Musizierende Maschinen

Musikvideo mit Industrierobotern: Automatica

Normalerweise stehen sie in großen Hallen und bauen Autos zusammen, fräsen, lasern oder bringen Teile von A nach B: Industrieroboter. Während dabei normalerweise höchstens rhythmischer Lärm entsteht, zeigt ein Projekt von Nigel Stanford, dass man den Robotern auch noch deutlich mehr beibringen kann.

Das Video beginnt, wie man sich die Arbeit eines der orangenen Roboterarme wohl vorstellt: mit äußerster Präzision schneidet ein vorn angebrachter Laser völlig automatisch ein Muster in eine Metallplatte. Doch schnell wird klar: hier geht es um richtig gute Musik.

Gleich jeweils zwei elektronische Helferlein bedienen einen liegenden E-Bass oder spielen Klavier. Ein bisschen gespenstisch wirkt es schon, bis der einzige menschliche Musiker im Raum – Nigel Stanford – ein Synthiesolo spielt.

 

Zukunftszenario oder moderne Kunst im Ausnahmezustand – immerhin brauchte es wohl eine beträchtliche Zeit, um das Arrangement zu komponieren, programmieren und final umzusetzen. Neben der kühlen Präzision finden dann aber auch ein paar Effekte ihren Weg ins Video und es wird die Frage aller Fragen gestellt: was, wenn das alles einmal außer Kontrolle gerät?

Und wer sich noch nicht sicher war, ob die Roboter im Video wirklich echt sind und den ein oder anderen Teil des Stücks auch wirklich spielen, dem sei folgender Clip Hinter den Kulissen ans Herz gelegt:

 

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