Aller guten Dinge sind 4

Korg Volca Mix im Test

(Bild: Dieter Stork)

Die Volca-Familie wächst und gedeiht. Nach Volca Sampler, Volca FM und Volca Kick bringt Korg mit dem Volca Mix nun endlich die Verwandten zusammen. Neben der reinen Funktion als Mixer bietet er allerdings noch einige andere clevere Features.

Von manchen belächelt, von Memes verfolgt, haben sie doch viele Musikerherzen erobert. Die Rede ist von den Volcas: für die einen die Minions unter den Synthesizern, sind sie für andere ernstzunehmende Instrumente mit hohem Spaßfaktor. Dank der sich wunderbar ergänzenden individuellen Qualitäten der verschiedenen Volca-Modelle und der moderaten Prei se hat der Volca-Fan schnell eine kleine Sammlung der kompakten Klangspezialisten, die nach Aufmerksamkeit verlangen. Dann sind zumindest Netzteile und ein Mischpult fällig, um die Geräte optimal zu nutzen.

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Genau hier kommt der Volca-Mix zum Zuge, der zur diesjährigen NAMM-Show in Los Angeles präsentiert wurde. Mit der schwarzen Front aus gebürstetem Aluminium und den gewohnten kompakten Ausmaßen setzt sich der Neue dezent ins Bild. Dabei führt der Volca Mix nicht nur die Audio-Signale von bis zu vier Volcas zusammen, er löst auch das leidige Netzteilproblem, denn er versorgt bis zu drei weitere Geräte mit Energie. Mit 1,7 Ampere liefert das beigefügte Netzteil genügend Saft, um beispielsweise auch eine Korg Electribe 2 mit Energie zu versorgen. Für Volcas passend, liegen drei ca. 30 cm lange Stromversorgungskabel sowie drei Audiokabel bei.

Korg Volca mix
Das Blockschaltbild des Volca-Mix. In der Master-Sektion wird das Signal in zwei Frequenzbereiche geteilt, die unterschiedlich bearbeitet werden.

Ein Batteriefach sucht man vergebens, aber ein Satz Mignon-Batterien wie bei den anderen Volcas wäre bei der Versorgung von vier Geräten allerdings auch schnell am Ende. Zum Glück gibt’s ja noch andere mobile Energiequellen. Für den Allnighter im Park empfiehlt sich eine der inzwischen überall erhältlichen Powerbanks mit 9V-Ausgang, die mit Kapazitäten von durchschnittlich 23.000 mAh, stundenlangen Spielspaß mit dem ganzen Quartett garantieren und zusätzlich das Handy laden. Wie alle Volcas, hat auch Mr. Mix Lautsprecher mitbekommen, die hier links und rechts hinter der gelochten Alu-Front sitzen. Dem Frequenzgang der Mini-Speaker fehlen zwar einige Oktaven nach unten, aber zur Beurteilung von Stereobreite, Mix und Effektanteil erweisen sie sich als gut geeignet.

Den vollständigen Testbericht findet ihr in der Keyboards-Ausgabe 04/2018. Hier versandkostenfrei bestellen.

Hersteller / Vertrieb: Korg / Korg & More, Musik Meyer

Internet: www.korg.de

UvP/Straßenpreise
Volca Mix: 169,− Euro / ca. 136,− Euro
CB-4VOLCA Hardshell Case: 119,− Euro

Unsere Meinung
+ einfache, aber wirksame Klangregelung
+ vielseitig einsetzbarer Kompressor
+ effektive Stereobasisverbreiterung
− kein MIDI-In für MIDI-Clock-Sync

Korg Volca Familie(Bild: Dieter Stork)

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