Studio Sessions at elysia: Event für Recording, Mixing und Mastering

Wie nehmen erfolgreiche Engineers eine Band auf? Wann ist ein Mix wirklich fertig? Und welche Entscheidungen sorgen dafür, dass sich ein Master von der Masse abhebt? Bei den Studio Sessions at elysia am 12. September 2026 in Nettetal stehen nicht einzelne Produkte, sondern echte Workflows und der direkte Austausch mit erfahrenen Produzenten und Engineers im Mittelpunkt.

Am 12. September 2026 laden elysia und das Sound&Recording-Magazin zu den Studio Sessions at elysia nach Nettetal ein. Das neue Eventformat richtet sich an Musiker, Producer, Recording-, Mixing- und Mastering-Engineers sowie alle, die tiefer in professionelle Produktionsprozesse einsteigen möchten.

Das Konzept unterscheidet sich bewusst von einer klassischen Messe. Statt großer Messestände und kurzer Produktvorführungen gibt es kleine Workshops, Live-Demos und Talks. Dabei lautet das Motto: Lerne nicht nur, was Profis machen. Sondern warum.

Recording mit Moses Schneider und Waldemar Vogel

Eines der Highlights sind die Recording-Workshops mit Moses Schneider, der unter anderem durch seine Arbeit mit den Beatsteaks bekannt ist, und Produzent und Engineer Waldemar Vogel.

Gemeinsam nehmen sie live eine Rockband auf. Dabei können die Teilnehmer den gesamten Prozess verfolgen: von Mikrofonwahl und Positionierung über Signalfluss und Gain-Struktur bis zur Kommunikation mit den Musikern während der Session.

Gerade Letzteres spielt eine wichtige Rolle. Denn gutes Recording beginnt nicht erst mit der Wahl des richtigen Mikrofons, sondern mit Arrangement, Performance und der Kommunikation zwischen Engineer und Musiker.

Mixing und Mastering an echten Produktionen

In der Class A Lounge geht es tiefer in die nachgelagerten Produktionsschritte.

Clemens Matznick, der unter anderem mit Revolverheld gearbeitet hat, öffnet eigene Produktionen und zeigt seinen Mixing-Workflow. Dabei geht es nicht um eine Sammlung vermeintlicher Geheimtricks, sondern um konkrete Entscheidungen innerhalb eines Mixes und die Frage, warum bestimmte Bearbeitungsschritte überhaupt notwendig sind.

Mastering-Engineer Roy Recklies, zu dessen Credits unter anderem Robin Schulz zählt, demonstriert ebenfalls anhand realer Produktionen seinen Mastering-Workflow zwischen analogem Outboard, DAW und den Anforderungen moderner Veröffentlichungsformate.

Die exklusiven Recording-, Mixing- und Mastering-Sessions dauern jeweils 90 Minuten und finden mit lediglich 10 bis 15 Teilnehmern statt. Damit bleibt genügend Raum für Fragen und den direkten Austausch mit den Engineers.

Class A Lounge at elysia
Class A Lounge at elysia

Von Studioakustik bis Total Recall

Für alle Besucher zugänglich ist die Studio Sessions Stage. Dort geht es über den gesamten Tag um unterschiedliche Aspekte moderner Studioproduktion.

Dennis Busch von ACOUSTIC SPACES zeigt unter dem Titel „Von der leeren Halle zum Referenzstudio“, welche Rolle Raumakustik und Studioplanung für eine verlässliche Abhörsituation spielen.

Ruben Tilgner von elysia demonstriert beim Vocal Recording, wie sich ein analoger Signalweg mit modernem Total Recall verbinden lässt. Gemeinsam mit Christian Sager von klanghabitat beschäftigt er sich außerdem mit der Frage, wie die Zukunft analoger Studio-Hardware aussehen kann.

Eduard Lepik von Cordial widmet sich der richtigen Studioverkabelung, während Mastering-Engineer Stefan Hegerzeigt, wie man sich beim Mastering klanglich von der Masse abheben kann.

Hinzu kommt Studiosofa Live mit Gesprächen und Q&As mit Clemens Matznick, Roy Recklies und Moses Schneider. Studiosofa ist der Podcast des Sound&Recording-Magazins und wird von Marc Bohn moderiert.

Audio-Hersteller direkt vor Ort

Neben Workshops und Talks bietet das Event Gelegenheit, Studiotechnik direkt auszuprobieren und mit den Menschen hinter den Produkten ins Gespräch zu kommen.

Zu den Partnern und Supportern gehören unter anderem Roger Schult German Audio Labs, AEA Ribbon Mics, Telefunken, klanghabitat, MOTU, Cordial, sessiondesk, Telegrapher und studiobro.

Auch hier soll es bewusst weniger um klassische Messestände gehen. Stattdessen stehen persönliche Demos, Gespräche und der Austausch zwischen Herstellern, Engineers und Anwendern im Vordergrund.

Kleine Gruppen statt Messetrubel

Die Studio Sessions sollen vor allem ein Treffpunkt für die Recording- und Produktions-Community sein. Zwischen den Programmpunkten ist deshalb ausreichend Zeit für Gespräche und Networking eingeplant. Kostenlose Softdrinks und Wasser stehen den ganzen Tag zur Verfügung, für Essen sorgt ein Foodtruck. Ab 17 Uhr klingt der Tag gemeinsam aus.

Das Tagesticket kostet 69 Euro und beinhaltet den Zugang zur Studio Sessions Stage und zum Ausstellerbereich. Die exklusiven Recording-, Mixing- und Mastering-Workshops kosten jeweils zusätzlich 30 Euro.

Weitere Informationen und Tickets gibt es unter:

www.studio-sessions.de

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