Erica Synths Razornator: Five-Band-Stereo-Resonator für brachiales Sounddesign
Der Erica Synths Razornator ist kein gewöhnlicher Effektprozessor. Stattdessen verbindet das Desktop-Gerät Filter, Resonatoren, Envelope Follower, Kompressor, EQ, MIDI-Steuerung und Preset-Verwaltung zu einem eigenständigen Werkzeug für harmonische Klangverformung. Dadurch eignet sich der Razornator besonders für Musikerinnen und Musiker, die aus Drums, Synthesizern, Gitarren, Vocals oder Field Recordings neue Resonanzen, Drones und schimmernde Obertöne erzeugen möchten.
Entwickelt wurde der Algorithmus in Zusammenarbeit mit 112dB. Laut Manual arbeitet der Razornator mit fünf chromatisch gestimmten, delaybasierten Resonatoren, die die Resonanz physischer Objekte wie Instrumentenkörper, Räume oder Strukturen nachbilden können. Außerdem lassen sich diese Resonanzen musikalisch in Intervallen ausrichten, wodurch aus einfachen Klangquellen schnell akkordartige Texturen entstehen.
Was ist der Erica Synths Razornator?
Der Razornator ist ein Five-Band-Stereo-Resonator für Studio, Bühne und experimentelles Sounddesign. Er bearbeitet das Eingangssignal nicht nur mit einem Effekt, sondern führt es durch mehrere aufeinander abgestimmte Klangstufen. Zunächst wird das Signal verstärkt, anschließend gefiltert und danach durch fünf Resonatoren geschickt. Schließlich wird das bearbeitete Signal komprimiert, mit dem trockenen Signal gemischt, per EQ geformt und über symmetrische Ausgänge ausgegeben.
Warum ein Resonator musikalisch so spannend ist
Ein Resonator hebt bestimmte Frequenzen so hervor, als würde ein Klangkörper mitschwingen. Deshalb kann ein kurzer Drum-Hit plötzlich tonal wirken. Ebenso kann eine monotone Synth-Line eine schwebende Harmonie bekommen. Besonders interessant ist dabei, dass der Razornator seine Resonatoren chromatisch stimmen kann. Dadurch arbeitet er nicht nur als Effekt, sondern auch als harmonischer Klanggenerator.
Für welche Musikstile eignet sich der Razornator?
Der Razornator passt vor allem zu elektronischer Musik, Ambient, Techno, Industrial, Drone, Experimental, Sound Art und moderner Filmmusik. Gleichzeitig kann er aber auch Gitarren, Bass, Vocals oder akustische Signale verfremden. Deshalb ist er nicht nur für Modular- und Synthesizer-Setups interessant, sondern ebenso für Produzenten, Gitarristinnen, Live-Performer und Sounddesigner.
Signalfluss: Vom Gain-Stage bis zum balancierten Ausgang
Der interne Signalweg ist einer der wichtigsten Gründe, warum der Razornator so eigenständig klingt. Denn das Gerät beginnt nicht erst bei den Resonatoren. Vielmehr wird das Eingangssignal bereits am Anfang stark geprägt.
Gain-Stage: Von Gitarrenpegel bis Line-Level
Der Eingang des Razornator kann laut Manual von Gitarrenpegel bis Line-Level arbeiten. Zudem lässt sich das Eingangssignal um bis zu +24 dB anheben, wodurch die Gain-Stufe auch als analoge Overdrive-Quelle dienen kann. Das ist besonders wichtig, weil der Eingangspegel den Envelope Follower beeinflusst. Wer also dynamische Resonanzbewegungen erzeugen möchte, sollte den Gain-Regler bewusst einstellen.
Lowpass-Filter und Resonance
Nach der Gain-Stufe wird das Signal durch ein Lowpass-Filter mit Resonanzregelung geschickt. Dadurch lässt sich festlegen, welche Frequenzbereiche überhaupt in die Resonator-Sektion gelangen. Gerade bei Drums, Basslines oder harschen Synth-Sounds ist das entscheidend, denn kleine Änderungen am Cutoff können den Charakter der nachfolgenden Resonanzen stark verändern.
