ASM Leviasynth: Neuer Hybrid-Synthesizer

Hybrider Synthesizer von ASM Leviasynth

ASM Leviasynth: Neuer Hybrid-Synthesizer mit algorithmischer Engine, 16 Stimmen und Poly-Aftertouch – als Keyboard und Desktop

ASM erweitert sein Line-up um den Leviasynth, einen hybriden algorithmischen Synthesizer für modernes Sounddesign. Herzstück ist eine ungewöhnlich flexible Engine mit 16 Stimmen und 8 Oszillatoren pro Stimme, die sich über Algorithmen zu komplexen Verschaltungen kombinieren lassen. Dazu kommen ein analoger Low-Pass-Filter und ein digitaler Multimode-Filter, ein leistungsfähiges Modulationskonzept sowie Performance-Features wie Polyphonic Aftertouch und MPE-Kompatibilität. Besonders spannend: Den Leviasynth gibt es sowohl als 61-Tasten-Keyboard als auch als Desktop-Version.

Algorithmisches Sounddesign: 8 Oszillatoren pro Stimme, Algorithmen und Morphing

Im Zentrum des Leviasynth steht die Idee, Oszillatoren nicht nur „nebeneinander“ zu betreiben, sondern sie in Gruppen (Algorithmen) zu organisieren, die definieren, wie sich die Oszillatoren gegenseitig beeinflussen. 144 Preset-Algorithmen liefern eine breite Ausgangsbasis, und zusätzlich lässt sich pro Patch ein weiterer Algorithmus individuell anpassen. Damit bleibt es nicht bei festen Strukturen, denn Algorithm Morph eröffnet praktisch stufenlose Übergänge und damit eine enorme Bandbreite an Oszillator-Konfigurationen.

Für jede Stimme stehen über 300 Wellenformen pro Oszillator bereit, ergänzt um 7 unabhängige Oszillator-Modi. Klassische und moderne Klangformungsarten sind ebenfalls an Bord, darunter Phase Modulation, Frequency Modulation, Pulse Width Modulation, HTE Sync sowie drei Varianten von Phase Distortion. Wer gerne „bewegte“ Timbres baut, bekommt damit sehr viele Stellschrauben, ohne sofort im Menü-Dschungel zu landen.

Filter-Stack und Effekte: analoges Fundament, digitale Vielfalt

Beim Tone-Shaping kombiniert ASM zwei Welten: Ein digitaler Multimode-Filter (im Hydrasynth-Stil) trifft auf einen analogen 4-Pol-Tiefpass (24 dB/Okt.). Der analoge Filter bietet Pre-Drive-Sättigung und kann selbst oszillieren, was für Druck, Resonanz-Sweeps und organisches Verhalten sorgt. Digitalseitig stehen 18 Filtertypen zur Wahl, wodurch der Leviasynth sowohl für präzise, moderne Sounds als auch für rauere Charakterflächen geeignet sein soll.

Für den Feinschliff ist eine umfangreiche Effektsektion vorgesehen: Insert- und Master-Effekte ermöglichen, Sounds direkt im Patch in Szene zu setzen – von Modulationseffekten über EQ/Compression bis zu Distortion sowie Delay- und Reverb-Räumen.

Performance im Fokus: Polyphonic Aftertouch, MPE und Macro-Workflows

Der Leviasynth zielt klar auf Spieler und Sounddesigner, die Ausdruck im Patch „verkabeln“ möchten. Beide Varianten unterstützen MPE, und die Oberfläche setzt auf einen mehrfarbigen Touchscreen plus eine intuitive UI, damit das Programmieren zügig bleibt.

Modulationsseitig ist das Konzept konsequent: 32-Slot-Modulationsmatrix, 8 Macro Controller und mehrere frei routbare Modulatoren bilden das Rückgrat. Auffällig ist zudem die Hüllkurven-Architektur: Jeder der 8 Oszillatoren besitzt eine eigene Volume-Hüllkurve, zusätzlich gibt es 5 weitere Envelopes pro Stimme und 5 LFOs pro Stimme. Das ist prädestiniert für lebendige, vielschichtige Texturen, weil sich Dynamik und Bewegung auf Oszillator-Ebene fein verteilen lassen.

Sequencer & Arpeggiator: Automation inklusive „Entropy“

Auch für Pattern-orientierte Produktionen bringt der Leviasynth Werkzeuge mit: Ein 3-Spur-Sequencer zeichnet Noten und Macro-Automation auf. Dazu kommt ein Arpeggiator, der neben klassischen Modi eine neue „Entropy“-Funktion bietet. Damit sind fortgeschrittene Echtzeit-Variationen möglich, ohne dass man gleich alles in der DAW zerlegen muss – interessant für Live-Setups und generative Ansätze.

