Und ab geht die Luci(na)!

Roland Lucina AX-09 im Test

Roland Umhange-Synthesizer, weiß

Roland hat das zweite Umhängekeyboard der neuen AX-Serie herausgebracht: Dem coolen AX-Synth wurde eine kleine Schwester zur Seite gestellt, die auf den Namen Roland Lucina AX-09 hört.

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Besonderheit der aktuellen AX-Modelle ist die Verschmelzung zweier Konzepte in einem Instrument: Die Controller-Keyboards zum Umhängen verstehen sich nämlich weniger als Masterkeyboards, sondern bieten jeweils eine eingebaute Klangerzeugung. Und was die Neuerscheinung betrifft: Lucina kostet nur wenig mehr als die Hälfte des AX-Synths (Test in KB 5.2009), hat aber sehr viele von seinen Fähigkeiten mit auf den Weg bekommen und soll darüber hinaus auch mit eigenen neuen Features Akzente setzen.

Passt eigentlich Gitarristen-Feeling kommt an der Lucina-Keytar zwar nicht ganz so schnell auf wie am AX-Synth mit seinem langen Hals und seinem an einer Seite leicht angedeutetem Reverse-Flying-V-Korpus – doch dank zweier Einklinkpositionen für die obere Schultergurtseite kann es sich Jung wie Alt mit dem Keyboard recht bequem machen. Obwohl ihr bei nunmehr 37 Tasten in Standardgröße eine Oktave gegenüber dem AX-Synth fehlt, ist Lucina mit 3,7 Kilo aber praktisch gleich schwer. Dennoch gefällt mir das Handling teilweise besser: Die Taster zum Schalten der Klänge liegen nämlich beim Spielen des Roland Lucina AX-09 genau unter den Fingern des Mobil-Keyboarders, und die kompakteren Abmessungen tragen natürlich ebenfalls dazu bei.

Weniger gut zu erreichen sind beim Roland Lucina AX-09 allerdings der D-Beam und seine Buttons. Verzichtet wurde außerdem auf die beim AX-Synth unter dem Griff liegenden Controller-Taster für Portamento, Hold und Bender-Mode sowie den Aftertouch-Drehregler. Doch wichtiger sind da natürlich die gut in der Hand liegende MODULATION BAR sowie der darunter liegende TOUCH CONTROLLER fürs Pitchbending. Auch die OCTAVE-Taster zum Wechseln der Oktavlage sind schnell erreicht – mit etwas Übung per Daumen der rechten Hand.

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