Sehr kompakt

Digitalpiano: Casio Privia PX-S3000 und PX-S1000 im Test

Die SUVs werden größer, die Bildschirme flacher, und wie ist das bei den Digitalpianos? Im Bereich zwischen 400 und 900 Euro überboten sich die Hersteller auf der NAMM-Show mit der Aussage, das kompakteste Kompaktmodell im Programm zu haben, frei nach der Devise: »Wir haben unser Digi geschrumpft.«

Anzeige

Der Trend zum smarten, preisgünstigen, platzsparenden und leicht transportierbaren Klavierersatz, der zudem stylish aussieht, nimmt nicht zuletzt wegen des knapper werdenden urbanen Wohnraums zu − da kommen die beiden Casio Privia Modelle PX-S1000 und PX-S3000 gerade recht.

Das Äußere ist gleich ein Hingucker: Es gibt kaum Knöpfe und Regler, stattdessen bestimmt eine glatte, in edlem Schwarz glänzende Oberfläche die Szene. Mit den Maßen von 132,2 x 23,2 x 10,2 cm sind die beiden Modelle gegenüber ihren Vorgängern um über 60% im Volumen geschrumpft − in der Höhe und Tiefe wirken sie im Vergleich zur Konkurrenz schmaler, und mit 11,2 und 11,4 Kilo liegen sie unter der 12-kg-Leichtgewichtsgrenze. Da frag ich mich: Geht das zu Lasten der Hammertastatur und ihrer Gewichtung? Inwieweit können die weniger Platz einnehmenden Lautsprecher noch ein rundes Klangbild erzeugen? Wie ist der Bedienkomfort angesichts der aufgeräumten Oberfläche?

Das PX-S1000-Modell ist nicht nur in Schwarz, sondern auch mit weißem Gehäuse zu haben
Das PX-S3000 im »Vollausbau« mit Notenständer, 3-fach-Pedal und Ständer − beides optional zu haben.

Bei der ersten Kontaktaufnahme zum Instrument fällt positiv auf, dass die Tastatur einen guten Grip hat und mit der gewichteten Hammertastatur genügend Widerstand bietet. Die geriffelte, angeraute Oberfläche gewährleistet einen guten Halt auf den Tasten − das gefiel mir auf Anhieb gut. Für diese beiden Modelle wurde eine neue verkürzte Tastatur mit entwickelt, sodass selbst im verkleinerten Gehäuse noch genug Platz für die beiden Lautsprecher bleibt, die nach hinten abstrahlen, also nicht wie üblich nach oben oder unten. Zwei unscheinbare Schlitze über der Tastatur erlauben auch eine ergänzende Beschallung nach vorne zum Spieler hin. Die Anordnung der Lautsprecher hat Vor- und Nachteile: Werden die Pianos zur Beschallung von Zuhörern eingesetzt, erhalten diese den direkten (optimalen) Sound, während der darbietende Künstler ein wenig im Klangschatten sitzt. Wenn die Pianos im Wohnzimmer an der Wand stehen, erhält man die reflektierten Schallwellen immer noch »brühwarm« und das sogar authentischer, als wenn die Lautsprecher einen schallabsorbierenden Fußboden bestrahlen. Und zudem haben die Casio-Entwickler den beiden PX-S-Modellen noch eine zusätzliche psychoakustische Raumklangverbesserung in Form von »Surround« spendiert, mehr dazu später.

Den kompletten Artikel findet ihr in der Keyboards-Ausgabe 1 2019. Hier versandkostenfrei bestellen. 

Hersteller/Vertrieb: Casio
Internet: www.casio-europe.com/de

Preise UvP:

PX-S1000: 649,− Euro
PX-S3000: 899,− Euro
CS-68 (Stand): 129,− Euro
SP-34 (3-fach-Pedal): 69,− Euro
SC-800P (Tasche): 129,− Euro

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: