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	<title>Autorenprofil: Frank Schreiber</title>
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	<description>ELECTRONIC. MUSIC. STUDIO. INSTRUMENTS.</description>
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	<title>Autorenprofil: Frank Schreiber</title>
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		<title>Synthesizer Museum Berlin &#8211; Interview mit Michael Soltau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Schreiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2025 06:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet am „Kotti“, dem berühmt-berüchtigten S+U-Bahnhof „Kottbusser Tor“ in Berlin, heilige Hallen der Elektronischen Musik zu finden sind? Eingefleischten Synth-Fans ist die Location nicht neu, war hier doch bis vor kurzem noch SchneidersLaden. Wer die unscheinbare, direkt am Eingang eines Supermarkts befindliche Stahltür durchschreitet, landet also nicht etwa in dessen Kühlraum, [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet am „Kotti“, dem berühmt-berüchtigten S+U-Bahnhof „Kottbusser Tor“ in Berlin, heilige Hallen der Elektronischen Musik zu finden sind? Eingefleischten Synth-Fans ist die Location nicht neu, war hier doch bis vor kurzem noch SchneidersLaden. Wer die unscheinbare, direkt am Eingang eines Supermarkts befindliche Stahltür durchschreitet, landet also nicht etwa in dessen Kühlraum, sondern im Synthesizer Museum Berlin. Dabei versteht sich das Museum nicht als klassisches Museum, das Exponate hinter Glasscheiben ausstellt. Im Gegenteil: Anfassen und Spielen ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht!</strong></p>
<h2>Synthesizer Museum Berlin</h2>
<p>Der Filmkomponist Michael Soltau erklärt, wie er dazu kam, Anfang 2025 ausgerechnet ein Synthesizermuseum zu eröffnen:</p>
<p>&#8222;Bei Filmmusikern, also wenn man dabei irgendwie mit Tasten unterwegs ist und Synthesizer mag, sammeln sich Geräte an. Auch bei mir war es dann irgendwann so, dass sich da einiges angesammelt hat – ich mache das ja schon seit 1986. Ich habe ungern verkauft, weil jedes Gerät einzigartig ist. Selbst ein alter Nordlead hat Charme.&#8220;</p>
<p>&#8222;Die Hälfte der Sachen waren dann immer unter meiner Treppe in Cases und die andere Hälfte bei mir im Studio. Dann war da aber immer auch noch ein weiteres Kontingent bei mir privat im Haus. Jedenfalls: es gab zu viele Keyboards, die in den Cases schliefen. Da war die Idee, die in Form eines Museums nochmal herauszubringen. Wir haben hier etwas über 50 Exponate, aber meine gesamte Sammlung hat über 160.&#8220;</p>
<figure id="attachment_4366" aria-describedby="caption-attachment-4366" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-4366" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_1_Eingang.jpg" alt="Synthesizer Museum Berlin Eingang" width="1024" height="768" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_1_Eingang.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_1_Eingang-300x225.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_1_Eingang-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4366" class="wp-caption-text">Der Eingang des Synthesizer-Museums zeigt schon recht eindrücklich das Konzept: Viele spielbereite Synths mit sympathisch aufbereiteten Infos, dazwischen immer wieder Möglichkeiten, die eigene Performance aufzunehmen. Also alles andere als ein trockenes, angestaubtes Museum. (Foto: Frank Schreiber)</figcaption></figure>
<h2>Ein Museum zum Anfassen</h2>
<p>Lässt man den Blick zwischen all den faszinierenden Geräten schweifen, fällt auf, dass immer wieder kleine 19-Zoll-Racks zwischen den Synths stehen, auf denen ein kleines Mischpult thront. Michael erklärt, was es damit auf sich hat:</p>
<p>&#8222;Das zweite große Ding, das wir uns auf die Fahnen geschrieben haben: Wir sind kein Museum zum Bestaunen, sondern auch zum Bespielen, zum Mitmachen, zum Hören. Und sogar noch einen Schritt weiter, du kannst dich bei uns auch aufnehmen beim Spielen. Dafür kaufst du dir für einen kleinen Upgrade-Preis von 8 Euro einen bedruckten Stick.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wir haben hier mittlerweile zehn verschiedene dieser Stationen aufgebaut. Das hier ist ein ganz einfacher Denon-Rekorder, den kann jeder bedienen. Du drückst auf Record und schon nimmt er auf. Auf den Racks haben wir ganz einfach zu bedienende Mischpulte. Die klingen gut und haben auch eingebaute Effekte, falls du sie brauchst. Und dann spielst du, gerne auch mit Kopfhörer, damit du mehr Kontrolle hast und nimmst deine Performance einfach auf.&#8220;</p>
<p>Und das Aufnehmen lohnt sich auf jeden Fall, bei all den Schätzchen, die hier vertreten sind. Dabei sind, neben den eingangs Erwähnten, z.B. der Yamaha CS-80 (ganz nebenbei: Dieser ist höchstwahrscheinlich aus dem Vorbesitz des Toto-Keyboarders Steve Porcaro), das Roland System 700, der Waldorf Quantum oder der Vermona, ein monophoner Synthesizer, der in der DDR produziert wurde, um nur einige zu nennen.</p>
<figure id="attachment_4367" aria-describedby="caption-attachment-4367" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4367" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_2_Polyvoks.jpg" alt="Synthesizer Museum Berlin Polivoks" width="1024" height="768" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_2_Polyvoks.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_2_Polyvoks-300x225.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_2_Polyvoks-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4367" class="wp-caption-text">Neben vielen bekannten Klassikern, gibt es auch unbekanntere Raritäten, wie hier der sowjetische Analog-Synthesizer „Polivoks“, gerne auch als russischer Minimoog bezeichnet – vom Sound her allerdings eher der Evil Twin. (Foto: Frank Schreiber)</figcaption></figure>
<h2>Synth-Evolution</h2>
<p>&#8222;Eigentlich ist es für uns hier eine Zeitreise durch die elektronische Musik aus fünf Jahrzehnten“, erklärt Michael. „Das älteste Exponat ist von 1969, das ist der EMS Synthi AKS. Der ist eigentlich Anfang der 70er gebaut worden, aber der Vorläufer, das Urgerät, das kommt ja aus den 60er Jahren. Und unser neuestes Gerät, das kannst du eigentlich heute noch kaufen, ist ein Korg Modwave.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wir wollten modernere Geräte nicht kategorisch ausschließen, Museum heißt ja nicht nur alt, Museum heißt: welche Instrumente haben einen besonderen Stellenwert in der Musikgeschichte? Wenn der heutige Tag vorbei ist, ist es ja morgen schon Musikgeschichte.&#8220;</p>
<p>Um die Entwicklung anhand des Laufs der Jahre zu verdeutlichen, sind die Exponate zeitlich gruppiert, „weil diese Epochen ja so klar zu definieren sind“, führt Michael aus. Er geht mit uns durch die Ausstellung und zeigt ikonische Synths der letzten Dekaden. &#8222;Also die erste Zeit, das war die Zeit der experimentellen Musik, wo Synthesizer eigentlich nur in Universitäten zu finden waren und vielleicht in Klanglaboren, wie z.B. beim BBC Radiophonic Workshop.&#8220;</p>
<figure id="attachment_4368" aria-describedby="caption-attachment-4368" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4368" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_3_CS_80.jpg" alt="Synthesizer Museum Berlin cs80" width="1024" height="682" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_3_CS_80.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_3_CS_80-300x200.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_3_CS_80-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4368" class="wp-caption-text">Auch der seltene Yamaha CS-80 ist spielbereit und sorgt immer noch für eine Menge Spaß. (Foto: Chiara Ferraù)</figcaption></figure>
<p>&#8222;Dann kamen die 70er mit den ersten großen Modularsystemen und den Monophon-Synthesizern. Und diese ganze Elektronik-Szene, Berliner Schule, aber auch Prog-Rock aus England, Amerika, Keith Emerson mit seinem Modularsystem und die ganzen Bands, die dazu gehören.<br />
Und hier die 80er, da muss man ja nicht lange drüber nachdenken, die sind ja geprägt von diesem Wave-Pop. Duran Duran und Spandau Ballet und OMD und wie sie dann alle heißen.<br />
Und dort die 90er natürlich mit Acid, Techno, Dance und was danach alles noch kam.&#8220;</p>
