Vermeidet ihr diese 4 Fehler beim Produzieren?

Beim Produzieren kann doch eigentlich nicht schief gehen… oder? Stimmt – wenn man damit leben kann, dass ein paar Songs eben auch im Archiv landen. Für alle anderen haben wir euch folgende Tipps zusammengestellt!

 

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(Symbolbild)

 

01 Zu viel des Superguten

Klar: 25 Spuren, jede mit einem detailliert ausgesuchten Instrument und unterschiedlichste Melodien, wie sie Mozart nicht besser hätte schreiben können. Doch Vorsicht: gerade ein „zu viel des Superguten“ kann eurer Produktion die Brillanz kosten. Besser: klare Ideen und Konzepte, die sich gegenseitig ergänzen, statt zu überlagern. So könnten nur eine Hand voll wichtige Spuren oder nur zwei sich ergänzende Melodien schon wahre Wunder wirken.

 

02 Zu wenig Fokus auf dem Sound

Keine Frage: Zu Beginn eurer Produktion liegt euer Augenmerk wahrscheinlich erst einmal auf dem Arrangement. Da gibt es diese Idee mit den wirbelnden Streichern und die Bass-Drum soll schön knallig im 4/4-Takt stampfen. Kümmert ihr euch aber erst viel zu spät um den wirklichen Klang eurer (virtuellen) Instrumente oder Samples, kann es manchmal ganz schön kniffelig werden. Unser Vorschlag: die goldene Mitte! Arrangiert zuerst mit Brot-und-Butter-Sounds, die ihr auch schon sehr gut kennt. Langsam kommen dann erste Tonanpassungen dazu (die ja auch den Charakter eines ganzen Songs erst ausmachen können!).

 

03 Klingt noch nicht wie ich wollte…

Einigen Songwriterinnen und Songwritern fallen ihre besten Ideen ja beim Spaziergang im Park ein. Bis sie dann zuhause sind, ist der Hitsong schon vororchestriert. Doch vorsicht: die eigene Vorstellung ist auf Anhieb oft schwer umzusetzen. Da klingt das Piano weniger brillant oder der Synthsound ist einfach nicht zu finden oder zu schrauben. Es kann also sinnvoll sein, sich vom eigenen Kopf-Sound zu lösen und Kompromisse einzugehen.

 

04 Steht die Musik im Vordergrund…?

Gerade, wenn die eigene Produktion noch andere Aufgaben erfüllen soll, lastet auf ihr einiges an Druck. Soll das die nächste Hitsingle werden? Soll sie wirklich jedem gefallen? Oder schreibt man zum Beispiel für einen ganz bestimmten Menschen? Manchmal lohnt es sich, den Kopf frei zu machen, und einfach darauf los zu schreiben. Die Widmung klappt auch noch im Nachhinein 😉

 


 

Welche “Fehler” habt ihr schon mitbekommen – und welche Tipps habt ihr dagegen?

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