ZOOM PodTrak P4next: Podcast-Recorder und USB-Audio-Interface für Recording, Remote-Gäste und Streaming
Mit dem ZOOM PodTrak P4next richtet sich ZOOM klar an alle, die Podcasts, Interviews oder Musiker-Talks schnell und sauber aufnehmen wollen – und zwar wahlweise mobil auf microSD oder direkt als USB-Audio-Interface am Rechner, Smartphone oder Tablet. Für viele Setups spannend ist dabei, dass der P4next nicht nur ein klassischer „2-Kanal-Recorder“ ist, sondern als Interface auch 12 In / 2 Out bereitstellt – inklusive 48 kHz / 24 Bit Audioformat. (direkt zum Testbericht des Zoom P4next auf keyboards.de)
Remote-Gäste ohne Echo: Mix Minus für Podcast-Calls
Gerade bei zugeschalteten Gästen entscheidet oft ein Detail über „professionell“ oder „chaotisch“: Mix Minus. Beim P4next sorgt die USB-Mix-Minus-Funktion dafür, dass der zugeschaltete Gesprächspartner sein eigenes Signal nicht zurückbekommt – und dadurch keine Echo-/Rückkopplungsschleifen entstehen.
Zusätzlich ist die Smartphone-Anbindung so gedacht, dass bei Telefon-Gästen ein Monosignal zurückgeführt wird, ohne das Kanal-4-Signal zurückzusenden. Das hilft ebenfalls, Echo zu vermeiden.
Sound-Polish auf Knopfdruck: TONE, COMP, Lo Cut, Limiter und AI Noise Reduction
Damit Sprachaufnahmen im Podcast-Kontext schnell „sendefähig“ wirken, bringt der P4next mehrere praxisnahe Tools mit. TONE soll Stimmen transparenter machen und podcast-tauglich formen, während Lo Cut Trittschall/Plosive reduziert und ein Limiter Pegelspitzen abfängt – jeweils kanalbezogen für die Mikrofone.
Dazu kommt AI Noise Reduction, die Umgebungsgeräusche analysiert und im Mikrofon-Signal unterdrückt (gemeinsam für alle Eingangskanäle). Wer also spontan in nicht perfekten Räumen aufnehmen muss, bekommt hier schnelle Hilfe – ohne erst in der Postproduktion nachzubessern.
ZOOM PodTrak P4next – Sound Pads für Jingles, Intros und Einspieler
Ein typisches Podcast-Workflow-Feature sind Sound-Pads: Damit lassen sich Intro/Outro, Jingles oder Einspieler direkt während der Aufnahme auslösen. Praktisch ist außerdem, dass sich die Pads mit Audiodateien von der microSD-Karte belegen lassen. So kannst du wiederkehrende Elemente schnell abrufen, ohne zusätzliche Zuspieler.
Aufnahme-Workflow: Stereo-Mix plus Einzelspuren (48 kHz / 24 Bit WAV)
Für die Nachbearbeitung ist entscheidend, was am Ende wirklich auf der Karte landet. Der P4next zeichnet im Standard eine Stereomischung aller Kanäle auf und nimmt zusätzlich jeden Kanal einzeln auf – unabhängig davon, ob ein Kanal stummgeschaltet ist. Aufgenommen wird als WAV mit 48 kHz / 24 Bit.
Damit kannst du später im Schnitt die Stimmen sauber balancieren, ohne auf einen „finalen Live-Mix“ festgelegt zu sein.
Anschlüsse und Mobilität: 4 XLR, vier Kopfhörerwege, Batterie oder USB-C
Im Podcast-Alltag zählen einfache Setups. Der P4next bietet vier XLR-Mikrofoneingänge und stellt bei Bedarf +48 V Phantomspannung bereit.
Zum Monitoring gibt es vier Kopfhörerausgänge – sinnvoll, wenn mehrere Sprecher gleichzeitig mithören wollen, ohne Splitter-Lösungen.
Für den mobilen Einsatz läuft das Gerät entweder mit zwei AA-Batterien oder per USB-Stromversorgung (Netzteil/Powerbank). Und wenn Gäste lieber drahtlos zugeschaltet werden sollen, ist ein optionaler BTA-2 Adapter für Wireless/Bluetooth vorgesehen.
ZOOM PodTrak P4next – Specs (Auszug)
- Mikrofon-Eingänge: 4 × XLR, Phantomspannung +48 V
- Kopfhörer-Ausgänge: 4 × Stereo
- Recorder-Format: WAV (stereo/mono) 48 kHz / 24 Bit, Aufnahme auf microSDHC/microSDXC
- USB-Audio-Interface: 12 In / 2 Out, 48 kHz / 24 Bit, USB 2.0 High Speed
- Effekte/Processing: TONE, COMP, AI Noise Reduction
- Stromversorgung: 2× AA oder USB; empfohlen: Netzteil 5 V / 2,4 A (12 W) oder mehr
Herstellerlink: | ZOOM
Zoom PodTrak P4next 4-Track Podcast Recorder
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Leitender Redakteur – keyboards.de
Multiinstrumentalist • Audio Engineer • Kreativer Tüftler • Familienvater • Pen-&-Paper-Enthusiast
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