<figure id="attachment_4369" aria-describedby="caption-attachment-4369" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4369" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_4_Roland_System700.jpg" alt="Synthesizer Museum Berlin roland system 700" width="1024" height="682" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_4_Roland_System700.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_4_Roland_System700-300x200.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_4_Roland_System700-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4369" class="wp-caption-text">Das System 700 von Roland darf getrost als Kronjuwel der Sammlung bezeichnet werden. (Foto: Chiara Ferraù)</figcaption></figure>
<h2>Veranstaltungen im Synthesizer Museum Berlin</h2>
<p>Das Synthesizer Museum Berlin versteht sich auch als Raum für Begegnungen. Im gemütlichsten Raum des Museums steht eine Bühne, auf der öfter ausgewählte Konzerte und Veranstaltungen stattfinden. „Für uns soll das eine regelmäßige Sache sein“, erklärt Michael. &#8222;Wir wollen natürlich auch diese Kulturszene fördern. Und die Künstler sind auch sehr interessiert. Wir nennen es „Wohnzimmerkonzerte“, weil alles in unserem 70er-Jahren Wohnzimmer stattfindet. Da passen auch nur maximal 40 Leute rein, aber dafür hast du den Künstler hautnah vor dir.&#8220;</p>
<p>Workshops sind ebenfalls Teil der Veranstaltungen. &#8222;Momentan machen wir das allerdings bisher eher so im größeren Stil,“ fährt Michael fort. „Das heißt, dass auf der Bühne jemand steht und etwas demonstriert, etwa Bernd Kistenmacher wird dann irgendwann auf der Bühne eine Lesung und ein Interview machen und vielleicht auch ein paar Sachen zeigen. Mit Steve Baltes, haben wir auch so etwas vor. Und dann möchten wir auch Hersteller elektronischer Instrumente einladen, die vielleicht etwas Neues vorstellen.&#8220;</p>
<figure id="attachment_4370" aria-describedby="caption-attachment-4370" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4370" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_5_ThorstenQuaeschning_at_SythMuseumBerlin.jpg" alt="Synthesizer Museum Berlin thortsen Quaesching" width="1024" height="682" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_5_ThorstenQuaeschning_at_SythMuseumBerlin.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_5_ThorstenQuaeschning_at_SythMuseumBerlin-300x200.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_5_ThorstenQuaeschning_at_SythMuseumBerlin-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4370" class="wp-caption-text">Die Wohnzimmerkonzerte des Synthesizer-Museums haben sich mittlerweile als feste Größe etabliert. Hier mit Thorsten Quaeschning von Tangerine Dream, hautnah und live auf der Bühne. (Foto: Chiara Ferraù)</figcaption></figure>
<p>&#8222;Außerdem bieten wir auch Führungen an. Zum Beispiel habe ich für den Studiengang Medienwissenschaft der Filmhochschule Babelsberg gerade vor ein paar Wochen hier eine Führung gemacht. Unsere Website ist ja noch relativ einfach aufgebaut, da reicht eine kurze E-Mail, dann machen wir einen Gruppenpreis mit Ermäßigung, für Schulen, für Studis, für alle möglichen. Und mit Andi und mir, hoffe ich, hat man auch ganz kompetente Ansprechpartner.“</p>
<h2>Zukunftsmusik</h2>
<p>„Wir sind ja immer in Veränderung begriffen. Eine Drum-Machine-Ecke wird noch kommen, genau wie eine Sampler-Ecke. Wir haben hier ja den Modularraum und wenn wir einen Raum mehr hätten, würden wir noch einen Sampler-Raum reinbringen. Mit einem Emulator 2 oder so.&#8220;</p>
<p>&#8222;Außerdem ist 2027 offiziell das Jahr des Synthesizers! Wir haben für dieses Jahr auf jeden Fall viele Sachen vor. Noch mehr Konzerte und auch Mitmach-Aktionen oder auch Kooperationen mit anderen sind hier angedacht.&#8220;</p>
<figure id="attachment_4371" aria-describedby="caption-attachment-4371" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4371" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_6_Wohnzimmer.jpg" alt="Synthesizer Museum Berlin zimmer" width="1024" height="768" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_6_Wohnzimmer.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_6_Wohnzimmer-300x225.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/07/Synthesizer_Museum_Berlin_6_Wohnzimmer-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4371" class="wp-caption-text">Im sogenannten „Wohnzimmer“ des Museums fühlen sich auch spielbereite Klassiker wie Arp Solina String Ensemble, Roland Jupiter 8 oder Oberheim OB-Xa wohl.</figcaption></figure>
<p>An Ideen und Potenzial fehlt dem Synthesizer Museum Berlin also definitiv nicht. Wir verfolgen die Entwicklung des noch jungen Projekts genau und drücken die Daumen für die Zukunft. Geschafft hat das Museum jedenfalls jetzt schon eins: einem breiten Publikum den spielerischen Zugang zu diesen faszinierenden Instrumenten in Form zahlreicher Klassiker so leicht und eindrucksvoll wie möglich zu verschaffen.</p>
<p><a href="https://www.synthesizermuseum.info/" target="_blank" rel="noopener">Website Synthesizer Museum Berlin</a></p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.keyboards.de/author/fs/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Frank Schreiber</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Filmkomponist und Sounddesigner</p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="https://www.frankschreiber.com/de/" target="_self" >www.frankschreiber.com/de/</a></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Html5" target="_blank" href="https://www.frankschreiber.com/de/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-html5" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 384 512"><path fill="currentColor" d="M0 32l34.9 395.8L191.5 480l157.6-52.2L384 32H0zm308.2 127.9H124.4l4.1 49.4h175.6l-13.6 148.4-97.9 27v.3h-1.1l-98.7-27.3-6-75.8h47.7L138 320l53.5 14.5 53.7-14.5 6-62.2H84.3L71.5 112.2h241.1l-4.4 47.7z"></path></svg></span></a></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.keyboards.de/stories/synthesizer-museum-berlin-interview-mit-michael-soltau/">Synthesizer Museum Berlin &#8211; Interview mit Michael Soltau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.keyboards.de">KEYBOARDS / SOUND &amp; RECORDING</a>.</p>
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		<title>Test: Spitfire Audio BBC Symphony Orchestra Professional</title>
		<link>https://www.keyboards.de/equipment/test-spitfire-audio-bbc-symphony-orchestra-professional/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Schreiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2025 07:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Library]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spitfire Audio sind seit ihrer Gründung 2007 relativ schnell an die Spitze der Sample-Library-Hersteller geschossen und seither nicht nur für exzellente Libraries im Bereich der Film- und Games-Musikproduktion bekannt, sondern auch für kurze Release-Zyklen. Bei ihren Orchester-Libraries sticht nach einigen Jahren allerdings immer noch eine heraus, obwohl sie nicht mehr ganz taufrisch ist: die BBC [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.keyboards.de/equipment/test-spitfire-audio-bbc-symphony-orchestra-professional/">Test: Spitfire Audio BBC Symphony Orchestra Professional</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.keyboards.de">KEYBOARDS / SOUND &amp; RECORDING</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spitfire Audio sind seit ihrer Gründung 2007 relativ schnell an die Spitze der Sample-Library-Hersteller geschossen und seither nicht nur für exzellente Libraries im Bereich der Film- und Games-Musikproduktion bekannt, sondern auch für kurze Release-Zyklen. Bei ihren Orchester-Libraries sticht nach einigen Jahren allerdings immer noch eine heraus, obwohl sie nicht mehr ganz taufrisch ist: die BBC Symphony Orchestra Professional Library</strong></p>
<p>Und das zurecht. Von Spitfire selbst als deren bis dato umfangreichstes und ehrgeizigstes Projekt bezeichnet, wurden die Musiker des altehrwürdigen Londoner BBC Symphony Orchestra in den Maida Vale Studios aufgenommen, die bis dato noch der BBC gehörten – der Originalklangkörper in seinem natürlichen Habitat, sozusagen.</p>
<h2>Was beinhaltet das Spitfire BBC Symphony Orchestra?</h2>
