Modularsynthesizer üben eine besondere Faszination aus. Statt auf eine festgelegte Synthesizerarchitektur zurückzugreifen, lassen sich Oszillatoren, Filter, Hüllkurven, Sequencer und Effekte individuell miteinander kombinieren. Dadurch entsteht ein Instrument, das genau auf die eigenen musikalischen Vorstellungen zugeschnitten ist.
Allerdings gilt die Modularwelt häufig als teuer und kompliziert. Gerade das Gehäuse und die Stromversorgung können einen beträchtlichen Teil des Startbudgets beanspruchen, obwohl sie selbst zunächst keinen Ton erzeugen. Ein günstiger Einstieg ins Eurorack ist dennoch möglich. Mit dem Behringer EURORACK RACK oder der Kombination aus Behringer EURORACK 104 und CP1-A lässt sich eine solide und gleichzeitig preisbewusste Grundlage für ein eigenes Modularsystem aufbauen.
Beide Lösungen eignen sich nicht nur für Module von Behringer. Vielmehr bilden sie eine gute und günstige Basis für nahezu jedes standardkonforme 3U-Eurorack-System.
Was ist ein Eurorack-System?
Das Eurorack-Format ist ein weitverbreiteter Standard für modulare Synthesizer. Die einzelnen Module besitzen eine einheitliche Bauhöhe von 3 HE beziehungsweise 3U. Ihre Breite wird dagegen in HP oder TE angegeben. Eine Teileinheit entspricht 5,08 Millimetern. Ein Modul mit 8 HP ist somit etwa 40 Millimeter breit.
Innerhalb dieses Formats können Musiker Module verschiedener Hersteller miteinander kombinieren. Ein Oszillator von Behringer kann beispielsweise mit einem Filter von Doepfer, einer Hüllkurve eines weiteren Herstellers und einem externen Sequencer verbunden werden. Voraussetzung ist allerdings, dass Einbautiefe, Strombedarf und elektrische Anschlüsse zum verwendeten Gehäuse passen.
Im Unterschied zu einem fest aufgebauten Synthesizer gibt das Eurorack-System keinen bestimmten Signalweg vor. Stattdessen werden die Verbindungen über Patchkabel hergestellt. Dadurch kann eine Hüllkurve nicht nur die Lautstärke, sondern ebenso die Filterfrequenz, die Tonhöhe oder die Geschwindigkeit eines Modulators steuern.
Genau diese Offenheit macht den Reiz eines Modularsystems aus. Gleichzeitig müssen Einsteiger jedoch selbst entscheiden, welche Funktionen sie benötigen.
Warum Gehäuse und Stromversorgung so wichtig sind
Beim ersten Eurorack-System richtet sich die Aufmerksamkeit meistens auf klanglich interessante Module. Ein außergewöhnlicher Oszillator, ein analoges Filter oder ein komplexer Sequencer wirken schließlich spannender als ein leerer Rahmen.
Dennoch sollte die Planung mit dem Gehäuse und der Stromversorgung beginnen. Das Gehäuse bestimmt, wie viel Platz zur Verfügung steht. Die Stromversorgung legt wiederum fest, welche und wie viele Module zuverlässig betrieben werden können.
Ein gutes Eurorack-Gehäuse sollte deshalb folgende Anforderungen erfüllen:
- ausreichend Platz für die geplanten Module bieten,
- mechanisch stabil sein,
- genügend Einbautiefe besitzen,
- eine passende Stromversorgung ermöglichen,
- spätere Erweiterungen nicht unnötig einschränken.
Wer hier zu knapp plant, muss möglicherweise bereits nach wenigen Monaten ein größeres Gehäuse kaufen. Daher kann es sinnvoll sein, etwas mehr Platz einzuplanen, als für das erste System unmittelbar benötigt wird.
Behringer EURORACK RACK: Der unkomplizierte Komplettstart
Das Behringer EURORACK RACK ist besonders interessant, wenn der günstige Einstieg ins Eurorack möglichst unkompliziert erfolgen soll. Es stellt eine einzelne Modulreihe mit 84 HP bereit und kann entweder als Desktop-Gehäuse verwendet oder in ein 19-Zoll-Rack eingebaut werden.
Die Stromversorgung gehört bereits zum Konzept. Behringer liefert das EURORACK RACK mit einem kompakten 4-HP-Netzteilmodul, zwei Flying-Bus-Kabeln und einem universellen 3-A-Netzadapter aus. Außerdem stehen 52 verschiebbare Gewindemuttern zur Befestigung der Module zur Verfügung.