Fünf delaybasierte Resonatoren
Das Herzstück des Razornator bilden fünf chromatisch gestimmte Delay-Resonatoren. Diese können manuell eingestellt oder vom Envelope Follower bewegt werden. Dadurch entstehen nicht nur statische Obertöne, sondern lebendige, anschlagsabhängige Klangverläufe. Besonders bei rhythmischem Material kann das zu fast vokalen, perkussiven oder metallischen Texturen führen.
Kompressor, Mix und EQ
Nach den Resonatoren wird das Signal laut Manual summiert und durch einen Kompressor begrenzt. Danach wird es mit dem trockenen Signal gemischt, per Equalizer geformt und schließlich an die symmetrischen Ausgänge geschickt. Dadurch bleibt der Razornator trotz extremer Resonanzexperimente kontrollierbar.
Erica Synths Razornator – Die wichtigsten Regler auf der Frontplatte
Der Razornator ist trotz seiner digitalen Tiefe stark auf direkte Bedienung ausgelegt. Deshalb finden sich die zentralen Klangparameter als eigene Regler auf der Oberfläche.
Root, Pitch 1–4 und Shift
Mit Root wird der Grundton der Resonatoren festgelegt. Die Pitch-Regler stimmen einzelne Resonatoren, während Shift alle Resonatoren gleichzeitig um bis zu zwei Oktaven verschieben kann. Interessant ist außerdem, dass Shift laut Manual nur den rechten Stereokanal beeinflusst. Dadurch entsteht eine zusätzliche harmonische Breite im Stereofeld.
Cutoff, Resonance und Damp
Cutoff bestimmt die Grenzfrequenz des Lowpass-Filters. Resonance reicht von subtiler Betonung bis zur Selbstoszillation. Damp arbeitet als Dämpfungs-EQ für tiefe Frequenzen. Deshalb ist diese Kombination besonders nützlich, wenn der Sound zwar groß und resonant, aber nicht matschig werden soll.
Decay und EF Depth
Decay steuert die Abklingzeit des Envelope Followers und reicht von fast sofortiger Reaktion bis zu sehr langen Decays. Dadurch lassen sich kurze Impulse in lange, droneartige Resonanzflächen verwandeln. EF Depth bestimmt, wie stark der Envelope Follower auf den DAMP-Parameter wirkt. Außerdem arbeitet dieser Regler als Attenuverter: In Mittelstellung passiert nichts, im Uhrzeigersinn wirkt die Hüllkurve positiv, gegen den Uhrzeigersinn invertiert.
Negative Polarity
Die Taste Negative Polarity verändert die Feedback-Polarität aller Resonatoren. Ist sie aktiv, entstehen im Feedback laut Manual nur ungerade Harmonische. Dadurch wird der Klang oft schärfer, hohler oder aggressiver. Besonders für Industrial-Sounds, metallische Drums und experimentelle Bassresonanzen ist diese Funktion spannend.
Klangcharakter: Was kann der Erica Synths Razornator musikalisch leisten?
Der Razornator ist am stärksten, wenn er aus einfachen Signalen komplexe harmonische Strukturen baut. Deshalb lohnt es sich, ihn nicht nur als Effekt am Ende der Kette zu betrachten. Vielmehr kann er selbst zum Instrument werden.
Drums werden tonal
Eine Kick kann mit dem passenden Preset plötzlich singen. Hi-Hats können sich in schimmernde, metallische Obertonwolken verwandeln. Außerdem lassen sich Grooves mit Resonance, Cutoff und Damp so formen, dass sie mehr Bewegung und Tiefe bekommen, ohne dass zusätzliche Synth-Spuren nötig sind.
