Knackiger Attack

Sounddesign Tutorial: Mehr Punch für Synth-Sounds

Ein knackiger Attack ist für Synthesizer-Sounds, die im Vordergrund stehen sollen, sehr wichtig. Um sich die Arbeit später beim Mixing zu erleichtern, ist es ratsam, schon beim Programmieren des Patches auf einen gewissen Punch zu achten. Wir schauen uns in dieser Sounddesign-Ausgabe verschiedene Methoden an, wie sich das im Instrument erreichen lässt.

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Beginnen wir mit der einfachsten Möglichkeit, die so ziemlich jeder Synthesizer mitbringt: der Lautstärke-Hüllkurve (Amp-Envelope). Für einen punchigen Sound brauchen wir eine sehr kurze Attack-Zeit, eine kurze bis mittellange Decay-Zeit (je nach Geschmack) sowie ein Sustain-Level, das sich nicht in der Maximalposition befindet, denn ansonsten wäre der Decay-Part der Amp-Hüllkurve nicht zu hören. Wir erhalten dadurch also einen Volume-Verlauf, der direkt zu Beginn des Sounds am lautesten ist und dann zügig abfällt, bis er das Sustain-Level erreicht.

Ähnliches ist auch mit der Filter-Hüllkurve möglich – hierzu müssen wir allerdings das Filter ins Spiel bringen, was nicht bei jedem Sound gewünscht ist. Sollte also ein Filtern in Ordnung sein, können wir bei einem Low-Pass-Filter mit der Filter-Envelope dafür sorgen, dass die Anfangsphase mehr Höhenanteile enthält und dadurch knackiger wirkt. Selbstverständlich können dafür auch High- oder Band-Pass-Filter genommen werden, die aber vielleicht in diesem Fall etwas ungewohnt klingen.

Das komplette Tutorial findest du in der Sound&Recording+Keyboards-Ausgabe 04/2021. Hier versandkostenfrei bestellen oder als PDF kostengünstig herunterladen. 

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