Behringer hat mit dem JT Mini einen neuen kompakten Analogsynthesizer vorgestellt, der sich klanglich an der legendären Jupiter-Serie von Roland orientiert. Der JT Mini verfügt über drei analoge Oszillatoren mit den Wellenformen Sägezahn, Dreieck, Rechteck und Pulsweitenmodulation (PWM). Er kann sowohl dreistimmig paraphon als auch im Unisono-Modus monophon gespielt werden.
Behringer JT Mini – ein kleiner Jupiter
Das analoge Tiefpassfilter des JT Mini ist zwischen 12 dB und 24 dB umschaltbar, was vielseitige Klangformungsmöglichkeiten bietet. Zur Modulation stehen ein ADSR-Hüllkurvengenerator und ein LFO mit drei Wellenformen und Random zur Verfügung. Zusätzlich sind ein Arpeggiator und ein 16-Step-Sequencer mit Motion Recording integriert.

Für die Konnektivität sorgen ein USB-C-Anschluss für Stromversorgung und MIDI, eine 5-Pin-DIN-MIDI-Buchse sowie analoge Sync-I/O. Der kombinierte Line-/Kopfhörerausgang ermöglicht flexibles Monitoring. Das kapazitive Touch-Keyboard mit 27 Tasten dient sowohl zum Spielen als auch zur Einstellung verschiedener Parameter.
Der integrierte Stepsequencer bietet Zugriff auf 10 Pattern, die mit unterschiedlichen Skalierungen programmierbar sind. Zudem lassen sich Reglerbewegungen im Pattern aufzeichnen. Die Noteneingabe geschieht kurzerhand mit dem kapazitiven 27 Tasten Mini-Keyboard oder via MIDI. Die Stromversorgung erfolgt ausschließlich über den USB Port, MIDI gelangt ebenfalls via USB und über die DIN-Buchse in den Synthesizer. Dank einer umfangreichen MIDI-Implementation kann das Instrument bequem mit der DAW oder einem Mastersequencer automatisiert werden. Speicherplätze für Sounds gibt es keine.
Laut Hersteller ist der JT Mini ab Werk versandbereit und wird zu einem Preis von 109,- Euro erhältlich sein. Die Auslieferung im Handel wird für Anfang nächsten Jahres erwartet.
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Leitender Redakteur – keyboards.de
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