Klangsammler

Blindsmyth spricht über sein Debütalbum Blind

BLINDSMYTH Blind
FOTO: Simon Schmidt, Cosmic Society

Der Wahlberliner Simon Schmidt aka Blindsmyth sammelt Klänge − und formt daraus musikalische Stimmungsbilder zwischen House und Folk, Ambient und Post-Rock.

Simon Schmidt aka Blindsmyth ist ein Weltenbummler, nicht nur in musikalischer Hinsicht. Ausgestattet mit Gitarre, selbstgebautem Looper und diversen Klangerzeugern von mehr oder weniger exotischer Herkunft reist er durch Europa, Afrika und Asien, immer auf der Suche nach Austausch mit musikalischen Seelenverwandten. Offene Ohren und aufnahmebereiter Fieldrecorder treffen auf spontane Jams, einzigartige Atmos oder ganz schlicht auf ein paar Gitarrenakkorde, die vielleicht eines Tages zum Song heranreifen könnten. Zurück im heimischen Studio, destilliert Simon die Klänge und Beats der großen, weiten Welt zu Songs, Tracks und Atmos, die weniger den Sound an sich, als vielmehr die Stimmung der jeweiligen Aufnahmesituation in sich tragen. Deshalb passt der sowieso etwas schwierige Begriff »Weltmusik« hier so gar nicht ins Bild. Auf dem Debütalbum Blind hört man unverwechselbare Electronica − atmosphärisch dichte Arrangements, gepaart mit dynamischen Beats und hypnotischen, oftmals eigenwillig verfremdeten Vocals. Zum Genuss des Ganzen lädt das heimische Sofa ebenso ein wie der Lieblings-Club zu fortgeschrittener Stunde.

Den kompletten Artikel findest du in der Keyboards-Ausgabe 01/2018. Hier versandkostenfrei bestellen. 

cosmicsociety.de/

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