Die Entwicklung elektronischer Instrumente

Electronic Musical Instruments – Tagung in Berlin

Musikinstrumente sind ein Spiegel ihrer Zeit, deshalb verwundert es nicht, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Elektrotechnik Einzug in die Welt der Musikinstrumente hielt.

Anzeige

Die Entwicklung der elektronischen Instrumente verlief seither rasant. Bereits vor der Halbleiterelektronik sowie der Computertechnologie hat sich in dieser jungen Gattung eine unbeschreibliche Vielfalt entwickelt. Berlin spielt in der Geschichte dieser Instrumentengattung eine bedeutende Rolle, entstand doch hier das berühmte Trautonium, das in der sogenannten Rundfunkversuchsstelle an der damaligen Hochschule für Musik von Friedrich Trautwein, Paul Hindemith und Oskar Sala entwickelt wurde.

Neben der neuartig gestaltbaren klanglichen Vielfalt ist seither auch die Spielweise, die völlig neue Möglichkeiten der künstlerischen Performance eröffnet radikal neu gedacht worden und damit ein neuer Kosmos von Musikinstrumenten entstanden. Elektronische Instrumente haben die Musik, das Musikmachen, das Komponieren bzw. Produzieren von Musik revolutioniert.
Das Symposium „Elektronische Musikinstrumente. Geschichts- und Sammlungsperspektiven“, das vom 23. bis zum 24. Mai am Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung (Berlin) stattfindet, möchte sich dieser Thematik annehmen.

Im Mittelpunkt des Symposiums werden unter anderem Fragestellungen zur Historiographie, zur konservatorischen Betreuung, zum Bereich der Vermittlung sowie zur Typologie stehen. Zudem sollen auch musikalische Aspekte und Aspekte der medialen Rezeption erörtert werden.

Das Symposium wendet sich ausdrücklich nicht nur an ein wissenschaftliches Fachpublikum, sondern möchte genau so musikinteressierte Laien ansprechen.

Der Eintritt ist frei, die Tagungssprache ist Englisch.

Alle Infos findest du unter: ww.simpk.de/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren