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	Kommentare zu: Mellotron heute – Wie ein schwedischer Visionär die Legende neu erweckt	</title>
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		Von: Mellotron Man		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mellotron Man]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 09:07:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ob Markus Resch ein Visionär ist, sei einmal dahingestellt, auch wenn heutzutage jeder ein Genie, Visionär und Guru ist, der seinen Hintern mit einer Landkarte zu finden imstande ist.
Er war zu rechten Zeit am rechten Ort und konnte dank David Kean -- dem Inhaber der Mellotron-Marke und Besitzer der Konkursmasse von Streetly -- das Markenzeichen &quot;Mellotron&quot; eher ausbeuten als diejenigen, die eigentlich hinter dem Gerät und dem Namen standen und es populär gemacht hatten (die Bradleys aus Birmingham).
Ein Visionär? Wohl kaum, denn schon um 1997/98 herum versuchte man sich bei Streetly an einer digitalen Variante des Mellotrons (dem kosmetisch die große Resch-M4000-Variante erstaunlich ähnelt -- ein Schuft, wer Arges dabei denkt), lediglich die technische Umsetzung erwies sich als schwieriger als gedacht, sodaß erst mit dem Memotron (welches übrigens einige Zeit vor dem Resch-Produkt präsentiert wurde) die Idee eines digitalen Mellotrons in die Praxis umgesetzt werden konnte. Das wurmt Hern Resch bis heute, was zu teilweise recht bizarrem Verhalten seinerseits führt.
Das elektromechanische Mk. 6, welches um die Jahrtausendwende von David Kean und Markus Resch vorgestellt wurde, war von der Idee her konsequent, von der technischen Umsetzung her konsequent schlecht (noch schlechter als das Original, und wer das Original kennt, weiß, wie schlecht das gewesen sein muß) und mehr ein Produkt, das der eigenen Eitelkeit diente. Ich hatte 2001 die Gelegenheit, das Mk. 6 von Noel Gallagher spielen zu dürfen, nachdem es bei Streetly auf Vordermann gebracht worden war, und Mann, was gab es da auf Vordermann zu bringen.
Ein bißchen mehr professionelle Distanz schadet auf Dauer nicht, erspart es einem  doch den einen oder anderen inhaltlichen Blindflug. Auch, wenn man damit potentielle Werbekunden vergrätzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Markus Resch ein Visionär ist, sei einmal dahingestellt, auch wenn heutzutage jeder ein Genie, Visionär und Guru ist, der seinen Hintern mit einer Landkarte zu finden imstande ist.<br />
Er war zu rechten Zeit am rechten Ort und konnte dank David Kean &#8212; dem Inhaber der Mellotron-Marke und Besitzer der Konkursmasse von Streetly &#8212; das Markenzeichen &#8222;Mellotron&#8220; eher ausbeuten als diejenigen, die eigentlich hinter dem Gerät und dem Namen standen und es populär gemacht hatten (die Bradleys aus Birmingham).<br />
Ein Visionär? Wohl kaum, denn schon um 1997/98 herum versuchte man sich bei Streetly an einer digitalen Variante des Mellotrons (dem kosmetisch die große Resch-M4000-Variante erstaunlich ähnelt &#8212; ein Schuft, wer Arges dabei denkt), lediglich die technische Umsetzung erwies sich als schwieriger als gedacht, sodaß erst mit dem Memotron (welches übrigens einige Zeit vor dem Resch-Produkt präsentiert wurde) die Idee eines digitalen Mellotrons in die Praxis umgesetzt werden konnte. Das wurmt Hern Resch bis heute, was zu teilweise recht bizarrem Verhalten seinerseits führt.<br />
Das elektromechanische Mk. 6, welches um die Jahrtausendwende von David Kean und Markus Resch vorgestellt wurde, war von der Idee her konsequent, von der technischen Umsetzung her konsequent schlecht (noch schlechter als das Original, und wer das Original kennt, weiß, wie schlecht das gewesen sein muß) und mehr ein Produkt, das der eigenen Eitelkeit diente. Ich hatte 2001 die Gelegenheit, das Mk. 6 von Noel Gallagher spielen zu dürfen, nachdem es bei Streetly auf Vordermann gebracht worden war, und Mann, was gab es da auf Vordermann zu bringen.<br />
Ein bißchen mehr professionelle Distanz schadet auf Dauer nicht, erspart es einem  doch den einen oder anderen inhaltlichen Blindflug. Auch, wenn man damit potentielle Werbekunden vergrätzt.</p>
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