Roland GO:MIXER STUDIO: Studio-Sound für unterwegs – ohne kompliziertes Setup
Mobile Produktionen sind längst Alltag: Songideen im Proberaum festhalten, ein Live-Clip für Social Media drehen, ein kleines Outdoor-Set aufnehmen oder im Homestudio schnell eine Session starten. Genau für diesen modernen Workflow ist der GO:MIXER STUDIO gedacht (NAMM 2026). Er verbindet tragbaren Audiomixer und mobiles Recording-Interface in Studioqualität für iPhone, iPad und PC/Mac – und soll dabei den Weg von der ersten Aufnahme bis zum Upload deutlich verkürzen.
Der Fokus liegt auf hoher Audioqualität, vielen Anschlussmöglichkeiten und praxisnahen Tools für Musiker und Content Creator: Mehrere Quellen gleichzeitig aufnehmen, komfortabel abhören, Spuren später mischen – und bei Bedarf sogar ganz ohne Computer als Standalone-Mixer arbeiten.
Kurzüberblick: Das steckt im GO:MIXER STUDIO

- Aufnahme in Studioqualität: bis zu 24 Bit / 192 kHz
- 2 hochwertige Mikrofonvorverstärker mit großem Gainbereich (+75 dB)
inklusive schaltbarer Phantomspeisung (für Kondensator- und dynamische Mikrofone) - Integrierte Effekte: Compressor, Reverb und EQ (für schnelle, fertige Sounds)
- Routing-Vorteil für Flexibilität: Effekte nur auf den analogen Ausgang legen, USB-Signal „clean“ lassen (ideal für späteres Editing)
- Parallelbetrieb: bis zu 12 Eingänge und 6 Ausgänge gleichzeitig über USB nutzbar
- Loopback-Audio: Backingtracks vom Computer einspielen
- Monitoring-Option: separate PC-Kanäle auf den Kopfhörerausgang (z. B. Clicktrack für Drummer)
- GO:MIXER Cam App (iOS): Mehrspur-Audio direkt mit Video aufnehmen, nachträglich mischen, sofort posten
- Editor-Software (PC): alle Einstellungen bequem am großen Bildschirm verwalten
- Mobil & standfest: kompaktes Gehäuse mit Befestigungsgewinde (Stativ/Kamera-Setup)
- USB-C Bus-Power: treiberlos für Mobilgeräte und Mac/PC; für Windows optional ASIO-Treiber
- Optionale Zusatz-Stromversorgung: iPhone während der Aufnahme laden (Powerbank/Netzteil)
Für wen ist der GO:MIXER STUDIO gedacht?
Content Creator & Musiker mit Social-Media-Fokus
Wenn du Video drehst, willst du nicht mehr mit Smartphone-Mikro und „irgendwie“ leben. Der GO:MIXER STUDIO zielt darauf, sauberen, kontrollierbaren Ton direkt in deinen mobilen Video-Workflow zu bringen – inklusive Mehrspur-Aufnahme und anschließendem Mix über die iOS-App.
Homestudio-Musiker & Outdoor-Performer
Wer eine mobile Interface-Lösung für die DAW oder einen kompakten Mixer für kleine Setups sucht, bekommt ein Gerät, das mehrere Signalquellen gleichzeitig verwalten kann – ohne dass du erst ein halbes Studio aufbauen musst.
Studio-Sound unterwegs: Vorverstärker, Headroom und hohe Auflösung
Ein Kernargument ist die Audiosektion: 24 Bit/192 kHz zielt auf detailreiche Aufnahmen mit sauberem Headroom. Dazu kommen zwei Mic-Preamps mit bis zu +75 dB Gain – praxisrelevant, wenn du auch dynamische Mikrofone oder leise Quellen aufnehmen willst. Mit schaltbarer Phantompower lassen sich zudem Kondensatormikros unkompliziert einsetzen.
Spannend für echte Produktions-Workflows ist außerdem der Gedanke „komfortabel abhören, flexibel nachbearbeiten“: Wenn Effekte nur auf dem analogen Ausgang liegen und der USB-Feed unverändert bleibt, kannst du beim Recording einen inspirierenden Sound hören, aber später im Mix trotzdem frei entscheiden.
Onboard-Effekte: schneller zu einem sendefertigen Sound
Viele mobile Setups scheitern nicht an der Aufnahme – sondern daran, dass der Sound erst „fertig“ gemacht werden muss. Der Roland GO:MIXER STUDIO setzt hier mit Compressor, Reverb und EQ an, um Signale nach der Aufnahme (oder fürs Monitoring) zu optimieren. Das ist besonders hilfreich, wenn du Content schnell veröffentlichen willst oder unterwegs nicht noch Plugins und Templates jonglieren möchtest.
Moderne Workflows: GO:MIXER Cam App (iOS) und PC-Editor
iOS: Mehrspur-Audio plus Video – in einem Rutsch
Die GO:MIXER Cam App ist auf Creator-Workflows ausgelegt: Sie ermöglicht Mehrspur-Audioaufnahme auf dem Smartphone zusätzlich zum Videosignal – etwas, das reine Kamera-Apps typischerweise nicht leisten. Danach kannst du Spuren mischen, das Ergebnis direkt am Smartphone finalisieren und ohne PC posten. Für viele Musiker ist genau das der entscheidende Punkt: weniger Schritte, weniger Reibungsverluste, schneller online.
PC: Einstellungen und Session-Feintuning am großen Bildschirm
Für DAW-Nutzer ergänzt eine Editor-Software am PC die Bedienung. Damit lassen sich die GO:MIXER STUDIO Einstellungen komfortabel verwalten – praktisch, wenn du Setups für wiederkehrende Sessions vorbereitest oder während einer Aufnahme schnell Parameter anpassen willst.
Standalone-Mixer, Display und Speicher: ohne Rechner nutzbar
Der GO:MIXER STUDIO kann nicht nur Interface sein, sondern auch Standalone-Mixer – inklusive direktem Lautsprecheranschluss. Ein klares LCD-Farbdisplay hilft dabei, Eingänge, Ausgänge, Effekte und Mixbalance direkt am Gerät zu kontrollieren. Dazu kommt ein Workflow-Plus für alle, die regelmäßig ähnliche Setups fahren: Setups speichern und abrufen, um wiederkehrende Sessions schneller startklar zu haben.
Anschlüsse und Routing: flexibel für Instrumente, Mics und mobile Geräte
Ein Highlight ist die Anschlussvielfalt – passend zu typischen Musiker-Setups mit Mikrofon(en), Instrument(en) und Zuspielern:

