Melody Mixer und Beat Blender

Google-Experimente: Eine Soundpalette für Musikmaler

Es ist erstaunlich, in welche musikalisch-experimentelle Bereiche sich Google mit der Abteilung Magenta wagt – mal geht es um die DAW im Browser, mal um einen waschechten Hardware-Synth, der mittels künstlicher Intelligenz Klangquellen analysiert und völlig neue Soundquellen schafft.

Was dem Künstler seine Farben und seine Leinwand, sind die Noten und Arrangements des Musikers. Fein aufeinander abgestimmt, jeder Pinselstrich wohlüberlegt und ein Gefühl in einzelnen Tönen, die das Ganze zu etwas besonderem machen.

Doch wie die Entwickler von Googles magenta beschreiben, fehlt eine Analogie bisher bei den Musikern: das Mischen der Farben auf einer Palette zu einer ganz eigenen Nuance. Während also der Maler blau und rot zu einer Schattierung von Lila mischt, fehlt dem Musiker die Möglichkeit, sich von Melodie a in Zwischenschritten zu Melodie B zu bewegen.

Mithilfe künstlicher Intelligenz will die Magenta-Abteilung diese Lücke behoben haben und stellt gewissermaßen einen Melodien-Mixer vor, dass ganz anders funktionier als etwa ein Crossfade für Audiomaterial:

 

 

Dabei veranschaulicht das Video, was die Idee hinter dem Prinzip der zugrundeliegenden KI – MusicVAE – ist. Doch bei der bloßen Betrachtung muss es nicht bleiben, mit Melody Mixer (für Melodien) und Beat Blender (für Drums) lässt sich schon direkt mit der Idee der schrittweisen Überblendung experimentieren.

Weitere Informationen und Hintergründe findet ihr zudem auf der Website des Projekts von Google magenta.


Was haltet ihr von dem Konzept? Würdet ihr das Tool für eure Musik benutzen?

 

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