Was entscheidet wirklich über einen guten Mix? Für Leo Elsner beginnt die Antwort lange vor Plug-ins, Quantisierung oder Lautheitsfragen. In der aktuellen Episode des Studiosofa-Podcasts spricht der Frankfurter Audio Engineer darüber, warum eine klare Klangvorstellung der wichtigste Ausgangspunkt jeder Produktion ist – unabhängig vom Genre.
Ausgehend von seiner klassischen Ausbildung beleuchtet Leo, wie bewusstes Hören Recording-Entscheidungen prägt, warum Drum Recording auch in moderner Popmusik sinnvoll bleibt und weshalb er Timing lieber nach Gehör als strikt nach Grid korrigiert. Themen wie Genreoffenheit, analytisches Hören, Mikrofonwahl und der Umgang mit Hörerwartungen ziehen sich dabei durch das Gespräch.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie viel Mix bereits in der Aufnahme steckt – und warum Perfektion im Studio manchmal der Musik im Weg stehen kann. Auch immersive Formate wie Dolby Atmos werden nicht als Techniktrend, sondern als Erweiterung musikalischen Denkens eingeordnet.
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