Sangeskünstler

Boss VE-20 – Vocal Processor im Test

Boss VE-20, schwarz-pink, Harmonizer und Looper

Neu im Boss-Katalog im Jahr 2010 war der Boss VE-20, der mit Effekten, Harmonizer und Looper die Gunst von Sängern und singenden Instrumentalisten gewinnen möchte.

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Nun hat nach Digitech und TC Electronic auch Effektgigant Boss ein Bodenaggregat für Vokalisten auf den Markt gebracht, das neben gesangstypischen Effekten als Spezialität einen Looper an Bord hat. Anschlüsse & Bedienung Das Mikrofonsignal wird über eine Klinke/XLRKombibuchse eingespeist, die Kondensatormikros mit 48-Volt-Phantomspeisung versorgt. Die beiden symmetrischen XLR-Outs sind trickreich beschaltet: entweder stereo, Dual-mono (zwei identische Signale) oder als Dry+Effect. Eine weitere Ausgangsbuchse (Stereoklinke) powert einen Kopfhörer oder gibt das Signal über ein Y-Kabel mit Line-Pegel ab. Betrieben wird der Boss-Prozessor entweder mit sechs LR6-1,5-Volt-Batterien oder über ein Netzteil (nicht mitgeliefert).

Die Batterien überstehen je nach Typ und Betriebsbedingungen einen zwei- bis achtstündigen Einsatz. Sounds und Funktionen stellen Sie mit Menü – taste, Cursor und Endlosdrehregler ein; für Hallpegel und Looper-Funktion gibt es eigene Taster. Rückmeldung geben das zweizeilige beleuchtete LC-Display und vier bunte LEDs, die den Betriebszustand anzeigen (On/Off, Harmony, Play/Record, Phrase Loop). Die beiden Fuß- schalter schalten das Pedal an oder aus (links) und aktivieren die Harmonisierungsfunktion (rechts). Ein längerer Druck links nimmt den Looper in Betrieb, rechts wird die Anwahl der Programme aktiviert (Patch up/down). Wer möchte, kann dem Harmony-Pedal des Boss VE-20 auch einen beliebigen anderen Effekt zuweisen. Nach kurzer Praxis mit dem VE-20 beherrscht man die wesentlichen Funktionen souverän.

Weitere Details: Die Eingangsempfindlichkeit des Mikrofoneingangs lässt sich justieren, 80 Speicherplätze sind an Bord – 30 davon mit Werk-Presets belegt, zum Unterdrücken tieffrequenter Störgeräusche steht ein Low-Cut-Filter zur Verfügung, und ein Noise-Gate begrenzt eventuelle Nebengeräusche, die in das Mikro einstreuen.

 

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