Wer heute einen Hardware-Synthesizer kaufen möchte, findet gerade zwischen 300 und 700 Euro eine besonders spannende Auswahl. In dieser Preisklasse gibt es längst nicht mehr nur einfache Einsteigergeräte, sondern ernstzunehmende Instrumente für Studio, Bühne, Sounddesign und mobile Setups. Von kompakten Desktop-Synthesizern über moderne Wavetable– und Granular-Instrumente bis hin zu analogen Klassikern mit Tastatur reicht das Angebot erstaunlich weit.
Wir haben uns die aktuellen Topseller im Synthesizer-Bereich bei MUSIC STORE professional angesehen und zeigen, welche Modelle sich für welche Anwendung besonders eignen.
Warum die Preisklasse von 300 bis 700 Euro so interessant ist
Der Bereich zwischen 300 und 700 Euro ist für viele Musiker der Sweet Spot beim Synthesizer-Kauf. Unterhalb von 300 Euro wird es oft sehr kompakt, eingeschränkt oder spezialisiert. Oberhalb von 700 Euro beginnt dagegen schnell die Oberklasse mit größeren Tastaturen, umfangreicherer Verarbeitung und komplexeren Konzepten.
Zwischen 300 und 700 Euro bekommt man dagegen bereits sehr viel Synthesizer fürs Geld: echte analoge Klangerzeugung, moderne digitale Engines, Wavetable-Synthese, Granular-Sampling, polyphonen Aftertouch, integrierte Effekte, Sequencer, Arpeggiatoren und oft auch eine gute MIDI-Integration fürs Studio.
Waldorf Protein – kompakter Wavetable-Synth mit Microwave-DNA
Der Waldorf Protein (hier gehts zum Testbericht) ist einer der spannendsten Desktop-Synthesizer in dieser Preisklasse. Für 319 Euro bringt er den klassischen Waldorf-Wavetable-Charakter in ein erstaunlich kompaktes Format. Die digitale Klangerzeugung orientiert sich an den ASIC-Oszillatoren des Microwave 1 von 1989 und bietet authentische 8-Bit-Wellenformen, Algorhythmik- und Sprach-Wavetables sowie ein digitales 24-dB-CEM-Lowpass-Filter.
Trotz der kompakten Bauform ist der Protein kein reines Nostalgie-Gerät. Acht Stimmen, vier Layer, Multimode mit vier Parts, Modulationsmatrix, drei Hüllkurven, zwei synchronisierbare LFOs, Arpeggiator, Stepsequencer und zwei Effekt-Slots machen ihn zu einem flexiblen Sounddesign-Werkzeug.
Besonders interessant ist der Protein für Produzenten, die charaktervolle digitale Flächen, metallische Wavetable-Sounds, bewegte Texturen und kompakte Studio-Hardware suchen. Wer eine Tastatur benötigt, muss allerdings ein externes MIDI-Keyboard einplanen.

Arturia AstroLab 37 – Performance-Synthesizer mit großem Sound-Pool
Das Arturia AstroLab 37 kostet 649 Euro und richtet sich klar an Musiker, die schnell auf eine große Klangbibliothek zugreifen möchten. Mit 37 Slimkey-Tasten, Aftertouch, 48 Stimmen, 11 Sound Engines und über 1600 vorinstallierten Sounds ist es ein moderner Performance-Synthesizer für Bühne, Studio und Songwriting.
Klanglich greift das AstroLab 37 auf viele Technologien der Arturia-Welt zurück: virtuell-analog, Samples, Wavetable, FM, Granular, Physical Modelling, Vektor-Synthese, Harmonic, Phase Distortion, Karplus Strong und Vocoder. Über Analog Lab Pro erweitert sich der Zugriff auf tausende weitere Sounds.
Das Bedienkonzept ist bewusst performance-orientiert. Vier Makro-Regler, Effektsteuerung, Arpeggiator, Chord-Mode und Playlist-Funktion machen das AstroLab 37 vor allem für Live-Musiker interessant. Wer tief in die Klangerzeugung eingreifen möchte, arbeitet allerdings stärker über den Computer. Als Standalone-Instrument ist es eher ein Sound-Browser und Performance-Keyboard als ein klassischer Schrauber-Synthesizer.

Endorphin.es Evil Pet – Granular-Synthesizer für experimentelle Texturen
Der Endorphin.es Evil Pet liegt bei 479 Euro und ist einer der eigenständigsten Synthesizer in dieser Auswahl. Das kompakte Desktop-Gerät kombiniert Granular-Synthese, Tape-Loop-artige Effekte, Reverb, integriertes Mikrofon, FM-Radioempfänger, MicroSD-Slot und vollständige MIDI-Implementierung inklusive MPE.
Damit ist Evil Pet weniger ein klassischer Brot-und-Butter-Synthesizer, sondern ein kreatives Instrument für experimentelles Sounddesign. Audio kann über Eingang, Speicherkarte, Mikrofon oder FM-Radio aufgenommen und granular verarbeitet werden. Mit Position, Size, Pitch und Grains entstehen atmosphärische Flächen, zerlegte Loops, Glitch-Sounds und organische Klangwolken.
Drei LFOs, Randomizer und ADSR-Hüllkurve sorgen für Bewegung. Besonders spannend ist Evil Pet für Ambient, Experimental, Filmton, Modular-Setups und Produzenten, die bewusst unvorhersehbare Klangquellen suchen.

Yamaha Reface CP – mobiles E-Piano mit Vintage-Charakter
Streng genommen ist das Yamaha Reface CP eher ein kompaktes Stage-Piano als ein klassischer Synthesizer. Trotzdem gehört es mit 378 Euro zu den Topsellern in dieser Preisklasse und ist für viele Keyboarder eine besonders praktische Lösung.
Das Reface CP bietet sechs Vintage-Keyboard-Typen: zwei Rhodes-Varianten, Wurlitzer, Clavinet, Toy Piano und Yamaha CP80. Dazu kommen direkt regelbare Effekte wie Drive, Tremolo, Wah, Chorus, Phaser, Delay und Reverb. Die Bedienung ist extrem direkt, die 37 Mini-Tasten sind anschlagdynamisch, und dank Batteriebetrieb sowie integrierter Lautsprecher eignet sich das Instrument hervorragend für mobile Ideen, Proberaum, Bühne und Songwriting.
Wer klassische Synthese sucht, ist hier falsch. Wer aber ein kompaktes, inspirierendes E-Piano mit sofort spielbaren Vintage-Sounds sucht, findet im Reface CP ein sehr musikalisches Instrument.

Mellotron Micro Module – ikonische Tape-Sounds im Desktop-Format
Das Mellotron Micro Module (zum Testbericht des Mellotron Micro)kostet 599 Euro und bringt den legendären Mellotron-Charakter in ein sehr kleines Desktop-Gehäuse. Enthalten sind 100 Original-Mellotron- und Chamberlin-Sounds aus den Bandarchiven, unkomprimiert in 24 Bit.
Klanglich geht es hier nicht um subtraktive Synthese, Wavetable-Morphing oder Modulations-Exzesse, sondern um einen sehr speziellen historischen Sound: Streicher, Chöre, Flöten und charaktervolle Tape-Instrumente, die seit den 1960er- und 1970er-Jahren unzählige Produktionen geprägt haben.
Das Micro Module besitzt keine eigene Tastatur und wird über MIDI gespielt. Es verarbeitet Channel Aftertouch und polyphonen Aftertouch, bietet zwei OLED-Displays, Audioausgang, Kopfhörerausgang, Sustain-Anschluss sowie MIDI In und Thru. Für Produzenten, die den Mellotron-Sound authentisch und platzsparend ins Studio holen möchten, ist es ein klarer Spezialist.