- 2× XLR Mic/Line (mit Phantompower)
- Gitarre/Bass-In (6,3 mm)
- Line In L/R (6,3 mm TRS)
- Line Out L/R (6,3 mm TRS)
- Phones (6,3 mm TRS)
- AUX In/Out (3,5 mm TRRS, inkl. TRRS-Kompatibilität)
- Headset-Mikrofon (3,5 mm)
- TRS MIDI In/Out (3,5 mm)
- USB-C Audio/MIDI für Mobile/PC
In der Praxis heißt das: Du kannst mehrere Quellen parallel anlegen, sauber monitoren und dank Loopback auch Backings aus dem Rechner (oder Setup) einbinden. Für Drummer und bandnahe Workflows interessant: separate PC-Kanäle auf den Kopfhörerausgang (z. B. Clicktrack nur fürs Monitoring).
Stromversorgung: Bus-Power und optionales „Lade-Setup“ fürs iPhone
Im mobilen Alltag entscheidet oft die Stromfrage. Der GO:MIXER STUDIO läuft über USB-C Bus Power (treiberlos für Mobilgeräte und Mac/PC). Wenn du längere Sessions planst, kannst du zusätzlich eine zweite USB-C Stromquelle (Powerbank/Netzteil) anschließen, um das iPhone während der Aufnahme zu laden – sinnvoll, wenn Video + Audio + Display sonst zu schnell am Akku ziehen.
Praxisbeispiele: so könnte der GO:MIXER STUDIO deinen Alltag vereinfachen
- Singer-Songwriter unterwegs: Vocal-Mikro + Gitarre + Backingtrack/Guide, direkt sauber aufnehmen.
- Rehearsal-Recording: mehrere Quellen parallel mitschneiden, später in Ruhe mischen statt „One-Take-Stereomix“.
- Social Media Performance: Video mit dem Smartphone filmen, Mehrspur-Audio über die App aufnehmen, danach kurz mischen und posten.
- Drummer-Setup: Clicktrack separat auf den Kopfhörer, Aufnahme parallel – ohne kompliziertes Routing-Gefrickel.
- Kleiner Live-/Outdoor-Gig: Standalone-Mixer-Ansatz mit schnellen Recall-Setups.
Roland GO:MIXER STUDIO – Fazit
Der GO:MIXER STUDIO positioniert sich als „Workflow-Gerät“: tragbarer Audiomixer, mobiles Recording-Interface und Creator-Tool in einem. Wer regelmäßig mobil produziert oder schnell von der Aufnahme zum Upload kommen will, bekommt ein Konzept, das Audioqualität, Anschlussvielfalt, App-/Software-Integration und Standalone-Bedienung zusammenführt – mit klarer Zielrichtung auf moderne Musiker-Workflows.
Herstellerlink: Roland – DE
Leitender Redakteur – keyboards.de
Multiinstrumentalist • Audio Engineer • Kreativer Tüftler • Familienvater • Pen-&-Paper-Enthusiast

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