Willkommen in der Matrix

NAMM 2016: Arturia MatrixBrute im Video

Die Revolution der Analogen Avant-Garde ist im vollen Gange, dies bezeugt zumindest Arturias soeben in Anaheim vorgestellter Synthesizer MatrixBrute.

Aufbauend auf dem Know-How des ungemein erfolgreichen MiniBrute geht die französische Hardwareschmiede mit dem neusten Synthesizer-Sprössling einen deutlichen Schritt weiter.

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Der MatrixBrute mit seinem rein analogen Signalweg orientiert sich nicht nur optisch am Erbe der Synthesizerlegenden aus den 70er- und 80er-Jahren. Das Hardware-Design verfolgt ein konsequentes Ein-Knopf-eine-Funktion-Konzept und eine klare Oberflächenstruktur, die förmlich zum Schrauben, Spielen und Experimentieren einlädt.

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Mit zwei Filtereinheiten in Anlehnung an die Klassiker von Bob Moog (Ladder Filter) und Nyle Steiner (Steiner-Parker Filter) sowie einem schaltungsbasierten Delay-Effekt und drei LFOs spendiert Arturia dem Neuzugang ebenfalls eine amtliche Modulationsabteilung.

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Die eigentliche Klangerzeugung fußt auf zwei „Brute Style“-Oszillatoren mit jeweils eigenen Suboszillatoren sowie einem Waveshaper. Mit der integrierten UltraSaw ist es zudem möglich einen einzigen Oszillator wie drei verstimmte Sägezähne klingen zu lassen. Ergänzt wird die Rubrik noch um einen dritten Oszillator welcher Sinus-, Dreieck-, Sägezahn- und Rechteck-Wellenformen generiert und damit sogar zeitgleich als Audioquelle und Modulationswerkzeug genutzt werden kann.

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Für noch komplexere Audioergebnisse lassen sich außerdem einzelne Oszillatoren innerhalb der Geräte-Architektur in andere Oszillatoren routen.

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Das eigentliche Highlight des MartixBrute dürfte jedoch die bereits im Namen verewigte Button-Matrix sein, welche wahlweise als Modulation-Spielwiese, 64-Step-Sequenzer oder aber auch als 256(!)-fache Preset-Direkt-Auswahl fungiert.

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Abgesehen von seinen klanglichen Stärken und seiner hervorragenden technischen Ausstattung, präsentiert sich der neuste Zugang zur Brute-Familie aufgrund seines großzügigen Anschlussangebots, mit nicht weniger als 12 CV I/O, USB und MIDI-Triplett als echter Team-Player im Synthieverbund.

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Die 49-tastige Tastatur des niveauvollen Franzosen verfügt neben der obligatorischen Anschlagsdynamik natürlich in Ergänzung zu Pitch- und Modulations-Rad (und der Matrix!) auch über eine implementierte Aftertouch-Funktionalität.

Der analoge Supersynth wird voraussichtlich im Frühjahr zu einem bisher leider noch nicht feststehenden Preis verfügbar sein.

www.arturia.com

 

Ein Kommentar zu “NAMM 2016: Arturia MatrixBrute im Video”
  1. Finde ich gut, weg vom Copyshop hin zu neuen Entwicklungen. Die Matrix ist ne tolle Idee.

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