Ein Blick zurück

Klaus Schulze im Interview 2007

Klaus Schulze sitzt im Tonstudio

„Ihr habt nen Jeep? Prima, den könnt ihr auch brauchen. Die letzten Meter sind schon etwas heftig …“ Tatsache: Wer die deutsche Elektroniklegende Klaus Schulze besucht, kommt schnell auf die Idee, dass die besten Ideen eben doch in der Abgeschiedenheit entstehen.

Anzeige

Geht es noch entlegener? Ein kleines Häuschen am Rande eines winzigen Örtchens mitten in Norddeutschlands ausgedehnter Heidelandschaft ist in der Tat heftig genug – erst recht, wenn man die Wegbeschreibung vergessen hat und das Navi mit der weißen Fahne winkt.

Du hast ja auch schon Elektronische Musik gemacht, als es noch gar keine Synthies gab …

Ja! Auf Cyborg zum Beispiel hört man einen Fender-Verstärker, in den ich den Lautsprecherausgang wieder reingegeben habe, mit ein bisschen Tremolo. Der Verstärker war nach einer halben Stunde kaputt, dann musste man eine neue Röhre reinschrauben. Ich war oft im Laden, um mir neue zu besorgen! Aber das war eben mein erster „Synthie“, und der hatte Sounds drauf, die keiner kannte (lacht).

Hattest du für diese Experimente eigentlich Vorbilder?

Ich bin ja ein totaler Pink-Floyd-Fan. Die sind für mich eine Art Wagner der Neuzeit. Die haben mich erst zu meiner Musik gebracht. Wir haben ja alle zuerst nur versucht, andere Musik nachzuspielen. Erst, als ich „A Saucerful of Secrets“ gehört hatte, habe ich gemerkt, dass man auch anders Musik machen kann. In der Art, wie Pink Floyd und ich Musik gemacht haben, gibt es übrigens Parallelen. Die haben auch damit angefangen, dass jemand ein paar Stunden lang ein A spielt und die anderen machen dann irgendwas dazu. Pink Floyd hat das dann aber immer schön ausarrangiert und hitfertig gemacht. Schulze hat das immer so gelassen (lacht).

Viele Fans behaupten immer noch, dass die besten Schulze-Platten aus den Siebzigern kommen – aus der Zeit vor der SampleTechnologie …

Na ja, in den 80ern habe ich vielleicht ein bisschen zu viel Samples benutzt, das geb’ ich ja zu. Aber das war auch etwas ganz Neues! Du musst eben immer erst lernen, mit einem neuen Medium umzugehen. Heute setzt man die Möglichkeiten etwas zurückhaltender ein. Aber wir waren eben Pioniere, darum sollte man uns das vielleicht verzeihen.

Studio und Instrumente

Klaus’ Studio ist nichts für schwache Nerven. Erster Eindruck: Nanu, keine Luftschleuse, kein Aufzug, der einen in unterirdische Katakomben fährt? Stattdessen eine Tür zum Garten, an dessen Zaun schon mal der einzige Nachbar lehnt, wenn’s was zu hören gibt. „Der Wald gibt ein prima Echo“, so Klaus. Zweiter Eindruck: Boooooaah! Gibt es etwas, das der Mann nicht am Start hat? Die unwahrscheinliche Antwort: Ja! Ein Teil der Kniefall-Hardware vergangener Jahre ist zwar ausgelagert und kommt nur zum Einsatz, wenn der Meister die besondere Stimme braucht, anderes ist aber längst vertickt. Der CS-80 aus Stahlsinfonie-Zeiten, das Crumar GDS, auf dem „Dig it“ entstand … nicht mehr da. Bei Schulzens sieht man’s pragmatisch. Die alten Teile nahmen Platz weg und waren ständig verstimmt. Auch wenn das einige Hardwarefreaks zu Tränen rühren dürfte: Der bekannteste deutsche Moog-Bändiger macht um Software keinen Bogen. Im Gegenteil. Trotzdem steckt an Klaus’ Pult mehr Audiohardware, als zehn aktuelle Acts auf die Bühne heben, um ganze Stadien zum Kochen zu bringen. Der Meister indes bleibt bescheiden – ein Maler braucht halt Farben …

Zurzeit nutzt du für Moog-Sounds den Arturia Moog Modular V?