Vocals bekommen eine zweite Klanghaut
Bei Stimmen kann der Razornator schwebende Formanten, chorartige Schichten oder mantraartige Resonanzen erzeugen. Dadurch wirkt eine einzelne Vocal-Spur breiter und mystischer. Gleichzeitig sollte man bei Vocals den Mix-Regler bewusst einsetzen, damit die Verständlichkeit erhalten bleibt.
Synths und Gitarren werden zu Resonanzkörpern
Einfache Oszillatorwellen, Arpeggios oder Gitarrenlinien profitieren besonders von den gestimmten Resonatoren. Denn der Razornator kann aus einem monophonen Eingangssignal akkordartige Obertöne formen. Dadurch entsteht eine Mischung aus physischem Modeling, Resonator-Effekt und harmonischem Delay.
Erica Synths Razornator – Presets, Magic und Morphing
Obwohl der Razornator viele direkte Regler bietet, besitzt er auch eine umfangreiche Preset-Struktur. Laut Manual kommt das Gerät mit 40 Factory Presets und bietet Speicherplatz für bis zu 60 User Presets. Außerdem können Presets gesichert, geladen, sortiert und benannt werden.
Factory Presets als Startpunkte
Die Factory Presets stammen laut Manual von Eraldo Bernocchi. Darunter finden sich Klangideen für Kicks, Hi-Hats, Techno-Grooves, Gamelan-artige Resonanzen, Sitar-ähnliche Intervalle, Shimmer-Sounds, Drones, Vocals und große resonante Räume. Deshalb sind die Presets weniger als fertige Endpunkte zu verstehen, sondern vielmehr als Ausgangsmaterial für eigenes Sounddesign.
Magic für Zufall und Überraschung
Die Magic-Funktion erzeugt zufällige Kombinationen der Parameter. Dadurch wird der Razornator zu einer Inspirationsmaschine, wenn man nicht gezielt programmieren, sondern schnell auf neue Klangideen stoßen möchte. Besonders im Studio kann das helfen, aus Routine auszubrechen.
Preset Morphing für fließende Übergänge
Eine weitere starke Funktion ist das Preset Morphing. Statt Presets abrupt umzuschalten, kann der Razornator Übergangszeiten zwischen 0,1 und 10 Sekunden nutzen. Dadurch entstehen fließende Veränderungen, die vor allem live musikalisch wirken.
MIDI, Footswitch und Live-Performance mit dem Erica Synths Razornator
Der Razornator ist nicht nur ein Desktop-Effekt für das Studio. Durch MIDI, Footswitch und Preset-Sortierung eignet er sich auch sehr gut für Live-Setups.
MIDI-Steuerung aller wichtigen Parameter
Der DIN5-MIDI-Eingang empfängt laut Manual MIDI-CC-Nachrichten für alle Parameter außer Input Gain und Volume. Außerdem kann ein MIDI-Keyboard angeschlossen werden, um dem Eingangssignal akkordartige Obertöne hinzuzufügen. Dadurch wird der Razornator besonders interessant für Performer, die Resonanzen nicht nur einstellen, sondern spielen möchten.
MIDI Thru oder MIDI Out
Der MIDI-Thru-Ausgang ist konfigurierbar. Er kann als MIDI Thru arbeiten, deaktiviert werden oder im MIDI-Out-Modus CC-Daten an eine DAW beziehungsweise anderes Equipment senden, während Parameter am Gerät verändert werden. Das ist praktisch, wenn Bewegungen aufgezeichnet oder in ein größeres Setup eingebunden werden sollen.
Footswitch für Bypass, Presets und Magic
Über einen einfachen nicht rastenden TS-Fußschalter lassen sich verschiedene Funktionen steuern. Je nach Konfiguration kann ein einzelner Tap, ein Double Tap oder ein längeres Halten Funktionen wie Bypass, Preset vorwärts/rückwärts, Random oder Magic auslösen. Deshalb kann man den Razornator auch auf der Bühne bedienen, ohne die Hände vom Instrument zu nehmen.