<p>Die BBC-Library bildet ein komplettes Orchester inklusive Percussion und zusätzlichen Solo-Stimmführern der Streicher ab. Die Aufnahmen wurden mit 11 unterschiedlichen Haupt-Mikrofonpositionen verewigt – und schon hatte Spitfire ein Mammutprojekt am Bein und der Käufer knapp 640 GB (!) auf der SSD. Letzteres allerdings nur in der „Professional“-Ausführung, die alle gesampelten Instrumente, Spielweisen und Mikrofonpositionen beinhaltet.</p>
<p>Mit weniger als 30 GB begnügt sich die „Core“-Version, die ihrem Namen entsprechend, mit den wichtigsten Instrumenten und nur einer Mikrofonposition in den Ring steigt, dafür aber auch etwas weniger als die Hälfte kostet. Zum Kennenlernen ist übrigens eine sehr stark abgespeckte „Discover“-Version mit ca. 250 MB gratis erhältlich, die wahrscheinlich nur existiert, um Interessierte direkt abhängig zu machen, sobald sie in den Soundkosmos der unverschämt gut klingenden Library eingetaucht sind.</p>
<figure id="attachment_2742" aria-describedby="caption-attachment-2742" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2742" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_Player-1.jpg" alt="BBC Symphony Orchestra Professional Library Player" width="1024" height="975" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_Player-1.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_Player-1-300x286.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_Player-1-768x731.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-2742" class="wp-caption-text">Der Player erlaubt flüssiges Arbeiten. Leider sind die meisten Keyswitches der Library außerhalb des spielbaren Bereichs eines 88-Tasten Masterkeyboards. Klickt man auf das Tastatursymbol links neben dem kleinen Schlosssymbol, kann man aber alle Keyswitches durch Ziehen einfach transponieren.</figcaption></figure>
<h2>Besetzung des Spitfire BBC Symphony Orchestra Professional</h2>
<p>Wenn wir gerade beim Thema sind: die Library klingt insgesamt sehr edel und strahlt im Default-Mic-Mix eine gewisse Sanftheit, Wärme und Eleganz aus. Man hat fast ein wenig Analog-Feeling, denn hier ist nichts grell und in-your-face, sondern alles wie mit einer leichten, edlen Patina überzogen. Der hervorragend klingende, große Raum ist deutlich wahrnehmbar, hat eine schöne Färbung und ist gleichzeitig noch recht transparent. Im Zusammenspiel entwickelt sich so ein sehr ansprechender, charakterstarker Orchesterklang, die Instrumente werden vom Raum getragen, aber nicht verwaschen – eben so, wie es bei einem klassischen Orchester der Fall sein sollte.</p>
<p>Beim Sound wie bei der Besetzung ist hier alles auf Realismus mit organischem Klang ausgelegt. 16-14-12-10-8 bei den Streichern, sowie 3-faches Holz und Blech sprechen für sich, und auch die üppige Auswahl der weiteren Instrumente schreit geradezu nach spätromantischen Orchesterwerken.</p>
<h2>Sound und Mikrofonierung</h2>
<p>Insgesamt klingen die Streicher und das Holz sehr schön, das Blech allerdings oft ein wenig zu zahm, hier hätte ich mir beim dynamischen Spielen noch mehr Strahlen in der lautesten Lautstärke gewünscht. Glücklicherweise gibt es beim Blech auch immer sehr schöne Long Cuivre-Samples, die dann als Workarround zugemischt werden könnten, wenn es darauf ankommt.</p>
<p>Die zahlreichen Mikrofonpositionen sind hervorragend gewählt und eine echte Geheimwaffe, wenn es darum geht den Sound flexibel nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten oder mit anderen Libraries zu verschmelzen. Super ist, dass die Spieler in situ, also in ihrer Sitzposition im Orchester aufgenommen wurden und sich somit direkt ein homogener Orchesterklang mit passendem Panorama ergibt. Schade finde ich allerdings, dass man das Potenzial des Mixers nicht ausgereizt und keine Werks-Presets für verschiedene, flexible Mic-Mixes mitgeliefert hat, zumal das Mixerfenster klein ist und gescrollt werden muss, um alle Fader zu erreichen. Zum Glück lassen sich eigene Presets abspeichern.</p>
<figure id="attachment_2741" aria-describedby="caption-attachment-2741" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2741" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_Mics-2.jpg" alt="BBC Symphony Orchestra Professional Library Mics" width="1024" height="332" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_Mics-2.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_Mics-2-300x97.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_Mics-2-768x249.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-2741" class="wp-caption-text">Der Mixer bietet insgesamt 20 Signale. Darunter sind die ersten beiden komplette Mixes, wovon Mix 1 neutral und Mix 2 etwas frischer klingt.</figcaption></figure>
<h2>Spitfire BBC Symphony Orchestra in der Praxis</h2>
<p>Die Library kommt im hauseigenen Player daher, der technisch eine gute Figur macht und zahlreiche sinnvolle Einstellungen bietet, auch wenn einige Fenster, wie das der Preset-Auswahl oder des Mixers, unnötig klein gehalten wurden, was der Übersicht abträglich ist und zu häufigerem Scrollen oder Klicken führt. Multis sind ebenfalls Fehlanzeige, was aber zu verschmerzen ist.</p>
<p>Ansonsten lässt sich sehr schnell und problemlos mit der Library arbeiten. Sehr gut gefallen mir z.B. die Extented Legato Patches, die, abhängig von der Spielweise und den dabei getriggerten Velocity-Stufen, neben einem hervorragend spielbaren Legato auch weitere Artikulationen abfeuern können. So sind hier, je nach Instrument, Wechsel von z.B. Legato, Slured, Portato, Staccato oder auch Runs möglich, ohne dafür Keyswitches umschalten zu müssen – einfach nur durch Drauflosspielen. Das Ergebnis ist beeindruckend und ein echter Timesaver.</p>
<p>Daneben gibt es eine stattliche Auswahl der wichtigsten Artikulationen, die durch die Bank hervorragend zu spielen sind. Allerdings habe ich einige vermisst, die sich bei manchen Instrumenten anbieten und schwer zu simulieren sind, wie z.B. Rips &amp; Falls / Glides z.B. beim Blech oder auch Sforzati, die wiederum nur beim Blech zu finden sind. Auch der Harfe hätten weitere Glissando-Varianten gutgetan. Erfreulicherweise stellt Spitfire Templates für die gängigsten Sequenzer zur Verfügung, sodass das komplette Orchester schnell in die DAW der Wahl einziehen kann.</p>
<figure id="attachment_2744" aria-describedby="caption-attachment-2744" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2744" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_FX-3.jpg" alt="BBC Symphony Orchestra Professional Libray FX" width="1024" height="332" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_FX-3.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_FX-3-300x97.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/03/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra_FX-3-768x249.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-2744" class="wp-caption-text">Die FX-Seite beherbergt als einzigen Effekt einen algorithmischen Hall. Alle weiteren Parameter sind fürs Finetuning der Samples verantwortlich und je nach Instrument und Artikulation aktiv oder ausgegraut.</figcaption></figure>
<h2>Fazit</h2>
<p>Spitfire Audio hat mit dem BBC Symphony Orchestra eine Library im Programm, die es ermöglicht einen edlen und klassischen Sound eines großen Orchesters zu simulieren. Ganz nach britischer Zurückhaltung wird hier nicht auf die große Hollywood-Orchestertube gedrückt, hierfür sind andere Libraries besser geeignet. Aber das will die Library auch gar nicht. Eigentlich bringt sie genau das rüber, wofür sie auch mit ihrem Namen steht.</p>
<p>Für Filmmusik ist die Library meiner Meinung nach trotzdem geeignet, allerdings mit transparenterem Grundsound – der zwar auch wunderbar und groß klingt – den ganz großen Schmelz gibt der Raum am Ende dann aber nicht her. Das ist allerdings eher eine Stilfrage und kommt auch immer auf den Einsatz an. Für Filme oder Games, bei denen es etwas naturalistischer klingen darf, gefällt mir der Sound ausgesprochen gut.</p>
<p>Auch wenn teilweise mehr Artikulationen oder Dynamikstufen gutgetan hätten, kommt man gut mit dem Gebotenen aus. Ob Core oder Professional hängt sicherlich auch von bereits vorhandenen Orchester-Libraries ab, allerdings machen die verschiedenen Mikrofonpositionen und die zusätzlichen Instrumente erst alles zu einer runden Sache in puncto Gesamtklang. So oder so erhält man eine Library, mit der man sehr gut arbeiten kann und die einfach wunderschön klingt.</p>
<p><strong>Pro</strong><br />
+ charakterstarker, edler Sound<br />
