Behringer hat sein Angebot an Drumcomputern in den vergangenen Jahren erheblich erweitert. Neben den bekannten Modellen RD-6, RD-8 MKII und RD-9 gehören inzwischen auch die RD-78 sowie die samplebasierten Maschinen LM DRUM und BMX zum Programm. Ergänzt wird die Auswahl durch spezialisierte Percussion-Synthesizer wie EDGE, SYNCUSSION SY-1 und BDS-3. Für Eurorack-Systeme steht außerdem der Rhythmus-Sequencer RS-9 bereit.
Dieser Beitrag bietet einen Behringer Drumcomputer im Überblick und zeigt, welche Maschine sich für Techno, House, Hip-Hop, Synthwave, Electro, Ambient oder experimentelle elektronische Musik eignet. Dabei ist eine wichtige Unterscheidung notwendig: Nicht jedes hier aufgeführte Gerät ist im engeren Sinne ein vollständiger Drumcomputer. SY-1 und BDS-3 besitzen beispielsweise keinen klassischen Pattern-Sequencer, gehören aufgrund ihrer speziellen Percussion-Klangerzeugung jedoch unbedingt in eine Übersicht der aktuellen Behringer Drummachines.
Stand der Übersicht: 16. Juli 2026. Berücksichtigt werden die Modelle, die Behringer zu diesem Zeitpunkt auf seiner offiziellen Website führt. Die tatsächliche Lieferbarkeit kann je nach Land und Händler abweichen.
Behringer Drumcomputer 2026 in der Übersicht
| Modell | Klangerzeugung | Sequencer | Typische Einsatzbereiche |
|---|---|---|---|
| RD-6 | Analog | 16 Schritte | Acid, Electro, Minimal, Synth-Pop |
| RD-8 MKII | Analog | 64 Schritte | Electro, Hip-Hop, House, Techno |
| RD-9 | Analog und Samples | 64 Schritte | House, Techno, Rave |
| RD-78 | Analog | 16 Schritte und Presets | Synth-Pop, New Wave, Ambient |
| LM DRUM | 8/12-Bit-Sampling und Analogschaltungen | 64 Schritte | Synthwave, Pop, Funk, Industrial |
| BMX | 8/12-Bit-Sampling und Analogschaltungen | 64 Schritte | Hip-Hop, Electro, New Wave |
| EDGE | Analog, semi-modular | Dualer 8-Step-Sequencer | Techno, Industrial, Modular |
| SYNCUSSION SY-1 | Dualer analoger Percussion-Synthesizer | Kein interner Pattern-Sequencer | Toms, Kicks, Effekte, Modular |
| BDS-3 | Analoger Drum-Synthesizer mit vier Kanälen | Kein klassischer Sequencer | Live-Drums, Sounddesign, Effekte |
| RS-9 | Keine eigene Klangerzeugung | 64 Schritte, zehn Kanäle | Eurorack-Drums, Modularsysteme |
Behringer RD-6: kompakte Analog-Drums für Acid und Electro
Die Behringer RD-6 orientiert sich klanglich und konzeptionell an der Roland TR-606. Sie bietet acht analoge Drum-Sounds, darunter Bassdrum, Snare, Toms, Hi-Hats, Cymbal und Clap. Der klassische 16-Step-Sequencer erlaubt das Umschalten zwischen 32 Patterns, während sich längere Songabläufe mit bis zu 256 Takten erstellen lassen.
Zusätzlich besitzt die RD-6 eine integrierte Verzerrung, mit der sich die vergleichsweise schlanken Analog-Drums deutlich aggressiver gestalten lassen. MIDI, USB und mehrere Einzelausgänge erleichtern zudem die Einbindung in ein modernes Studio. Die verschiedenen Farbversionen unterscheiden sich hauptsächlich optisch und basieren auf derselben technischen Plattform.
Wofür eignet sich die RD-6?
