Studies for Player Piano

Conlon Nancarrow und die automatisierte Musik

Wer unseren Blog schon länger verfolgt, weiß: wir haben ein Herz für Maschinen, die Musik machen. Was man dabei vergessen könnte: auch hinter solchen Klängen steckt eigentlich immer ein Komponist – einen ganz besonderen möchten wir euch heute vorstellen!

(Bild: By Irene de Groot (wikiportret.nl) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons)

 

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Die Rede ist vom mexikanischen Komponisten Conlon Nacarrow, der gewissermaßen ein Pionier auf dem Gebiet der automatischen Musik war. Der 1997 im Alter von 84 Jahren verstorbene Komponist arbeitete unter anderem mit Lochkarten, die ein selbstspielendes Piano steuerten.

Die von ihm komponierten Studies for Player Piano umfassen 51 Stücke, die sich alle auf der sogenannten Pianola (oder eben dem Player Piano) spielen lassen. Im Folgenden Video ist die Study for Player Piano No. 37 auf einen Bösendorfer-Flügel zu hören:

 

 

Zu den musiktheoretischen Innovationen von Nancarrow gehören Techniken wie seine eigene Umsetzung der Polyphonie und Experimente mit Rhythmen und verschiedenen Tempi. Häufig waren diese Ideen auch nur mithilfe von Technik umsetzbar und hätten in der Form nicht von einem menschlichen Musiker gespielt werden können. Wer mehr über den Nancarrow erfahren möchte, dem empfehlen wir eine der wohl umfassensten deutsprachigen Übersichten über den Komponisten. Hintergründe zu Conlons Nancarrows musikalischem Schaffen beleuchtet zudem auch das folgendene Video:

 

 

Quellen: nancarrow.de, Adam Neely, wikipedia.org

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