Erica Synths Razornator – USB, Backup und Firmware
Über USB Typ B lässt sich der Razornator mit einem Computer verbinden. Dadurch können Presets hochgeladen, gesichert oder verwaltet werden. Außerdem unterstützt das Gerät Firmware-Updates per USB. Laut Manual erscheint der Razornator in den entsprechenden Modi als externes Laufwerk, sodass Preset-Dateien oder Firmware-Dateien übertragen werden können.
Praxistipps für bessere Sounds mit dem Erica Synths Razornator
1. Gain zuerst einstellen
Da der Eingangspegel den Envelope Follower beeinflusst, sollte Gain nicht nur als Lautstärkeregler verstanden werden. Vielmehr entscheidet Gain darüber, wie stark der Razornator auf Anschläge und Dynamik reagiert. Deshalb lohnt es sich, zuerst den Eingangspegel einzustellen und erst danach an Resonance, Decay und EF Depth zu drehen.
2. Cutoff und Resonance als Klangfilter nutzen
Cutoff und Resonance bestimmen, welche Frequenzen die Resonatoren anregen. Wenn der Sound zu hart wird, hilft oft ein niedrigerer Cutoff. Wenn er dagegen zu flach wirkt, kann mehr Resonance zusätzliche Energie liefern. Dadurch lässt sich der Effekt schnell in den Mix einpassen.
3. Root und Pitch musikalisch denken
Die Resonatoren sind chromatisch stimmbar. Deshalb sollte man Root und Pitch nicht zufällig einstellen, sondern passend zur Tonart des Tracks wählen. Gleichzeitig können absichtliche Reibungen interessant sein, wenn ein Sound unheimlich, metallisch oder instabil wirken soll.
4. Decay für Drones und Räume verlängern
Kurze Decay-Zeiten wirken perkussiv und präzise. Lange Decay-Zeiten erzeugen dagegen schwebende Drones, fast endlose Räume oder mantraartige Klangflächen. Deshalb ist Decay einer der wichtigsten Regler, wenn aus einem kurzen Impuls eine Atmosphäre entstehen soll.
5. Negative Polarity für Charakter einsetzen
Negative Polarity kann den Klang radikal verändern. Deshalb sollte diese Taste nicht nur als Spezialeffekt gesehen werden. Gerade bei Bass, Kicks und metallischen Sounds kann sie die Obertöne deutlich fokussieren und den Razornator aggressiver wirken lassen.
Für wen lohnt sich der Erica Synths Razornator?
Der Erica Synths Razornator lohnt sich vor allem für Musikerinnen und Musiker, die aktiv in den Klang eingreifen möchten. Wer nur ein dezentes Reverb oder Delay sucht, ist hier wahrscheinlich falsch. Wer jedoch ein eigenständiges Hardware-FX-Instrument für harmonische Zerstörung, resonante Räume, Drones und experimentelle Texturen sucht, findet im Razornator ein sehr spezialisiertes Werkzeug.
Besonders geeignet für
Produzenten elektronischer Musik, Ambient-Acts, Live-Performer, Modular-Nutzer, Sounddesigner, Gitarristinnen, Bassisten und experimentelle Vocal-Artists profitieren besonders vom Konzept. Denn der Razornator macht aus fast jedem Eingangssignal eine neue harmonische Struktur.
Weniger geeignet für
Wer ausschließlich klassische Brot-und-Butter-Effekte benötigt, wird den Razornator möglicherweise zu speziell finden. Außerdem verlangt das Gerät etwas Aufmerksamkeit beim Gain-Staging, da der Envelope Follower stark vom Eingangssignal abhängt.