Warum das EURORACK RACK für Einsteiger sinnvoll ist
Der größte Vorteil liegt in der vollständigen Grundausstattung. Einsteiger müssen nicht separat nach einem passenden Netzteil und einer Stromverteilung suchen. Stattdessen können sie nach der Montage direkt mit dem Einbau ihrer ersten Module beginnen.
Mit 84 HP bietet das Gehäuse genügend Raum für ein kompaktes, aber vollwertiges Modularsystem. Beispielsweise lassen sich folgende Funktionen unterbringen:
- Oszillator,
- Filter,
- Hüllkurve,
- VCA,
- LFO,
- Mixer,
- MIDI-to-CV-Interface oder Sequencer,
- ein bis zwei Effektmodule.
Natürlich hängt die tatsächliche Zusammenstellung von der Breite der einzelnen Module ab. Dennoch sind 84 HP ein sinnvoller Ausgangspunkt, weil das System weder zu klein noch unnötig umfangreich ausfällt.
Darüber hinaus ist die 19-Zoll-Kompatibilität praktisch. Wer bereits Studio- oder Live-Racks verwendet, kann das Modularsystem dort integrieren. Gleichzeitig lässt sich das leicht angewinkelte Chassis komfortabel auf einem Studiotisch bedienen.
Für wen eignet sich das Behringer EURORACK RACK?
Das EURORACK RACK ist besonders empfehlenswert für Musiker, die:
- ihr erstes vollständiges Eurorack-System aufbauen,
- eine kompakte Komplettlösung suchen,
- möglichst wenig Zeit mit der Auswahl der Stromversorgung verbringen möchten,
- das System später in ein 19-Zoll-Rack integrieren wollen,
- zunächst mit einer überschaubaren Anzahl an Modulen beginnen.
Damit stellt das Behringer EURORACK RACK eine gute und günstige Basis für ein klassisches Einsteiger-Modularsystem dar.
Behringer EURORACK 104 und CP1-A: Mehr Platz und freie Planung
Eine interessante Alternative ist das Behringer EURORACK 104. Dabei handelt es sich um ein flaches Skiff-Gehäuse mit 104 HP nutzbarer Breite. Das Aluminiumgehäuse besitzt hölzerne Seitenteile, große Gummifüße und ebenfalls 52 verschiebbare Gewindemuttern.
Im Gegensatz zum EURORACK RACK ist das EURORACK 104 zunächst ein separates Gehäuse. Daher muss eine passende Stromversorgung ergänzt werden. Hier bietet sich das Behringer CP1-A an.
Was macht das Behringer CP1-A?
Das Behringer CP1-A, dessen offizielle Produktbezeichnung CP1A lautet, ist ein schmales Netzteilmodul für Eurorack-Systeme. Es besitzt einen Netzschalter, einen Anschluss für den externen Netzadapter und LED-Anzeigen für die einzelnen Spannungsschienen. Behringer beschreibt die Stromversorgung als besonders rauscharm und ausdrücklich für den Einbau in Standard-Eurorack-Gehäuse ausgelegt.
Das Netzteilmodul wird in das EURORACK 104 eingebaut und belegt dabei einen kleinen Teil des verfügbaren Platzes. Die Stromverteilung erfolgt über zwei Flying-Bus-Kabel. Der CP1-A-Satz umfasst das Netzteilmodul, die beiden Kabel und den erforderlichen Netzadapter.
Damit entsteht aus dem leeren EURORACK 104 ein betriebsbereites Modulargehäuse.
Der Vorteil von 104 HP
Gegenüber dem EURORACK RACK stehen beim EURORACK 104 insgesamt 20 HP mehr zur Verfügung. Ein Teil davon wird zwar durch das CP1-A-Netzteil belegt, dennoch bleibt mehr Platz für zusätzliche Funktionen.
Diese Reserve kann entscheidend sein. Gerade am Anfang wächst ein Modularsystem oft schneller als erwartet. Nach dem ersten Oszillator folgen möglicherweise ein zweiter Klanggenerator, ein zusätzlicher Modulator, ein Clock-Divider oder ein Effektmodul.
Das EURORACK 104 ist deshalb besonders interessant, wenn bereits feststeht, dass das System mittelfristig erweitert werden soll. Gleichzeitig bleibt das Gehäuse kompakt genug für den Studiotisch.