Behringer 2600 – halbmodularer Analogklassiker für Soundforscher
Der Behringer 2600 kostet 371 Euro und ist ein halbmodularer Analogsynthesizer im Desktop- bzw. Rackformat. Er orientiert sich am ARP 2600 und bietet drei analoge Oszillatoren, umschaltbares Lowpass-Filter, zwei Hüllkurven, LFO, Ringmodulator, Rauschgenerator, Sample & Hold, Vorverstärker mit Hüllkurvenfolger, Spannungsprozessor und Federhall.
Der große Reiz liegt in der halbmodularen Struktur. Viele Signalwege sind intern vorverdrahtet, können aber über Patchkabel aufgebrochen und neu kombiniert werden. Dadurch funktioniert der 2600 sowohl als direkt spielbarer Synthesizer als auch als Lern- und Experimentierplattform für analoge Klangerzeugung.
Für Einsteiger kann die Oberfläche zunächst einschüchternd wirken. Wer sich aber auf das Konzept einlässt, bekommt extrem viel analoge Klangformung fürs Geld – von klassischen Leads und Bässen bis zu wilden Effektklängen, Drones und externem Audio-Processing.

Arturia MiniFreak – vielseitiger Hybrid-Synth mit starkem Workflow
Der Arturia MiniFreak liegt bei 549 Euro und zählt zu den vielseitigsten Synthesizern dieser Preisklasse. Er kombiniert zwei digitale Oszillatoren mit 22 Oszillator-Modellen, ein analoges Oberheim-SEM-Filter, sechs Stimmen, 37 Slimkey-Tasten mit Aftertouch, drei Effektprozessoren, Modulationsmatrix, Arpeggiator und Stepsequencer.
Klanglich deckt der MiniFreak ein breites Spektrum ab: virtuell-analoge Sounds, FM, Wavetable, Karplus-Strong, additive Klänge, Ringmodulation, experimentelle Texturen, Rave-Bässe, Leads, Chords und Flächen. Das analoge Filter rundet die digitalen Oszillatoren musikalisch ab und verhindert, dass der Sound zu steril wirkt.
Besonders stark ist der MiniFreak im kreativen Workflow. Viele Funktionen sind direkt erreichbar, Sequencer und Arpeggiator laden zum Experimentieren ein, und mit Spice, Dice und Chord-Mode entstehen schnell neue Ideen. Zusätzlich gehört das MiniFreak V Plug-in zum Lieferumfang, wodurch Hardware und Software eng zusammenspielen.

Behringer DeepMind 12X – polyphoner Analog-Synth mit 12 Stimmen
Mit 698 Euro liegt der Behringer DeepMind 12X knapp an der oberen Grenze dieser Auswahl, bietet dafür aber eine vollwertige 49-Tasten-Klaviatur, 12 analoge Stimmen, Aftertouch, zwei Oszillatoren, Lowpass- und Highpass-Filter, drei Hüllkurven, zwei LFOs, Modulationsmatrix, Stepsequencer, Arpeggiator und vier Effekt-Engines.
Klanglich bewegt sich der DeepMind 12X in Richtung klassischer polyphoner Analogsynthesizer, geht durch seine Modulationsmöglichkeiten und Effekte aber deutlich weiter. Flächen, Chords, analoge Pads, Bässe, Leads und komplex modulierte Sounds gelingen überzeugend. Die vier Effektblöcke mit Algorithmen von TC Electronic, Midas und Klark Teknik sind ein wichtiger Teil des Gesamtklangs.
Wer einen vollwertigen polyphonen Analogsynthesizer mit Tastatur sucht, bekommt hier sehr viel Ausstattung fürs Geld. Durch die Menüebenen und die tieferen Modulationsmöglichkeiten ist der DeepMind aber eher ein Instrument für Nutzer, die sich intensiver einarbeiten möchten.