+ üppige Auswahl an Mikrofonpositionen<br />
+ Extented Legato Patches</p>
<p><strong>Contra</strong><br />
– keine Factory Mix-Presets<br />
– teilweise zu wenige Artikulationen</p>
<p><a href="https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Spitfire-Audio-BBC-Symphony-Orchestra-Professional-License-Code/art-PCM0018163-000" target="_blank" rel="noopener">Unter diesem Link findet ihr Spitfire Audio BBC Symphony Orchestra Professional bei MUSIC STORE professional</a>.</p>
<p><a href="https://www.spitfireaudio.com/bbc-symphony-orchestra-professional" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen zu der Library gibt es bei Spitfire Audio</a>.</p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.keyboards.de/author/fs/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Frank Schreiber</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Filmkomponist und Sounddesigner</p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="https://www.frankschreiber.com/de/" target="_self" >www.frankschreiber.com/de/</a></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Html5" target="_blank" href="https://www.frankschreiber.com/de/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-html5" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 384 512"><path fill="currentColor" d="M0 32l34.9 395.8L191.5 480l157.6-52.2L384 32H0zm308.2 127.9H124.4l4.1 49.4h175.6l-13.6 148.4-97.9 27v.3h-1.1l-98.7-27.3-6-75.8h47.7L138 320l53.5 14.5 53.7-14.5 6-62.2H84.3L71.5 112.2h241.1l-4.4 47.7z"></path></svg></span></a></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.keyboards.de/equipment/test-spitfire-audio-bbc-symphony-orchestra-professional/">Test: Spitfire Audio BBC Symphony Orchestra Professional</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.keyboards.de">KEYBOARDS / SOUND &amp; RECORDING</a>.</p>
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		<item>
		<title>Test: Steinberg Wavelab Pro 12 &#8211; Audio-Editor</title>
		<link>https://www.keyboards.de/equipment/test-steinberg-wavelab-pro-12-audio-editor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Schreiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 13:16:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Recording]]></category>
		<category><![CDATA[Studio-Software]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Steinberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ziemlich genau zum 30-jährigen Jubiläum seines traditionsreichen Audio-Editors bringt Steinberg Wavelab Pro 12 heraus. Bei der Vorstellung, dass die erste Version in Zeiten eines brandneuen Windows 95 entstand, kommen Erinnerungen an wilde Pionierzeiten der rechnerbasierten Audioproduktion hoch. Seitdem steht Wavelab wie ein Fels in der Brandung für Mastering und grundsolide, professionelle Audiobearbeitung mit vielfältigen Möglichkeiten. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.keyboards.de/equipment/test-steinberg-wavelab-pro-12-audio-editor/">Test: Steinberg Wavelab Pro 12 &#8211; Audio-Editor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.keyboards.de">KEYBOARDS / SOUND &amp; RECORDING</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ziemlich genau zum 30-jährigen Jubiläum seines traditionsreichen Audio-Editors bringt Steinberg Wavelab Pro 12 heraus. Bei der Vorstellung, dass die erste Version in Zeiten eines brandneuen Windows 95 entstand, kommen Erinnerungen an wilde Pionierzeiten der rechnerbasierten Audioproduktion hoch. Seitdem steht Wavelab wie ein Fels in der Brandung für Mastering und grundsolide, professionelle Audiobearbeitung mit vielfältigen Möglichkeiten.</strong></p>
<p>Seit damals sind wir nicht nur im Hinblick auf die Jahreszahl in einem neuen Jahrtausend gelandet, rückblickend fühlen sich die verstrichenen 30 Jahre in der Audiosoftwarewelt sogar wie ein komplettes Jahrtausend an. Seit einiger Zeit sind neben Wavelab Pro 12, der hier getesteten Vollversion mit allen Features, auch die im Funktionsumfang abgespeckten, dafür aber auch deutlich günstigeren Versionen, wie Wavelab Elements oder Wavelab Cast, am Start. Letztere richtet sich speziell an die Bedürfnisse von Podcastern und gibt für diesen Anwendungsbereich einfache Tools an die Hand.</p>
<h2>ARA in Steinberg Wavelab Pro 12</h2>
<p>Wer das eine neue Feature sucht, weswegen sich ein Upgrade auf die neue Version lohnt, wird wahrscheinlich nicht fündig werden. Allerdings hat Steinberg Wavelab Pro 12 über 80 neue Features spendiert, die einen Versionssprung mehr als rechtfertigen und insgesamt ein flüssigeres und komfortableres Arbeiten ermöglichen.</p>
<p>Allen Voran sei der ARA-Support genannt, der es nun endlich ermöglicht Wavelab als Plugin in andere Audioumgebungen einbinden zu können, die diese Schnittstelle unterstützen. Bei den hauseigenen Produkten Cubase und Nuendo funktioniert die Integration natürlich hervorragend, aber auch andere Hosts, wie Reaper, Studio One und Pro Tools werden offiziell unterstützt.</p>
<p>Logic Pro muss momentan noch außen vor bleiben, solange es nötig ist, dass der Host auch eine VST 3 Schnittstelle unterstützt. Die bietet Logic nämlich grundsätzlich nicht an und wird es sicherlich auch die nächsten 30 Jahre nicht tun. Mit Software von z. B. Celemony oder iZotope kommuniziert Logic bereits seit einiger Zeit problemlos über ARA, hoffen wir, dass Steinberg in naher Zukunft hierfür ebenfalls einen Weg finden wird.</p>
<figure id="attachment_1742" aria-describedby="caption-attachment-1742" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1742" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Analyse-Tools.jpg" alt="Steinberg Wavelab Pro 12 Analyse Tools" width="1024" height="626" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Analyse-Tools.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Analyse-Tools-300x183.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Analyse-Tools-768x470.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1742" class="wp-caption-text">Frequenzen können direkt in der Wellenform automatisch eingefärbt werden, wobei die Farben der Frequenzbereiche frei konfigurierbar sind. Die Loudness wiederum wird einerseits über ihren Verlauf mit Linien und andererseits an prominenten Stellen mit Markern dargestellt. (Screenshot)</figcaption></figure>
<h2>Analyse-Tools</h2>
<p>Ein weiteres Highlight von Wavelab Pro 12 sind die neuen Analysefunktionen, die eine visuelle Beurteilung des Gehörten enorm erleichtern, was nicht nur beim Mastering eine große Hilfe sein kann. So ist es jetzt möglich, die Wellenform in einem Regenbogenfarbspektrum darstellen zu lassen, dessen Farben sich bei Bedarf den gewünschten Frequenzbereichen frei zuordnen lassen können. Dadurch erhält man allein durch den Blick auf die Wellenform einen aussagekräftigen Überblick über die Frequenzen der Audiodatei, was nicht nur die Übersichtlichkeit erhöht, sondern auch bei der Fehlersuche ungemein nützlich sein kann. Geräusche mit den immer gleichen Frequenzen, wie Atmer, Schmatzer oder auch Störgeräusche lassen sich somit nämlich visuell und damit viel schneller identifizieren, als zuerst alles akustisch unter die Lupe nehmen zu müssen.</p>
<p>Eindeutig fürs Mastering hübsch gemacht haben sich die Analysetools, um die Loudness beurteilen zu können. Hier lassen sich zusätzlich zur Wellenform verschiedene Parameter, wie z. B. integrierte, momentane oder kurzzeitig gemittelte Lautheit mit verschiedenfarbigen Kurven und Markern darstellen. Sogar ein detaillierter Bericht kann hier generiert werden. Die einzige Gefahr, die hier besteht, ist, zu viel zu wollen und sich alle möglichen Parameter anzeigen zu lassen. Dann wird das Ganze nämlich sehr schnell unübersichtlich. Richtig eingesetzt sind diese detaillierten und sinnvollen Analysemöglichkeiten, eine große Hilfe, um den Vorgaben der Streamingplattformen spielend leicht gerecht werden zu können.</p>
<figure id="attachment_1741" aria-describedby="caption-attachment-1741" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1741" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Analyse-Settings.jpg" alt="Steinberg Wavelab Pro 12 Analyse" width="1024" height="349" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Analyse-Settings.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Analyse-Settings-300x102.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Analyse-Settings-768x262.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1741" class="wp-caption-text">Die Loudness-Analyse kann anhand mehrerer Parameter erfolgen. Für eine aussagekräftige Übersicht gilt hier allerdings: weniger ist mehr. (Screenshot)</figcaption></figure>