Ja. Vom Klang her ist der der Wahnsinn! Und die Software ist stimmstabil! Auf der Bühne waren bei dem alten Modular meistens nur vier von zehn Oszillatoren zu gebrauchen, die anderen waren total out of Range. Nur von der Ergonomie her ist das bei dem Arturia-Moog blöd gelöst. Wenn man am Sequenzer spielt und dann am Filter was einstellen will, muss man erst scrollen. Ich leg’ mir den inzwischen auf drei Bildschirme – Sequenzer, Filter und das andere Zeug alles schön nebeneinander –, das geht dann ganz gut.

Wie stehst du eigentlich generell zu Softsynths, mal abgesehen vom Modular V?

Softsynths sind für meine Musik natürlich klasse! Ich habe so ein virtuelles Rhodes, das ist geil! Klingt besser als das Original. Gerade habe ich mir auch dieses Arturia Brass bestellt. Bläser kann man immer gebrauchen. Eigentlich hasse ich die – dieses Blech in den Mitten. Aber Wagner hatte die so genial orchestriert, dass die immer etwas Düsteres hatten. Und dieser Wave 2.2 von Steinberg klingt so was von geil! Dieses Drahtige, was der alte PPG konnte, das haben die total rausgekitzelt. Battery ist mein Standard für den Grundgroove. Klasse ist auch der Spectrasonics Atmosphere. Da sind Sounds drin, die sich so langsam entwickeln, dass die erst nach einer halben Stunde fertig sind, da kannst du aus dem Vollen schöpfen. Aber die haben ja auch tolle Sample-CDs gemacht, zum Beispiel die „Distorted Reality 1+2“.

Ist das Auswählen von Presets denn noch Kunst?

Klar! In der Elektronik bist du ja nicht nur Sounddesigner, sondern auch Soundaussucher! Ich suche Sounds, die in etwa in meine Richtung gehen, und biege mir die dann zurecht. Und du hast den Klang dann ja oft im Nu an deine Vorstellungen angepasst.

Editierst du alles selbst?

Sounds ja. Die anderen Dinge, zum Beispiel Drumloops, das macht meist der Tom Dams (Karma, Solar Moon System, Produzent von Moonlake). Das ist so ein richtiger Pitbull, der beißt sich da richtig fest, bis alles stimmt. Ich brauche eigentlich Hardware. Ich finde zum Beispiel diesen Legacy-Controller von Korg praktisch, da sind alle Knöppe dran; aber so was machen nicht viele, ist wohl zu aufwendig. Und normale MIDI-Controller sind für mich wie die Frau ohne Unterleib. Und dann darfst du mich auch nicht fragen, wie man diese ganzen Dinge installiert, das weiß ich bis heute nicht. Das erledigt auch Tom für mich. Aber mich hat ja auch nie interessiert, wie die Synths innen drin funktionieren. Das sind Werkzeuge. Mir ist der Sound viel wichtiger. Probleme gibt es heute noch bei virtuellen Vocodern, die klingen alle irgendwie nicht. Auch Filter-FM, Ringmodulatoren sowie Hi- und Lowpass-Filter, die gegeneinander arbeiten, das kriegen die irgendwie noch nicht so richtig hin.

Hast du auch neue Hardware am Start?

Ja, ich habe hier den Step-Sequenzer „Schrittmacher“ – übrigens eine „Klaus-Schulze-Edition“ in Schwarz (lacht). Sequenzer haben ja die elektronische Musik mal ausgemacht, die haben so was Hypnotisches, Mantra-Artiges. Die Musik dahinter ist ja oft eher befremdend, aber der Sequenzer macht’s dann. Das Schöne am Schrittmacher ist, dass man die Sequenzen im direkten Zugriff hat. Ich bin ja nicht Mozart, der morgens aufwacht und eine neue Sequenz im Kopf hat. Ich muss die entwickeln. Wie eine Sequenz wirkt, kann man ja erst erkennen, wenn die durchläuft. Da lasse ich dann ein Dadadadadadada kommen und ändere die Noten nach und nach.