Für wen eignet sich das EURORACK 104 mit CP1-A?
Die Kombination empfiehlt sich besonders für Musiker, die:
- etwas mehr Platz als 84 HP benötigen,
- ein flaches Desktop-System bevorzugen,
- ihr Gehäuse und die Stromversorgung separat zusammenstellen möchten,
- bereits mehrere Module eingeplant haben,
- Wert auf Erweiterungsreserven legen.
Das Behringer EURORACK 104 zusammen mit dem CP1-A ist somit ebenfalls eine gute und günstige Basis für ein individuelles Eurorack-System.
EURORACK RACK oder EURORACK 104 mit CP1-A?
Beide Varianten verfolgen ein ähnliches Ziel, unterscheiden sich jedoch bei Platzangebot und Aufbau.
| Merkmal | Behringer EURORACK RACK | EURORACK 104 mit CP1-A |
|---|---|---|
| Nutzbreite | 84 HP | 104 HP abzüglich Netzteilmodul |
| Stromversorgung | Bereits enthalten | Wird mit CP1-A ergänzt |
| Bauform | Desktop und 19-Zoll-Rack | Flaches Desktop-Skiff |
| Aufbau | Besonders unkompliziert | Etwas flexibler planbar |
| Erweiterungsreserve | Gut für kompakte Systeme | Mehr Platz für zusätzliche Module |
| Zielgruppe | Einsteiger und Rack-Nutzer | Einsteiger mit größeren Ausbauplänen |
Wer zunächst ein überschaubares System aufbauen möchte, erhält mit dem EURORACK RACK eine unkomplizierte Komplettlösung. Wer dagegen bereits mehrere Klangquellen, Modulatoren oder Effekte einplant, profitiert vom größeren EURORACK 104.
Eine grundsätzlich bessere Variante gibt es deshalb nicht. Die Entscheidung hängt davon ab, wie umfangreich das geplante Modularsystem werden soll und wo es eingesetzt wird.
Welche Module braucht ein Einsteiger wirklich?
Ein leerer Eurorack-Rahmen erzeugt selbstverständlich noch keinen Klang. Deshalb stellt sich anschließend die Frage, welche Module für das erste System sinnvoll sind.
Ein einfacher monophoner Synthesizer besteht typischerweise aus mehreren Funktionsgruppen.
Oszillator als Klangquelle
Der Voltage Controlled Oscillator, kurz VCO, erzeugt das Ausgangssignal. Für den Anfang reicht ein einzelner Oszillator mit mehreren Wellenformen aus. Sägezahn, Rechteck, Dreieck und Sinus bieten bereits zahlreiche klangliche Möglichkeiten.
Filter zur Klangformung
Ein spannungsgesteuertes Filter, kurz VCF, verändert das Frequenzspektrum des Oszillators. Für klassische Synthesizerklänge eignet sich zunächst ein resonanzfähiges Tiefpassfilter.
Hüllkurve und VCA
Die Hüllkurve steuert den zeitlichen Verlauf eines Parameters. In Verbindung mit einem VCA bestimmt sie beispielsweise, wie schnell ein Klang einsetzt und wie lange er nach dem Loslassen einer Taste ausklingt.
Obwohl ein VCA auf den ersten Blick unspektakulär erscheint, gehört er zu den wichtigsten Bestandteilen eines Modularsystems. Ohne ihn würde der Oszillator häufig dauerhaft erklingen.
LFO und Modulationsquellen
Ein LFO erzeugt langsame, periodische Steuerspannungen. Damit lassen sich Vibrato, Tremolo, Filterbewegungen oder rhythmische Modulationen erzeugen.
Später können komplexere Modulationsquellen, Zufallsgeneratoren oder Funktionsgeneratoren hinzukommen.
Sequencer oder MIDI-to-CV-Interface
Damit das System musikalisch gespielt werden kann, benötigt es Tonhöhen- und Gate-Signale. Diese können von einem Eurorack-Sequencer, einem externen CV-Sequencer oder einem MIDI-to-CV-Interface stammen.
Wer bereits mit einer DAW oder einem MIDI-Keyboard arbeitet, kann zunächst ein MIDI-to-CV-Interface verwenden. Für experimentelle Patterns und eigenständige Performances ist dagegen ein Sequencer besonders interessant.