<p>Apropos Loudness: Ebenfalls sehr willkommen ist die Möglichkeit, Referenzspuren in einer Audiomontage automatisch der Lautheit des eigenen Masters angleichen zu lassen. Somit lassen sich die eigenen Bearbeitungen dem Ergebnis nach beurteilen und man fühlt sich nicht automatisch zum lauteren Track hingezogen.</p>
<h2>Neue Plugins in Steinberg Wavelab Pro 12</h2>
<p>In der neusten Version haben zur ohnehin schon üppigen Auswahl an Plugins sechs Neuzugänge Einzug gehalten, die eine Bereicherung fürs Mastering darstellen und deshalb nicht unerwähnt bleiben sollen. Besonders gut gefallen hier die beiden Pultec-EQ-Klone, die den seidigen und warmen Klang der Originale sehr gut in die digitale Domäne transportieren. Auch ein neuer Vintage-Röhrenkompressor ist mit von der Partie, der ein ordentliches Pfund mitbringt. Eher modern, dafür aber in den Disziplinen von subtil bis brachial unterwegs, ist der Raiser, ein vielseitiger Limiter mit wenigen Parametern, der schnell für eine angenehme und natürlich klingende Kompaktheit sorgen kann.</p>
<figure id="attachment_1744" aria-describedby="caption-attachment-1744" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1744" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Raiser.jpg" alt="Steinberg Wavelab Pro 12 Raiser" width="1024" height="914" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Raiser.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Raiser-300x268.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2025/01/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Raiser-768x686.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1744" class="wp-caption-text">Als neues Mitglied in der mittlerweile großen Plugin-Familie überrascht der Raiser mit einem einfachen, aber effektiven Konzept und überzeugendem Sound. (Screenshot)</figcaption></figure>
<h2>Fazit</h2>
<p>Steinberg Wavelab Pro 12 ist ein Schweizer Messer für die Audiobearbeitung und das nicht nur, wenn es ums Mastering geht, sondern auch als Audioeditor oder für die Stapelverarbeitung und vieles mehr. Schon allein der ARA-Support, die neuen Plugins oder die erweiterten Analyse– und Darstellungsfunktionen würde ich nicht mehr missen wollen – von unzähligen Annehmlichkeiten, wie z. B. der Möglichkeit eine Selektion einfach per Drag’n’Drop in den Finder oder auf eine Spur des Sequenzers der Wahl zu ziehen, bzw. Transienten direkt in der Wellenform per Tab-Taste anzuwählen, ganz zu schweigen.</p>
<p>Die Funktionsvielfalt von Wavelab Pro 12 ist enorm und man merkt an vielen Stellen die eingeflossene Erfahrung der 30 Jahre, die in Form einer durchdachten Software das Audioleben erleichtern. Hier ist einfach vieles zentral auf den Punkt gebracht, das man sonst nur mit verschiedenen Tools erreichen würde &#8211; wenn überhaupt.</p>
<p><strong>Vorteile</strong></p>
<p>+ Funktionsvielfalt<br />
+ ARA-Support<br />
+ Analyse-Tools<br />
+ Workflow-Verbesserungen<br />
+ Neue Plugins</p>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<p>&#8211; keine</p>
<p><a href="https://www.steinberg.net/de/wavelab/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen zu Wavelab bei Steinberg</a></p>
<p><a href="https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Steinberg-Wavelab-Pro-12-Boxed/art-PCM0017963-000" target="_blank" rel="noopener">Steinberg Wavelab Pro 12 (boxed) bei MUSIC STORE professional</a></p>
<p><a href="https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Steinberg-Wavelab-Pro-12-License-Code/art-PCM0017964-000" target="_blank" rel="noopener">Steinberg Wavelab Pro 12 (Licence Code) bei MUSIC STORE professional</a></p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.keyboards.de/author/fs/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Frank Schreiber</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Filmkomponist und Sounddesigner</p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="https://www.frankschreiber.com/de/" target="_self" >www.frankschreiber.com/de/</a></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Html5" target="_blank" href="https://www.frankschreiber.com/de/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-html5" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 384 512"><path fill="currentColor" d="M0 32l34.9 395.8L191.5 480l157.6-52.2L384 32H0zm308.2 127.9H124.4l4.1 49.4h175.6l-13.6 148.4-97.9 27v.3h-1.1l-98.7-27.3-6-75.8h47.7L138 320l53.5 14.5 53.7-14.5 6-62.2H84.3L71.5 112.2h241.1l-4.4 47.7z"></path></svg></span></a></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.keyboards.de/equipment/test-steinberg-wavelab-pro-12-audio-editor/">Test: Steinberg Wavelab Pro 12 &#8211; Audio-Editor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.keyboards.de">KEYBOARDS / SOUND &amp; RECORDING</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Test: Native Instruments Komplete 15, Software-Bundle</title>
		<link>https://www.keyboards.de/equipment/test-native-instruments-komplete-15-software-bundle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Schreiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 08:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Native Instruments]]></category>
		<category><![CDATA[Plug-in]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer schieren Flut aus Instrumenten, Sounds und Effekten schlägt Native Instruments Komplete 15 nun in seiner neusten Version auf. Die neu geschnürten Bundles kommen auch diesmal wieder in den drei Haupt-Geschmacksrichtungen Komplete 15 Standard, Komplete 15 Ultimate und Komplete 15 Collector&#8217;s Edition. Wir packen die virtuelle Box aus und sind gespannt, was Native Instruments [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.keyboards.de/equipment/test-native-instruments-komplete-15-software-bundle/">Test: Native Instruments Komplete 15, Software-Bundle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.keyboards.de">KEYBOARDS / SOUND &amp; RECORDING</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einer schieren Flut aus Instrumenten, Sounds und Effekten schlägt Native Instruments Komplete 15 nun in seiner neusten Version auf. Die neu geschnürten Bundles kommen auch diesmal wieder in den drei Haupt-Geschmacksrichtungen Komplete 15 Standard, Komplete 15 Ultimate und Komplete 15 Collector&#8217;s Edition. Wir packen die virtuelle Box aus und sind gespannt, was Native Instruments diesmal alles hineingelegt hat.</strong></p>
<p>Auch das abgespeckte Bundle Komplete 15 Select wurde diesmal thematisch aufgefächert. Mit Komplete Select 15 Beats, Band oder Electronic kann man sich ab jetzt, je nach favorisiertem Einsatzgebiet, mit den entsprechenden Basics versorgen. Das ist sicherlich eine gute Entscheidung, hilft es doch Neueinsteigern direkt einen passenderen Grundstock anzulegen – und zwar möglichst ohne ungenutzten Soundballast, der auf der SSD vor sich hingammelt.</p>
<h2>Native Instruments Komplete 15 &#8211; was ist neu?</h2>
<p>Je nach Paket gibt es auch diesmal wieder eine unterschiedliche Anzahl an Neuzugängen. Die drei großen Versionen enthalten softwareseitig alle Kontakt 8, Guitar Rig 7 Pro und iZotope Ozone 11 Standard. Außerdem bekommen alle drei dieselbe Anzahl an Leap-Expansions spendiert. Letzteres ist sehr begrüßenswert und pushed sicherlich das neue Kontakt-Feature.</p>
<p>Ansonsten wurden jede Menge neuer Instrumente und Expansions über alle Pakete verteilt, die entweder komplett neu oder schon in der Zwischenzeit seit Komplete 14 erscheinen sind. Und das sind einige. Bei der Komplete 15 Ultimate Collectors Edition beispielsweise kommen mal eben satte 58 Releases zum ohnehin schon sehr umfangreichen Bundle dazu.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="What’s new in Kontakt 8 | Native Instruments" width="1020" height="574" src="https://www.youtube.com/embed/bTbFEv_PCwI?list=PLkFqg7ZvTWb15ih2Lbmg6jzakQ03ieiUm" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auffällig ist, dass sich Komplete 15 wieder stärker einer moderneren Soundsignatur verschreibt. So finden sich unter den Neuzugängen oftmals hybride Sounds, aus echten und synthetischen Quellen, die einen eigenständigen, organischen und gleichzeitig freshen Charakter mitbringen. Aber auch Libraries real existierender Instrumente, wie die der „Session“-Reihe, bzw. Orchesterinstrumente wurden wieder neu in die Pakete gepackt.</p>
