Klavier lernen

Du möchtest Klavier lernen? Kein Problem! In unsere Spieltechnik-Workshops geben wir dir viele Übungen für Zwischendurch und gelegentliches Wiederholen. Von Fingertipps, über Theorie bis Gehörtraining, Noten aus den aktuellen Charts, Kauftipps und vieles mehr.

Der Weg zum Klavierspieler

 

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Ein Instrument spielen können, da gibt es kaum einen Menschen, der das nicht gerne könnte. Auf Bühnen stehen und sich von Hunderten Fans zujubeln lassen, ein Song für die Freundin schreiben und bei Kerzenschein und einem Glas Roten vorspielen, oder einfach mal schnell mit seinem Hobby an einem Abend 500 Euro dazuverdienen Das sind die offenbaren Vorzüge – äh nein. Besser gesagt, leider nicht immer ganz richtigen Vorstellungen, mit denen Noch-Nicht-Musiker das erste Mal in die Tasten oder Saiten greifen.

Zunächst stehen eine Reihe an Fragen im Raum: Welches Instrument soll es werden, kann ich auch im Alter noch Klavier lernen und welches Budget steht mir zu Verfügung?

Was darf’s denn sein? Hier findest du einen Ratgeber, der dir bei der Entscheidung zwischen Keyboard und Klavier lernen hilft.

Die Vorteile der Tasten liegen auf der Hand. Es gibt dank Soft- und Hardware heutzutage quasi unendlich viele Möglichkeiten der Soundgestaltung. Am Keyboard können Schlagzeug und auch andere Instrumente programmiert und abgespielt werden – Dank Keyboards und Synthis sind auch Pianisten autark und nicht selten der Songwriter oder heimliche Bandleader. Von Klassik über Jazz bis Metal kann er alles bedienen und ist dank moderner, portabler Synthis und Stagepianos auch mobiler als die meisten Gitarristen oder gar Schlagzeuger.

Ok, erste Frage ist geklärt. Das Wunsch-Keyboard, E-Piano oder Klavier ist eventuell doch eine Nummer kleiner (oder größer) geworden als zunächst angenommen. Zu Hause angekommen, ausgepackt, aufgebaut und nun: „Äh, wie geht das??? Das sieht im Fernsehen immer so einfach aus…“

Klavier gut spielen lernen kann ein langer und durchaus steiniger Weg sein. Ein Großteil der Autodidakten kommen über das Anfangsstadium nicht hinaus bzw. geben schon nach wenigen Wochen wieder auf (das gilt wohl für alle musikalischen Beginner). Wer ein Instrument wirklich lernen möchte, muss sich im Klaren sein, dass er dafür etwa alle zwei bis drei Tage, mindestens aber wöchentlich, einen guten Teil seiner Freizeit fürs Üben opfern muss. Absolut empfehlenswert ist außerdem ein Lehrer, der einem noch mal mit ganz anderen Augen auf die Finger schaut bzw. mit anderen Ohren hört, als ihr es tut. Außerdem – da sollten wir uns nichts falsches Vormachen – haben wir den inneren Schweinehund in uns, der immer etliche bessere Ideen für einen sinnvollen Zeitvertreib hat, als uns ans Instrument zu setzten. Den allermeisten Menschen hilft ein Lehrer als „musikalische Respektperson“ – es ist eben unheimlich peinlich wenn er mal wieder merkt, dass wir mal wieder nicht geübt haben. Also lieber die Woche über ein paar Mal konzentriert arbeiten.

Sind die Basics gelegt und ins Spiel ist eine gewisse Routine eingekehrt, eventuell hat man auch schon erste Banderfahrungen hinter sich, ist es halb so wild, wenn man mal mit dem regelmäßigen Unterricht aussetzt oder auch den Klavierlehrer wechselt. Eigene musikalische Vorlieben formen sich dann vielleicht besser bzw. andere Lehrer haben andere Schwerpunkte und auch andere Tipps auf Lager.

Also: Mund an den sauren Apfel halten und Zähne zusammenkneifen – Lehrer suchen und üben, üben, üben! Dann bleibt der Traum vom erfolgreichen Pianisten sicher keine Eintagsfliege und wer weiß, vielleicht betört man tatsächlich irgendwann den Partner fürs Leben.

In jedem Fall bieten wir hier für Einsteiger und Fortgeschrittene verschiedene Workshops für „Zwischendurch“ an. Entweder um Gelerntes aufzufrischen, in die Materie tiefer einzutauchen oder Ideen für den Unterricht zu finden.

Du bist Erwachsen und möchtest Klavier lernen? Kein Problem! Mit unserem Angebot an zahlreichen Chartcards aus dem Bereich der aktuelle Popular-Musik bieten wir für jede Altersgruppe eine breite Palette an Material um Klavier zu lernen oder Wiedereinstieg an. Denn auch als Erwachsener kann man noch problemlos Klavier lernen – von Klischees wie “dafür bin ich zu alt” sollte man sich schleunigst verabschieden, es gibt keinen wissenschaftlichen Grund das anzunehmen! Und warum sollte es auch so sein? Es gibt etliche Dinge, die wir als Erwachsene noch lernen oder gar lernen müssen: Autofahren, den Umgang mit Computern auch Fahrradfahren und Schwimmen kann man als Erwachsener problemlos lernen. Also warum sollte sich gerade die Musik, oder im speziellen das Klavier, den Älteren verschließen? Vielleicht werden wir nicht mehr als Solist vor den Berlinern Philharmonikern spielen, aber macht es deswegen weniger Spaß? Wohl kaum. Auch Freunden und Familie etwas vorspielen oder mit ihnen zusammen musizieren, macht viel Spaß, vielleicht sogar mehr.

Und nun viel Spaß beim Klavier lernen!

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