Quadratisch, praktisch, gut

Mini-PA BOB 10A/4 von Omnitronic im Test

(Bild: Dieter Stork)

Bob! Was ist das eigentlich für ein Name für eine PA?! Klingt irgendwie halbwüchsig, pummelig und alles andere als für »echte Männer-Konzerte« gemacht. Der Clou ist: Das will sie auch gar nicht − im Gegenteil, die Bob will vielmehr als handliche PA für den Kneipen-Gig punkten, und das schafft sie gar nicht mal schlecht.

Kleine Mini-PAs sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden, könnte man meinen. Aller Vermutung nach liegt das an den Neodym-Magneten, die erst seit relativ kurzer Zeit im großkommerziellen Stil in Lautsprechern verbaut werden, um diese kleiner, leichter und leistungsfähiger zu machen. Zum anderen liegt es aber sicher auch an dem noch viel kommerzielleren Bluetooth, mit dem gefühlt einfach jedes neumodische elektronische Gerät ausgestattet sein muss, sofern die Konstrukteure beabsichtigen, es auch zu verkaufen. Folglich bleibt auch keine Mini-PA ohne − und natürlich auch die Bob nicht. Und Bluetooth hat ja auch definitiv Vorteile: Wie oft hat man schon vergessen, das Klinke-Cinch-Kabel einzupacken, und muss dann nach ellenlangem Suchen oder Organisieren − wenn man überhaupt eins bekommt − auf ein 30 Jahre altes Kabel mit fragwürdiger Ummantelung und einem 0,12-mm-Querschnitt zurückgreifen? Vertrauenswürdig ist was anderes.

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Den kompletten Testbericht findest du in der Keyboards-Ausgabe 2/2019. Hier versandkostenfrei bestellen. 


(Bild: Dieter Stork)

Hersteller/Vertrieb: Omnitronic / Steinigke
Internet: www.steinigke.de

Unsere Meinung:
+ robuste Verarbeitung
+ fairer Preis
+ gescheiter Klang

− kein virtuelles (Not-)Mischpult
− kein Instrumenten- oder Mikrofon-Eingang

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