Behringer Wave – Wavetable-Klassiker mit 49 Tasten
Der Behringer Wave (zum Testbericht des Behringer Wave) kostet 519 Euro und orientiert sich am PPG Wave 2.2. Er kombiniert digitale Wavetable-Oszillatoren mit analogem Filter und VCA, acht Stimmen, 49 Tasten mit Aftertouch, Split-, Layer- und Unison-Modi, Arpeggiator, polyphonem Stepsequencer und Einzelausgängen für alle Stimmen.
Der Wave ist besonders interessant für Musiker, die den frühen Wavetable-Sound der 1980er-Jahre suchen: gläsern, digital, charaktervoll und dennoch durch das analoge Filter organisch formbar. Die 30 Factory- und 64 User-Wavetables sowie Custom Transients erweitern das Klangspektrum deutlich.
Im Vergleich zu sehr modernen digitalen Synthesizern wirkt das Konzept fokussierter. Genau darin liegt aber der Reiz. Der Behringer Wave ist kein universeller Alleskönner, sondern ein charakterstarker Spezialist für Wavetable-Flächen, digitale Chords, hybride Leads und 80s-inspirierte Texturen.

Moog Messenger – monophoner Analog-Synth mit modernem Filterkonzept
Der Moog Messenger kostet 619 Euro und ist ein monophoner Analogsynthesizer mit 32 halbgewichteten Tasten, Velocity, Aftertouch, zwei Oszillatoren, Suboszillator, Rauschgenerator, Multimode-Filter, zwei Hüllkurven, zwei LFOs, Arpeggiator, Stepsequencer und 256 Presets.
Der Signalweg ist klassisch analog aufgebaut, wird aber durch variable Wellenformen, Hardsync, FM-Optionen und ein modernes Multimode-Filter erweitert. Das Filter bietet 12- und 24-dB-Lowpass, Bandpass, Highpass, Res-Bass-Schaltung und Feedback. Dadurch reicht der Klang von klassischen Moog-Bässen und Leads bis zu aggressiveren, bewegteren Sounds.
Der Messenger ist ein Instrument für Spieler, die direkten Zugriff, analoge Präsenz und eine kompakte Tastatur suchen. Durch Presets, Sequencer und moderne Anschlüsse ist er alltagstauglicher als viele klassische Monosynths, bleibt aber klar ein monophoner Spezialist.

1010 Music Nanobox Lemondrop – Granular-Synth im Mini-Format
Die 1010 Music Nanobox Lemondrop kostet 419 Euro und ist ein ultrakompakter Desktop-Synthesizer mit Fokus auf Granular-Synthese. Trotz der winzigen Bauform bietet sie vier Stimmen, zwei Granulatoren, einen zusätzlichen Oszillator, zwei Multimode-Filter, zwei Hüllkurven, zwei LFOs, Modulationssequencer, Effekte, Parameter-Morphing und einen 2-Zoll-Touchscreen.
Die Lemondrop eignet sich besonders für Ambient, Glitch, Sounddesign, experimentelle Pop-Produktionen und atmosphärische Texturen. Über den Touchscreen lassen sich Parameter schnell erreichen, und das Morphing erlaubt fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Klangeinstellungen.
Wer klassische Bedienung mit vielen Reglern erwartet, wird sich umstellen müssen. Wer dagegen ein kompaktes, mobiles Granular-Werkzeug sucht, bekommt hier ein sehr spezielles und kreatives Instrument.

Moog Messenger – monophoner Analog-Synth mit modernem Filterkonzept
Der Moog Messenger kostet 619 Euro und ist ein monophoner Analogsynthesizer mit 32 halbgewichteten Tasten, Velocity, Aftertouch, zwei Oszillatoren, Suboszillator, Rauschgenerator, Multimode-Filter, zwei Hüllkurven, zwei LFOs, Arpeggiator, Stepsequencer und 256 Presets.
Der Signalweg ist klassisch analog aufgebaut, wird aber durch variable Wellenformen, Hardsync, FM-Optionen und ein modernes Multimode-Filter erweitert. Das Filter bietet 12- und 24-dB-Lowpass, Bandpass, Highpass, Res-Bass-Schaltung und Feedback. Dadurch reicht der Klang von klassischen Moog-Bässen und Leads bis zu aggressiveren, bewegteren Sounds.
Der Messenger ist ein Instrument für Spieler, die direkten Zugriff, analoge Präsenz und eine kompakte Tastatur suchen. Durch Presets, Sequencer und moderne Anschlüsse ist er alltagstauglicher als viele klassische Monosynths, bleibt aber klar ein monophoner Spezialist.