Die RD-6 passt besonders gut zu Acid House, Electro, Minimal Wave, Synth-Pop und Lo-Fi-Techno. Zusammen mit einer TD-3 oder einem ähnlichen Bass-Synthesizer entsteht ein kompaktes Hardware-Setup für spontane Jams. Darüber hinaus eignet sie sich als zusätzliche Percussion-Spur neben einer größeren Drum-Machine, weil ihre Hi-Hats und metallischen Sounds einen Mix gut ergänzen können. (Testbericht der RD-6 lesen)
Behringer RD-8 MKII: mächtige 808-Drums für moderne Produktionen
Die RD-8 MKII ist Behringers Interpretation der klassischen 808-Architektur. Ihre 16 analogen Drum-Sounds decken tiefe Bassdrums, Snare, Claps, Toms, Cowbell, Maracas, Cymbal und die typischen Hi-Hats ab. Gegenüber dem historischen Vorbild bietet sie jedoch einen deutlich erweiterten 64-Step-Sequencer, Speicherplätze für bis zu 256 Patterns und 16 Songs sowie moderne Performance-Funktionen.
Ein Wave Designer verändert Attack und Sustain der zugewiesenen Instrumente. Hinzu kommt ein umschaltbares Hoch- und Tiefpassfilter, dessen Bewegungen im Sequencer aufgezeichnet werden können. Elf Einzelausgänge und drei Trigger-Ausgänge machen die RD-8 MKII außerdem zu einer flexiblen Schaltzentrale für größere Hardware-Setups.
Wofür eignet sich die RD-8 MKII?
Die RD-8 MKII ist vielseitiger, als ihr historischer Hintergrund vermuten lässt. Ihre tiefe Bassdrum funktioniert in Hip-Hop, Trap, Electro, House, Techno, Dub und R&B. Gleichzeitig eignen sich die perkussiven Instrumente für experimentelle Elektronik oder als Layer unter akustischen Drums.
Besonders interessant ist die Maschine für Produzenten, die einzelne Instrumente separat aufnehmen und anschließend mit Kompressoren, Verzerrern oder Effektpedalen bearbeiten möchten. (Testbericht der RD-8 lesen)
Behringer RD-9: der Klassiker für House und Techno
Die Behringer RD-9 verbindet analoge Klangerzeugung mit digitalen Samples und orientiert sich am Sound der berühmten 909. Sie besitzt elf Drum-Instrumente sowie einen 64-Step-Sequencer, der bis zu 64 Patterns und 16 Songs speichern kann. Zahlreiche Parameter wie Stimmung, Attack und Decay lassen sich direkt am Gerät verändern.
Wie die RD-8 MKII verfügt auch die RD-9 über einen Wave Designer und ein umschaltbares Hoch- beziehungsweise Tiefpassfilter. Step Repeat, Note Repeat, Autofill, Probability und Live Overdubbing unterstützen spontane Arrangements. Elf Einzelausgänge ermöglichen darüber hinaus eine umfangreiche Mehrspuraufnahme.
Wofür eignet sich die RD-9?
Die RD-9 ist vor allem für House, Techno, Trance, Rave und verwandte Stile interessant. Ihre kräftige Kickdrum liefert das Fundament, während die prägnanten Hi-Hats und das typische Ride-Becken für sofort erkennbare Dance-Grooves sorgen.
Dennoch muss die RD-9 nicht ausschließlich klassisch klingen. Durch Filterfahrten, Wave Designer, externe Verzerrung und extreme Parameterwerte entstehen auch moderne Industrial-, Hard-Techno- oder Experimental-Beats. (Testbericht der RD-9 lesen)
Behringer RD-78: Vintage-Rhythmen für Synth-Pop und New Wave
Die RD-78 greift das Konzept der Roland CR-78 auf, einer frühen programmierbaren Rhythmusmaschine. Sie bietet 15 analoge Drum-Sounds sowie 34 vorprogrammierte Rhythmen. Dazu gehören klassische Begleitmuster, Fills, Rolls und Breaks aus den Bereichen Rock, Disco, Funk, Swing und weiteren Stilrichtungen.