Hast du eine Art „Best of“ in Sachen Instrumente?

Ja, meinen EMS Synthie A (die Kofferversion des VCS 3) und den Minimoog. Das sind die einzigen, die ich nie weggeben würde. Der Voyager kommt für mich aber an den Mini nicht ran – der klingt mir etwas zu glatt. Oberheims mochte ich auch nicht so. Die hatten so schwammige Hüllkurven und klangen so breit, die haben alles zugematscht. Da ging der Solosound dann total unter. Der Memorymoog und der Andromeda, die sind da viel präziser und klarer; die machen schön Druck und trotzdem sind alle Töne schön getrennt. Dafür merkt man dem Memorymoog schon an, dass er nicht für MIDI gemacht wurde. Der Andromeda klingt auch toll und ist total tight mit dem Rechner. Genaues Timing muss ich haben. Ich bin ein Timing-Freak! Ich würde immer auch einen Virus behalten. Ich habe sieben Stück davon! Einen Virus muss man eigentlich haben. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Es ist ein bisschen so wie mit Moog und ARP. Für mich ist der Virus wie ein Moog und der Nordlead eher wie ein ARP

Du hast auch noch zwei M1R in deinem Rack …

Ja, die haben einen sehr schönen Fretless-Bass, den ich für Bläsersounds verwende. Auch der Roland JD-800 ist auf fast jeder Platte drauf, seit der rauskam – das sind die typischen Schulze Streicher (lacht). Der Nachteil ist nur, dass man seinen LFO nicht mit dem Rechner synchronisieren kann. Der JP-8000 konnte das dann, aber da war die Sache für mich schon erledigt.

Du hast tatsächlich noch eine Menge altes Zeug …

Klar. Es ist ja wirklich ein Ding, dass die Leute ihre Instrumente so schnell wechseln. Viele kaufen sich ja nur einen Synthie, weil da neue Sounds drauf sind. Obwohl die der alte auch könnte. Das siehst du zum Beispiel am D-50. Der war mal überall zu hören. Dann waren die Klänge unmodern und der Synth weg vom Fenster. Also her mit dem nächsten. Darum klingen ja auch so viele Pop-Produktionen gleich, weil alle dieselben Synths benutzen. Dieses Preset-Drücken macht zu bequem. Du musst dich mit dem Gerät auseinandersetzen! Deshalb habe ich auch meinen alten Waldorf Wave wieder ausgepackt. Der ist unglaublich cool: Der kann sich so verirren, dass man gar nicht mehr weiß, was das für ein Gerät ist! Der wird demnächst wieder für eine Menge atonaler Sounds herangezogen, da weiß der nur noch nichts von. Die hat er total drauf. Toll ist auch der V-Synth. Da ist man mit wenigen Reglerdrehungen bei ganz neuen Sounds. Den hatte ich nur mal kurz hier. Vielleicht werde ich mir den auch mal zulegen.



 

№5/6 2017

  • Editorial
  • Facts & Storys
  • Modular Kolumne
  • EVANESCENCE
  • Im Gespräch mit Lars Eidinger
  • HÄMMERN MIT DEN GRANDBROTHERS
  • Reisen & Neuanfänge: Lucy Rose
  • Keys4CRO: Tim Schwerdter
  • Klangbastler Enik & Werkzeugmacher Gerhard Mayrhofer
  • Bei Klavis in Brüssel
  • BACK TO THE ROOTS: AKAI MPC X
  • Dexibell Combo J7
  • DICKES BRETT: POLYEND SEQ
  • Mr. Hyde & Dr. Strangelove jagen Dr. No
  • Visionäre: MIDI In My Head!
  • DIE ELKA-STORY
  • Transkription: Michael Wollny
  • Impressum
  • Inserenten, Händler
  • Das Letzte − Kolumne


Kannst du uns etwas über deine Synthie- „Wand“ erzählen? Wozu braucht man heute noch so viele Hardwaresequenzer?

