Yamaha Keyboard

Yamaha wurde 1889 von dem Japaner Torakusu Yamaha gegründet und verkaufte drei Jahre später das erste mal 78 Harmonien. 1900 begann die Produktion von Klavieren und 1902 von Flügeln. Es folgten etliche weitere Tasteninstrumente, aber z.B. auch Möbel. In den 1950er Jahren erweiterte Yamaha ihr Angebot außerdem um Hi-Fi Anlagen und Motorräder.

Yamaha Keyboards sind absolute Klassiker unter den Tasteninstrumenten. Zu den berühmtesten Yamaha Keyboard Modellen gehören die Tyros, CP, MX, Reface und Co. Linien.

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Mega- und Super-Articulation-Voice-Technologien der Yamaha Keyboards

Seit der Entwicklung des ersten Tyros verfolgt Yamaha mehrere Methoden, Instrumenten-Samples verschiedener Spieltechniken, wie sie in großen Klangbibliotheken vorkommen, sinnvoll in Portable-Keyboards nutzbar zu machen. Denn Sounds wie „Brass Fall“, Brass Doit“, „Brass Shake“ und das alles auch noch in Piano- wie Forte-Versionen lediglich zu besitzen, sorgt allein noch längst nicht für realistische Bläser-Arrangements.

In den MEGA VOICES stellt Yamaha solches Material wie in einem Drumkit zur Verfügung: Die Mega Voice „Finger Slap Guitar“ beispielsweise hält Samples wie „Pick Harmonics“, „Slide“, „Hammer“ oder „Mute“ und weitere über die Tastatur verteilt bereit. Gedacht ist das Ganze für die Verwendung in Styles und Songs. Für das Live-Spiel auf dem Tyros wiederum dienen die SUPER ARTICULATION VOICES.

Diese besonders ausdruckstarken Sounds bieten komplexe Velocity-Layer und mitgesampelte Vibrati. Auch werden etwa bei Legato-Spielweise Geräusche von Saxofonklappen oder Saitenrutschern ins Spiel eingestreut. Vor allem aber rufen Controller-Bewegungen am Keyboard zusätzlich real gesampelte Bendings, Glissandi oder Verzierungen auf.

Per Modulation-Wheel ersetzen Sie einen Brass-FallsSound, der nur bei hartem Anschlag erklingt, zum Beispiel durch einen Shake, der auf die gleichen Velocity-Werte reagiert – das sind ziemlich ausgefuchste Steuermöglichkeiten. Noch aufwendiger sind die SUPER ARTICULATION 2 VOICES. Bendings und Glissandi werden hier bei Legato-Spielweise, gegriffen im Abstand ab einer Septe, intelligent dem Spiel des Keyboarders hinzugefügt.

SA2-Voices nutzen stets die zwei neben dem Modulation-Wheel platzieren ARTICULATION SWITCHES: ART 1 löst ein Aufwärts-Bending zu einem Ton aus, den Sie nach Druck auf diesen Taster spielen; halten Sie aber einen Ton und drücken erst dann ART 1, erklingt ein Abwärts-Bending nach Loslassen der Taste. Nach dem gleichen Prinzip arbeitet der Button ART 2, über den – unabhängig von Spielweise und gegriffenem Intervall – Aufwärts- und Abwärts-Glissandi gesteuert werden.

„Articulation Element Modeling“ (AEM) nennt Yamaha die im Hintergrund der SA2-Voices arbeitende Technologie. Es handelt sich um eine Form der Re-Synthese, weil hier Multisamples während der Performance des Spielers in Echtzeit wieder neu zusammengesetzt werden.

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