Eigene Patterns lassen sich mit dem 16-Step-Sequencer erstellen. Pro Step können bis zu vier Instrumente kombiniert werden, während Pattern-Ketten mit einer Länge von bis zu 250 Takten möglich sind. MIDI, USB, analoge Clock- und DIN-Sync-Anschlüsse verbinden den Vintage-Ansatz mit modernen Studios und älteren Instrumenten.
Wofür eignet sich die RD-78?
Die RD-78 ist ideal für Synth-Pop, New Wave, Electro-Pop, Ambient, Indie-Electronica und experimentelle Musik. Ihre Sounds wirken weniger druckvoll als die einer RD-8 oder RD-9, besitzen dafür jedoch einen eigenständigen, charmanten Charakter.
Besonders überzeugend funktioniert die RD-78 als rhythmische Grundlage unter Flächen, Sequenzen und Arpeggios. Auch dezente Begleitmuster in Singer-Songwriter- oder Retro-Pop-Produktionen sind möglich.
Behringer LM DRUM: 80er-Jahre-Sampling mit modernen Funktionen
Die LM DRUM ist eine hybride Sampling-Drum-Machine mit 109 vorinstallierten Sounds. Ihre 8/12-Bit-Sampling-Engine orientiert sich an klassischen Drumcomputern der frühen 1980er-Jahre. Eigene Samples können über einen Line-Eingang aufgenommen und im Gerät gespeichert werden.
Die Maschine arbeitet mit 16 Stimmen und besitzt für jede Stimme eigene Pegel- und Panoramaeinstellungen. Der 64-Step-Sequencer unterstützt unter anderem Polymeter, Step Repeat, Note Repeat, Track Mute, Track Solo, Probability, Flam und Random-Funktionen. Außerdem stehen 16 anschlagdynamische Pads mit Aftertouch zur Verfügung.
Analoge Schaltungen mit Filter und VCA, ein Wave Designer sowie ein zuweisbarer Effektweg erweitern die Klanggestaltung. Für professionelle Studioanwendungen sind 16 analoge Einzelausgänge vorhanden. Die LM DRUM kann bis zu 128 Patterns und acht Songs speichern.
Wofür eignet sich die LM DRUM?
Die LM DRUM richtet sich an Produzenten von Synthwave, 80er-Pop, Funk, Electro-Funk, Industrial, EBM und elektronischer Filmmusik. Aufgrund der Möglichkeit, eigene Samples aufzunehmen, ist sie jedoch nicht auf Retro-Sounds beschränkt.
So können beispielsweise kurze Synthesizer-Akkorde, Sprachsamples, Geräusche oder selbst erstellte Percussion-Klänge in die Patterns integriert werden. Dadurch wird die LM DRUM zu einer eigenständigen Produktionszentrale und nicht nur zur Reproduktion historischer Drum-Sounds.
Behringer BMX: druckvolle 8/12-Bit-Beats für Hip-Hop und Electro
Auch die BMX arbeitet mit einer hybriden 8/12-Bit-Sampling-Engine. Sie stellt 117 Drum-Sounds, acht Stimmen und acht DACs mit variabler Samplingrate bereit. Eigene Samples können über den Line-Eingang aufgenommen werden.
Der 64-Step-Sequencer speichert bis zu 192 Patterns und acht Songs. Hinzu kommen Performance-Funktionen wie Step Repeat, Note Repeat, Autofill, Echtzeitaufnahme und Live Overdubbing. Acht Einzelausgänge, drei Trigger-Ausgänge, MIDI, USB sowie ein analoges Filter und der Wave Designer erleichtern den Einsatz im Studio und auf der Bühne.
Wofür eignet sich die BMX?
Die BMX ist besonders für Old-School-Hip-Hop, Electro, Breakdance-Beats, New Wave und Industrial interessant. Ihre reduzierte Sampling-Auflösung kann Drums härter, körniger und weniger sauber erscheinen lassen als moderne hochauflösende Samples.