Die (Quasimidi) Polymorphs da drin steuere ich über einen weiteren hier vorne am Pult. Die Sequenzen editiere ich hier, dann lade ich die Daten hoch und feuere die nur noch ab. Mit den Drums ist das genauso. Der eine spielt nur die Snare, der andere nur die Hi-Hat, die kann ich dann gezielt verändern. Vor allem live: Wenn die einen im Konzert durchlaufen, mache ich an den anderen rum und blende die dann über, das hört man gar nicht, aber das Publikum sieht, dass was passiert. Zwei Polymorphs laufen aber immer in Reserve mit. Einer macht inzwischen schon mal Unsinn. Leider gibt’s die Firma Quasimidi ja nicht mehr.

Du gehst nicht mit Softsynths auf die Bühne …

Stimmt. Der Laptop erzeugt nur die MIDI-Clock, die alle Einzelinstrumente synchronisiert.

Wie setzt du dann die Sounds von deinen Platten um?

Ich habe noch nie was von einer Platte live gespielt. Wieso soll ich irgendwas noch mal spielen?

Was machst du dann?

Jedes Konzert ist ein Unikat. Wenn die Leute zu Beginn unruhig sind, bekommen die erst mal ein paar Sequenzen. Wenn das Publikum still ist, fange ich elegischer an.

 Apropos: Wie gehst du mit Fehlern um?

Die nehm’ ich in Kauf, live sowieso, aber manchmal auch im Studio, zum Beispiel wenn eine Linie ansonsten gut durchgelaufen ist. Bin ja nicht der perfekte Keyboarder. Ich editiere jedenfalls nicht! Komm’ ja aus der Mehrspurtechnik. Für mich ist der Computer eine Bandmaschine. So sechs, sieben Fehler sind mir auch zu viel, das spiele ich dann doch noch mal neu.

Und das kommt alles 1:1 auf Platte?

Nö. Es kann sein, dass im Mix 50% der eingespielten Linien gar nicht benutzt werden. Ich muss ja bei einem Witz nicht auch noch die Pointe erklären. Beim Einspielen verliebt man sich manchmal in das Stück, dabei kommen dann Linien raus, die dramaturgisch später nicht so wichtig sind. Oft kommen die Anfänge eines Solos gar nicht auf die CD, und wenn der verbliebene Rest die Spannung nicht mehr trägt, fliegt der auch wieder raus. Am Ende hab’ ich meist nicht mehr als zwölf Spuren zusammen. Man muss die Stücke eben im Zusammenhang sehen. Außerdem will man ja auch nicht nach 20 Minuten schon die ganze Munition verschossen haben (lacht).

Wie machst du das, wenn du zum Beispiel eine Sololinie über einen Teppich spielst hast du bei so langen Stücken immer im Blick, wann die Harmoniewechsel kommen?

Nö. Das mach’ ich nach Gehör. Aber man kann ja dann zum Beispiel Noten spielen, die in beiden Akkorden vorkommen. Kann sich ja höchstens um drei bis vier Takte handeln, die man zu früh dran ist (lacht). Wichtig ist übrigens bei Schulze, dass du nur Umkehrungen spielst. Da greifen die Akkorde viel besser ineinander, da fallen die Übergänge nicht so auf. Aber ich hatte neulich eine Opernsängerin hier, die hat trotzdem auf den Punkt jeden erkannt. Keine Ahnung, wie die das geschafft hat.

Die meisten Schulze-Stücke sind in Moll …

Ja, meine Lieblingstonart ist b-Moll. Ich weiß auch nicht warum, aber hör dir mal das an (spielt einen Akkord in b-Moll) und dann das (spielt etwas in C-Moll). Völlig anders, ne? Für Streicher ist das natürlich furchtbar, diese drei Bs. Wolfgang Thiepold hat mich mal gefragt, ob das wirklich sein müsse, aber er hat’s dann doch gespielt. Das Stück habe ich gleich „Agonie“ genannt, so klang das dann (lacht).

