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Akkorde aus den Charts: Sido feat. Andreas Bourani – Astronaut

Die geschickte Mischung aus Rap und eingängiger Melodie, für die Sido (aka Paul Hartmut Würdig) seinen Berliner Kollegen Andreas Bourani mit seiner prägnanten Stimme gewinnen konnte, verleiht dem Song Astronaut den nötigen Schub, um ihn direkt auf Platz 1 der deutschen Single-Charts zu katapultieren.

Es ist Sidos erste Top1 Platzierung! 2010 schaffte Sido in Zusammenarbeit mit Adel Tawil mit Der Himmel soll warten bereits den zweiten Platz. Auch seine Kollabration mit Mark Foster (Au Revoir und Bilder im Kopf) waren bereits erfolgreich.

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Nach 12 goldenen Schallplatten in Deutschland (und einmal Platin), ebensolchen Auszeichnungen in Österreich und der Schweiz sowie 2 Echos für das Beste Musikvideo, scheint Sido eine neue noch erfolgreichere Episode in seiner Karriere gestartet zu haben. Vielleicht gelingt ihm ja der Weg vom fiesen Provokateur zum kritischen Freidenker, welcher soziale Probleme mit niveauvollen Texten aufgreift und in geeignete Songform bringt – der Astronaut wäre ein gutes Beispiel dafür. Der Song ist eine Auskopplung aus dem neuen Album VI, das im September erscheinen wird.

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Wie seine beiden Vorgänger auf der Pole Position der Charts (Reality und Sugar) kommt auch Astronaut mit wenigen Akkorden aus: Er setzt fünf Akkordstufen ein. Allerdings werden die Akkorde nicht einfach als normale Dreiklänge gespielt sondern mit sogenannten Optionstönen erweitert, die du gut im Verse nachvollziehen kannst.

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So wird der G#-Moll häufig nur als Powerchord (G#5) ohne Terz gespielt, der F#-Dur Akkord erhält die Sexte „d#“ dazu – dadurch entsteht ein F#6-Akkord oder je nach Voicing ein D#m(7) mit F# im Bass. Aus dem E-Dur Akkord wird durch Hinzunahme des „d#“ ein E major 7 Akkord, der auch als G#-Moll Akkord mit E im Bass ausgelegt werden kann. Und auch der C#-Moll Akkord in der zweiten Klammer, der als Mollparallele den E-Dur Akkord ersetzt, bekommt sein Fett mit: Das „e“ wird meistens durch das „d#“ ersetzt so dass ein C#sus2 Akkord entsteht.

Hinweis zum Ablauf: Der zweite Chorus wird zweimal gespielt und besteht so aus 4×4 – sprich 16 Takten. Der dritte und vierte Chorus werden insgesamt 3x über die Länge von 24 Takten gespielt. Nach Ende des ersten Verse wird im Anschluss an die dritte Klammer ein G# Moll Takt mit Break als Puffer zum Chorus eingebaut, im zweiten Verse wird dieser Takt weggelassen, denn es wird nur bis zum Kopfzeichen gespielt.

Die kleinen MelodieSchnippsel des Outros werden übrigens auch in anderen Songteilen zur Steigerung eingesetzt. Ein letzter Tipp: Die kleinen Akkordsymbole in der ersten Zeile, die sich unter der Notenzeile befinden, zeigen eine um einen Halbton transponierte Alternative auf, die ggf. leichter zu spielen ist.

 

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