<h2>Kontakt 8 mit neuen Features: Chords, Phrases und Leap</h2>
<p>Waren die vorherigen Versionsupdates von Kontakt bisher meist recht subtil und eher auf Funktionalität fokussiert, hagelt es diesmal neue Features. Das Tiefgreifendste: in Kontakt 8 gibt es jetzt eine Schnittstelle für Tools! Hier wird es sicherlich noch weiteren Zuwachs geben, momentan findet man im entsprechenden Menü die beiden Tools „Chords“ und „Phrases“. Es braucht keine hellseherischen Fähigkeiten, um zu erraten, worum es sich handeln könnte: „Chords“ schlägt verschiedene Akkordfolgen vor und „Phrases“ Melodien.</p>
<p>Die beiden Tools gefallen mir schonmal richtig gut, denn mittels Presets und Stilauswahl bekommt man einerseits schnell ansprechende Ergebnisse geliefert, andererseits ist aber auch alles recht flexibel und detailliert editierbar. Das ist sozusagen der kleine Sparringspartner beim Komponieren, der oft zu überzeugen weiß. Für Mikrodetailarbeit lässt sich das Ganze sogar per Drag’n‘Drop in den Sequenzer übernehmen. Sehr schön!</p>
<p>Und da die Tools in Kontakt auf globaler Ebene ansetzen, sind sie soundübergreifend einsetzbar – also bei allem, was die eigene Kontakt-Library an Sounds so hergibt. Das hat richtig Potenzial für eigene Soundabenteuer und motiviert auch sicherlich dazu einige Libraries wiederzubeleben, die man sonst weniger nutzt.</p>
<figure id="attachment_1399" aria-describedby="caption-attachment-1399" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1399" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/1-Native-Instruments-Komplete-15-Kontakt-8-Chords-Tool_FULL.jpg" alt="Native Instruments Komplete 15 Kontakt 8" width="1024" height="1058" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/1-Native-Instruments-Komplete-15-Kontakt-8-Chords-Tool_FULL.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/1-Native-Instruments-Komplete-15-Kontakt-8-Chords-Tool_FULL-290x300.jpg 290w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/1-Native-Instruments-Komplete-15-Kontakt-8-Chords-Tool_FULL-991x1024.jpg 991w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/1-Native-Instruments-Komplete-15-Kontakt-8-Chords-Tool_FULL-768x794.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1399" class="wp-caption-text">Das neue Chords-Tool von Kontakt 8 schlägt passende Akkordfolgen zur gewählten Tonart vor. (Screenshot)</figcaption></figure>
<p>„Leap“ ist ebenfalls ein interessantes, neues Feature in Kontakt 8. Hier wurde der Fokus auf ein effektives und effektvolles Arbeiten mit Loops gelegt. Auf den weißen Tasten der Klaviatur lassen sich hiermit Loops und Oneshots abfeuern, während die schwarzen Tasten mit jeder Menge Effekten belegt, ebenfalls detailliert editiert werden können.</p>
<p>So ähnlich haben das zwar schon lange zuvor einige Library-Hersteller, wie z.B. Heavyocity gehandhabt, aber diesmal ist diese Funktionalität eben direkt in Kontakt integriert und an dessen Oberfläche geholt. Man darf gespannt sein, was andere Hersteller mit Leap noch zaubern. Die mitgelieferten Leap-Expansions zeigen sehr gut, was damit bereits möglich ist.</p>
<p>Für ein Update würde ich mir hier allerdings dringend wünschen, das Legato-Feature global an- oder ausschalten zu können und nicht umständlich für jede Taste einzeln.</p>
<figure id="attachment_1400" aria-describedby="caption-attachment-1400" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1400" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/2-Native-Instruments-Komplete-15-Kontakt-8-Leap-Expansion_FULL.jpg" alt="Native Instruments Komplete 15 leap expansion" width="1024" height="783" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/2-Native-Instruments-Komplete-15-Kontakt-8-Leap-Expansion_FULL.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/2-Native-Instruments-Komplete-15-Kontakt-8-Leap-Expansion_FULL-300x229.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/2-Native-Instruments-Komplete-15-Kontakt-8-Leap-Expansion_FULL-768x587.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1400" class="wp-caption-text">Leap Expansions erlauben ein neuartiges Arbeiten mit Loops und Oneshots: Die weißen Tasten fahren die Samples ab, mit den schwarzen Tasten werden Effekte abgefeuert. (Screenshot)</figcaption></figure>
<h2>Neue Sounds und Instrumente in Komplete 15</h2>
<p>Bei den neuen Instrumenten stechen Kithara und Conflux heraus. Während Letzteres dankenswerterweise in allen drei Paketen enthalten ist, hat Native Instruments Kithara nur in die Komplete 15 Ultimate Collector‘s Edition gepackt. Diese Library ist ein wahres Sounddesignfeuerwerk schwingender Saiten. Hier verschwimmt die Grenze von echten Instrumenten zu Synthsounds wunderbar: von sphärischen Pads, bis hin zu unterschiedlichen, oft exotischeren akustischen Gitarren, in teilweise komplexen Layern und sphärischen Soundwelten ist hier alles geboten.</p>
<p>Conflux dagegen nutzt Wavetables und Samples als Oszillatoren, um diese im Signalfluss durch eine Armada austauschbarer Soundbearbeitungsmodule zu jagen. Was aussieht wie eine klassische Synthesizer-Struktur, kann man also eher mit einem flexiblen Pedalboard voller Effekte vergleichen. Hier geht es mit meist düsteren, elektronischen Sounds zur Sache, die oftmals lebendig vor sich hin modulieren und sich per MIDI-CC noch ordentlich weiter verbiegen lassen. Ein sehr interessantes Instrument für nicht alltägliche, ausdrucksstark spielbare, elektronische Sounds.</p>
<p>Definitiv ein Zugewinn, nicht nur, wenn es mal wieder besonders schnell gehen muss, sind die vorher angesprochenen Leap-Expansions für Kontakt 8, deren Sammlung sicher schnell wachsen wird. Diese sind nämlich sehr auf einen bestimmten Stil getrimmt und nageln diesen auf den Punkt – da würden mir direkt noch einige Stile einfallen … Die Loops sind dabei wirklich gelungen und gut produziert, für die nötige Abwechslung sorgen die Effekte auf den schwarzen Tasten. Ein gut klingendes Layout im 80er Style? Oder doch lieber R’n’B oder Funk? Kein Problem, ist in 10 Minuten fertig.</p>
<figure id="attachment_1401" aria-describedby="caption-attachment-1401" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1401" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/3-Native-Instruments-Komplete-15-Kithara_FULL.jpg" alt="Native Instruments Komplete 15 kithara" width="1024" height="782" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/3-Native-Instruments-Komplete-15-Kithara_FULL.jpg 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/3-Native-Instruments-Komplete-15-Kithara_FULL-300x229.jpg 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/12/3-Native-Instruments-Komplete-15-Kithara_FULL-768x587.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1401" class="wp-caption-text">Kithara unterteilt die vier Sound Sources in Attack- und Sustain-Sounds, die bequem im jeweiligen Browser ausgewählt werden können. (Screenshot)</figcaption></figure>
<p>Es gibt noch viele weitere Highlights, bei denen ich mich komplett im Sound verloren habe. Zu erwähnen wäre hier das eher unscheinbare Instrument Safron, mit seinem X/Y-Pad, das herrliche, organische, oft verzerrte Soundwelten hervorbringt. Oder auch Schema Dark mit seinem Industrial Sound und dem ungewöhnlichen, aber effektiven Konzept. Auch eine Menge neuer, super interessanter Play Series Instrumente sind am Start. Und natürlich eine vorbildliche Hardwareintegration in Komplete Kontrol oder Maschine.</p>
<p>Aber auch für die klassischere Fraktion ist diesmal wieder etwas Neues dabei, z.B. Action Woodwinds, die auf das Konzept der Action Strings setzen. Hier ist der Einsatzbereich definitiv im orchestralen Kontext zu suchen, genauso wie bei Valves, einem detailliert gesampelten Blechbläserquintett.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>So könnte es jetzt die ganze Zeit weitergehen und wir hätten bei einem 5 mal so langen Test ebenfalls nur die Oberfläche angekratzt, weil die Komplete 15-Pakete einfach wahnsinnig umfangreich sind. Es ist Zeit für den Blick aufs große Ganze: lohnt sich die neue Version nun – und wenn ja, für wen?</p>
