Von einem anderen Stern?

Instrumentale Kuriositäten: Das Omnichord von Suzuki

Es mutet an wie von einem fremden Stern und ist eine Mischung aus Trash und ausdrucksstarkem Instrument – das Suzuki Omnichord spaltet die Musikergemeinde sicher in Liebhaber und Skeptiker. Doch was steckt hinter dem kuriosen Instrument? Wir klären auf!

Das Omnichord (oder der Nachfolger Q-Chord, im Vorschaubild zu sehen) ist vereinfacht ausgedrückt ein Sampler, der Akkorde spielen kann. Die Eingabe erfolgt über das Drücken von Akkord-Knöpfen und gleichzeitiges „Streichen“ über eine Metallplatte. Über letztgenannte kann dann quasi wie bei einer Gitarre „artikuliert“ werden. Das Instrument kann auch wie eine Keytar „getragen“ werden.

Der bis heute produzierte Nachfolger, das „Q-Chord“ legt mit Begleitautomatik und Midi-Kompatibilität noch eine Schippe drauf und erfreut sich in Amerika großer Beliebtheit. In Deutschland ist es hingegen relativ schwierig geworden, an ein solches Teil zu kommen. Manchmal macht man auf Ebay ein gutes Schnäppchen – der Preis liegt etwa zwischen 300 und 500€, je nach Zustand und Ausstattung.

 

>> Mit dem ARQ hat Zoom ein ähnlich kurioses Instrument auf der NAMM 2016 vorgestellt <<

 

Wir empfehlen euch definitiv einen Blick in die oben verlinkten Youtubevideos, dort erhält man einen guten Eindruck, zu was man das Q- oder Omnichord gebrauchen könnte.

Unterm Strich ist das Instrument natürlich nicht auf der Höhe der Zeit. Aber das will es vielleicht auch gar nicht sein… Eine Liebhaberseite hat Suzuki hier ins Netz gestellt. Auch dieser Webauftritt wirkt wie aus einer anderen Ära…

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