Maurizio Giri im Interview

Der Entwickler des Dark Synth

Wir hatten bereits den Dark Synth von Amazing Noises im Minitest – heute sprechen wir in einem Interview mit Entwickler Maurizio Giri, der neben seinem Beruf als Lehrer in Rom auch komponiert und Musiksoftware entwickelt.

Der Dark Synth

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1) Wann hast du mit der Musik angefangen? Und wann hast du dich dafür entschieden, deine eigene Software zu entwickelt?

Ich habe mit 16 (schon wirklich eine sehr lange Zeit her…) Komposition an der Musikhochschule studiert. Mit der elektronischen Musik habe ich dann in den frühen 80er Jahren angefangen (mein erster PC war ein Commodore 64) – und bis heute nicht damit aufgehört.

2) Warum hast du dir die DAW Ableton ausgesucht? Ging es da nur um Max for Live oder was hebt das Programm von anderen ab?

Vor Max for Live habe ich Ableton nicht benutzt. Jetzt schätze ich die DAW für die Clip-Ansicht, das Device-Rack Konzept und die audio pitch und time-stretching Funktion. Und natürlich Max for Live!

3) Dein Dark Synth ist eine der erfolgreichsten Synthesizer für M4L – hast du damit (und dem enormen Feedback aus der Community) gerechnet?

Natürlich hatte ich gehofft, dass das Device Aufmerksamkeit bekommt – denn es steckt wirklich viel Arbeit darin. Das positive Feedback war eine tolle Überraschung!

4) Wie lange hat es gedauert, den Dark Synth zu entwickeln? Arbeitest du alleine oder in einem Team?

Also der erste Entwurf lag schon einige Jahre auf meinem Computer – dann habe ich mich irgendwann dafür entschieden, ein M4L-Device daraus zu machen. Von da an habe ich noch einmal ein halbes Jahr daran gearbeitet. Christian Kleine von Ableton hat mir zwar dabei geholfen, das Interface zu gestalten und mir einige wirklich tolle Ideen für Features gegeben, den Rest der Arbeit habe ich aber überwiegend alleine gemacht!

5) Was planst du für die Zukunft? Gibt es Überlegungen zu einem Dark Synth 2?

Der Dark Synth 2 steht auf jeden Fall auf meiner To-do-Liste. Gerade arbeite ich an ein paar Max for Live Effekten und an einigen iOS apps. Sobald diese Projekte fertig sind, werden sie auf www.amazingnoises.com verfügbar sein!

 

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