Wie kriegst du eigentlich diesen typischen Schulze-Hall hin?

Dafür setze ich drei Geräte ein: Ein alter Dynachord-Hall kümmert sich um die Tiefen, das TC Hallgerät um Mitten bis Höhen und das Roland SRV-2000 um Höhen. Damit kann man eine schöne Tiefenstaffelung machen, da geht der Hall richtig nach hinten weg. Ein Lexicon könnte das bestimmt auch, aber das ist mir zu teuer. Da spiel’ ich lieber mit diesen drei Geräten rum. Überhaupt sind Hallgeräte wie auch das Mischpult für mich echte Musikinstrumente, mit denen formst du schließlich auch deinen Klang. Auf dieses Soundcraft-Pult hier stehe ich, es hat so einen schönen Analogsound. Ich würde nie im Rechner mischen! Ein Analogglied muss auf jeden Fall im Signalweg sein. Aus Digitalpulten kommt ein Moogbass nie so raus, wie er reinging.

Klaus, du hast die Entwicklung von Anfang an mitbekommen. Was kann denn in Sachen Sounderzeuger überhaupt noch kommen?

Ich konnte mir ja früher schon eine Menge Sachen nicht vorstellen. Ich habe aber das Gefühl, dass schon viel mehr da ist, als wir überhaupt benutzen können. Musiker haben heute eigentlich bereits alles, was sie brauchen. Früher hat uns die Technik limitiert, heute sind wir es selbst.

Gibt es Dinge, die du dir von den Instrumentenbauern wünschst?

Na ja. Pedale, die man an Software anschließen kann. Externe Sachen besser einschleifen zu können. Ein Controller-Keyboard, das virtuelle Instrumente automatisch erkennt und die nötigen Parameter griffbereit drauf hat – ich habe keine Lust, mir das alles selber zu programmieren. Die meisten Vollblutmusiker stehen ja mit Controller-Keyboards auf Kriegsfuß. Oder ein Keyboard mit vier Wheels, damit ich Filterfrequenz und Resonanz und solche Sachen gleichzeitig regeln kann. Aber wenn ich bei den Herstellern nach so was frage, höre ich meistens: „Ach Klaus, was du alles willst … Alle anderen sind doch zufrieden.“

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Schulzes CS80 ist übrigens längst wieder — nach einigen Jahren der freundlichen Dauerleihgabe — an seinen angestammten Platz zurückgekehrt. Der Crumar GDS wurde im letzten Jahr komplett restauriert und von Grund auf generalüberholt, sodaß das System heute stabiler und spielbarer ist denn je — und es sieht besser aus als neu.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Auch zehn Jahre danach ist es ein Interview, dass mehr Inhalt bietet, als so manche Dokumentation über Synthesizer-Technik und -Komposition. Klasse Leistung – von beiden Seiten!

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Schön hier die alten Beiträge wieder lesen zu können !
    einerseits zeigt mir das Interview das auch ein Herr Schulze nur mit Wasser bzw in seinem Fall Champagner kocht 😉
    andererseits denke ich auch dass die Kunst eher in der Beschränkung der Mittel zu suchen ist, anstatt im Anhäufen von 50-60 Geräten bestehen sollte.
    Grundsätzlich bin ich der Meinung dass man fast jeden gewünschten Sound bei einiger Mühe und Einfühlungsvermögen aus fast jeden gut ausgestatteten Synthesizer, egal ob hard oder Software, herauskitzeln kann …
    Zum Thema Beschränkung: ich arbeite live fast nur noch mit Android Tablet und Smartphones, benutze keine Sequenzen sondern spiele alles live in Looper ein, das Hauptproblem ist eher geeignete Hardware Controller zu finden mit denen man wirklich intuitiv ins Geschehen eingreifen kann …!
    Trotzdem schön mal wieder was von Herrn Schulze zu lesen viel Spaß weiterhin

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren