Für das mobile Musikmachen

Ratgeber: Welches Tablet oder Smartphone brauche ich zum Musikmachen? (iOS)

Immer mehr Apps und immer mehr Möglichkeiten: Musikmachen mit Smartphone und Tablet ist nicht nur seit langer Zeit im Aufwind sondern ersetzt sogar hier und da das “vollwertige” Setup. Wir haben einen Ratgeber geschrieben, der euch die ersten Schritte in das Thema erleichtern soll.

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Stand: 25. Juni. 2017

Die mobilen Betriebssysteme iOS und Android – welches ist wofür geeignet?

Die Diskussion um diese Frage ist so alt wie die Betriebssysteme selbst. Für das mobile Musikmachen kann man aber vereinfacht sagen: iOS von Apple bietet hier momentan mehr Apps, ist in sich aber geschlossener, während das mobile Google-Betriebssystem Android weniger Musikapps vorzuweisen hat, dafür aber offener ist.

Das ist wichtig, wenn ihr eigene Apps oder bestimmtes Zubehör unkompliziert verwenden wollt. Allerdings gibt es bei Apples mobilem Betriebssystem auch die Entwicklung, dem Nutzer einen erweiterten Zugang zu Schnittstellen und Software zu bieten.

Auch unterscheiden sich die Preise für die Geräte teilweise – hier lohnt sich ein Vergleich darüber was ihr wollt und welches Budget ihr euch setzt!

 

Der folgende Ratgeber geht bewusst nur auf die Geräte von Apple ein. Wir arbeiten gerade an einem Artikel zu Android, der in Kürze erscheinen wird.

 

Ich bin Einsteiger bei iOS Geräten – welches iPhone/iPad ist das Richtige?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Insgesamt gibt es eine kleinere Auswahl als bei Android-Geräten, da alle Smartphones und Tablets, die mit iOS laufen einen Hersteller haben: Apple. Primär unterscheiden sich die Geräte untereinander im Preis und der technischen Ausstattung. Möchte man nicht zu viel Geld ausgeben, kann also auch ein älteres Gerät möglicherweise alle Anforderungen erfüllen. Im Folgenden wollen wir drei Hauptentscheidungen durchspielen:

 

a) iPhone oder iPad?

Primär ist das iPhone ein Smartphone und damit für’s Surfen, Schreiben und Musikhören ausgelegt. Wenn ihr also eh eines braucht und damit zusätzlich noch Musik machen wollt, ist es eine gute Wahl. Ein iPad zeichnet sich als Tablet hingegen für sein großes Display aus, dass sich einerseits komfortabler bedienen lässt und andererseits mehr Informationen anzeigt als auf einem Smartphone-Bildschirm. Beides ist für das Musikmachen von Vorteil. Wollt ihr eurer Gerät also hauptsächlich für Songwriting und das Musizieren nutzen, bietet sich das iPad eher an.

 

Auch in der Frage danach, welche Leistung die beiden Geräte jeweils bringen, gibt es Unterschiede. Je nach Geräte-Generation haben Smartphone und Tablet unterschiedliche Prozessoren oder Ram. In diesem Bereich gilt: je leistungshungriger die App, desto wichtiger, dass die jeweilige Kategorie möglichst leistungsstark ist. Natürlich spielt auch die Größe des Speicherplatzes eine Rolle: wollt ihr sehr viele Apps und Mediendateien auf euren Geräten nutzen, lohnen sich hier mindestens 64GB.

 

b) Gebraucht oder Neu?

Apple-Geräte gelten als vergleichsweise preisstabil, was dafür spricht, dass sie relativ robust sind und auch nach längerer Zeit noch funktionieren. Dennoch ist es schwierig, aber nicht unmöglich, einzelne Komponenten auszutauschen, was ihr ebenfalls beachten solltet. Ein Gebrauchtkauf kann sich also druchaus lohnen – ein gewisses Risiko kann es dabei aber geben, dass doch etwas nach kurzer Zeit nicht mehr funktioniert.

 

c) Aktuell oder “veraltet”?
Zur Fragen aller Fragen: Soll es stets die aktuellste Gerätegeneration sein? Die Antwort: Kommt darauf an. Viele Apps (die es auch schon seit längerem im Appstore gibt) laufen auch auf älteren Geräten. Doch mit den Möglichkeiten steigen auch die Anforderungen: Je neuer und leistungshungriger die App, desto wahrscheinlicher, dass ältere Geräte an ihre Grenzen stoßen.

Als Faustregel kann man sagen: Der Durchschnitt der Musikapps ist auch noch mit den Geräten aus der vor-aktuellen Generationen gut kompatibel. Im Einzelfall hängt das aber von der konkreten App ab und auch davon, welche Geräte noch von neuen Betriebssystem-Updates unterstützt werden, die manchmal Voraussetzung dafür sind, dass eine App funktioniert.

Pluspunkt für die alten Generationen: Es gibt sie meist gebraucht und günstiger (siehe b). Vorteil eines Geräts der neusten Generation: Ihr seid für die nächste Zeit erst einmal gerüstet.

 

Ich habe bereits ein iPhone/iPad – ab wann lohnt sich ein Neukauf?

Wer mit dem Gedanken spielt, sich eventuell ein neues Gerät zuzulegen, für den eignen sich auch die Punkte aus den vorherigen Abschnitten. Im Prinzip geht es aber um die Frage: Welchen Mehrwert bietet das neue Gerät?

Auch hier kommt es auf den Einzelfall an: Neuere Geräte bieten oft ein besseres (oder größeres) Display, es sind mehr Apps kompatibel und leistungshungrige Apps laufen flüssiger. In jedem Fall lohnt sich eine neue Geräte-Generation also wahrscheinlich dann, wenn ihr mit eurem bisherigen Smartphone oder Tablet an diese Grenzen stoßt.

 

… und was kann ich damit jetzt machen?

Ihr seid euch noch nicht sicher, was euch das Thema Mobile Musik bietet? Eigentlich inzwischen alles, was ein Computer oder Laptop auch bietet: Synths, Recording, Songwriting und vieles mehr. Hier empfehlen wir einen Blick in unsere Artikel über Apps!

Welche Fragen habt ihr noch zu dem Thema? Wir versuchen sie in diesem Artikel allgemein zu beantworten – schreibt uns dafür einfach in die Kommentare!

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