Sounddesign-Tutorial

Wie du deinen eigenen ikonischen Synth-Bass-Sound kreierst

(Bild: Dirk Heilmann)

Yamaha hat mit seiner DX-Linie Synthesizergeschichte geschrieben und die FM-Synthese mainstreamfähig gemacht. Diese steht nicht nur für allerhand glockige und E-Pianoartige Sounds, auch Bässe gelingen mit ihr ganz vorzüglich. Einen der berühmtesten Sounds, der vor allem in unzähligen Eurodance-Hits der 90er verwendet wurde, schauen wir uns im Folgenden genauer an.

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Die Rede ist von einem FM-Bass Sound, der in verschiedenen Yamaha FM-Synthesizern als Preset vorhanden war und dessen berühmteste Bezeichnungen wohl »Solid Bass« und »Lately Bass« sind. Dabei war dieses Preset im DX7 selber noch gar nicht enthalten und tauchte erst in späteren Inkarnationen wie dem DX27, DX100 oder TX81Z auf. Wem diese Namen nichts sagen, der spielt jetzt einfach mal kurz die ersten paar Sekunden von Whigfields Saturday Night an, merkt sich den charakteristischen Bass-Sound und achtet bei der nächsten 90er-Party mal darauf, in wie vielen Produktionen dieser Sound eigentlich verwendet wurde.

Soweit zum kurzen geschichtlichen Abriss, jetzt geht’s an Eingemachte: Als einziges Werkzeug brauchen wir einen FM-Synthesizer. Das muss kein Klangerzeuger aus dem Hause Yamaha sein, so ziemlich jeder FM-Synthesizer tut hier seinen Dienst. Eine aktuelle Hardware wäre beispielsweise Korgs opsix, den es jetzt ganz neu auch in einer Softwarevariante gibt, und in diesem Bereich ist die Auswahl eh noch viel größer – als Klassiker wären hier FM8 von Native Instrumentes oder DX7V von Arturia zu nennen.

Hier sieht man die Operatorenverschaltung des Solid-Bass-Presets in Native Instruments FM8.

Das komplette Tutorial findest du in der Sound&Recording-Ausgabe 2/2022. Hier versandkostenfrei bestellen oder als PDF kostengünstig herunterladen. 

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