Gerade diese technische Begrenzung verleiht den Sounds jedoch Charakter. Durch die variable Samplingrate sind zudem starke Klangveränderungen möglich. Im direkten Vergleich wirkt die BMX tendenziell rauer und schlagkräftiger, während die LM DRUM stärker mit dem polierten Pop- und Funk-Sound der 1980er-Jahre verbunden ist.
Behringer EDGE: semi-modularer Percussion-Synthesizer
Der Behringer EDGE ist keine klassische Drum-Machine mit mehreren fest definierten Instrumenten. Stattdessen handelt es sich um einen analogen, semi-modularen Percussion-Synthesizer mit zwei Oszillatoren, Rauschgenerator, Multimode-Filter und drei Decay-Hüllkurven.
Ein dualer 8-Step-Sequencer steuert Tonhöhe und Anschlagstärke. Über die umfangreiche Patch-Matrix lassen sich Modulationswege verändern und externe Steuersignale einbinden. Dadurch kann der EDGE sowohl perkussive Sounds als auch Basslinien, Drones und chaotische rhythmische Strukturen erzeugen.
Wofür eignet sich der EDGE?
Der EDGE eignet sich für experimentellen Techno, Industrial, Dark Ambient, Noise, modulare Musik und improvisierte Live-Sets. Seine Stärke liegt nicht in perfekt reproduzierbaren Standard-Drums, sondern in lebendigen, sich verändernden Klangabläufen.
In Kombination mit einer RD-8 oder RD-9 kann der EDGE zusätzliche Bass-Percussion, metallische Effekte oder ungewöhnliche Zwischenschläge liefern. (Testbericht des Behringer Edge lesen)
Behringer SYNCUSSION SY-1: analoge Percussion selbst gestalten
Der vollständige Produktname lautet Behringer SYNCUSSION SY-1. Das Gerät besteht aus zwei analogen Percussion-Kanälen, die jeweils sechs Oszillatormodi bieten. Zur Auswahl stehen unter anderem einzelne Oszillatoren, FM-Strukturen, Oszillatormischungen und Rauschen.
Über Tune, Decay und Filter Cutoff lässt sich der Grundklang formen. Zusätzlich stehen Pitch Sweeps und ein LFO mit Rechteck- und Dreieckswellen zur Verfügung. Die SY-1 kann über Drum-Pads, externe Trigger oder einen Drumcomputer angesteuert und außerdem in ein Eurorack-Gehäuse eingebaut werden.
Wofür eignet sich die SY-1?
Die SY-1 ist ein Werkzeug für individuelles Drum-Sounddesign. Mit ihr lassen sich elektronische Toms, tiefe Kicks, Snares, Laser-Sounds, metallische Percussion und Science-Fiction-Effekte erzeugen.
Da kein vollständiger Pattern-Sequencer integriert ist, benötigt die SY-1 eine externe Triggerquelle. Dafür eignen sich beispielsweise die Trigger-Ausgänge einer RD-8 oder RD-9, ein Eurorack-Sequencer, ein MIDI-Setup oder elektronische Drum-Pads.
Behringer BDS-3: vierkanalige Drumsynthese für Bühne und Studio
Der BDS-3 ist ein analoger Drum-Synthesizer mit vier weitgehend identischen Kanälen. Jeder Kanal bietet Parameter für Attack-Klick, Decay, Pitch Bend, Tonhöhe und weitere Modulationen. Eine zentrale Effektsektion beeinflusst alle vier Kanäle und stellt unter anderem LFO-Rate, Modulationsbereich und Wellenform bereit.
Eine Besonderheit sind die dynamisch reagierenden Audioeingänge. Mikrofonierte akustische Trommeln können den BDS-3 direkt ansteuern, sodass das analoge Synthesesignal der Spieldynamik folgt. Alternativ ist eine Triggerung über MIDI oder USB möglich. Das Gerät lässt sich außerdem in ein Eurorack-System einsetzen.
Wofür eignet sich der BDS-3?
