Chartcard - Leadsheets zum Nachspielen

Let It Be Chords: Der Beatles-Klassiker zum Nachspielen

Du würdest gerne Let It Be von den Beatles am Klavier oder Keyboard nachspielen? Kein Problem: In unseren Chartcards erhältst du die Akkorde zu Let It Be! Außerdem geben wir dir praktische Tipps für die perfekte Umsetzung.

Chartcard - The Beatles - Let it be

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Let It Be wird aufgrund seiner Gospel-Einflüsse häufig als Antwort der Beatles auf den 1969 veröffentlichten Simon & Garfunkel Song Bridge Over Troubled Water angesehen, allerdings wurde Let It Be im Sommer 1968 komponiert und in Sessions im Januar und April 1969 aufgenommen und erschien erst im März 1970, weil das später aufgenommene Album Abbey Road vorgezogen wurde und das Material von Let It Be zunächst liegen blieb. Paul McCartney spielte den Pianopart am Flügel und John Lennon übernahm den Bass. Interessant ist übrigens auch, dass es auf der Single und auf der Longplay Version zwei unterschiedliche Gitarrensoli von George Harrison gibt.

 

Das Klavier-Arrangement basiert auf einer einfachen Balladen-Begleitung, wie sie im Prinzip jeder Singer/Songwriter auf dem Klavier spielt – allerdings sind ein paar besondere Voicings darin versteckt. Paul McCartney hat in die Akkorde des zweiten Taktes eine kleine Melodie eingebaut – vgl. die mit Sternchen versehenen Akkorde. Am7/G (ein Sternchen) wird in Songbüchern häufig als C/G angegeben, was aber nicht die ganze Wahrheit widerspiegelt. Der Fmaj7-Akkord (zwei Sternchen) klingt zunächst wie ein einfacher F-Dur Akkord in der ersten Umkehrung, allerdings schwingt noch die große Septime „e“ leise mit, und die macht Sinn als Durchgangston zum „d“ in F6 – bei Pianisten mit gut trainiertem vierten Finger kann der Akkord ein bisschen dissonant klingen, wenn man auf ihm verweilt. Der dritte spezielle Akkord (drei Sternchen) steht in Takt 9 und wird meist als Cmaj7/G angegeben, allerdings höre ich ihn eher als Em/G oder Em7/G.

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Auch in der Begleitung ist ein kleines aber feines Detail zu erwähnen: Der chromatische Übergang im ersten Takt vom „fis“ zum „g“ nimmt der Begleitung den statischen Charakter einer durchgehenden Achtel-Rhythmik. Und zuguterletzt verstärkt der unvergessene Keyboarder Billy Preston die Bridge mit Akkorden auf dem Wurlitzer E-Piano und fügt außerdem eine schöne Kirchenorgel und weitere Orgelflächen hinzu.

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