Single/Multi, Presets und Patch-Verwaltung

Im Single-Modus stehen alle 16 Stimmen für ein Patch zur Verfügung. Im Multi-Modus werden sie auf zwei Parts mit je 8 Stimmen verteilt, sodass sich Layer und Splits schnell umsetzen lassen. Werkseitig sind 512 Single-Patches und 256 Multi-Patches enthalten, erstellt von „world-class sound designers“. Insgesamt bietet das System 1024 Speicherplätze im Single-Modus sowie 640 im Multi-Modus.

Für die Organisation gibt es den kostenlosen ASM Patch Manager für Mac und PC, der sowohl Firmware-Updates als auch Patch-Management abdecken soll.

Zwei Versionen: Keyboard oder Desktop?

ASM positioniert den Leviasynth bewusst in zwei Formaten, damit er sowohl Studio- als auch Performance-Workflows abdeckt:

  • Leviasynth Keyboard: Für Spieler, die ein vollwertiges Instrument suchen, mit 61 Tasten Polytouch polyphonem Aftertouch sowie 4-Oktaven Ribbon-Controller plus Pitch/Mod.

  • Leviasynth Desktop: Für kompakte Studios, hybride Setups oder Controller-fokussierte Nutzer – hier übernimmt ein 16-Pad Polytouch-Layout (polyphoner Aftertouch + Velocity) die Performance-Seite, während die Engine identisch bleibt.


Specs (Keyboard-Version)

ASM Leviasynth Keyboard mit Tastatur
ASM Leviasynth Keyboard
  • Synthese: Hybrid, algorithmische Engine
  • Polyphonie: 16 Stimmen (Full/Layer/Split)
  • Oszillatoren: 8 pro Stimme, >300 Waveforms je Oszillator
  • Algorithmen: 144 Presets + 1 pro Patch anpassbar, inkl. Algorithm Morph
  • Controller: 61 Tasten Polytouch Poly-Aftertouch, Ribbon, Pitch Bend, Mod Wheel, MPE
  • Modulation: 32-Slot Mod Matrix, 8 Macros, 5 LFOs/Voice, Envelopes: 1 pro Oszillator + 5/Voice
  • Filter: Analog 4-Pol LP (24 dB/Okt.), Digital Multimode (18 Typen)
  • Effekte: Insert/Delay/Reverb (u. a. Chorus/Flanger/Rotary/Phaser/Lo-Fi/EQ/Comp/Dist/Delay/Reverb)
  • Sequencing: 3-Track Sequencer (Note + Macro Automation), Arp mit Entropy
  • Anschlüsse: 2x 6,3 mm Balanced Out, 6,3 + 3,5 mm Kopfhörer, USB-B, MIDI In/Out/Thru, 2x Pedal, 2x 3,5 mm In, 5x 3,5 mm Out (CV/Gate/Mod/Clock)
  • Strom: 12V / 2A DC
  • Maße/Gewicht: 96,5 × 34,6 × 11,55 cm; 12,2 kg

Specs (Desktop-Version)

ASM Leviasynth Desktop Synthesizer
ASM Leviasynth Desktop
  • Synthese: Hybrid, algorithmische Engine
  • Polyphonie: 16 Stimmen (Full/Layer/Split)
  • Pads: 16x Polytouch® Poly-Aftertouch Pads (Velocity)
  • Oszillatoren: 8 pro Stimme, >300 Waveforms je Oszillator
  • Algorithmen: 144 Presets + pro Patch anpassbar, inkl. Algorithm Morph
  • Modulation: 32-Slot Mod Matrix, 8 Macros, 5 LFOs/Voice, Envelopes: 1 pro Oszillator + 5/Voice
  • Filter: Analog 4-Pol LP (24 dB/Okt.), Digital Multimode (18 Typen)
  • Effekte: 9 Insert Effects, 5 Delays, 4 Reverbs
  • Sequencing: 3-Track Sequencer (Note + Macro Automation), Arp mit Entropy
  • Anschlüsse: 2x 6,3 mm Balanced Out, 6,3 mm Kopfhörer, USB-B, MIDI In/Out/Thru, 2x Pedal, 2x 3,5 mm In, 5x 3,5 mm Out (CV/Gate/Mod/Clock)
  • Strom: 12V / 2A DC
  • Maße/Gewicht: 44,2 × 26,7 × 9,15 cm; 4,75 kg

Herstellerlink: The official website of ASM Ashun Sound Machines


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