Der BDS-3 verbindet elektronische und akustische Percussion. Schlagzeuger können beispielsweise eine reale Snare oder Tom mikrofonieren und parallel dazu einen synthetischen Klang auslösen. Dadurch entstehen hybride Drum-Sounds, ohne dass spezielle Trigger-Pads zwingend erforderlich sind.
Im Studio eignet sich der BDS-3 außerdem für ungewöhnliche Kicks, Toms, Effekte und modulierte Percussion-Layer. Für vollständige Beats ist jedoch ein externer Sequencer oder eine andere Triggerquelle erforderlich. (Testbericht der BDS-3 lesen)
Behringer RS-9: Rhythmus-Sequencer für das Eurorack
Der RS-9 erzeugt selbst keine Drum-Sounds. Er ist ein Eurorack-Sequencer mit zehn Drum-Kanälen und bis zu 64 Steps. Das Modul kann 64 Patterns und 16 Songs speichern und unterstützt Funktionen wie Step Repeat, Note Repeat, Echtzeit-Triggering, Live Overdubbing und Swing.
Pattern- und Song-Modi ermöglichen längere Arrangements, während sich das Modul als zentrale Steuerung eines modularen Drum-Systems verwenden lässt.
Wofür eignet sich der RS-9?
Der RS-9 ist für Musiker interessant, die ihr eigenes Eurorack-Drum-System aus Kick-, Snare-, Hi-Hat- und Percussion-Modulen zusammenstellen. Er kann beispielsweise eine Kombination aus SY-1, BDS-3 und weiteren Drum-Modulen steuern.
Für Einsteiger ist ein vollständiger Drumcomputer meist einfacher. Wer jedoch individuelle Signalwege, modulare Klangerzeuger und umfangreiche Patch-Möglichkeiten bevorzugt, erhält mit dem RS-9 eine passende Rhythmuszentrale.
Welcher Behringer Drumcomputer passt zu welchem Musikstil?
Wer klassische Acid- und Electro-Rhythmen sucht, findet mit der RD-6 einen günstigen und unkomplizierten Einstieg. Für tiefe 808-Bassdrums und vielseitige analoge Beats ist die RD-8 MKII die naheliegende Wahl. Die RD-9 richtet sich dagegen besonders an House- und Techno-Produzenten.
Für Synth-Pop, New Wave und zurückhaltende Vintage-Rhythmen bietet sich die RD-78 an. LM DRUM und BMX sind dann interessant, wenn der charakteristische Sound früher digitaler Sampling-Drumcomputer gefragt ist. Dabei steht die LM DRUM eher für druckvolle 80er-Pop- und Funk-Produktionen, während die BMX hervorragend zu Hip-Hop, Electro und rauem New Wave passt.
EDGE, SY-1 und BDS-3 sind dagegen Instrumente für Musiker, die ihre Percussion-Klänge selbst synthetisieren möchten. Der RS-9 ergänzt diese Klangerzeuger innerhalb eines modularen Systems.
Fazit: Behringer bietet Drumcomputer für nahezu jeden elektronischen Stil
Die Übersicht der aktuellen Behringer Drumcomputer 2026 zeigt ein ungewöhnlich breites Angebot. RD-6, RD-8 MKII, RD-9 und RD-78 übertragen bekannte analoge Rhythmuskonzepte in moderne Hardware. LM DRUM und BMX erweitern das Sortiment um flexible Sampling-Maschinen mit eigenem klanglichen Charakter.
Gleichzeitig sprechen EDGE, SYNCUSSION SY-1 und BDS-3 Musiker an, die nicht nur fertige Drums verwenden, sondern Klänge von Grund auf gestalten möchten. Der RS-9 vervollständigt das Angebot als spezialisierter Sequencer für Eurorack-Systeme.
Welche Maschine am besten passt, hängt daher weniger von einer allgemeinen Rangfolge als vom gewünschten Klang ab. Für Techno ist die RD-9 besonders naheliegend, während die RD-8 MKII eine starke Wahl für 808-basierte Produktionen darstellt. Vintage-Pop profitiert von der RD-78 oder LM DRUM, und für experimentelle Percussion sind EDGE, SY-1 sowie BDS-3 besonders spannend.