Eine sinnvolle Reihenfolge beim Aufbau
Ein günstiger Einstieg ins Eurorack gelingt am besten, wenn nicht sofort das komplette Gehäuse gefüllt wird. Stattdessen sollte zunächst ein kleines, musikalisch nutzbares System entstehen.
Eine sinnvolle Startkonfiguration besteht aus:
- einem VCO,
- einem Filter,
- einer Hüllkurve,
- einem VCA,
- einem LFO oder Funktionsgenerator,
- einer Steuerquelle für Tonhöhe und Gate.
Anschließend zeigt die praktische Arbeit, welche Funktionen tatsächlich fehlen. Vielleicht werden mehr Modulationsmöglichkeiten benötigt. Möglicherweise ist ein zweiter Oszillator wichtiger. Andere Musiker wünschen sich dagegen zunächst einen Effekt oder einen komplexeren Sequencer.
Auf diese Weise wächst das System anhand konkreter musikalischer Anforderungen und nicht nur aufgrund spontaner Modulkäufe.
Strombedarf richtig berechnen
Bei der Planung darf nicht allein die verfügbare Breite berücksichtigt werden. Jedes Modul benötigt Strom auf einer oder mehreren Spannungsschienen. Üblich sind +12 Volt und −12 Volt; einige Module verwenden zusätzlich +5 Volt.
Der jeweilige Stromverbrauch ist in der technischen Dokumentation des Moduls angegeben. Die Werte aller eingebauten Module müssen für jede Spannungsschiene getrennt addiert werden. Die Gesamtsumme darf die maximale Leistung des Netzteils nicht überschreiten. Doepfer weist ebenfalls darauf hin, dass der gesamte Strombedarf aller Module unterhalb der Leistungsgrenze der verwendeten Stromversorgung bleiben muss.
In der Praxis ist es sinnvoll, die Stromversorgung nicht dauerhaft bis an ihre absolute Grenze auszulasten. Eine Leistungsreserve erleichtert spätere Erweiterungen und kann Probleme beim Einschalten stromhungriger Digitalmodule vermeiden.
Auf Modultiefe und Anschlüsse achten
Neben Breite und Stromverbrauch ist auch die Einbautiefe wichtig. Besonders flache Skiff-Gehäuse können bei sehr tiefen Modulen oder ungünstig positionierten Stromanschlüssen an ihre Grenzen kommen.
Vor dem Kauf sollten deshalb immer drei Werte kontrolliert werden:
- Breite des Moduls in HP,
- Einbautiefe in Millimetern,
- Strombedarf auf +12 V, −12 V und gegebenenfalls +5 V.
Außerdem muss beim Anschließen des Stromkabels unbedingt auf die korrekte Ausrichtung geachtet werden. In vielen Fällen kennzeichnet ein roter Streifen die −12-Volt-Seite. Entscheidend ist jedoch immer die Markierung am Modul und an der Stromverteilung. Ein falsch angeschlossenes Kabel kann das Modul beschädigen.
Module sollten grundsätzlich nur bei vollständig ausgeschaltetem und vom Stromnetz getrenntem System montiert oder angeschlossen werden.
Wie bleibt der Eurorack-Einstieg bezahlbar?
Ein Modularsystem muss nicht sofort aus zahlreichen Spezialmodulen bestehen. Vielmehr lässt sich das Budget durch eine klare Planung kontrollieren.
Zunächst sollte festgelegt werden, welche musikalische Aufgabe das System erfüllen soll. Ein klassischer analoger Monosynth benötigt andere Module als ein Drum-System, ein Effekt-Rack oder ein experimenteller Klangprozessor.
Darüber hinaus können multifunktionale Module mehrere Aufgaben übernehmen. Ein Funktionsgenerator kann beispielsweise als Hüllkurve, LFO, Slew Limiter oder einfacher Oszillator dienen. Dadurch wird weniger Platz benötigt und das Startbudget bleibt überschaubar.
Auch ein vorhandener semimodularer Synthesizer kann in das Konzept eingebunden werden. Er stellt häufig bereits Oszillatoren, Filter, Hüllkurven und VCAs bereit. Das Eurorack ergänzt dann gezielt Funktionen, die im semimodularen Instrument fehlen.
Der größte Fehler besteht dagegen darin, Module ausschließlich aufgrund spektakulärer Produktvideos zu kaufen. Entscheidend ist nicht, wie interessant ein Modul allein klingt, sondern welche Aufgabe es im eigenen System übernimmt.
