen Erfinder Lew Thermen bei dem Elektrischen Kongress „Aetherophon“ vorgestellt wurde. Im Westen fand es das erste Mal 1927 nennenswerte Beachtung als er es in Deutschland und im Anschluss in den USA präsentierte. 1928 erlangte Thermen (der sich in den USA Theremin nannte) das Patent und mit RCA einen Partner für die Vermarktung.


Bei den KEYBOARDS-Tutorials steht das Musikmachen mit Hardware-Instrumenten klar im Vordergrund – von der Workstation zum Stagepiano, vom Arranger-Keyboard bis zum Synthesizer, garniert mit vielen musikalischen Workshops, Transkriptionen und natürlich unseren begehrten Chartcard Leadsheets.


VST ist die Abkürzung für Virtual Studio Technology. Dieser Begriff und das Konzept eines komplett virtuellen Musikstudiuos im Computer stammt vom deutschen Soft- und Hardware-Hersteller Steinberg.

Das Sequenzer-Programm Cubase VST vereinte MIDI- und Audio-Recording und integrierte ein digitales Mischpult und Effekte. Da letztere als Plug-Ins integriert wurden und Steinberg die Spezifikation der dafür vorgesehenen Software-Schnittstelle Software-Entwicklern frei zugänglich machte, etablierte sich die VST-Schnittstelle binnen kürzester Zeit.

Mit VST 2.0 setzte Steinberg kurze Zeit später einen weiteren Meilenstein: erstmals war es möglich, virtuelle Klangerzeuger in eine Sequenzer-Umgebung zu integrieren. Die Bezeichnung für diese Plug-Ins lautet VST-Instrument.

Wichtige Eigenschaft der Effekt und Instrument-Plug-Ins ist ihre Fähigkeit, in Realtime eingesetzt zu werden – das bedeutet, dass die Effekte direkt in den Audio-Stream eingerechnet werden bzw. ein virtuelles Instrument über eine Tastatur ganz normal gespielt werden kann. Verzögerungen der Tonausgabe hängen dabei von der Beschaffenheit der verwendeten Audio-Karte und den Treibern ab.


Warum sind Vintage Synthesizer so beliebt? Was macht sie so besonders, dass man mitunter sogar sehr viel Geld dafür bezahlen will? Ganz einfach: Analog ist wild, hat Charme und Charakter. Vor allem haben die Originale ihren ganz speziellen Signature-Sound − ein Moog klingt anders als ein Odyssey, anders als ein Oberheim.


Wersi-electronics ist ein Hersteller für elektrische Orgeln. 1969 wurde die Firma im Hunsrück gegründet – der Name Wersi geht dabei auf den Geburtsort Werlau und der Kreisstadt Simmern zurück. Ursprünglich baute Wersi analoge Orgelmodelle und bot diese in der Vergangenheit auch als kostengünstigen Bausatz an, wodurch sie für einen Großteil ihrer Kunden damals erst erschwinglich wurden. Im Verlauf der Verkleinerung der elektronischen Bauteile und automatisierte Platinenbestückung verfielen diese Bausätze wieder und es gab später wieder nur fertig montierte Orgeln zu kaufen.

2010 übernahm das Kölner Musikhaus Music Store den Vertrieb und die Entwicklung der heute computergesteuerten Orgeln. Die Firma Wersi-Studio führt nur noch die Produktion der Orgeln der OAS-Serie fort und seit 2015 auch die Produktion Sonic OAX-Serie – der Nachfolgeserie. Die einzelnen Orgeln der OAS-Serie haben die Namen Apollo, Abacus, Ikarus, Xenios, Verona, Scala, Louvre, Gigapiano und Expander.


Eine Workstation ist ein Keyboard, das alle nötigen Elemente (Sequenzer, Effekte, Sounds sämtlicher Instrumenten-Gruppen inklusive Drums) für eine komplette MIDI-Produktion an Bord hat. Moderne Workstations besitzen darüber hinaus auch Sampling-Funktionen und digitale Schnittstellen.


Yamaha wurde 1889 von dem Japaner Torakusu Yamaha gegründet und verkaufte drei Jahre später das erste mal 78 Harmonien. 1900 begann die Produktion von Klavieren und 1902 von Flügeln. Es folgten etliche weitere Tasteninstrumente, aber z.B. auch Möbel. In den 1950er Jahren erweiterte Yamaha ihr Angebot außerdem um Hi-Fi Anlagen und Motorräder.

Yamaha Keyboards sind absolute Klassiker unter den Tasteninstrumenten. Zu den berühmtesten Yamaha Keyboard Modellen gehören die Tyros, CP, MX, Reface und Co. Linien.