Dark Synth für Max for Live im Test

Mit dem Dark Synth stellen wir das erste von vielen Max for Live-Device aus dem Ableton-Store vor. Wir wollen euch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Softwareinstrumente geben und haben dafür nicht nur einiges getestet, sondern auch mit den Entwicklern über ihre Arbeit und Erfahrung gesprochen. Hier stellen wir euch also das Spektrum-Monster aus dem Hause Amazing Noises vor, das es in sich hat!

An dieser Stelle würden wir normalerweise aufzählen, was die Sound-Engine so alles kann. Bei diesem Stück Software zu viel um es in diese Zeilen zu quetschen. 2048 Obertöne, 128 Oszillator-Generatoren? Check. Das ganze Filterrepertoire, Overdrive, Ringmodulation sowie AMP-Simulator? Alles dabei. Wer weiter in den Parametern kramt, findet weitere Anpassungsmöglichkeiten für Pitch und natürlich den Frequenzeditor – das Herzstück des ganzen Softwaresynthies.

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Sound-Bearbeitung bei Dark Synth

Hier entsteht wirklich ungewöhnlicher Sound. Der Dark Synth kann quasi alles, was das Frequenzspektrum hergibt. Die Grenzen werden euch vor Allem durch die vielen Möglichkeiten gesetzt – man schafft es einfach nicht, zwischen Attack und Gain nicht noch an irgendeinem anderen Drehregler hängen zu bleiben und den gesamten Sound wieder zu verändern.

Standartansicht-Dark-Synth

Natürlich ist die Software von Amazing Noises eher etwas für Fortgeschrittene und Profis. Es braucht etwas Erfahrung, um wirklich verwertbare Sounds zu erstellen, die man halbwegs unter Kontrolle hat. Schwankungen in der Lautstärke zwischen verschiedenen Einstellungen liegen in der Natur der Sache. Man sollte also auf Ohren und (teure) Lautsprecher achten, wenn man experimentiert!

Ein Problem des Dark Synth: aufgrund der schieren Masse an Parametern und Möglichkeiten treibt er die Leistung unseres verwendeten PCs an seine Grenzen – was sonst eher selten passiert. Dies äußert sich dann in massivem Knarzen und Rauschen. Das ist natürlich unschön, wenn man Live etwas improvisieren möchte, und der mühsam entwickelte Lead zum Soundbrei wird.

Ausschnitt aus Dark Synth

Insgesamt ist unser Testkandidat aber ein spannender und vielseitiger Sounderzeuger, mit dem ihr so manch außergewöhnlichen und bisher ungehörten Sound produzieren könnt!

Hier seht ihr den Dark Synth in Action:

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