<p>Für alle, die bisher 14 Versionen lang widerstehen konnten, könnte der Zeitpunkt für eine Neuanschaffung kaum besser sein. Kontakt wurde aus seinem langen Dornröschenschlaf wachgeküsst und ist die interessanteste Version seit Jahren. Darüber hinaus gibt es bei allen drei Hauptversionen der Komplete 15-Reihe einen außergewöhnlichen Rundumschlag, der aufgrund der gebotenen Auswahl, Vielfalt und Qualität ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis hat.</p>
<p>Ich sehe die beiden Ultimate Editions bei professionell arbeitenden Musikproduzenten und Komponisten, auch besonders für Film und Games, die eine große Soundpalette brauchen und Stilvielfalt bedienen müssen. Die Standard-Edition kann, je nach vorhandener Ausstattung, ebenfalls für dieselbe Zielgruppe ausreichen, muss es aber nicht. Ambitionierte Hobbymusiker dürften hiermit allerdings super versorgt sein.</p>
<p>Gerade für Youtuber &amp; Co., die nur ab und an ein Jingle oder einfache Tracks produzieren, sind die Select-Editions sehr interessant. Ansonsten eignen sie sich eher, wenn man mal ins Native-Instruments-Universum reinschnuppern möchte oder gerade in die Musikproduktion einsteigt – dann wird es aber mit wachsendem Anspruch vermutlich nicht lange dauern, bis man zu einer der größeren Versionen upgraden möchte.</p>
<p>Hat man schon bei einer der letzten Komplete-Versionen zugegriffen, ist die Sache sehr individuell. Hier muss einfach jeder aufgrund seines bestehenden Setups entscheiden, ob sich ein Update lohnt. Meiner Meinung nach bilden die Neuzugänge der Pakete den Mehrwert nicht nur finanziell, sondern auch inhaltlich locker ab. Zusätzlich sollte man auch bedenken, dass man an Kontakt 8 für die Kompatibilität zu zukünftigen Libraries irgendwann nicht mehr vorbeikommen wird. Dieses Update allein kostet ziemlich genau die Hälfte des Komplete 15 Standard-Updates. Man kann es drehen und wenden wie man möchte, Komplete ist einfach ein unverschämt gutes Angebot.</p>
<ul>
<li>Riesige Sammlung für unterschiedlichste Musikstile<br />
Soundqualität<br />
Hardwareintegration in Komplete Control und Maschine<br />
Preis-Leistungs-Verhältnis</li>
</ul>
<p><a href="https://www.native-instruments.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Website von Native Instruments</a></p>
<p>Die Version von Native Instruments Komplete 15 sind bei MUSIC STORE professional erhältlich:</p>
<p><a href="https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Native-Instruments-Komplete-15-Standard-Boxed/art-PCM0018150-000" target="_blank" rel="noopener">Native Instruments Komplete 15 Standard</a></p>
<p><a href="https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Native-Instruments-Komplete-15-Ultimate-Boxed/art-PCM0018152-000" target="_blank" rel="noopener">Native Instruments Komplete 15 Ultimate</a></p>
<p><a href="https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Native-Instruments-Komplete-15-Collectors-Edition-Boxed/art-PCM0018154-000" target="_blank" rel="noopener">Native Instruments Komplete 15 Collector&#8217;s Editon</a></p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.keyboards.de/author/fs/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Frank Schreiber</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Filmkomponist und Sounddesigner</p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="https://www.frankschreiber.com/de/" target="_self" >www.frankschreiber.com/de/</a></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Html5" target="_blank" href="https://www.frankschreiber.com/de/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-html5" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 384 512"><path fill="currentColor" d="M0 32l34.9 395.8L191.5 480l157.6-52.2L384 32H0zm308.2 127.9H124.4l4.1 49.4h175.6l-13.6 148.4-97.9 27v.3h-1.1l-98.7-27.3-6-75.8h47.7L138 320l53.5 14.5 53.7-14.5 6-62.2H84.3L71.5 112.2h241.1l-4.4 47.7z"></path></svg></span></a></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.keyboards.de/equipment/test-native-instruments-komplete-15-software-bundle/">Test: Native Instruments Komplete 15, Software-Bundle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.keyboards.de">KEYBOARDS / SOUND &amp; RECORDING</a>.</p>
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		<title>Test: Toontrack EZkeys 2, Piano-Plug-in</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Schreiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2024 13:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Piano]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer jetzt denkt: „Oh, schon wieder eins der unzähligen Software-Pianos“, der könnte auch ein High-End-Studio als Audioschnittplatz bezeichnen. Sicherlich wäre der mitgelieferte Fazioli Z212 Flügel allein schon einen Test wert, aber Toontrack EZkeys 2 kann noch viel mehr als einfach nur Piano: ausgefuchste Tools fürs Songwriting sowie etliche MIDI-Phrasen-Libraries und Soundexpansions in allerlei Couleur umreißen [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer jetzt denkt: „Oh, schon wieder eins der unzähligen Software-Pianos“, der könnte auch ein High-End-Studio als Audioschnittplatz bezeichnen. Sicherlich wäre der mitgelieferte Fazioli Z212 Flügel allein schon einen Test wert, aber Toontrack EZkeys 2 kann noch viel mehr als einfach nur Piano: ausgefuchste Tools fürs Songwriting sowie etliche MIDI-Phrasen-Libraries und Soundexpansions in allerlei Couleur umreißen nur grob, was sich hier alles entdecken lässt</strong></p>
<p>Als die erste EZkeys-Version das Licht der Computermonitore erblickte, schrieb man das Jahr 2012, was nicht nur in der Welt der DAW-basierten Musikproduktion eine Ewigkeit her ist. Wer sich „Gangnam Style“ aus demselben Jahr anschaut, weiß, was ich meine. Ähnlich deutlich kam nun die erste Version von EZkeys in die Jahre und das neue Update hat sich nicht nur optisch gelohnt, sondern bringt auch eine ganze Menge neue Features mit, die EZkeys 2 zu einem wahren Tastenderwisch und vollwertigen Kompositionstool machen.</p>
<h2>EZ-Going</h2>
<p>Öffnet man die Software Standalone oder als Plugin in der DAW, wird man standardmäßig von besagtem Fazioli Flügel und einem zeitgemäßen Design begrüßt. Es fallen sofort eine Menge Buttons und Menüpunkte auf, die alle gut sortiert sind, was bei der Vielfalt der gebotenen Möglichkeiten auch definitiv nötig ist. Aber, es muss ja gar nicht kompliziert sein – dieses Versprechen trägt die Software jedenfalls im Namen.</p>
<figure id="attachment_2469" aria-describedby="caption-attachment-2469" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2469" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-SuggestChords.png" alt="Toontrack EZkeys2 Chords" width="1024" height="692" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-SuggestChords.png 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-SuggestChords-300x203.png 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-SuggestChords-768x519.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-2469" class="wp-caption-text">EZkeys 2 -Suggest Chords (Bild: Frank Schreiber)</figcaption></figure>
<p>Und tatsächlich: mit Klick auf den entsprechenden Button erstellt Toontrack EZkeys 2 einen achttaktigen Standardgroove und schlägt, passend zum gewählten Genre, für jeden Takt per Zufallsgenerator eine Auswahl neuer Akkorde vor – wobei sich die Vorschläge für die nachfolgenden Takte in Abhängigkeit des jeweils gewählten Akkords immer wieder passend ändern.</p>
<p>Sind die Akkorde der Wahl gefunden, kann ihnen eines der ca. 1.400 MIDI-Patterns zugewiesen werden: Browser öffnen, den gewünschten Stil auswählen, die MIDI-Patterns anhand der eigenen Akkorde vorhören, auswählen, fertig. Ist schon eine konkretere rhythmische Vorstellung vorhanden, kann diese auch mit Tap2Find per Maus „eingeklickt“ oder per Klaviatur eingespielt werden und schon werden ähnliche Patterns angezeigt. Sehr schön!</p>
<figure id="attachment_2467" aria-describedby="caption-attachment-2467" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2467" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-MIDI-library.png" alt="Toontrack EZkeys2 MIDI Lib" width="1024" height="692" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-MIDI-library.png 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-MIDI-library-300x203.png 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-MIDI-library-768x519.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-2467" class="wp-caption-text">EZkeys 2 &#8211; MIDI-Library (Bild: Frank Schreiber)</figcaption></figure>