Fazit: Behringer bietet eine preiswerte Grundlage für das erste Eurorack
Ein günstiger Einstieg ins Eurorack beginnt mit einer stabilen mechanischen und elektrischen Basis. Genau hier setzen das Behringer EURORACK RACK sowie die Kombination aus EURORACK 104 und CP1-A an.
Das EURORACK RACK ist eine besonders unkomplizierte Komplettlösung. Es bietet 84 HP, eine integrierte Stromversorgung und die Möglichkeit zur Montage in einem 19-Zoll-Rack. Damit eignet es sich hervorragend für ein kompaktes erstes Modularsystem.
Das EURORACK 104 bietet dagegen mehr Platz und lässt sich mit dem CP1-A zu einem flexiblen Desktop-System ausbauen. Diese Variante ist sinnvoll, wenn bereits mehrere Module geplant sind oder etwas mehr Erweiterungsreserve gewünscht wird.
Beide Lösungen bilden eine gute und günstige Basis für nahezu jedes standardkonforme Eurorack-System. Wer anschließend schrittweise vorgeht, den Strombedarf kontrolliert und nur tatsächlich benötigte Module kauft, kann die Modularwelt entdecken, ohne bereits zu Beginn ein großes Budget investieren zu müssen.
FAQ: Häufige Fragen zum günstigen Eurorack-Einstieg
Ist das Behringer EURORACK RACK nur für Behringer-Module geeignet?
Nein. Das Gehäuse ist für Module im standardisierten 3U-Eurorack-Format vorgesehen. Daher können grundsätzlich auch Module anderer Hersteller eingebaut werden. Vorher sollten jedoch Breite, Tiefe, Strombedarf und Anschlussbelegung geprüft werden.
Ist beim Behringer EURORACK 104 eine Stromversorgung enthalten?
Das EURORACK 104 ist zunächst ein separates Skiff-Gehäuse. Für ein betriebsbereites System wird zusätzlich eine Stromversorgung benötigt. Das Behringer CP1-A ist dafür eine passende und preiswerte Lösung.
Was ist der Unterschied zwischen HP und TE?
HP steht für Horizontal Pitch, während TE die deutsche Bezeichnung Teileinheit meint. Beide Angaben beschreiben die Breite eines Eurorack-Moduls. Eine Einheit entspricht 5,08 Millimetern.
Reichen 84 HP für ein vollständiges Modularsystem?
Ja. In 84 HP lässt sich ein vielseitiger monophoner Synthesizer mit Oszillator, Filter, Hüllkurve, VCA, Modulation und Steuerung aufbauen. Wie viele Module tatsächlich hineinpassen, hängt jedoch von deren individueller Breite ab.
Sollte ich direkt das größere EURORACK 104 kaufen?
Das hängt von der Planung ab. Für ein kompaktes System und den unkomplizierten Einstieg reicht das EURORACK RACK häufig aus. Wer bereits mehrere Module eingeplant hat oder später erweitern möchte, profitiert von den zusätzlichen 20 HP des EURORACK 104.
Kann ich Module verschiedener Hersteller kombinieren?
Grundsätzlich ja. Gerade die herstellerübergreifende Kombination ist eine Stärke des Eurorack-Formats. Trotzdem müssen Spannungsversorgung, Strombedarf, Einbautiefe und Anschlussbelegung kontrolliert werden.
Welche Module brauche ich für den ersten Ton?
Für eine klassische Synthesizerstimme werden mindestens eine Klangquelle, eine Möglichkeit zur Lautstärkesteuerung und eine passende Steuerspannung benötigt. Eine praxisgerechte Startkonfiguration umfasst VCO, Filter, Hüllkurve, VCA sowie einen Sequencer oder ein MIDI-to-CV-Interface.
Benötige ich ein spezielles Ausgangsmodul?
Nicht zwingend, aber ein Ausgangsmodul kann sinnvoll sein. Eurorack-Signale besitzen häufig einen höheren Pegel als gewöhnliche Line-Signale. Ein Ausgangsmodul, Abschwächer oder geeigneter Mixer erleichtert deshalb die Verbindung mit Audiointerfaces, Mischpulten und Studiomonitoren.
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Leitender Redakteur – keyboards.de
Multiinstrumentalist • Audio Engineer • Kreativer Tüftler • Familienvater • Pen-&-Paper-Enthusiast



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