1010music stellt die blackbox 2 vor
Mit der 1010music blackbox 2 kündigt der US-Hersteller auf der Superbooth 2026 in Berlin die nächste Generation seines kompakten Desktop-Samplers an. Das Gerät richtet sich vor allem an Musiker, Producer und Live-Performer, die Samples aufnehmen, schneiden, sequenzieren und ohne Computer performen möchten.
Laut Hersteller soll die blackbox 2 im Juli 2026 erscheinen. Der Preis auf der offiziellen Produktseite liegt bei 649 US-Dollar.
Kompakter Sampler mit Touchscreen-Workflow
Im Mittelpunkt steht erneut ein 4-Zoll-Farb-Touchscreen, über den sich Samples aufnehmen, editieren, sequenzieren und mixen lassen. Außerdem bietet die blackbox 2 verschiedene Instrumententypen, darunter Shredder, One-Shot, Loop, Slicer, Multisample und External Instruments.
Sampling, Slicing und Multisampling in einem Gerät
Damit deckt der kompakte Sampler sowohl klassische Sample-Playback-Aufgaben als auch Beat-Slicing, Multisampling und die Einbindung externer Klangerzeuger ab. Gerade für elektronische Musik, Hip-Hop, Ambient und experimentelle Produktionen eröffnet das flexible Möglichkeiten.
1010music blackbox 2 – DAWless Music Production mit mehr Performance-Funktionen
Besonders spannend für elektronische Musiker ist die stärkere Ausrichtung auf DAWless Music Production. Neben Piano-Roll- und Grid-Workflow integriert 1010music nun auch einen Step Sequencer sowie Probability-Funktionen.
Mehr Variation durch Step Sequencer und Probability
Dadurch lassen sich Beats, Basslines und melodische Patterns nicht nur klassisch programmieren, sondern auch lebendiger und variabler gestalten. Zudem können neue Loop Groups mehrere Loops synchron starten, was vor allem für Live-Jams und improvisierte Arrangements interessant ist.
1010music blackbox 2 als Live-Performance-Zentrale
Auch für die Bühne bringt die 1010music blackbox 2 einige Performance-Funktionen mit. Dazu gehören Launch-, Scene-, Song-, Mixing- und Effects-Screens, die laut Hersteller an das 1010music bento-Konzept angelehnt sind.
DJ-Effekte mit XY-Steuerung
Außerdem gibt es DJ-Effekte mit XY-Steuerung, darunter Filter, Echo, Gater, Flanger, Bitcrusher und Repeater. Somit positioniert sich die blackbox 2 nicht nur als Sample-Recorder, sondern ebenso als kompakte Performance-Zentrale für Live-Electronica, Hip-Hop, Ambient, Techno und experimentelle Setups.
Mobiler Sampler mit Akku und microSD-Streaming
Ein weiterer Pluspunkt ist die Mobilität. Die blackbox 2 besitzt laut 1010music einen internen Akku mit bis zu drei Stunden Laufzeit. Deshalb eignet sich der Sampler nicht nur fürs Studio, sondern auch für mobile Beatmaking-Sessions, Skizzen unterwegs oder kompakte Live-Rigs.
Lange WAV-Dateien und detailreiche Multisamples
Darüber hinaus streamt das Gerät lange WAV-Dateien und umfangreichere Multisample-Instrumente direkt von microSD-Karten. Das ist besonders praktisch, wenn große Sample-Libraries genutzt werden sollen, ohne den internen Speicher unnötig zu belasten.
Flexible Anschlüsse für Studio, Bühne und Hybrid-Setups
Bei den Anschlüssen zeigt sich die blackbox 2 ebenfalls praxisnah. Geboten werden ein Stereo-Eingang, drei Stereo-Ausgänge, ein Stereo-Kopfhörerausgang, TRS-MIDI In/Out, Clock In/Out sowie USB-C-Host- und Device-Ports.
USB-C-Audio, MIDI und Dateiübertragung
Über USB-C lassen sich außerdem mehrkanaliges Audio, MIDI-Daten und Dateien zwischen Computer, Tablet, Smartphone und microSD-Karte übertragen. Für hybride Setups mit Synthesizern, MIDI-Controllern, DAW und externen Effekten dürfte das ein klarer Vorteil sein.
Sounddesign mit Synthese, Modulation und Multisampling
Für Sounddesigner interessant: Die blackbox 2 soll automatische Multisample-Instrumente aus externen Synthesizern erstellen können. Außerdem nennt 1010music mehrere Synthese- und Klangformungsfunktionen, darunter Filter, Hüllkurven, LFOs, Overdrive, Modulationsmatrix und einen Vierband-EQ.
1010music blackbox 2: Mehr als nur ein Sample-Player
Dadurch bewegt sich der Sampler konzeptionell näher an einer kompakten Sampling-Workstation als an einem reinen Sample-Player. Besonders in Verbindung mit externen Synthesizern, modularen Systemen oder Grooveboxen könnte die blackbox 2 daher eine zentrale Rolle im Setup übernehmen.
Für wen eignet sich die 1010music blackbox 2?
Unterm Strich dürfte die 1010music blackbox 2 vor allem für Musiker spannend sein, die ein kompaktes, touchbasiertes und performanceorientiertes Sampling-System suchen. Durch Akku, microSD-Streaming, Multisampling, Step Sequencer, USB-C-Audio und flexible I/O wirkt das Gerät wie ein konsequentes Update der ursprünglichen blackbox.
Interessant für Producer, Live-Acts und Synthesizer-Fans
Wer bereits mit kompakten DAWless-Setups, Grooveboxen oder modularen Synthesizern arbeitet, sollte die blackbox 2 deshalb im Blick behalten. Besonders für mobile Producer und Live-Elektroniker bietet der neue Sampler eine spannende Kombination aus Sampling, Sequencing und Performance.
Kurzfazit zur 1010music blackbox 2
Die 1010music blackbox 2 kombiniert Sampling, Sequencing, Live-Performance und mobile Produktion in einem kompakten Desktop-Gerät. Vor allem die Mischung aus Touchscreen-Workflow, Akku-Betrieb, USB-C-Integration, Multisampling und Performance-Funktionen macht den neuen Sampler zu einer interessanten Option für moderne Producer und Live-Elektroniker.
Herstellerlink: blackbox 2 – Next Gen Compact Sampler – 1010music LLC

Leitender Redakteur – keyboards.de
Multiinstrumentalist • Audio Engineer • Kreativer Tüftler • Familienvater • Pen-&-Paper-Enthusiast

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