<h2>DAW in der DAW</h2>
<p>Das allein wäre schon für vielen Fälle ausreichend, aber Toontrack legt nochmal einige Schippen drauf. Im mitgelieferten Grid-Editor, einem ausgewachsenen Piano-Roll-Editor, lassen sich nun die vorher erzeugten, oder auch eingespielten Takte, nach Herzenslust editieren. Besonders gut gefällt mir hier die Möglichkeit MIDI-CCs einzubinden und zu automatisieren, bzw. zu editieren, sowie Noten nach verschiedenen Kriterien zu selektieren und passend nach Tonarten oder Skalen einzuzeichnen. Liegt einem der eigene DAW-Editor besser, können auch alle bisher bearbeiteten MIDI-Regionen per Drag’nDrop ins Arrange-Fenster der DAW exportiert werden. Einzig bei der Humanize Funktion hätte ich mir mehr Einfluss auf die Parameter gewünscht, anstatt eines schlichten On/Off.</p>
<p>Absolut überrascht hat mich Bandmate – quasi ein virtueller Keyboarder, wenn mal eben schnell Keyboards für die aktuelle Produktion benötigt werden. Hierfür wird Toontrack EZkeys 2 per Drag’n’Drop mit Audio- oder MIDI-Files gefüttert, wie z.B. Gitarre, Bass, Drums, etc. und spielt nach kurzer Analyse im gewünschten Stil mit. Einfach so und erstaunlich gut funktionierend. Stimmt mal ein Akkord oder der Stil nicht, kann das alles problemlos wie vorher beschrieben geändert werden.</p>
<figure id="attachment_2463" aria-describedby="caption-attachment-2463" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2463" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-bandmate.png" alt="Toontrack EZkeys2 Bandmate" width="1024" height="692" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-bandmate.png 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-bandmate-300x203.png 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-bandmate-768x519.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-2463" class="wp-caption-text">EZkeys 2 &#8211; Bandmate (Bild: Frank Schreiber)</figcaption></figure>
<p>Wem übrigens das mitgelieferte Material nicht reichen sollte, findet im stetig expandierenden Toontrack-Universum eine Menge weiterer Phrasen-Sammlungen unterschiedlichster Stile, sowie Sounds-Expansions von Pianos, E-Pianos, über Orgeln, Mallets bis hin zu synthetischen Vertretern. Das ist ein wahrer Fundus und Stöbern lohnt sich hier definitiv, denn die zusätzlich erhältlichen Sound-Expansions und MIDI-Libraries sind von hoher Qualität und decken ein breites stilistisches Spektrum ab. Die neueren Sound-Expansions für EZkeys 2 sind oft sehr detailliert und aufwändig produziert, aber auch die alten machen meist noch eine gute Figur.</p>
<h2>Toontrack EZkeys 2 in der Praxis</h2>
<p>Im praktischen Einsatz überzeugt EZkeys 2 auf ganzer Linie. Nach kurzer Einarbeitungszeit ist das Konzept verinnerlicht und man lernt den hohen Bedienkomfort und die Flexibilität der Software gleichermaßen schätzen. So lässt sich z.B. die Oberfläche stufenlos in alle Richtungen skalieren, Tabs sind als separate, skalierbare Fenster abkoppelbar und auch die Such- und Editierfunktionen sind vorbildlich gelöst, man weiß immer sofort wo man ist und was man gerade editiert.</p>
<p>Möchte man tiefer einsteigen, präsentiert sich Toontrack EZkeys 2 als Kompositions-Werkzeug, das rund um das Thema Musiktheorie, Spielarten und Stile als hervorragender Sparringspartner zu überzeugen weiß. Man muss aber nicht unbedingt ins Detail gehen, oftmals erhält man schon mit wenigen Klicks absolut präsentable Ergebnisse. Die geschmackvollen, genretypischen Presets des Flügels und die Auswahl des entsprechenden Spielstils in Kombination mit der stufenlos einstellbaren Komplexität führen meist schnell zum Ziel.</p>
<figure id="attachment_2464" aria-describedby="caption-attachment-2464" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2464" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-editPlaystyle.png" alt="Toontrack EZkeys2 Playstyle" width="1024" height="692" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-editPlaystyle.png 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-editPlaystyle-300x203.png 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-editPlaystyle-768x519.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-2464" class="wp-caption-text">EZkeys 2 &#8211; Playstyle (Bild: Frank Schreiber)</figcaption></figure>
<p>Einzig einen ständigen Zugriff auf alle unterschiedlichen Mikrofonpositionen und auf sämtliche Effekte hätte ich mir gewünscht. Diese sind zwar in den jeweiligen Instrument-Presets passend voreingestellt, aber hier muss man dann eben mit dem leben, was das jeweiligen Preset zum Editieren anbietet. Das ist dem EZ-Konzept geschuldet, um den Anwender im Workflow zu halten. Eine entsprechend individuelle Auswahl, bzw. Anordnung der Effekte ist somit leider auch nicht möglich. Als Workarround für die Mikrofonpositionen gibt es aber zumindest einige Mic-Level Presets, die verschiedene Positionen anbieten.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ich bin beeindruckt. Selten hat man ein so schlüssiges und komfortabel zu bedienendes Tool in der Hand, das beides kann: schnell und detailliert. Selbst mit geringen Kenntnissen von Harmonielehre oder ohne die entsprechenden pianistischen Fingerfertigkeiten, lassen sich ansprechende Ergebnisse realisieren. Dafür sorgen allein schon die stilsicheren Einspielungen verschiedener Genres.</p>
<p>Für Profis ist Toontrack EZkeys 2 ebenfalls zu empfehlen, so bietet es neben einem klasse Sound weitreichende Editiermöglichkeiten und nimmt allerlei Arbeit ab. Die Limitierung der Konfigurationsmöglichkeiten von Mikrofonpositionen und Effekten in den Presets lässt sich in der praktischen Arbeit meist verschmerzen und mit den Raw-Presets und DAW-FX weitestgehend ausgleichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2461" src="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-tap2find.png" alt="Toontrack EZkeys2 tap" width="1024" height="692" srcset="https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-tap2find.png 1024w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-tap2find-300x203.png 300w, https://www.keyboards.de/wp-content/uploads/2024/08/Toontrack-EZkeys2-tap2find-768x519.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der virtuelle Keyboarder und Songschreiber rückt mit Toontrack EZkeys 2 ein gutes Stückchen näher. Und das zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis &#8211; das Plug-in kostet 179,- Euro.</p>
<p>Unsere Meinung:<br />
+ Kompositionstools, Bedienung<br />
+ Phrasenauswahl &amp; -qualität<br />
+ Bandmate<br />
&#8211; Auswahl der Mikrofonpositionen und Effekte im jeweiligen Preset festgelegt<br />
– Humanize-Funktion nicht stufenlos einstellbar</p>
<p><a href="https://www.toontrack.com/product/ezkeys-2/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen zu EZkeys 2 auf der Toontrack-Webseite</a>.</p>
<p><a href="https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Toontrack-EZkeys-2-License-Code/art-PCM0017655-000" target="_blank" rel="noopener">Toontrack EZkeys 2 bei MUSIC STORE professional</a>.</p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.keyboards.de/author/fs/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Frank Schreiber</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Filmkomponist und Sounddesigner</p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="https://www.frankschreiber.com/de/" target="_self" >www.frankschreiber.com/de/</a></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Html5" target="_blank" href="https://www.frankschreiber.com/de/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-html5" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 384 512"><path fill="currentColor" d="M0 32l34.9 395.8L191.5 480l157.6-52.2L384 32H0zm308.2 127.9H124.4l4.1 49.4h175.6l-13.6 148.4-97.9 27v.3h-1.1l-98.7-27.3-6-75.8h47.7L138 320l53.5 14.5 53.7-14.5 6-62.2H84.3L71.5 112.2h241.1l-4.4 47.7z"></path></svg></span></a></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.keyboards.de/equipment/test-toontrack-ezkeys-2-piano-plug-in/">Test: Toontrack EZkeys 2, Piano-Plug-in</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.keyboards.de">KEYBOARDS / SOUND &amp; RECORDING</a>.</p>
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