Synthesizer-Fans aufgepasst: Spectrasonics, bekannt für seinen Flaggschiff-Software-Synthesizer, hat soeben die mit Spannung erwartete Version Omnisphere 3 angekündigt. Das Update ist massiv und liefert nicht nur eine riesige Menge an neuen Klängen, sondern erweitert auch die Synthese- und Sounddesign-Möglichkeiten des Instruments grundlegend. Unser Team von Keyboards.de hat den Softwareboliden schon bereits getestet.
Hier sind die wichtigsten Bulletpoints, die Sie über das Omnisphere 3-Update wissen müssen:
Die wichtigsten Neuerungen in Spectrasonics Omnisphere 3
- Riesige Klangerweiterung: Mit 18 brandneuen Sound Libraries und Tausenden von neuen Sounds (darunter „Retro Vibes“, „Scoring Electronic“, „Analog Vibes“ und „Ambient Dreams“) wächst die gesamte Factory Library auf über 14.000 Patches an.
- Erweiterte Synthesefunktionen:
- 36 neue Filtertypen in sieben verschiedenen Klangfarben.
- Neue Optionen wie Circuit-modeled Saturation und Vintage Oscillator Drift zur Simulation analoger Wärme.
- Innovatives Sound Design: Die neue „Mutations“-Funktion ermöglicht es, per Mausklick sofort musikalisch sinnvolle Variationen des aktuell geladenen Patches zu erstellen.
- Intelligente Patch-Steuerung: Ein neuer „Global Control Screen“ bietet eine schnelle und adaptive Gesamtsteuerung wichtiger Parameter (Tone, Filter, Ambience, Envelopes) eines Patches, ohne tief in die Engine eintauchen zu müssen.
- Standalone FX Rack Plugin: Omnisphere 3 enthält 35 neue Effekte (darunter Solar Shimmer, Inversions und Magnetic Echo). Das Highlight: Über das neue Omnisphere FX Rack Plugin können diese hochwertigen Effekte nun auch eigenständig in Ihrer DAW auf anderen Spuren genutzt werden.
- Massive Hardware-Integration: Die bahnbrechende Hardware-Integration wurde stark ausgebaut. Mit über 300 neuen Hardware-Profilen werden jetzt nahezu alle wichtigen Synthesizer-Marken und MIDI-Controller unterstützt.
- MPE und Vintage Glide: Volle Unterstützung für MIDI Polyphonic Expression (MPE) sowie neue klassische Glide-Modi, die das Portamento von Vintage-Synths wie dem Minimoog, OBXa und dem CS-80 Glissando präzise emulieren.
- Workflow-Verbesserungen: Der Full Browser wurde überarbeitet und bietet eine verbesserte Unterkategorisierung sowie eine „Hide“-Funktion, um nicht benötigte Sounds auszublenden.
Spectrasonics Omnisphere 3 wird am 21. Oktober veröffentlicht. Für Besitzer von Omnisphere 2 wird das Standard-Upgrade voraussichtlich $199 kosten. Damit bekräftigt Spectrasonics einmal mehr seinen Anspruch, einer der umfangreichsten und innovativsten Software-Synthesizer auf dem Markt zu sein.
Quelle/Herstellerlink: Spectrasonics – Omnisphere – Overview

Leitender Redakteur – keyboards.de
Multiinstrumentalist • Audio Engineer • Kreativer Tüftler • Familienvater • Pen-&-Paper-Enthusiast

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