Yamaha URX Serie: neue USB-C Audio-Interfaces URX22, URX44 und URX44V
Yamaha erweitert sein Interface-Portfolio um die neue URX Serie und zielt damit auf Creator, die den Schritt vom Einstiegsequipment zu mehr Konnektivität, besserer Bedienbarkeit und „Pro“-Sound gehen wollen. Vorgestellt wurde die Reihe zur NAMM Show 2026 – mit Fokus auf portables Design, schnelle Einrichtung und einen Workflow, der sowohl Recording als auch Streaming sauber abdeckt.
Für wen sind die Yamaha URX Interfaces gedacht?
Yamaha positioniert die URX-Serie ausdrücklich für Musiker, Producer, Gamer, Influencer, Live-Streamer und Podcaster – also für Setups, in denen Flexibilität und zuverlässige Audioqualität genauso wichtig sind wie ein zügiger Start ohne langes Routing-Chaos. Gleichzeitig beruft sich Yamaha auf die „True Sound“-Philosophie, also eine möglichst präzise, saubere Signalführung als Basis für professionelle Ergebnisse.
Gemeinsame Highlights der URX Serie
Alle drei Modelle (URX22, URX44, URX44V) setzen auf klare Kernfeatures, die man in der Praxis sofort merkt:
- USB-C Anschluss für zeitgemäße Verbindung und einfache Integration ins Setup
- 32-Bit / 192 kHz Support, kombiniert mit ultra-niedriger Verzerrung bei den Mic-Preamps und hochwertigen AD/DA-Wandlern
- Zusätzlich zu den Combo-Eingängen gibt es 3,5-mm Stereo-In, TRS-Outs sowie Dual Main/Sub USB Ports, sodass mehrere Quellen und Geräte parallel sinnvoll eingebunden werden können
- Leistungsfähiges DSP für latenzfreies Monitoring sowie Tools zur Pegel- und Qualitätskontrolle: Auto Gain, Clip Safe und eine Total FX Suite (u. a. Ducker, Noise Gate, EQ, Multiband-Kompressor) – plus kreative Effekte wie Delay, Reverb, Amp-Sim und Voice Changer
- Touch-sensitives LCD mit „Touch and Turn“-Bedienung und vier Rotary-Encodern; außerdem Scene Recall, damit du schnell zwischen Anwendungen wechselst (z. B. Recording vs. Streaming)
- Integration mit Partner-Ökosystemen wie Elgato und OBS Studio sowie ein Softwarepaket von Steinberg im Lieferumfang
Die Modelle im Überblick: URX22, URX44, URX44V
Yamaha URX22 (4 In / 2 Out)
Das URX22 ist der kompakte Einstieg in die Serie, bleibt aber technisch nah an den größeren Geschwistern. Es bietet vier Eingänge und zwei Ausgänge und ist damit interessant, wenn du z. B. zwei Mikrofonquellen plus zusätzliche Line-Signale nutzen willst, während du gleichzeitig sauber abhören möchtest.

Über den Main USB Port sind bis zu 16 Tracks Recording/Playback möglich; der Sub USB Port liefert zusätzlich 2 Tracks. Dadurch kannst du beispielsweise ein zweites Gerät als Zuspieler oder Kommunikationskanal sinnvoll ins System holen, ohne dein Hauptsignal zu verbiegen.
Yamaha URX44 (6 In / 4 Out)
Wenn dein Setup wächst – etwa durch mehrere Mikrofone, Stereo-Keys, Drum-Maschine oder zusätzliche Outboard-Wege – ist das URX44 mit sechs Eingängen und vier Ausgängen die flexiblere Basis.

Am Main USB Port sind bis zu 18 Tracks Recording/Playback möglich; zusätzlich bleibt der Sub USB Port für 2 Tracks verfügbar.
Praktisch für mobile Sessions: URX44 (und URX44V) verfügen über einen microSD-Slot für bis zu 16 Spuren Aufnahme und 2 Spuren Playback – also auch ohne Rechner eine interessante Option, wenn du Ideen festhalten oder Proben mitschneiden willst.
Yamaha URX44V (6 In / 4 Out + HDMI-USB Video Capture)
Das URX44V setzt auf dem URX44 auf und ergänzt ein Feature, das für Streaming- und Content-Workflows besonders relevant ist: HDMI-USB Video Capture. Damit lassen sich HD-Video und Audio von Kameras, Konsolen und anderen HDMI-Quellen erfassen oder übertragen – und zwar so, dass die Visuals nahtlos in den Produktions- bzw. Streaming-Workflow wandern.

Yamaha nennt als typische Einsätze kleinere Filmproduktionen, Streaming, Guest-Interviews und ähnliche Formate, bei denen Audio und Video zuverlässig zusammenspielen müssen.
Wichtiges Detail: Beim URX44V werden über HDMI IN erfasste Videosignale auch über den Main USB Port an den PC gesendet.
Monitoring & Anschlüsse: praxisnah gedacht
Für Recording-Sessions, Streaming und Voice-Aufnahmen ist Monitoring oft der Punkt, an dem sich ein Interface „gut“ oder „nervig“ anfühlt. Yamaha setzt hier auf Headset In/Out Ports sowie zwei Kopfhörerbuchsen mit unabhängigem Monitoring, sodass du z. B. Creator + Gast oder Musiker + Engineer getrennt versorgen kannst.
Zusammen mit dem DSP (Auto Gain, Clip Safe, Total FX) entsteht ein Setup, das dich im Alltag entlastet, weil Pegelspitzen abgefangen werden und du trotzdem kreativ formen kannst – ohne die Latenz-Falle beim direkten Monitoring.
Messe-Termine: NAMM & Europa-Debüt auf der ISE
Yamaha zeigt die URX Serie auf Booth 304 während der 125th NAMM Show im Anaheim Convention Center (Anaheim, Kalifornien) vom 22.–24. Januar 2026. Außerdem ist das Europa-Debüt auf der ISE 2026 in Barcelona (Fira de Barcelona) vom 3.–6. Februar 2026 angekündigt.
Herstellerlink: Home – Yamaha – Deutschland



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Leitender Redakteur – keyboards.de
Multiinstrumentalist • Audio Engineer • Kreativer Tüftler • Familienvater • Pen-&-Paper-Enthusiast

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