Fazit: Erica Synths Razornator als Resonanzmaschine für mutige Klangforscher
Der Erica Synths Razornator ist ein außergewöhnliches Stereo-Effektgerät für Musiker, die Resonanzen nicht nur hinzufügen, sondern formen, stimmen und performen möchten. Durch fünf chromatisch gestimmte Resonatoren, Envelope Follower, Filter, MIDI, Presets, Magic-Funktion und Preset Morphing bewegt sich der Razornator zwischen Effektprozessor, harmonischem Klanggenerator und Live-Instrument.
Besonders stark ist er bei Drums, Bass, Vocals, Gitarren, Synths und experimentellen Klangquellen. Denn er kann aus simplen Signalen komplexe Obertöne, Drones, Räume und aggressive Texturen erzeugen. Gleichzeitig bleibt er dank direkter Regler, Preset-System, MIDI und Footswitch live-tauglich. Wer also ein charakterstarkes Hardware-FX-Gerät für modernes Sounddesign sucht, sollte den Erica Synths Razornator unbedingt auf dem Radar haben.
Herstellerlink: Home page – Erica Synths
FAQ zum Erica Synths Razornator
Was ist der Erica Synths Razornator?
Der Erica Synths Razornator ist ein Five-Band-Stereo-Resonator und Hardware-Effektgerät. Er nutzt fünf chromatisch gestimmte, delaybasierte Resonatoren, um Eingangssignale harmonisch zu formen und resonante Klangstrukturen zu erzeugen.
Ist der Razornator ein Reverb?
Nicht im klassischen Sinn. Zwar kann der Razornator räumliche und hallartige Texturen erzeugen, doch sein Kern ist ein resonatorbasiertes Effektkonzept. Dadurch klingt er oft tonaler, körperlicher und experimenteller als ein normales Reverb.
Kann man den Erica Synths Razornator mit Gitarre verwenden?
Ja. Laut Manual reicht der Eingang von Gitarrenpegel bis Line-Level. Deshalb kann der Razornator nicht nur mit Synthesizern und Drum Machines, sondern auch mit Gitarre oder Bass genutzt werden.
Wie viele Presets hat der Razornator?
Der Razornator kommt mit 40 Factory Presets und bietet Platz für bis zu 60 User Presets. Zusätzlich gibt es Funktionen zum Speichern, Sortieren, Benennen, Sichern und Laden von Presets.
Was macht die Magic-Funktion?
Magic erzeugt zufällige Parameterkombinationen. Dadurch entstehen schnell neue Klangideen, die anschließend als Preset gespeichert werden können.
Was bewirkt der Envelope Follower?
Der Envelope Follower reagiert auf die Dynamik des Eingangssignals. Dadurch können Resonanzen und Klangparameter abhängig vom Anschlag oder Pegel des Signals moduliert werden. Besonders bei Drums, Bass und rhythmischen Synth-Lines sorgt das für lebendige Bewegung.
Kann man den Razornator per MIDI steuern?
Ja. Der MIDI-Eingang empfängt CC-Nachrichten für nahezu alle Parameter. Außerdem kann ein MIDI-Keyboard genutzt werden, um dem Eingangssignal akkordartige Obertöne hinzuzufügen.
Was bringt der Footswitch-Anschluss?
Mit einem konfigurierbaren Footswitch lassen sich Funktionen wie Bypass, Preset-Wechsel, Random oder Magic auslösen. Das ist besonders praktisch für Live-Performances.
Lässt sich die Firmware aktualisieren?
Ja. Firmware-Updates sind per USB möglich. Dazu wird der Razornator in einen speziellen Firmware-Modus versetzt und erscheint anschließend als externes Laufwerk am Computer.
Worauf sollte man bei der Stromversorgung achten?
Der Razornator sollte ausschließlich mit dem mitgelieferten Netzteil betrieben werden. Laut Manual kann die Verwendung anderer Netzteile das Gerät dauerhaft beschädigen.
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Leitender Redakteur – keyboards.de
Multiinstrumentalist • Audio Engineer • Kreativer Tüftler • Familienvater • Pen-&-Paper-Enthusiast

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