ASM Hydrasynth Explorer – digitaler Synth mit polyphonem Aftertouch
Der ASM Hydrasynth Explorer kostet 585 Euro und ist einer der leistungsfähigsten digitalen Synthesizer in dieser Preisklasse. Er bietet acht Stimmen, 37 Minitasten mit polyphonem Aftertouch, drei Oszillatoren, Wave-Morphing, 219 Wellenformen, vier Mutatoren, zwei Filter, fünf loopbare Hüllkurven, fünf LFOs, Modulationsmatrix mit 32 Slots, Effekte, Arpeggiator und CV/Gate/Clock-Ausgänge.
Der Hydrasynth Explorer ist ein Traum für Sounddesigner. Die Kombination aus Wave-Scanning, Mutatoren, umfangreicher Modulation und polyphonem Aftertouch ermöglicht sehr ausdrucksstarke, bewegte Klänge. Pads, Leads, experimentelle Texturen, digitale Bässe und komplexe Performance-Sounds gehören klar zu seinen Stärken.
Die kompakte Bauform bringt etwas Menüarbeit mit sich, da nicht alle Funktionen eigene Bedienelemente haben. Dafür bekommt man eine enorme Synthese-Tiefe in einem vergleichsweise transportablen Format.

Welche Synthesizer passen zu welchem Einsatz?
Wer einen vielseitigen Hybrid-Synthesizer mit Tastatur sucht, sollte sich den Arturia MiniFreak genauer ansehen. Für große Soundbibliotheken und Live-Performance ist das Arturia AstroLab 37 spannend. Wer analoge Polyphonie mit klassischem Charakter möchte, findet im Behringer DeepMind 12X eine umfangreiche Lösung.
Für Wavetable-Sounds bieten sich gleich mehrere Kandidaten an: Waldorf Protein für kompakte Microwave-DNA, Behringer Wave für PPG-inspirierte 80s-Klänge und ASM Hydrasynth Explorer für moderne, tief modulierbare Digital-Sounds.
Experimentelle Produzenten sollten Endorphin.es Evil Pet und 1010 Music Nanobox Lemondrop im Blick behalten. Beide setzen auf Granular-Techniken, unterscheiden sich aber im Konzept: Evil Pet ist spielerischer, ungewöhnlicher und durch Mikrofon sowie Radio sehr eigenständig, während Lemondrop extrem kompakt und auf Granular-Sounddesign fokussiert ist.
Wer den legendären Tape-Sound sucht, greift zum Mellotron Micro Module. Wer direkte analoge Monosynth-Power möchte, findet im Moog Messenger ein modernes Instrument mit klassischem Grundcharakter. Und wer sich in halbmodulare Synthese einarbeiten möchte, bekommt mit dem Behringer 2600 einen sehr umfangreichen analogen Klangbaukasten.
Fazit: Viel Synthesizer fürs Geld
Die Preisklasse zwischen 300 und 700 Euro ist aktuell eine der spannendsten Regionen im Synthesizer-Markt. Hier finden Einsteiger, Fortgeschrittene und erfahrene Produzenten gleichermaßen interessante Instrumente. Entscheidend ist weniger die Frage nach dem „besten“ Synthesizer, sondern die Frage nach dem passenden Konzept.
Soll es ein kompakter Desktop-Synth, ein Performance-Keyboard, ein analoger Monosynth, ein polyphoner Allrounder oder ein experimentelles Sounddesign-Werkzeug sein? Die aktuellen Topseller zeigen eindrucksvoll, wie breit das Angebot inzwischen ist. Gerade deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf genau zu überlegen, ob man eher spielen, schrauben, performen oder experimentieren möchte.
Wer diese Frage beantworten kann, findet zwischen 300 und 700 Euro heute erstaunlich viel professionelle Synthesizer-Power.
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Publisher des Sound&Recording-Magazin, Spezialist für Tontechnik und Synthesizer, Host des Studiosofa-Podcast

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