Herstellerlink: https://www.behringer.com/
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FAQ zu den aktuellen Behringer Rhythmusmaschinen
Welche Behringer Drum-Machine eignet sich am besten für Techno?
Für klassischen und modernen Techno ist die RD-9 eine besonders passende Wahl. Sie liefert die typischen Kick-, Snare-, Hi-Hat- und Ride-Sounds und bietet zugleich einen leistungsfähigen Sequencer. Für härteren oder experimentelleren Techno lässt sie sich gut mit EDGE oder SY-1 kombinieren.
Was ist der Unterschied zwischen RD-8 MKII und RD-9?
Die RD-8 MKII basiert auf analogen 808-artigen Sounds und ist für ihre tiefe, lang ausklingende Bassdrum bekannt. Die RD-9 kombiniert analoge und digitale Klangerzeugung und liefert den prägnanteren, härteren Sound der 909-Tradition. Die RD-8 wirkt häufig runder und bassbetonter, während die RD-9 direkter und durchsetzungsfähiger klingt.
Welche Behringer Drum-Machine ist für Acid House geeignet?
Die RD-6 ist eine sehr passende Ergänzung zu einem Acid-Bass-Synthesizer wie der TD-3. Für einen kräftigeren Acid-House-Sound können außerdem RD-8 MKII oder RD-9 eingesetzt werden.
Können LM DRUM und BMX eigene Samples aufnehmen?
Ja. Beide Geräte besitzen einen Line-Eingang für die Aufnahme und Speicherung eigener Samples. Dadurch können nicht nur Drum-Sounds, sondern auch kurze Synthesizer-Klänge, Stimmen oder Geräusche verwendet werden.
Was unterscheidet LM DRUM und BMX?
Die LM DRUM besitzt 16 Stimmen, 109 Werkssounds und 16 Einzelausgänge. Die BMX arbeitet mit acht Stimmen, 117 Werkssounds und acht Einzelausgängen. Klanglich orientiert sich die LM DRUM stärker an klassischen 80er-Pop- und Funk-Drums, während die BMX rauere Hip-Hop-, Electro- und New-Wave-Assoziationen weckt.
Sind SY-1 und BDS-3 vollständige Drumcomputer?
Nein. Beide Geräte erzeugen Percussion-Sounds, besitzen jedoch keinen klassischen Mehrspur-Pattern-Sequencer wie RD-8, RD-9 oder LM DRUM. Sie benötigen daher eine externe Trigger- oder MIDI-Quelle.
Kann ich Behringer Drumcomputer mit einer DAW synchronisieren?
Die aktuellen Stand-alone-Drumcomputer verfügen über MIDI- und USB-Anbindungen und können daher mit einer DAW synchronisiert oder per MIDI angesteuert werden. Je nach Modell stehen zusätzlich analoge Clock-, Trigger- oder DIN-Sync-Verbindungen zur Verfügung.
Welcher Behringer Drumcomputer ist am besten für Einsteiger geeignet?
Die RD-6 ist kompakt und vergleichsweise übersichtlich. Wer mehr klangliche Möglichkeiten und einen umfangreicheren Sequencer benötigt, sollte sich die RD-8 MKII oder RD-9 ansehen. LM DRUM und BMX sind flexibler, verlangen wegen ihrer Sampling- und Editierfunktionen jedoch eine etwas intensivere Einarbeitung.
Können mehrere Behringer Drum-Machines miteinander synchronisiert werden?
Ja. Je nach Modell stehen MIDI, USB, analoge Clock, Trigger-Ausgänge oder DIN Sync zur Verfügung. Dadurch lassen sich beispielsweise RD-8 MKII, RD-9, RD-78, EDGE und externe Synthesizer zu einem gemeinsamen Hardware-Setup verbinden.
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