AlphaTheta DJM-V5: Neuer 3-Kanal-Mixer bringt V10-DNA und SonicLink-Monitoring in ein kompaktes Format
Mit dem DJM-V5 erweitert AlphaTheta die DJM-Serie um einen kompakten 3-Kanal-Mixer, der sich klanglich und konzeptionell klar am Festival-/Club-Flaggschiff DJM-V10 orientiert – inklusive 4-Band-EQ, Send-FX und erweitertem Filter-Konzept. Vorgestellt wurde das Gerät laut Hersteller am 20. Januar 2026, passend zur NAMM 2026.
Kompakt, aber „V10 im Kern“
AlphaTheta beschreibt den DJM-V5 als Essenz des DJM-V10 – nur eben in 3 Kanälen und mit deutlich geringerem Platzbedarf (Herstellerangabe: rund 30% kleiner), gedacht für Booths mit wenig Raum, mobile Rigs und Studios, in denen dennoch „großer“ Mixer-Workflow gefragt ist.
AlphaTheta DJM-V5 Sound & Mixing: Warm, hochauflösend – mit Studio-Anspruch
Im Fokus steht ein „warmes“ High-Res-Voicing wie beim DJM-V10. Technisch nennt AlphaTheta 96 kHz / 64-bit Mixing-DSP sowie 32-bit A/D- und D/A-Wandler von ESS Technology (in Kanal-Input und Master-Out), um auch bei dichten Layer-Mixes sauber und kontrolliert zu bleiben.
Für die Praxis besonders spannend: Der DJM-V5 übernimmt zentrale Bedienelemente aus dem V-Line-Konzept – darunter 4-Band-EQ pro Kanal sowie ein Kompressor-Feature (Herstellerpositionierung als V10-Feature-Set im kleineren Gerät).
60-mm-Fader + „Soft Mix Curve“
AlphaTheta hebt außerdem 60-mm-Channel-Fader hervor (wie beim DJM-V10-LF) und führt einen neuen Modus namens Soft Mix Curve ein: Beim Runterziehen eines Faders wird automatisch eine dezente Höhen-Absenkung gesetzt, um Übergänge „weicher“ und natürlicher wirken zu lassen.
Effekte: Send-FX-Sektion plus 3 Filter-Modi inkl. „Cross-Pass“
Statt klassischer Beat-FX setzt der DJM-V5 stark auf kreative, performance-taugliche Tools:
6 Send-FX (mit Send-Regler pro Kanal):
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Short Delay, Reverb, Shimmer, Tape Echo, PingPong, Echo-Verb
Dazu kommt pro Kanal ein Filter-Poti mit 3 Modi: Low-Pass, High-Pass und neu Cross-Pass. Letzteres soll Low-End stabil halten, während Mitten/Höhen gefiltert werden – praktisch, um Vocals/Melodien zu modulieren, ohne den Drive des Tracks zu verlieren. AlphaTheta nennt Cross-Pass „erstmals“ in einem AlphaTheta-Mixer.
Wireless Monitoring: SonicLink-Transmitter direkt im Mixer
Das große „Headline-Feature“ ist der integrierte SonicLink-Transmitter: AlphaTheta bezeichnet den DJM-V5 als ersten Mixer mit eingebautem SonicLink-Sender für ultra-low-latency Wireless-Monitoring mit kompatiblen Kopfhörern. Pairing soll per Knopfdruck möglich sein; zudem wird ein noch einfacheres Touch-Pairing für kommende Headphone-Modelle erwähnt (mit Hinweis, dass dies beim HDJ-F10 nicht über diese Touch-Zone funktioniert).
Zur Einordnung: SonicLink ist AlphaThetas Ultra-Low-Latency-Funk-Ökosystem, das u. a. beim HDJ-F10 beworben wird.
Workflow & Connectivity: PRO DJ LINK, Link Cue, Dual USB-C, Multi I/O
Für moderne Booth-Workflows ist die Anschluss- und Netzwerk-Seite entscheidend – und hier wirkt der DJM-V5 sehr konsequent:
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PRO DJ LINK in Verbindung mit kompatiblen Playern und rekordbox: BPM-präzise Sync-Effekte, plus Link Cue (Preview beim Browsen ohne Laden; „Waveform antippen“ zur Vorschau der nächsten Passage; eigener Lautstärke-Regler).
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Mixer-Settings laden: persönliche Mixer-Einstellungen lassen sich laut AlphaTheta von USB oder aus rekordbox übernehmen.
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USB Type-C x2 (u. a. für Übergaben/Setups) und Support für rekordbox sowie Serato DJ Pro inkl. DVS-Workflow (Serato-Lizenz separat).
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MULTI I/O: Zusätzlich gibt es oben einen USB-C-Port für iPhone/iPad mit USB-C, z. B. für DJM-REC oder RMX-1000 for iPad, sowie eine One-Cable-Integration mit dem RMX-IGNITE.
Kurz-Check: Anschlüsse und Eckdaten

Wer externes Gear liebt, findet eine erfreulich „erwachsene“ I/O-Liste:
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Inputs: 3× Line (RCA), 3× Phono (RCA), 1× Mic (XLR/TRS Combo), 1× Return (6,3 mm TS)
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Outputs: Master (XLR), Booth (6,3 mm TRS), Send (6,3 mm TS), Rec (RCA), 2× Kopfhörer (6,3 mm + 3,5 mm)
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Netzwerk: Link (LAN)
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Maße/Gewicht: 302,0 × 437,5 × 107,9 mm; 8,0 kg
Fazit: Für wen ist der AlphaTheta DJM-V5 besonders interessant?
Der DJM-V5 zielt klar auf DJs, die V10-Sounddesign und Hands-On-Mixing wollen, aber nicht zwingend 6 Kanäle benötigen – und die gleichzeitig Wert auf kompakten Formfaktor, Send-FX-Kreativität, moderne Laptop-/DVS-Integration und kabelloses Monitoring legen.
Herstellerlink: AlphaTheta – One Through Music

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Leitender Redakteur – keyboards.de
Multiinstrumentalist • Audio Engineer • Kreativer Tüftler • Familienvater • Pen-&-Paper-Enthusiast

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