Chartcard - Akkord-Leadsheets zum Nachspielen

Die Chords aus den Charts: Robin Schulz & J.U.D.G.E – Show Me Love

Robin Schulz, ein Niedersachse aus Osnabrück erobert die Welt: Wenn man seine anstehenden weltweiten Konzerttermine für 2016 sieht, merkt man, dass Robin in die Champions League der Chart-Acts aufgerückt ist.

2013 erlangte er Aufsehen mit dem Remix des Songs Waves, der dem Niederländer Mr. Probz zu einem internationalen Hit verhalf. Bei Prayer in C kooperierte er mit dem französischen Folkpopduo Lilly Wood & The Prick – beide Songs sind übrigens ebenfalls als Chartcards erhältlich.

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Aus seinem zweiten Studio-Album Sugar wurden mehrere Top-10 Hits ausgekoppelt. Seine neue Hitsingle Show Me Love hat er zusammen mit dem Londoner Nachwuchssänger J.U.D.G.E. (Richard Judge) aufgenommen, und wie bei den meisten Songs aus dem Hause Schulz spielt das Gitarren-Riff wieder eine dominante Rolle – es ist in gewisser Weise sein musikalisches Erkennungszeichen. Robins Gitarrenriffs bestehen fast ausschließlich aus Dezimen, die mit ihren zwei Tönen die Akkorde bestimmen.

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Eine Besonderheit dieses Songs sind die Taktpositionen, an denen die Akkordwechsel stattfinden. Im Intro ist das Gitarrenriff besonders gut zu hören und dort kann man genau nachvollziehen, dass der Übergangs-Akkord D/F# in Takt 2 und Takt 6 auf der Zählzeit „3“ klingt, in den Takten 4 und 8 wird er jedoch um eine Achtelnote später auf die „3u“ versetzt. Und noch eine kleineVariante ist zu erwähnen: An einigen Stellen spielt die Gitarre nicht einfach nur den Basston sondern der Ton wird durch ein kleines Glissando oder durch einen kurzen Vorschlag eingeleitet – dieses kannst Du im Notenbeispiel genau nachvollziehen.

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Zum Ablauf: Das Intro entspricht in der Akkordfolge dem Interlude 1, Interlude 2, Bridge und Outro bis zum Wort Fine. In Verse 1 werden die beiden Takte unter dem „only 1st“ Hinweis nur für im ersten Verse gespielt, im zweiten Verse geht es nach dem Wiederholungszeichen sofort weiter in den zweiten Chorus. Das Interlude 2 und die Bridge sind nicht genau zu unterscheiden, beide basieren auf den gleichen Akkordfolgen. Der dritte Chorus ist um einen weiteren Durchgang verlängert, statt zweimal 8 Takte wird dieser Abschnitt dreimal gespielt.

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