Chartcard - Leadsheets zum Nachspielen

Akkorde aus den Charts: Mike Perry – The Ocean

Selbst ein „Feierabend-Job“ bei einem großen Auto-Hersteller in Schweden konnte Mikael Persson alias Mike Perry nicht daran hindern „nebenbei“ einen schönen Popsong zu produzieren.

Mit Spotify fand er die geeignete Plattform auf der sich peu a peu eine wachsende Nachfrage einstellte.

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Am Songwriting zum Song The Ocean, der unter dem Genre Tropical House läuft, sind zwei weitere Mitstreiter beteiligt: Die Sängerin auf der Aufnahme Shy Martin findet sich als Sara Hjellström ebenso in den Credits wie Nirob Islam. Die beiden Musiker stammen aus Stockholm und spielen in der Band Södra Station, von der es eine wenig aussagekräftige Homepage gibt. Sara hat allerdings unter ihrem schwedischen Namen eine schöne Ballade auf YouTube veröffentlicht.

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Der Song besteht aus 4 ½ Akkorden: Hinter dieser launigen Aussage ist der C-Akkord gemeint, der sich einmal als C5 ohne Terz und einmal als C/E mit der Terz im Bass präsentiert. Die vier Tonstufen Dm, Bb, F und C liegen in Dauerschleife vor – lediglich an zwei Stellen gibt es eine Unterbrechung durch einen jeweils zweitaktigen Break. Was sich ändert ist vor allem die Instrumentierung und der Groove.

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Im Intro und im Verse legt das spacige Piano die Akkordbasis sowohl unter die Vibrafon/Xylofon Melodie als auch unter den Gesang, im Pre-Chorus kommen Strings hinzu bis dann die Snare sich zu den House typischen Roll verdichtet. Und dann kommt der lässige Alla Breve zum Vorschein, der luftig und federnd die Synthie Melodie begleitet. Im zweiten Verse wird der Rhythmus etwas reduziert und die Backbeat-Akkorde des Synthies prägen den Background. Der Sound des Chorus Riffs ist zweimal in tiefer Lage zu hören, beim dritten Mal wird das Riff eine Oktave höher gespielt und da hört es sich für mich nach einer Blues-Mundharmonica an mit einer kurzen, perkussiven Attackphase.

Ungewöhnlich am Song ist, dass der instrumentale Chorus den Höhepunkt des Songs bildet, das ausnotierte Synthie-Riff ist übrigens auch schon im Intro zu hören. Nach dem letzten Instrumental-Chorus geht es vom Kopf zurück zum Intro, das zugleich als Outro fungiert, der Song endet bei Fine.

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