Eine herrlich schräge Zeitreise

TV-Spots für Synthesizer aus den 80ern

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synthesizer tv spots

Back to the 80s – Werbung für Synthesizer und Keyboards fand hierzulande eigentlich nur in Fachzeitschriften und auf Messen statt. An TV-Spots oder ähnliches dachte niemand. Doch in den USA oder Japan flimmerte zwischen Commercials für Kaffee und Autos auch der eine oder andere Spot für Synthesizer über die Bildschirme. Dank YouTube kann man einige dieser herrlichen Zeitkapseln genießen, die in zweifacher Weise vintage sind.

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Der Korg Poly-800 war nicht nur ein günstiger polyphoner Synthesizer, sondern ließ sich auch als Umhänge-Keyboard verwenden, wie es diese dynamische Musikerin (?) leichtfüßig mit ihren Aerobic-Stulpen präsentiert.

Selbst für die Roland TR-808, den Drum-Klassiker schlechthin (aus heutiger Sicht), gab es einen Clip. Mit futuristischen Laser-Effekten, realistischen Sounds und Built-in Memory wirkt der Spot ziemlich Sci-Fi (aus damaliger Sicht).

Beim Spot für den Yamaha DX100 könnte man meinen, dass Daft Punk sich davon inspirieren ließen. Informationen zum Produkt braucht es nicht, Hauptsache es sieht cool aus.

Yamaha kann auch anders. Für die Familien-freundlichen PortaSound Keyboards (hier das PC-50) reicht dann auch die Veranda eines Vorstadthauses als Bühne.

Der Casio CZ-101 war nicht von ungefähr ein Cosmo Synth. Mit dem Keyboard konnte man nicht nur Rockstar werden, sondern auch zum Mond fliegen.

Kenne deine Zielgruppe! Casio wollte mit dem Rapman Anfang der 90er den HipHop auf breiter Front in die Kinderzimmer bringen. Immerhin hat das Teil im Laufe der Zeit einen gewissen Kultstatus erlangt – vielleicht weil das Mikrophon mit dabei war?

Wenn das mit der Zielgruppe stimmt, dann fragt man sich was die Interntion von Moog war, mit Schaefer Beer “when you having more than one” (!!!) zu kooperiern. Sind alle Musiker doch latente Alkoholiker?

Produkt: Keyboards Digital 02/2019
Keyboards Digital 02/2019
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