Made in Germany

Zu Besuch bei Stativhersteller König&Meyer

(Bild: Dirk Heilmann)

Wir machen uns auf den Weg ins schöne Frankenland, genauer gesagt nach Wertheim, wo der Stativhersteller König & Meyer seinen Firmensitz hat. Dort werden wir von Geschäftsführerin Gabriela König und Marketingmanager André Scherzer empfangen, die im Interview gemeinsam mit Helmut Lippert, dem Leiter der Entwicklung und Konstruktion, unsere Fragen beantworten und uns die Philosophie des Unternehmens mit 280 Mitarbeitern erläutern und dessen Geschichte erzählen. Highlight des Besuchs ist eine dreistündige Führung von Produkt-Manager Michael Wamser durch die Büros, die Produktion und das neue Logistikzentrum.

Schon Ende der 30er-Jahre wurde ein Vorläufer des Unternehmens König & Meyer von Karl König und Erich Meyer in Thüringen gegründet. Nach dem Krieg zog es sie auf Grund der Enteignungswelle in den Westen nach Wertheim, wo seit 1949 der Firmensitz ist, direkt an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern, die hier lediglich durch den Main getrennt sind. Ich frage Gabriela König nach der Entwicklung des Unternehmens vom kleinen Familienbetrieb zum heutigen Marktführer:

Anzeige

Gabriela König: 1969 wurde das Werk 2 gebaut. Damals haben wir damit begonnen, Stative für Trockenhauben zu bauen. Wir, vor allem mein Vater, haben natürlich auch versucht, uns breiter aufzustellen und Ausflüge in andere Branchen unternommen. Für eine solche Entwicklung wurde das Werk 1, in dem früher die komplette Produktion stattfand, aber zu klein. Heute befinden sich hier die Büros und die Kunststoffverarbeitung. Mit Fertigstellung des Werk 2 inklusive einer neuen Galvanik-Anlage waren wir für die Zukunft gerüstet.

Im Laufe der Jahrzehnte ist die Produktpalette, die Anzahl der Mitarbeiter und auch das Werk stetig gewachsen, das lief Hand in Hand. Für mich und Herrn Wolz, der neben mir seit 2005 Geschäftsführer ist, war der Bau des neuen Logistik-Zentrums, das 2017 in Betrieb genommen wurde, ein ähnlich großer Schritt. Zuvor hatten wir auch entschieden, eine Anlage zum Lasern von Rohren anzuschaffen, die zuerst einschichtig, dann zwei- und dreischichtig gefahren wurde. Inzwischen haben wir diese Abteilung auf drei Anlagen erweitert. Dann kam das automatische Rohr-Lagersystem für die Laseranlagen. Und so hat sich alles nach und nach entwickelt, basierend auf einem gesunden aber auch vom Markt getriebenen Wachstums. Als Markt- und Innovations-Führer haben wir den Anspruch immer bessere Produkte oder Varianten zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dadurch wächst die Anzahl der Produkte. Neben dem Produkt und der Produktion gibt es aber auch die Markt- und die Vertriebsseite. Seit Anfang der 50er Jahre exportieren wir in andere europäische Länder und haben im Laufe der Jahrzehnte immer mehr Märkte ausgebaut. Aktuell sind unsere Produkte in weltweit fast 90 Ländern verfügbar.

www.k-m.de

Den kompletten Artikel findest du in der Keyboards-Ausgabe 04/2018. Hier versandkostenfrei bestellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: