Produkt: Keyboards 02/2019
Keyboards 02/2019
DIGITAL SUMMER+++DON AIREY: An den Tasten von Deep Purple+++GEWA MUSIC: Ein Blick in die Produktion+++SAMPLING VS. PHYSICAL MODELING: Die Unterschiede zwischen Konserve und Original
Mobile-Mania Teil 5

Songwriting-Tool „Firo“ im Test

Verschiedene Akkorde, Instrumentensamples und mehrere Kanäle zum Aufnehmen – mehr braucht es manchmal nicht, um einen Song oder sogar einen echten Hit zu schreiben. „Firo“ (Kurzschreibung für Fiddlewax Pro) für das iPad beschränkt sich fast nur auf diese Grundzutaten – wir haben uns die App einmal genauer angeschaut!

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Ganz so vereinfacht wie im Intro beschrieben ist Firo nicht. Da gibt es Möglichkeiten, Skalen, Reverb und einen Filter einzustellen, Drums zu spielen, und das ganze quantisiert auf vier Spuren erst einmal zu „sequenzen“ und loopen. Das klappt auch im Overdubmodus – so ähnlich läuft das ja auch dem OP-1 von Teenage Engineering – und eigentlich unterscheiden sich die beinem Konzepte nicht sonderlich voneinander.

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Gewählt werden kann zwischen 12 Presets, eigene Samples können über eigene Soundfiles oder andere Apps auf dem Gerät geladen oder aufgenommen werden. Für Drums gibt es 4 verschiedene „Werkkits“. Rhythmen, BPM können frei gewählt werden.

> Die besten Musikapps für iPhone und iPad

Sogar mit Midi kann Firo umgehen – ein angeschlossener Controller kann dann zum Einspielen verwenden und löst somit das etwas friklige Spiel auf dem Touchscreen ab.

 


 

Fazit:
Wer Ideen festhalten, einfache Songstrukturen aufnehmen oder insgesamt kreativ und eher minimalistischer als an einer „echten“ DAW arbeiten will, liegt mit Firo für das iPad genau richtig. Momentan ist die App sogar kostenlos. Ob es die regulär aufgerufenen 20€ wert sind, solltet ihr euch überlegen – so entgeht euch aber ein frischer und interessanter Recording-Ansatz!

> Zum App-Download im Appstore

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